Thema: Das Element Aussage über das Temperament?

Forum: Elementarismus

Autor: Aratak


Aratak - 27/2/2010 um 19:43

Also ich mache zurzeit die Erfahrung dass die Menschen mit dem Elemment Feuer sehr körperlich aktiv sind die leute mit Luft sehr nett aber auch sehr wütend sein können .Die leute mit Erde stehen seehhrr fest im Leben und die Leute mit Wasser sind ungewönlich anpassungsfähig .

Kommt mir dass nur so vor oder hatt das wirklich was mit dem Element zu tun wie sie sind?

Danke im vorraus Aratak


[Editiert am 4/3/2010 um 20:13 von Silva]

Serafia_Serafin - 27/2/2010 um 20:32


Zitat:
die leute mit Luft sehr nett aber auch sehr wütend sein können

:D

Alles basiert auf den Elementen. Wobei ich der Ansicht bin, dass immer alle Elemente in jedem Charakter vertreten sind - allerdings in unterschiedlicher Gewichtung.

Man kann hierin auch noch einen Schritt weiter gehen: Wenn jemand in der materiellen Ebene ein starkes Problem mit einem Element hat, kann es sein, dass diese Person mit dem entgegengesetzten Element absolut unaustariert ist...

Ich kannte mal jemanden, der bei Luftzug immer total durchgedreht ist, und im Bereich Erde scheinbar ein Problem hatte. Diese Person hatte starke Schwierigkeiten in Bezug auf ihre Einstellung zu materiellem Besitz und Loslassen...

Aber wie bist du auf deinen Gedanken gekommen? Woher wusstest du, welches Element zu diesen Menschen gehört?

Idan - 28/2/2010 um 07:21

Ich finde es etwas merkwürdig, dass du einerseits so viel Wissen hast, die Energien eines Menschen beurteilen zu können und andererseits so wenig Wissen, den Zusammenhang zwischen den elementaren Energie und ihren psychischen Auswirkungen nicht zu kennen.

Natürlich haben die Elemente starke Auswirkungen auf das Temperament und die Psyche. Man kann einzelne Gefühle und Temperamente den Elementen genauso zuordnen wie die Jahreszeiten oder Tageszeiten.

Hitzi - 28/2/2010 um 15:27

Die Elementelehre geht ja davon aus, daß alles aus 4 Elementen aufgebaut ist. Nichts ist ohne Gegenteil => Feuer u. Wasser. Gegenteile erzeugen eine Mannigfaltigkeit dazwischen => Luft. Wenn irgendein Ding als Einheit existiert, dann ist es irgendwie abegrenzt, hat eine Form => Erde. Oder so ähnlich...
Auf jeden Fall ist dann in diesem Konzept natürlich alles auf die Elemente zurückzuführen. Und das hat ja auch seine Rechtfertigung.

War das eine Antwort auf deine Frage?

Du Beschreibst da jeweils eine typische Elementeigenschaft, es gäbe da schon noch mehr.

Menschen mit viel Luft sind gewöhnlich sehr rational und haben dadurch eine Tendenz ihr Seelenleben wegzuvernünfteln und nicht ernst zu nehmen. Wenn dann Ärger einmal durchbricht dann wird das Feuer sozusagen durch die Luft beatmet. Und die rationalität hilft dabei, daß man doch noch wirklich gerichtet operiert.

Moonlight-Hunter - 3/3/2010 um 00:07

Mhh, erlich gesagt bin ich der Ansicht bin das jedes Element in jedem ist. Mal stärker mal schwächer. Ich glaube allerdings das die caraktereigenschaften eher den Elementen zu geschrieben wurden, womit man nicht genau so etwas bestimmen kann. Zu dem ändert sichein Mensch und damit auch sein carakter, dennoch bleibt er ein Mensch mit gleicher Neigung zu etwas, er füllt sich immernoch zu etwas verbunden.

Meint ihr also wirklich das nur ein Element den gesamten carakter da stellt?

Ich glaub's nicht wirklich, was meint ihr dazu?

Serafia_Serafin - 3/3/2010 um 07:10


Zitat von Serafia_Serafin, am 27/2/2010 um 20:32

Alles basiert auf den Elementen. Wobei ich der Ansicht bin, dass immer alle Elemente in jedem Charakter vertreten sind - allerdings in unterschiedlicher Gewichtung.



