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Autor: Betreff: Ist fast jeder Magier ein Chaosmagier?
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/9/2010 um 19:16  
in der modernen magie gehört es ja eigentlich dazu mit mehreren magischen systemen zu arbeiten (z.b mal mit runen mal mit dem chakren mal mit hermetischer magie). macht das nicht so gut wie jeden modernen magier zum chaosmagier?

lg
asmodeus
Neophyt
Neophyt

steven_necronomicon
Beiträge: 63
Registriert: 8/9/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/9/2010 um 20:51  
Gewissermassen schon. Es bleibt jedoch offen, ob sich der Ritualführer spezialisieren will und einer bestimmten Lehre folgen. Idealerweise entwickelt sich der Magier in der Hohen Magie jedoch auf eine Weise, welche zur Individualmagie führt (Ich nenne das so, es ist keine eigentliche Lehre). Hierbei konzentriert sich der Magier auf seine erfahrenen Stärken und kennt ebenfalls erfahrene Schwächen. Er erschafft sowohl die eigenen Rituale und er weiss um die kosmischen Energien. In dieser Endphase erschafft der Magier seine eigene Realität, was mein persönliches, erklärtes Ziel ist.

Ich habe Lehren der Chaosmagie eingeängig gelesen und praktiziert, aber am Ende festgestellt, dass ich meinen eigenen Weg finden muss. Zugegeben bewundere und respektiere ich die Lehren der Altvorderen, aber Magie verweilt nicht. Rituale, die bei mir funktionieren, funktionieren bei der Weitergabe an zweite und Dritte wahrscheinlich nicht selbermassen Erfolgreich. In der Magie ist der Magier das Zentrum des Universums. Und das ist bei jedem individuell.

Ich für meinen Teil klassifizire Magie daher nicht mehr. Mal abgesehen von den Grundlagen individualisiert sich die Magie bei jedem, der nicht damit aufhört, seinen Weg zu gehen. Wie es die Hohe Magie lehrt, benötigt es im erfahrenen Stadium keiner Gegenstände (Altar, Atame, Pentagramme, Grale, Kerzen etc..) mehr, um Magie zu wirken. Ich habe erfahren, dass durch die reine Visualisierung, Immagination und Manifestierung mehr Einfluss genommen werden kann. Denn die Fantasie und der Geist ist ohne Grenzen.

Aber wie gesagt ist das MEINE individuelle Magie. Sie lässt sich nur bedingt teilen.

Mögest du lange Tage haben.


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Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt.
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Adeptus Minor
Adeptus Minor

Merlin666
Beiträge: 168
Registriert: 20/7/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/9/2010 um 20:54  
wie genu definierst du Chaosmagier oder chaosmagie im allgemeinen?wenn ich richtig gelesen habe gibt es dazu mehrere meinungen theorien und definitionen.


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Wahrhaftes Glück braucht jemandem mit dem man es teilen kann.
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Neophyt
Neophyt


Beiträge: 60
Registriert: 21/2/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/9/2010 um 23:52  
Viele Menschen mischen Kulturen verschiedenster Art! Doch ich bin überhaupt kein Chaosmagier denn ich arme keine Magierichtungen nach und mische diese dann, sonder erschaffe aus eigenen Erkenntnisen und Erfahrungen meine eigene Richtung!
Klar, dass ich mir viele Bücher rein ziehe, doch bei mir muss es immer nach meinen Kopf gehen! :D :) :redhead:


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Die Weisheit liegt nicht im großen Prunkvollen, sondern im kleinen Unscheinbaren.
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Ipsissimus
Ipsissimus

LoS
Beiträge: 1057
Registriert: 24/8/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/9/2010 um 05:23  
Die Frage ist BENUTZEN die entsprechenden Magier Chaosmagietypische Techniken, sind sie EXPERIMENTIERFREUDIG was Fusionen von Gottheiten und Kulturen angeht? Brechen sie Tabus, arbeiten mit Sigillen, Zensor und co? Was ist für Dich Chaosmagie? :)


