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Autor: Betreff: Das, was man schwarz nennt...
Studius
Studius


Beiträge: 18
Registriert: 15/12/2016
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 9/3/2017 um 12:33 New
Hallo Magie-Com-ler,

mir ist gerade wieder aufgefallen, was für eine große Anziehungskraft das für Neulinge ausübt, was man im allgemeinen "Schwarze Magie" nennt. Liegt das an der Vorstellung, dadurch auf einmal furchterregend, mächtig etc. zu werden und es den anderen mal so richtig zu zeigen?

Meiner Ansicht nach kann man mit einem fehlplatzierten oder ungefragten Wunsch- oder Heilungsritual fast genauso viel Schaden anrichten wie mit einem Schadenszauber. Dämonen sind meiner Erfahrung nach einfach Wesenheiten, nicht mehr oder minder kompliziert oder bösartig als bestimmte Feenwesen.Und vieles andere, was man der Schwarzen Magie zuschreibt, ist ebenfalls eigentlich nicht wirklich schwarz. Wobei schwarz für mich persönlich eine mütterliche, warme, schützende Farbe ist. Dass Magie eigentlich keine Farbe hat, ist schon fast eine Plattitüde. Muss man also eigentlich nicht näher ausführen.

Es kommt mir eher auf die Absicht an. Bis vor einiger Zeit hatte ich die Theorie, dass Schadenszauber eigentlich nicht wirklich funktionieren und man da also auch keine Bedenken haben muss. Allerdings habe ich selbst schon, wenn ich mal richtig böse oder aufgeregt oder einfach nur geladen war, Dinge zum Zusammenbrechen, Abstürzen, Durchdrehen gebracht, sogar Krankheiten und entgleiste Lebenswege sind aufgetreten, die eine gewisse "Siehste! Da hast du's!" Funktion hatten, wenn ich wirklich auf jemanden wütend war. Also gibt es wohl eine Art von destruktiver magischer Energie, die ich nicht wirklich bewusst benutzt habe.

Um jemanden unschädlich zu machen, der eine große Gefahr für einen selbst oder das direkte Umfeld darstellt, finde ich Schadenszauber auch durchaus legitim. So, wie man das Recht auf Notwehr hat.

Mir sind inzwischen aber auch Personen untergekommen, die tatsächlich sehr großzügig mit Schadenszaubern um sich werfen. Allerdings kann man wohl auch sagen, dass es sich meiner Beobachtung nach um nicht sehr glückliche, zufriedene oder erfolgreiche Personen handelt. Ursache oder Wirkung?

Ein Eingriff in den natürlichen Lauf der Dinge erfordert meiner Ansicht nach beträchtliche Energie, und wenn das Ergebnis Kummer und Schaden sein soll, ein gewisses Miterleben und -erleiden. Das lässt auf Dauer niemanden ungerührt. Wiegesagt, nur meine persönliche Meinung.

Ich glaube auch, dass ich bzw. mein Umfeld in mindestens einem Fall auch von einem solchen Zauber betroffen war. Früher habe ich solche Gedanken als paranoid belächelt, und immer noch denke ich, dass das in den meisten Fällen so ist. In dem Fall grüble ich immer noch darüber nach. Der Lauf der Dinge hat sich allerdings dann irgendwie wieder reguliert und im Endeffekt ist dadurch, nach einigen Katastrophen, ziemlich viel Gutes für mich entstanden. Vielleicht gibt es eine Art "Strömung der Ereignisse", die auf Dauer nicht durch Magie in eine andere Richtung gelenkt werden kann?

Allerdings kann durch destruktiv handelnde Personen, das ist in der Magie vermutlich nicht anders als in der materiell-alltäglichen Sphäre, schon allerhand Schlimmes entstehen. Wie gut greifen Schutzmechanismen? Was ist eurer Meinung nach effektiv? Läuft es im Endeffekt auf einen "magischen Krieg" heraus, wenn sich zwei Persönlichkeiten entgegenstehen, oder ist das alles Quatsch?