Wie ich bereits sagte.
Zudem denke ich nicht, dass ein Charakter nur über die Elemente bestimmt wird. Sie sind Anhaltspunkte - und manchmal ist ihr Verhältnis auch ein Hinweis darauf, was einem im Leben fehlt - oder wozu man die Bindung verloren hat.
Jemand, der emotional blockiert ist, könnte zum Beispiel ein schlechtes Verhältnis zum Wasser haben; jemand der das Wissen liebt, ein gutes zur Luft... ein leidenschaftlicher Mensch hat mit Sicherheit eine starke Affinität zum Feuer...

Jemand, der alle vier Elemente ausgewogen in sich hat, wäre wahrscheinlich ein Idealtypus - der zwar aus der Charakterisierung Feuer/Wasser/Luft/Erde heraus fällt, weil sein Schwerpunkt nirgends liegt - aber in sich ruhen würde.

Idan - 3/3/2010 um 08:11


Zitat von Serafia_Serafin, am 3/3/2010 um 07:10
Jemand, der alle vier Elemente ausgewogen in sich hat, wäre wahrscheinlich ein Idealtypus


Oder ein furchtbarer langweiler, der halt von allem ein wenig ist, aber nichts wirkliches. Nichts halbes und nichts ganzes.

Ich denke, dass die Schwankungen in den Energien das Leben mit ausmachen. Wenn alle Elemente immer und gleichzeitig ausgeglichen wären, wäre jeder Tag gleich - eine endlose Monotonie.

Für manche mag das ein Ideal sein (Stoiker, Buddhisten, etc.) aber für mich persönlich wäre es unerträglich langweilig.

Moonlight-Hunter - 3/3/2010 um 09:43

Ich bezweifle stark das es jemanden gibt der vollkommen ausgeglichen ist, ansonsten hätte dieser jemand keinen wirklichen Bezug zum leben bzw er hätte denke ich auch starken Bezug in andere ebenen des Daseins. Solche Leute gibt es villt einmal in nen paar Jahrtausenden. Also wäre dies sehr unwarscheinlich das wir solch einen treffen. Ist jedenfalls meine Meinung.

Alles und Nichts - 3/3/2010 um 12:39

Hallo Aratak,

Deine Beobachtungen gehen in die richtige Richtung. Wobei ich das Elemente-Sytem zur Beurteilung einer Person als zu Grob erachte. Du kannst damit die Facette der Kraft, die durch diese Person, im jeweiligen Moment durchgeht, erkennen. Der Charakter der Person bleibt dabei verborgen.

Hallo Serafia_Serafin,

auf was basieren die Elemente? Diese Frage kann bis ins unendliche getrieben werden. Irgendwann kommt man an den Punkt von Nichts. Dieses Nichts kann direkt gesehen, gefühlt und energetisch gespürt werden. Aus quantentheoretischer Sicht wäre es das Vakuumpotenzial.

Alle Elemente (oder auch Kräfte, wir bringen ja mit den Elementen Eigenschaften in Verbindung) sind in jeder Form (menschlich wie nicht-menschlich) in unterschiedlicher Gewichtung vorhanden.

Hallo Moonlight-Hunter,

natürlich verändert man sich, aber die Veränderung folgt seit Anbeginn dessen was wir Zeit nennen, bestimmten Gesetztmäßigkeiten. Daraus folgt, dass der Charakter, egal ob durch das Elemente-System oder andere Systeme, immer gleich bleibt. Dies entspricht meiner Beobachtung bei mir selbst und anderen Menschen, über viele Jahre. Es stellt sich nun die Frage, was Du unter Charakter verstehst. Für mich ist es der tiefste Punkt des Egos, aus dem heraus sich da ICH differenziert. Das was wir an Veränderung beobachten erfolgt an der Oberfläche. Eine Person, die von Zorn geprägt ist, wird in jungen Jahre auf das Faustrecht setzten, in späteren Jahren wird sich der Zorn auf sozial akzeptierte Formen zeigten (oder auch nicht). Das nennen wir dann Veränderung. Es ist aber noch immer die Gegenbewegung des Egos, durch den Zorn.

Um eine feinere Erfassung von Kräften, Eigenschaften und Mustern wahrzunehmen, empfehle ich das Enneagramm.