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/9/2010 um 07:36  
Die Einführung des Begriffes "Chaosmagie" war eine Konsequenz aus der Entwicklung, die die Magie im letzten Jahrhundert genommen hat. Vielen gelten ja Crowley und Spare als die "ersten" Chaosmagier, da diese beiden verschiedenste Sichtweisen und Traditionen miteinander verbanden. (Man könnte natürlich etwas genauer hinsehen und den Beginn chaosmagischer Arbeitsweisen im Golden Dawn oder im OTO verorten, oder sogar bei John Dee, Abraham Abulafia oder Abraham von Worms, aber im Grunde ist es egal: der Einfluss zählt, nicht die exakte Chronologie).
Im 20. Jahrhundert haben alle möglichen Gruppen begonnen, die verschiedensten magischen Traditionen zu durchstöbern und zu integrieren. Z.B. in der Fraternitas Saturni wurden die Grundzüge verschiedenster Methoden herausgearbeitet, um zu einem pragmatischen Ansatz zu gelangen (diese Idee des pragmatischen Ansatzes hat dann Vater Frau De... äh, Frater VD, gemopst und als seine eigene verscherbelt).
Chaosmagie ist also nur ein Wort, mit dem das beschrieben werden kann, was sich so entwickelt hat an magischer Methodik (und die Entwicklung geht weiter, the beat goes on, es ist Aufschwung, Baby!). Es gibt - sozusagen als Gegenmodell - noch ein paar sehr taditionalistische Magier, die aber eher in ihrer Tradition gefangen scheinen. Das (falscher) Traditionalismus auch in chaosmagischen Angelegenheiten ein Problem werden kann ist im Übrigen den Vertretern der chaosmagischen Zunft bekannt.
Um also endlich nach viel Vorgelaber die Frage zu beantworten: "macht das nicht so gut wie jeden modernen Magier zum Chaosmagier?" Das kommt auf die individuelle Einstellung an. Behält der Magier/die Magierin eine offene und wache Einstellung bei, dann kann man das Wesen als Chaoten bezeichnen. Sobald der Mensch anfängt, sich in feste Glaubensstrukturen zu betten (zu flüchten), dann liegt da ein träumender Traditionalist, der vielleicht mal Freitags einen Hotdog futtert, aber das war's dann auch schon; als Chaosmagier sollte man so jemanden nicht bezeichnen.

Fhtagn-vous!


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Magus
Magus


Beiträge: 465
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/9/2010 um 10:20  
es gibt viele sichtweisen über chaosmagie. jede sichtweise/ perspektive ist wahr und doch nicht wahr. es ist die frage, ob du daran glaubst oder nicht :-). wenn eine gruppe beginnt, einer bestimmten denkrichtung ein etikett zu verleichen, kann sie sogar zu einer marke werden, schon haben wir das logo des bekannten chaossterns.

viele chaosmagier, die die philosophie der chaosmagie verinnerlicht haben, entfalten eine individuelle magie und sind auch adepten des lhp. hier kann ich den vorschreibern nur zustimmen. ähnliche strömungen gibt es auch in anderen gesellschaftlichen bereichen, man denke nur an die systemisch-konstruktivistische therapie und beratung. auch gibt es magier, die sich nicht chaosmagier nennen und doch chaosmagie in einer form betreiben, die es wert ist chaosmagie genannt zu werden.

nur weil magierin/ magier mal mit verschiedenen traditionen arbeitet, heißt das noch lange nicht, dass sie/ er chaosmagie betreibt. somit muss ich aus meiner sicht, deine (Asmodeus) frage mit nein beantworten.

aus einer niederen entwicklungsstufe betrachtet, gilt ja schon die arbeit mit neuen, bisher nicht gekannten entitäten, sphären etc., die nichts mit der alten welt zu tun haben als innovation. magische arbeiten mit alteingessenen wesen gilt manchmal schon als spießig. auf einer etwas hören stufe betrachtet findet man aber immer die selben prozesse und techniken.

wenn wir hier die geschichte betrachten finden wir schöne parallelen. bardon spricht ja von elektrischen und magnetischen kräften (wenn ichs richtig in erinnerung habe). damals war elektrizität und magnetismus für die menschen einfach faszinierend. heute sind die menschen von dna und aliens fasziniert und man findet genau solche inhalte in den arbeiten. die techniken und prozesse, um sich auf diese themen einzuschwingen sind die selben.

diese themen finde ich nicht nur bei magiern, die sich chaosmagier nennen.

damals wie heute wird ein guter magier mit seiner arbeit auch gute ergebnisse haben und gehabt haben. einschränkend würde ich sagen, zumindest innerhalb des halluzinierten ich-systems, auch wenn man es mit chaosmagie scheinbar noch so bunt flüssig/ liquite gemacht hat.

natürlich kann auch noch weiter gegangen werden, was aber die wenigsten wirklich tun. diejenigen, die es tun, bezeichnen sich aber nicht mehr unbedingt als chaosmagier.
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Kandidat
Kandidat

Cahira
Beiträge: 38
Registriert: 7/2/2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2011 um 11:58  
Hiho,

Zitat:
by Eliphas Leary:
dann liegt da ein träumender Traditionalist, der vielleicht mal Freitags einen Hotdog futtert

aber ist das nicht verboten?! :cool:

Liebe...& erblühe Cahira :phantom:


____________________
2+2=5
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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2845
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2011 um 14:16  
synkretismus ist nicht dasselbe wie chaosmagie...


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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