So, das sind meine krausen Gedankengänge, und ich würde mich freuen, ein paar Meinungen dazu zu hören =)

Vila
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Studius
Studius

Lumina
Beiträge: 15
Registriert: 24/11/2016
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2017 um 18:51 New
Man kann mit schwarz heilen
Wie man
mit Weiß verletzen bzw. Schaden kann


____________________
Wir sind die Verlorenen.
Aus einer Zeit vor der Zeit, aus einem Land jenseits der Sterne.
Wir haben den Grimm der Alten, dunkler Engel,
über die Erde ziehen sehen
Wir sind aus einer Rasse jenseits der Wanderer der Nacht
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1589
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red_folder.gif erstellt am: 9/3/2017 um 19:50 New

Zitat von Vila, am 9/3/2017 um 12:33

Mir sind inzwischen aber auch Personen untergekommen, die tatsächlich sehr großzügig mit Schadenszaubern um sich werfen. Allerdings kann man wohl auch sagen, dass es sich meiner Beobachtung nach um nicht sehr glückliche, zufriedene oder erfolgreiche Personen handelt. Ursache oder Wirkung?


Genau das ist die Wichtigste Beobachtung!

Alles, was wir denken, sagen, tun verändert uns und unseren Charakter. Je mehr wir uns auf Hass, Gewalt und Rache konzentrieren, desto mehr ziehen wir die Situationen an, die zu diesen Gefühlen passen und desto mehr verändert sich unsere Sicht der Welt, so dass die Welt immer mehr nur auf Gewalt, Hass und Rache zu bestehen scheint.
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Magus
Magus

Aszan
Beiträge: 552
Registriert: 18/3/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/3/2017 um 22:35 New
^^

wieso sollte es keine farben in der magie geben, wir sehen die welt auch in farben riechen sie in gerüchen bla bla bla.

tatsächlich setzt die realität farben seiten, unterschiede voraus, so auch schwarz und weis fein und grob und und und.

es vergeht nichts kein schmerz und auch keine freude, so erleben wir es immerwieder neu, wenn man das gesetz des gleichgewichtes wörtlich nimmt ist es sogar so, dass ein anderer leiden muss damit man sich selbst freuen kann, meiner meinung nach ist es die energie selbst die im gleichgewicht steht, die interaktion muss auch im gleichgewicht stehen, aber die spannungsspitzen können unterschiedlich sein, so ist konzentrierte dunkelheit gleich breiten lichts.

wie auch immer, so etwas wie dunkle magie gibt es aus meiner sicht, das ist im grunde ansichtssache, es gibt wesen, die aus solchen ein normaler mensch würde bösen energien sagen bestehen, wesen die anderen leid zufügen wollen, weil es ihr grund ist am leben zu sein, ich weis nicht ob du solch ein wesen schon erlebt hast, aber das ist in der regel sehr eindeutig welche einstellung sie haben. also wenn ein maiger ein solches wesen zu sich hohlt und es auf jemanden los lässt dann ist das für mich schon schwarze magie, der begriff ist doch sehr praktisch.

außerdem gibt es wohl wenige andere gebiete in denen es so viele verschiedene meinungen gibt wie die magie, zum glück da bleibt einem einiges erspart.

Aszan

meist ist da ein hinterton wenn man sagt: im grunde gibt es kein schwarz oder weis. für mich ist derjenige der so etwas sagt in einer sackgasse magisch, es ist einfach sehr einfach die welt so zu erklären, dabei ist sie viel komplizierter. alles ist eins und alles geht von einem selbst aus, das ist ein so einfacher weg, aber auch das tiefste loch in das man fallen kann, wenn man davon nicht loskommt ist man in seinem weltbild gefangen, die welt ist mehr als das.

^^


____________________
Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Studius
Studius

Lumina
Beiträge: 15
Registriert: 24/11/2016
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2017 um 07:21 New

Zitat von Aszan, am 20/3/2017 um 22:35



meist ist da ein hinterton wenn man sagt: im grunde gibt es kein schwarz oder weis. für mich ist derjenige der so etwas sagt in einer sackgasse magisch, es ist einfach sehr einfach die welt so zu erklären, dabei ist sie viel komplizierter. alles ist eins und alles geht von einem selbst aus, das ist ein so einfacher weg, aber auch das tiefste loch in das man fallen kann, wenn man davon nicht loskommt ist man in seinem weltbild gefangen, die welt ist mehr als das.