Hallo Idan,

die Energie und Ihre Facetten in der Welt unterliegen immer Schwankungen, Veränderung, Fließen, da sind wir einer Meinung. Wenn Deine Aussage sich auf einige Buddhisten bezieht, die ein Bild von Buddhismus haben, kann gesagt werden, da ist ein Bild, welches über ein anderes Bild urteilt, Erhöhung und Erniedrigung. Das Bild einer Landschaft hat nie etwas mit der Landschaft zu tun. Sollte Deine Aussage sich auf den Buddhismus und seine innerste Lehre beziehen, das Erwachen aus dem Traum, ein Körper, ein Ich zu sein, zeigt Deine Aussage, dass Du Dich mit dieser Thematik nicht beschäftigt hast oder wesentliche Teile nicht in direkter Schau erkannt wurden.
Wenn Du der Intensität und Intimität Deiner Selbst begegnen würdest, würdest Du nicht mehr von Langeweile sprechen.

Nochmals Moonligt-Hunter,

es stellt sich die Frage was Ausgeglichen eigentlich ist. Ausgeglichenheit der Elemente und dazugehörigen Eigenschaften? Von allem 25 oder 20 % (4 oder 5 Elemente)? An der Stelle bin ich Idans Meinung - Langweilig. Es ist nur eine weitere Form der Abkehr von dem was ist. Möglicherweise versucht man sich sogar völlig unberührbar zu machen.
Für mich ist Ausgeglichenheit eine "BEZIEHUNGSLOSE BEZIEHUNG" zu dem, was jetzt ist. Menschen die den inneren Weg gehen, lassen die äußere Welt hinter sich und stehen doch mit beiden Beinen in der Welt, sie machen ihren Job, leben mit ihrem Partner, erziehen Kinder, erleben Zorn, Angst, Feuer, Liebe und, und .... . Sie machen aber keine Geschichte daraus, durch die sich sich als Person definieren. Hinter ihnen ist totes Land, den die Vergangenheit kann nicht lebendig sein.
Es gab und gibt in jeder Generation Menschen, die vollständig in einer "BEZIEHUNGSLOSE BEZIEHUNG" leben, heute werden sie immer mehr.

Das zurücklassen der Welt mit Ihren Elementen, Kräften führt zum höchsten Temperament, welches sich dadurch ausdrückt, dass völlig radikal gelebt wird. Trotzdem fließen die Elemente, die Kräfte durch die Form Deines Organismus. Es ist einfach nur niemand da, der sich in den Weg stellt und sagt, dass will ich so aber nicht.


[Editiert am 3/3/2010 um 14:53 von Alles und Nichts]

Moonlight-Hunter - 3/3/2010 um 15:39

Mhh, ich kann nicht ganz genau folgen was du mit der beziehungslosen Beziehung meinst. Wäre schon wenn's nochmal erklärt wird.

ich glaube aber das das grundprinzip von mir, wenn auch schlecht formuliert rübergekommen ist.
Was gemeint war ist halt ein einfach das die Leute sich nicht herrausstechen, in euren Worten also langweilig sind. Aber warauf ich hinnauswollte ist das sich so ziemlich jeder Mensch irgendwie heraussticht.

Alles und Nichts - 3/3/2010 um 16:58

Hmmm, wie erklärt man etwas, dass jenseits der Dualität des denkenden Geistes ist und in der dualistischen Sprache nicht eindeutig erfasst werden kann. Das worum es geht, kann man mit dem Denken nicht verstehen, du kannst es nur direkt erfahren.

Das Problem an der Geschichte ist, dass Ego hat viele Abwehrmechanismen, um das eigene Selbstbild zu schützen und an der Realität vorbeizusehen. Je weiter Du gehst, umso subtiler werden die Abwehrmechanismen.

