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Autor: Betreff: Über die I'llusion, Schatten integrieren zu können
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2015 um 12:32  
Schatten sind unsere unbewußen, verdrängten, unerlösten Persönlichkeitsanteile. Es ist ziemlich verbreitet zu glauben, man könne diese Zwänge, die aus diesen Teilen kommen, kontrollieren, integrieren, oder ihnen einen Platz im Leben zuweisen - indem man z.B. laufend Horror Filme guckt, sie künstlerisch ausdrückt, dem Zwang eine kreative Richtung gibt oder diese Kräfte magisch umfunktioniert etc etc ...

Punkt ist, dass diese Teile zuschlagen und uns manipulieren, wenn wir unbewußt sind, WENN WIR ES EBEN NICHT MERKEN. Dann wirken sie destruktiv auf unser Leben ein, zwingen uns, von unserem Weg abzukommen bis wir diesen nichtmal mehr wahrnehmen können - aber wir merken es nicht. Auch nicht die Quelle davon.

Schattenanteile auf diese Art kontrollieren oder handhaben zu wollen halte ich für eine Illusion.

Giger z.B. hat beeindruckende Schattenkunstwerke geschaffen - sehr kreativ - aber sein LEBEN möchte ich nicht führen wollen - nicht in seiner Haut stecken. Er hat den Schatten zwar einen kreativen Ort in sich gegeben - aber zugeschlagen haben diese Schatten dort, wo er es nicht merkte. Er war nicht frei davon, das Schatten sein Schicksal manifestierten - sein ER-LEIDEN.

Gesellschaftlicher Erfolg führt hier direkt in die Illusion, dass hier jemand ist, der seinen Weg gefunden hat und gegangen ist - aber das ist meiner Meinung nach eine Sellbsttäuschung - kein Ziel aus dem wahren Willen sondern eine Fata - Morgana die aus seinem Schatten kommt. Auch wenn er seine Fata-Morganas sehr gut verkaufen konnte.

Das Licht der getäuschten Ewigkeit.

Um seinen EIGENEN, NICHT FREMDBESTIMMTEN Weg zu finden hätte er einen Schritt weiter gehen müssen - die Schatten erkennend und fühlend wahrnehmend auflösen müssen in reine Bewußtheit. Wie es z.B. Kunsttherapie tut, wenn sie erfolgreich ist. Oder andere Methoden, Wege.

Wer Schatten zu integrieren versucht, weiß noch nicht, wer er ist, weil er in Schatten und Verstand gefangen ist. Quasi wie unter Hypnose lebt. Und in der Illusion gefangen ist, etwas kontrollieren zu wollen - was ihn unbewußt und unbemerkt kontrolliert.

ZEN!

Aufhören zu spinnen! :)

grüssli merlYnn


[Editiert am 4/6/2015 um 12:41 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 5/6/2015 um 06:58  
So habe ich das bisher nie betrachtet. Meine Schattenseite war für mich schon immer Teil meines ganzen Ichs. Wenn überhaupt, würde ich auch den umgekehrten Weg anstreben- mein Selbst durch meinen Schatten zu reinigen.
Bisher war aber auch meine Betrachtungsweise wie gesagt eine andere: mein Schatten stellt all die Konflikte dar, die ich in diesem Sein erfahren möchte. Lernen möchte, damit umzugehen. Allerdings habe ich mich schon lange von der Illusion befreit, einen Kontrollanspruch über meinen Schatten zu haben.

Mag sein, dass ich verblendet bin. Allerdings habe ich meinen Schatten nie als etwas "bösartiges" betrachtet. Leid-erzeugend gewiss, aber wer möchte schon ein Leben ohne Prüfungen? Auf der anderen Seite- und das passiert mir ziemlich oft, da meine Sprache in okkulten und magischen Angelegenheiten eine ist, die ich mir selbst erarbeitet habe und somit oft Sachverhalte anders benennt als "die Allgemeinheit"- könnte es sich eben auch um ein sprachliches Missverständnis handeln. Vielleicht meinen wir dasselbe und ich steh nur mal wieder auf dem sprachlichen Schlauch...
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Administrator
Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 15/6/2015 um 09:16  
Ich mach einfach das Licht an :)

Ernsthaft - ich denke, eines der Hauptprobleme ist erst mal, einen Schatten überhaupt als solchen zu erkennen. Jemand der einfach nur ein *blubb* ist, naja, der ist vielleicht Böse, aber das hat ja jetzt noch nichts mit "Schatten" zu tun.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sind ja Schatten die Anteile an uns, die wir -nicht- wahrhaben wollen, oder von denen wir gar nicht glauben, das Sie zu uns gehören. Unsere Ausländerfeindlichkeit, unsere Homosexualität - also alles, von dem wir sagen würden, das wir ja nicht so sind.