^^



So ist deine Sicht der Dinge....
Jedoch muss man nicht in einer Sackgasse stecken um die Magie farblos zu sehen.....
Sondern die Art wie man sie einsetzt....
Ich wurde in meiner Kindheit mit der Magie vertraut gemacht..., Bann- Fluch- Anrufung- Elementar- und Blutmagie
Sowie mit der Kräuter- Kerzen- und Heilsteinkunde...
Man könnte also sagen, das ich seit fast 40 Jahren damit lebe und es noch immer lerne.
Da die Magie selbst im Alltäglichen steckt, wo die meisten sie nicht sehen
Denn sie ist wie das Leben, man lernt nie aus.....
Genauso wie ich in meinem Leben gerlernt habe, das ich ihr mit Demut begegne, ganz egal welche Farbe ihr der Magie geben mögt....
Meinetwegen kann man sie auch pink, silber, oder auch lila mit braunen Tupfen nennen.....
Mir ist das Wurst.....
Denn für mich ist sie und bleibt sie Farblos......
Es ist einfach nur wichtig das egal wie man sie einsetzt, es immer Konsequenzengeben wird


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Ipsissimus
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Idan
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Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/3/2017 um 02:10 New

Zitat von Aszan, am 20/3/2017 um 22:35

meist ist da ein hinterton wenn man sagt: im grunde gibt es kein schwarz oder weis. für mich ist derjenige der so etwas sagt in einer sackgasse magisch, es ist einfach sehr einfach die welt so zu erklären, dabei ist sie viel komplizierter. alles ist eins und alles geht von einem selbst aus, das ist ein so einfacher weg, aber auch das tiefste loch in das man fallen kann, wenn man davon nicht loskommt ist man in seinem weltbild gefangen, die welt ist mehr als das.

^^


Es ist genau andersrum: die Einteilung in schwarz und weiß ist die einfachere Geisteshaltung, denn sie stellt eine grobe Vereinfachung der Weltsicht dar. Diese Weltsicht aufzugeben beruht darauf, dass die Dinge viel komplexer und vielschichtiger sind als dass man sie EINFACH auf schwarz und weiß reduzieren könnte.

Es ist einfach zu sagen: Schadensmagie ist schwarz, Heilungsmagie ist weiß.

Aber wenn ich heilende Magie auf einen Mörder anwende, der dadurch mehr Kraft und Energie gewinnt, mehr Morde zu begehen, ist das dann noch weiß?
Wenn ich zerstörerische Magie einsetze, um mich aus festgefahrenen Strukturen zu befreien, ist dass dann wirklich schwarz?

Jede Handlung, jede Aussage, jeder Gedanke setzt eine unglaubliche, endlose Kette von Konsequenzen in Gang, die nie ganz abgesehen werden können. Jeder, der sich ein wenig Mühe gibt, zwei, drei Schritte weiter zu denken und den Schmetterlingseffekt mit multiplen möglichen Ausgängen in Betracht zieht, kommt sehr schnell dazu, die einfache Einteilung in schwarz/weiß aufzugeben.

Ein Messer ist ein Messer. Du kannst es als Werkzeug benutzen um damit zu kochen, einen Garten zu bearbeiten oder Holz zu schnitzen. Du kannst es aber auch dazu benutzen, zu jagen, zu töten und zu zerstören. Es bleibt aber dasselbe Messer. Das Messer wird dadurch nicht "schwarz" oder "weiß".

Zitat:
es gibt wesen, die aus solchen ein normaler mensch würde bösen energien sagen bestehen, wesen die anderen leid zufügen wollen, weil es ihr grund ist am leben zu sein, ich weis nicht ob du solch ein wesen schon erlebt hast, aber das ist in der regel sehr eindeutig welche einstellung sie haben. also wenn ein maiger ein solches wesen zu sich hohlt und es auf jemanden los lässt dann ist das für mich schon schwarze magie, der begriff ist doch sehr praktisch.


1. Nur weil es praktisch ist, muss es nicht richtig sein. Für die Nazis im Dritten Reich erschien der Holocaust auch "praktisch", sie wollten die Juden loswerden, nach Palästina ausschiffen ging nicht, also bringen wir einfach Millionen Juden um und sind das Problem los. Äußerst praktisch!