Was getan werden kann, ist die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, nur zu schauen, zu akzeptieren, was aufsteigt und es nicht von sich zu weisen. Wenn es aufsteigt, kann es nur ein Teil von Dir sein, auch wenn Dein Ego sagt, dass bin niemals ich.
Wenn Du die Aufmerksamkeit nach innen lenkst, kann es passieren, dass du sehr entspannt wirst, es kann ein ozeanisches Gefühl von verschmelzen entstehen, es ist ein unbewusstest verschmelzen, du bist innerlich eingeschlafen. Die Lenkung der Aufmerksamkeit muss am Beginn sehr konzentriert sein, dass Wahrnehmungszentrum sollte auf dem Herzen liegen. Mit der Zeit wirst Du merken, dass dies zu Wachheit und Klarheit führt, sowie ein inneres fließen der Kraft beginnt. Das Wahrnehmungszentrum, Deine Aufmerksamkeit liegt noch immer im Innen, im Herzen, Du siehst aber, dieses "Zentrum" liegt nicht mehr im Körper, sondern in einem viel größeren Bewusstseinfeld, welches den Körper durchdringt und umschließt. Bewusstsein hat nichts mit Denken zu tun!!! Bewusstsein ist hochgradige Wachheit (diese Wachheit ist paradoxer Weise eine entspannte Hochspannung) und Du siehst den Unterschied zum Schlaf, den ich oben angesprochen habe, nur, wenn Du Wach bist . Aus dem Schlaf siehst Du aber nicht den Unterschied zu Wachheit. Wenn wir morgens aufwachen, schlafen wir sofort wieder in unserem relativen Realitätstunnel ein.

Nun kannst Du mit der eigentlichen Selbsterforschung beginnen und in eine beziehungslose Beziehung zu den Objekten der Wahrnehmung treten. Alles was im innen und außen auftaucht wird JETZT gesehen, akzeptiert und vollständig gefühlt, egal ab Angst, Zorn oder Bedürftigkeit, persönliche oder kollektive Bilder, die in Deinem Geist gespeichert sind, Du haltest nichts mehr von Dir fern. Durch die hochgradige Wachheit der Achtsamkeit, kannst Du ganz nahe an die Objekte der Wahrnehmung herangehen, sie sozusagen aus dem Innen betrachten, ohne sie anzugreifen, mit ihnen zu verschmelzen, sich mit ihnen zu idendifizieren. Nun bist Du in einer beziehungslosen Beziehung. Alles kann durch Dich hindurchgehen, da Du nicht mehr ausweichst, durch Flucht, Wiederstand, Anpassung, Projektion etc., alles kann gesehen, gefühlt und energetisch gespürt werden.

Die Menschen, genauer das Ego möchten gerne herausstehen, etwas besonderes sein, ein Jemand. Bei einer achtsamen Betrachtung, genau JETZT, lösen sich die illusorischen Grenzen von ICH und DU auf, es zeigt sich das Absolute - Stille, Ewigkeit, Leere, in der alles enthalten ist, Unpersönlichkeit.

Wenn Du einen Menschen ansiehst, sagst Du, dieser Mensch sticht aus der Masse hervor oder auch nicht. Du sagst, er ist charismatisch, dominat, schwach oder sonst was. Es läuft in Deiner Vorstellung. Du bist es, der den Menschen hervorhebt. Das ist alles relativ. Der Gegenüber mag in einer bestimmten Art und Weise auf Deine Zuschreibung reagieren, den ein ICH braucht immer ein anders ICH um zu überleben, um die Illusion, jemand zu sein, aufrecht zu erhalten. Es ist kein Problem , diese Illusion aufrechterhalten zu wollen, es wird erst zum Problem, wenn dieses Ich scheitert, wie auch immer das Scheitern aussieht.

Wenn ich einen Menschen ansehe, sehe ich einen Körper, höre ein Stimme, rieche einen Duft, spüre möglicherweise einen Händedruck und sehe genau mich selbst an, Stille, Ewigkeit, innerer Frieden, kein Kampf, selbst - wenn die Form kämpft.

florentin - 3/3/2010 um 17:57

Meine Güte, was für ein inkohärenter Schwachsinn. Woher kenne ich diesen Stil nur?

Alles und Nichts - 3/3/2010 um 18:06


Zitat von florentin, am 3/3/2010 um 17:57
Meine Güte, was für ein inkohärenter Schwachsinn. Woher kenne ich diesen Stil nur?


Interessanter Beitrag!

florentin - 3/3/2010 um 18:18

Inhaltliche Kritik ist ja nicht möglich, deine Beiträge sind komplett sinnfrei.

Idan - 3/3/2010 um 18:28


Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 12:39
Wenn Du der Intensität und Intimität Deiner Selbst begegnen würdest, würdest Du nicht mehr von Langeweile sprechen.