Wie will ich denn etwas integrieren, von dem ich gar nicht weiß, das es ein Teil von mir ist?

Ich z.B. gehöre in die Schublade "Intelligent, aber erfolglos", bilde ich mir ein. Was wäre, wenn ich einfach dumm bin? Kann ich "dummheit" das für mich integrieren? Also eine Tatsache, von der ich nicht glaube, das Sie mich betrifft?


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Lux
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 15/6/2015 um 10:12  
Ich denke, so einfach ist das nicht. Dumm sein oder rassistisch oder homosexuell- da stecken vielleicht Ängste dahinter, aber nicht unbedingt unsere Schattenseite.

In mir gibt es dunkle Gelüste: ein starker Drang zum destruktiven Verhalten. Zerstören, Schmerzen zufügen, Leid verursachen, bewusst den "falschen" Weg einschlagen, ...
Aber all das gehört zu mir, das kann ich nicht zur Seite wischen. Ich kann nur lernen, damit umzugehen. Nicht-destruktive Möglichkeiten zu finden, diese Seite zufrieden zu stellen (Feuerholz mit der Axt kleinmachen wäre eine Möglichkeit).

Das, was ich als meine Schattenseite empfinde, kann ich nur so ausdrücken:
"Je heller ich strahle, desto dunkler ist auch mein Schatten."
Für mich ist das tatsächlich ein Ausgleich. Mir würde sogar etwas fehlen, wenn diese Seite nicht wäre. Denn sie hilft mir auch, meine Mitmenschen zu verstehen...
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Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 285
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red_folder.gif erstellt am: 15/6/2015 um 10:22  
Also ich hab das bei Jung so verstanden, das unser Schatten das ist, was wir an uns nicht wahrhaben wolle (--eben weil es im normalfall gesellschaftlich unerwünscht/unmoralisch ist--).


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Incognitus
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 15/6/2015 um 19:56  
Phosphóros („Lichtbringer“)

demnach ist Luzifer der Lichtbringer ( obwohl ich auch mal gelesen habe, dass eine schweigsame Frau ebenso Licht bringt :) )

demnach wird dann der Teufel mit Luzifer ausgetrieben, kann man ihn nicht integrieren !?

Schatten integrieren ist eh eine heikle Angelegenheit. Schatten wirft nur das, was anwesend ist. Plastisch gesehen wirft mein Hut keinen Schatten, trage ich ihn nicht.
Behalte ich den Hut und trage ihn hin und wieder, muss ich den Schatten in kauf nehmen, gebe ich ihn ab, verkaufe ihn oder werfe ihn weg, ist er nicht mehr da.

Ebenso sehe ich das mit "" unbewussten, verdrängten, unerlösten Persönlichkeitsanteilen "" .... ich weiß nicht mehr genau, in welchem Buch ich gelesen habe, dass man sich selbst zuerst alles verzeihen sollte, um an die Lösung zu kommen.

Ein polnisches Sprichwort sagt : "" wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle ""

... unbewusstes kommt so ans Tageslicht und schlüsselt sich auf. Und ja, manchmal ist es so extrem, dass ich mich selbst schon frage, ob das alles was ich "sehe" zu meinen Persönlichkeitsanteilen gehört .

..... ich vermute, dass einem in Gutgläubigkeit einiges untergejubelt wird, was sich beim " mir und allen anderen auch "verzeihen" als falsches Zeugnis mit Nestflucht outet.

Ich kann mir und meinen Schatten auch das verzeihen, was ich (noch) nicht kenne ( wer denn sonst) Das praktiziere ich schon viele Jahre ...


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 20/6/2015 um 13:20  
@Asenath: Es stimmt - die Schatten sind Teile unseres Ichs, die irgendwann Opfer geworden sind - und dieselbe Situation, die sie als Gefahr gespeichtert haben, vermeiden sie fortan durch Kompensation (Genuß oder Kicks um sich nicht zu fühlen) oder Vermeidung, Erstarrung, Blindheit.

Der erste Schritt zur Heilung ist in vielen Methoden, diesen Teil wieder ANZUNEHMEN, das ist sehr wichtig. Denn verdrängen und verstecken - vor uns selber - tuen wir sie sowiso schon. diese Teile werden zugänglicher, wenn wir sie im ersten Schritt verstehend ANNEHMEN als Teile von uns selber - als zu uns gehörig.