2. Ein bösartiges Wesen auf einen Menschen loszulassen um ihn zu quälen, ja, das ist nicht nett. Aber ist dadurch die Magie selbst schwarz? Was unterscheidet die Magie einer Dämonenbeschwörung von der Magie, Engel und Feen herbeizurufen?

Nicht die Magie, das WAS man tut, ist entscheidend. Sondern die Intention, das WARUM man es tut, ist entscheidend.

Ein bösartiges Wesen herbeizubeschwören kann auch positive, vor allem lehrreiche Aspekte haben. Niemand zeigt einem die eigenen Schwächen, unterdrückten Wünsche und geheime Triebe besser als ein Wesen, das all das aus uns herausholt und gegen uns selbst richtet.
Umgekehrt kann auch die Anrufung von Engeln und Feen letztlich nur auf Arroganz und Selbstbeweihräucherung beruhen und ist damit auch nicht wirklich "weiß".

Magie ist nicht schwarz oder weiß, unsere Intentionen sind es und dabei spielt es keine Rolle, ob wir sie magisch ausleben oder auf andere Weise.
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Ipsissimus

Hephaestos
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Registriert: 23/1/2005
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2017 um 10:30 New
Ich fand die farbeinteilung "Schwarz/Weiß" nie sehr geschickt.
Ich bin zum Beispiel jemand, der sich stark zum dunklen/düsteren hingezogen fühlt, aber nicht Böse ist. Denke ich jedenfalls. also ich mag Friedhöfe und Kirchen und Höhlen und so Sachen.

Aber Böse?


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2017 um 20:12 New
Ja, so ähnlich gehts mir, wie oben schon gesagt, auch. Ich mag die Farbe Schwarz so gerne, ich mag die Nacht und Dunkelheit, da ist es schön ruhig und man sieht die Sterne, auch ich liebe Höhlen... da find ich nichts Böses dran. Aber ich brauch auch die Sonne und fühl mich wohl damit. Aber in Maßen. Vielleicht hat diese Einteilung in Schwarz/Dunkel = böse, Weiß/Licht = gut religionsgeschichtliche Gründe. Das Christentum hat sich in seiner Frühzeit wohl mit einer Art Sonnenanbetung (Sol invictus u.ä.) vermischt. (ist viel komlizierter, ich weiß, das ist platt ausgedrückt)

Ja, wie Idan es so gut gesagt hat, die Absicht ist wohl entscheidend. Was ich noch hinzufügen möchte, ist die Beobachtung, dass oft die Absicht so gut ist und mir bei manchen Leuten dann trotzdem ein Schauder über den Rücken läuft... magisches Helfersyndrom. Da wird in der Gegend rumgeheilt, was das Zeug hergibt, ohne zu reflektieren, dass man vielleicht einen wichtigen Prozess unterbricht oder das, was man heilen möchte, vielleicht gar nicht so defizitär ist, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Vielleicht ist es da auch die Absicht entscheidend: die eigene Wichtigkeit hochzupuschen, sich über das Helfen auch über andere zu erheben.

Worüber ich ein wenig gestutzt habe, ist die Aussage von Aszan
Zitat:
wenn man das gesetz des gleichgewichtes wörtlich nimmt ist es sogar so, dass ein anderer leiden muss damit man sich selbst freuen kann, meiner meinung nach ist es die energie selbst die im gleichgewicht steht


Also ich freu mich nicht, wenn jemand anders leidet (gut, zugegeben, außer, die Person hat mir persönlich was getan, dann... eventuell...). Es gibt auch genug Arten von Freude, die keinem was wegnehmen. Natürlich gibt es Schadenfreude und Freude über das Unglück anderer, aber ist das wirkliche Freude? Ist ja eher so, dass Freude und positive "Vibes" ansteckend sein kann. Ich hab mich im wissenschaftlichen Kontext mit Yoga beschäftigt und da gibt es sogar die Aussage oder Meinung (das Feld ist ja sehr breitgefächert, ob das jetzt überall so ist, sei dahingestellt) dass ein einziger Yogi, der in der Lage ist, einen gewisseren höheren Zustand zu erreichen, sein ganzes Umfeld heilt bzw. im Gleichgewicht halten kann.