Du sprichst von der Langeweile, die man selbst empfindet. Ich spreche von der Langeweile, die Außenstehende bezogen auf einen selbst empfinden. Tut mir leid, wenn das in meinem Post nicht deutlich wurde.

Alles und Nichts - 3/3/2010 um 18:38


Zitat von florentin, am 3/3/2010 um 18:18
Inhaltliche Kritik ist ja nicht möglich, deine Beiträge sind komplett sinnfrei.


Auch wieder ein sehr interessanter Beitrag. Du probierst ja nicht mal inhaltliche Kritik zu üben!

Aber könnte es möglicherweise sein, dass inhaltliche Kritik gar nicht möglich ist? Die Betonung liegt auf möglicherweise!
Ich schlage vor, praktiziere Achtsamkeit und prüfe das was ich schreibe. Ich habe ja auch schon öfter geschriebe "glaube nichts, prüfe es". Prüfen kannst Du nur in Dir, wenn Du die nötige Unterscheidungskraft besitzt. Du besitzt sie, Du musst Dir nur selbst vertrauen und dabei innerlich scharf sehen.

Dann können wir miteinander sprechen.

Ps.: Das Ego sucht immer nach einen Sinn, um seine Existenz zu rechtfertigen. Möglicherweise ist "Einfach-Da-Sein" der einzige Sinn.


[Editiert am 3/3/2010 um 18:52 von Alles und Nichts]

florentin - 3/3/2010 um 18:53


Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 18:38

Zitat von florentin, am 3/3/2010 um 18:18
Inhaltliche Kritik ist ja nicht möglich, deine Beiträge sind komplett sinnfrei.


Auch wieder ein sehr interessanter Beitrag.

Aber könnte es möglicherweise sein, dass inhaltliche Kritik gar nicht möglich ist? Die Betonung liegt auf möglicherweise!
Ich schlage vor, praktiziere Achtsamkeit und prüfe das was ich schreibe. Ich habe ja auch schon öfter geschriebe "glaube nichts, prüfe es". Prüfen kannst Du nur in Dir, wenn Du die nötige Unterscheidungskraft besitzt. Du besitzt sie, Du musst Dir nur selbst vertrauen und dabei innerlich scharf sehen.

Dann können wir miteinander sprechen.

Ps.: Das Ego sucht immer nach einen Sinn, um seine Existenz zu rechtfertigen. Möglicherweise ist "Einfach-Da-Sein" der einzige Sinn.


Man lese sich deinen Beitrag mal Satz für Satz durch. Wenn ich die unsinnigen Passagen mal überlese, stellt sich mir nur noch die Frage wie es um dein Ego bestellt ist. Etwas aufgebläht, nicht war?

Hast du in letzter Zeit Drogen genommen? Gefastet? Irgendein Ritual zum ersten mal vollzogen? Warst du in Indien?

Manchmal fühlen wir uns erleuchtet und sind doch geistig umnachtet.

Alles und Nichts - 3/3/2010 um 19:03

ich sprach nie davon, dass ich erleuchtet bin.
es stellt sich eher die frage, wie es um alle egos bestellt ist. das ego spaltet immer, kann somit nie in der mitte, bei sich selbst, in frieden sein.

das nicht eingehen, nicht einlassen auf "unsinnige passage" könnte ignoranz sein.

ps.: selbst erleuchtete sprechen von respekt, wo ist dein respekt in deinem schreibstil?

Aratak - 3/3/2010 um 19:37

Also danke meine Frage ist erklehrt ich wollte nur nicht etwas falsches aufschreiben im Magie-Tagebuch das mit der einheit weiß ich und naja GEHT AUF EUCH LOS :D
vielen dank dankedanke danke danke danke danke danke........

"1Stunde später": danke und nochmal vielen vielen dank!

Aratak

Moonlight-Hunter - 3/3/2010 um 20:14

Also ums mal aufn punkt zu bringen, vorweg ich denke nicht erleutet zu sein sondern ein Reisender in einer fazinierenden Welt, der einfach versucht die Welt so zu nehmen wie sie ist, Muster zu beobachten und Mythen zu begreifen. Ich versuche Dinge aus vielen sichtpunkten zu betrachten. Hier spielt natürlich meist geduld und Austausch von Informationen, Gedankengänge und theorien eine große Rolle.