Ein wirklich guter Zustand ist ja nie ganz weiß, ganz schwarz. Es ist meiner Meinung nach eine ausgewogene Mischung aus beidem, und alles dazwischen, und man kann Freude nicht gleichsetzen mit ganz oben oder ganz hell oder so, das ist für mich eher, wenn man genau in seiner Mitte ist (aua, das klingt so wahnsinnig waber-esoterisch, ich hoffe, man versteht, was ich meine).

Vila


[Editiert am 26/3/2017 um 20:23 von Vila]
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Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 9/6/2017 um 10:44 New
Was ich an den Neuankömmlingen geil finde ist. "Ich will Macht haben und fürchte mich wegen sowas wie Karma!....Gäääääähhhhhnnnnn! Selbstgefällige Narzissten die keine Verantwortung übernehmen wollen, wo es keine Konsequenzen gibt....sowas von lahm und Gutmenschentum überflutend langweilig!
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Magus

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 9/6/2017 um 20:16 New
Schon diese Wünsche kommen aus unbewußtem Karma - wenn man es so nennen will.

:) merlynn
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Magus
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Feluna
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red_folder.gif erstellt am: 30/8/2017 um 04:05 New
Ich gehe fest davon aus, dass viel Magie unbewusst stattfindet. Zumindest sind das meine Beobachtungen aus eigenen Erfahrungen. Da kommt schonmal was bei rum, was einige vermutlich als "schwarze Magie" oder "Schadenszauber" bezeichnen würden. Gerade bei intuitiven Magiern/Magierinnen passiert sowas. Ich persönlich sehe uns nicht als Heilige oder Mönche an und finde es deshalb auch nicht so schlimm. Wer Hexen ärgert kriegt eben mal eins auf die Mütze. Wenn man so will. Natürlich kann man sich dabei auch selbst mal die Finger verbrennen. Das gehört meiner Meinung nach aber auch dazu. Keine Hexe oder Magier ist von Anfang an weise und verantwortungsbewusst. Das lernt man erst noch.

Ich würde auch nicht all diese Energien als "destruktiv" bezeichnen. Viel entsteht durch Wut und Wut kann ein sehr energiereiches, produktives Gefühl sein. Sofern man eine Möglichkeit findet, diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen.

Vieles was zunächst als schädlich betrachtet wird kann außerdem sehr positive Nachfolgen haben. Und für einige Menschen ist etwas gut, was für andere schlecht ist...

Ich glaube auch nicht, dass man bestraft oder belohnt wird für (magische) Aktivitäten. Und dabei ist es auch egal ob wir es "Gottes Strafe" oder "Karma" nennen, wenn die meisten eh das gleiche damit meinen. Wenn man ein mitfühlender Mensch ist oder Angst vor Strafe hat, dann wird einem ein (magischer) Racheakt an einer anderen Person nicht gut tun. Viele handeln blind vor Emotionen und auch wenn es ok ist sich mal die Finger zu verbrennen, sollte man wohl doch auch irgendwann daraus lernen. Für mich gilt hier das gleiche wie bei "guter Magie": think before you cast.

Und dann stellt sich natürlich auch die Frage, was man mit einem Zauber eigentlich erreichen will und wie man zu diesem Ziel kommt.
Denn vieles kann einen ganz anderen Verlauf nehmen als man vorerst dachte.

Ich glaube, dass viele interessiert an "schwarzer Magie" sind, weil sie sich oft machtlos fühlen und hoffen, dass es ihnen hilft dem zu entgehen, wenn sie anderen schaden können wie und wann sie wollen.
Dass das nicht weiterhilft ist glaube ich jedem klar, der ein bisschen Erfahrung hat oder einfach schon oft auf die Fre... den Mund gefallen ist.

Ich glaube außerdem nicht, dass es überhaupt möglich ist zu vermeiden anderen zu schaden. Ich lebe, weil ich andere töte. Ob nun Karotten oder Hühner. Irgendetwas muss sterben damit ich leben kann. Und jeder auch noch so kleine Akt hat Auswirkungen. Ein nett gemeintes Wort kann andere verletzen.
Hoffentlich ist klar was ich meine. Ich habe schon Kommentare von Menschen gelesen die meinen "nur Gutes zutun". So etwas ist meiner Meinung nach total verblendet. Das Streben danach ist ja in Ordnung aber zu glauben, man schade nie zu keinem Zeitpunkt irgendeine Person ist...ignorant? Arrogant? Oder beides? Dies ist auch nur eine Methode, um sich moralisch über andere zu stellen. Damit macht man andere nieder, entwertet sie und schwupp...hat man Schaden angerichtet.

hm..viel blabla. Ich lass das mal so stehen.

Liebe Grüße

Feli


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 3/9/2017 um 08:43 New
Ich habe den eindruck, das "schwarzweiß" halt sehr Kultur- und Moralspezifisch ist. Ein Blutopfer (ein tier töten) wird in unserer Kultur zum beispiel ganz anders gesehen, als das in einer agrarischen Gesellschaft - in der Menschen andauernd Tiere zum Essen töten - der fall ist. Gesetze, Kultur, Moral ändern sich im Laufe der Jahrhunderte.

Warum verwendet man eigentlich nicht "gut" und "böse" im magischen Kontext? würde für viel weniger Verwirrung sorgen :)


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red_folder.gif erstellt am: 7/9/2017 um 17:19 New
Da hast du sicher recht, ich denke auch, dass das sehr kulturspezifisch ist, was als richtig oder falsch gilt oder eben einfach die Norm ist. Aber würden die Begriffe "gut" und "böse" nicht genauso problematisch sein? Aber es ist im Grunde immernoch besser als "schwarz" und "weiß". Weil letzteres oft auch analog gesetzt wird mit Yin und Yang, Tag und Nacht, Licht und Schatten etc.

Ich weiß nur, dass ich persönlich immer "schädigend" und "heilend" im Kopf habe wenn ich über dieses Thema nachdenke.


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 8/9/2017 um 08:32 New
>Aber würden die Begriffe "gut" und "böse" nicht genauso problematisch sein?

Nein, denke ich nicht - bei Gut vs Böse ist nämlich klar, das das die eigene Einstellung&Meinung mit einbezieht. Machen wir mal ein Beispiel:

So ziemlich alles, was mit Toten zu tun hat, ist "Schwarz". Aber ist es Böse, seinen ahnen ein opfer dar zu bringen? Wohl kaum. Ein Gespräch mit der Uroma zu suchen? Bestimmt nicht. Seltsamerweise wird aber oft Nekromantie (also genau das) oft, weil es "Schwarz" ist, in das Umfeld des "Bösen" gesteckt. Ich sehe zum Beispiel oft, das OuiJa und ähnliches abgelehnt wird. Dunkel=Böse? Nö. Seh' ich nicht.

Anderes Beispiel:

Alles "Sexualmagische" oft mit Misstrauen beäugt. Wieso? Wenn jemand Maria (ja, die Katholische) um Kindersegen bittet, ist das Sexualmagie. Wenn man einen sogenannten "Liebeszauber" machen will => Böse. Hä? Was ist daran Böse, wenn ich Aphrodite einen Rosenstrauß an den Altar lege? Ist das kein Liebeszauber?

Schwarz ist eine Farbe. Die ist weder Gut noch Böse. Ob etwas gut oder böse ist, beurteilt der Mensch - oder Gott, je nach Paradigma. "Schwarz" ist genauso wenig gut oder Böse wie, sagen wir, eine Tollkirsche. Je nach Verwendung kann Sie dich draufschicken, Töten, dein Leben retten.

>Ich weiß nur, dass ich persönlich immer "schädigend" und "heilend" im Kopf habe wenn ich über dieses Thema nachdenke.

Ja, aber das ist ja auch nicht das selbe, obwohl ich das auch oft so verwende. "Schwarze Magie" muss nicht zwangsläufig schädigend sein. "Schwarz" wird ja auch oft verwendet, wenn man etwas erzwingt (wie bei einer Dämonenbeschwörung) und es nicht erbittet (selber kram mit Engeln). Mache ich einen Liebeszauber und Bitte einen Engel um Beistand, ists "weiß", bitte ich einen Dämon, wirds auf einmal schwarz.


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