Um jetzt aufs Thema zurück zu kommen; ich glaube wir sind weit von dem eigentlichen Thema abgekommen. Und damit sind wir in ner gedanklichen Sackgasse, aus der wir erst zum eigentlichen zurück müssten.

Anmerkung: ich glaube i-wie das du mehr den inneren Frieden meinst als das grundgerüst was ich meine

florentin - 3/3/2010 um 20:28


Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 19:03
ich sprach nie davon, dass ich erleuchtet bin.

Nein, das habe ich auch nicht behauptet.

Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 19:03

es stellt sich eher die frage, wie es um alle egos bestellt ist. das ego spaltet immer, kann somit nie in der mitte, bei sich selbst, in frieden sein.

Das ist doch endlich mal ein Punkt den man wirklich diskutieren könnte.

Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 19:03

das nicht eingehen, nicht einlassen auf "unsinnige passage" könnte ignoranz sein.

Ja, oder auch Klugheit.

Zitat von Alles und Nichts, am 3/3/2010 um 19:03

ps.: selbst erleuchtete sprechen von respekt, wo ist dein respekt in deinem schreibstil?

Ich bin weiß Gott alles andere als erleuchtet, aber ich unterlag schon mal der Illusion vieles erkannt zu haben. Meine Postings waren in der Tat nicht besonders respektvoll, betrachte es als Zeichen meiner Unvollkommenheit.

Idan - 3/3/2010 um 20:34

Offtopic:

Ich finde es toll, zur Abwechslung mal nicht in der Mitte eines Nebenschauplatz-Streites zu stehen. :D

/Offtopic

Ich ignoriere einfach mal "Alles oder Nichts", Aufmerksamkeit führt nur zur Stärkung des Egos und das will hier ja keiner :cool: Zurück zum eigentlichem Thema:


Der Glaube, dass die vier Elemente Aussagen über das Temperament machen, ist vor allem im Mittelalter sehr weit verbreitet gewesen. Manche "Temperamente" haben sogar daher ihren Namen:

Zu viel Erde-Energie äußerte sich (im Glauben der mittelalterlichen Medizinier) durch zu viel schwarze Galle im Körper. Psychisch führt das zum Typus des "Melancholikers" von "melanos" (griech. für "schwarz") und "choles" (griech. für "Galle").

Zu viel Feuer-Energie führte im Glauben der mittelalterlichen Mediziner zu einem Übermaß an gelber Galle und zum Typus des "Cholerikers" (Von griechisch "choles" für "Galle").

Zu viel Luft-Energie führte im Glauben der mittelalterlichen Medizinier zu einem Übermaß an Blut und zum Typus des "Sanguinikers". (von lat. "sangres" = Blut).

Zu viel Wasser-Energie wiederum sollte zu zuviel Schleim (Nasenschleim) führen und zum Typus des "Phlegmatikers" (von griech. "phlegma" = Schleim).

Mehr dazu auf wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Humoralpathologie
Zu


[Editiert am 3/3/2010 um 20:35 von Idan]

Cryz-Tyan - 3/3/2010 um 21:40

@Aratak (Topic :)
ich persönlich denke, dass die Elementelehre eine Metapher ist um bildhaft zu erklären.
Wie eigentlich ALLES nur eine bestimmte "Sprache" oder Metapher ist. Auch Wissenschaft.
Für mich ist es schöner und manchmal auch einfacher in dieser Sprache Dinge zu betrachten. Wenn man nun bestimmten Charakterzügen bestimmte Elemente zuordnet hat das natürlich mit ihrem Charakter zutun.

@Florentin+Alles und nichts (offtopic)
Ich finde es schöner, wenn hier leute schreiben können ohne dafür etwas an den Kopf geworfem zu bekommen.
ein paar Gedanken von Carl Rogers die ich gut finde:

-es ist wertvoll, wenn ich mir ERLAUBE andere Menschen zu verstehen. Es ist nicht leicht und ein Wagnis!
-andere Menschen akzeptieren ist lohnend.
-Erfahrung ist die höchste Autorität
Zu Erfahrung:
-Jeder Mensch lebt in einem Phänomenologischen Feld, jedes Indiviuum lebt in einer ganz persönlichen Welt der Erfahrung. Dies nehmen wir als Realität war.
Dies IST die Realität.

LG Grüße Cryz

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