Licht kann übrigends auch Verdrängung sein: ich erzeuge - unbewußt zwanghaft! - Licht, um meine dunklen Schatten nicht zu sehen. Dann wird das Dunkle umso dunkler, je heller das Licht - besser das Irrlicht - strahlt.

Beispiele dafür sind die Hexenprozesse - oder die Rassenfantasien des dritten Reiches. Im Prinzip werden hier Über - und Untermenschen kreiert, wobei die selbsternannten Lichten dann dir fürchterlichsten Verbrechen begehen - im Namen des Lichtes. Das sind auffällige Beispiele - im unserem Alltagsleben ist das schon versteckter - Mobbing am Arbeitsplatz - Beziehungen.

Versteckt ist die Verdrängung z.B. auch, wenn jemand als Heiler, Entstörer arbeitet, immer ANDERES und ANDERE heilt - und damit vermeidet, sich selber zu heilen. Auch dann wirds im Heiler selbst immer dunkler und unbewußter, je heller und erfolgreicher der Heiler strahlt - ohne dass jemand das bemerkt!

Auch Magie kann ein Werkzeug von Verdrängung seiner inneren unbewußt zwanghaften Anteile sein. Beispielsweise all die Versuche und Anfragen hier, seinen Ex-Partner mit Magie zurückzugewinnen. Hier ginge es ja darum, all das dysfunktionale in sich selbst, was ja durch dieses Ereignis SICHTBAR werden kann - zu erkennen, die entsprechenden Persönlichkeitsanteile bei sich zu finden und zu erlösen. Es geht kaum darum, all das Unerlöste mit magischen Energien noch mehr durcheinanderzubringen.

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Es gibt dieses spirituelle Modell, dass die Seele sich die Lebenskonflikte selber ausgesucht hat, um zu lernen. Das bezweifle ich, da ich mir durchaus konstruktivere Wege des Lernens vorstellen kann. In meinem Modell sind Konflikte eher Ausdruck von Persönlichkeitsanteilen mit ERSTARRTEM LEBEN - aufgrund von unverarbeitetem Schmerz oder Überwältigung. Diese Erstarrungen wieder lebendig fließend zu machen finde ich wichtig für die Entwicklung der persönlichen - magischen - Kraft.

Versuche ich diese Anteile zu integrieren indem sich sie STRATEGISCH in meine BERECHNUNGEN einplane - indem ich also SCHACH mit dem Leben spiele - dann lenke ich mich von mir selber ab - es geht nicht mehr um die Befreiung meiner selbst sondern um ein Verstandes-Ziel. In Einzelfällen mag das gerechtfertigt sein - aber das HOHE SPIEL - da geht es um mich selbst und darum, dieses Spiel frei von unerlösten Anteilen verlassen zu können :)

grüssli merlYnn


[Editiert am 20/6/2015 um 15:12 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 20/6/2015 um 13:48  
Unsere Schatten wollen wir oft nicht wahrnehmen - und wenn wir es wollen, dann merken wir, dass wir es NICHT KÖNNEN. Die Begriffe Schatten und Dunkelheit beziehe ich dabei nicht auf irgendeine relative Moral - sondern auf das BEWUßTSEIN.

DUNKELHEIT IST UNTERDRÜCKTES BEWUßTSEIN.

Unterdrücktes, oder in der Folge unterdrückendes Bewußtsein, strahlt eine bestimmte Qualität der Lebensenergie aus - die man hellsinnig wahrnehmen kann -z.B. auch mit dem Pendel. Diese Qualität habe ich salopp und ziemlich ungenau immer als negative Energie bezeichnet, und da es eine unterdrückerische Qualität ist, schwächt sie uns.

Das ist aber alles nicht mit relativen moralischen Konzepten zu verwechseln. Es geht mir um unterdrücktes Bewußtsein - wie auch immer.

Es gibt auch gesellschaftliche Schattenthemen - Schattenreaktionen, wenn wir uns im Spiegel der Gesellschaft bewegen, uns vorteilhaft oder ungefährlich spiegeln wollen, tarnen wollen, Dinge nicht sehen wollen. Auch das ist unbewußt und unterdrückerisch für die Lebensenergie. Aber es ist für mich nur ein Teilaspekt der ganzen Schattenproblematik - für manche Leute steht das allerdings im Vordergrund, klar.

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@ Echidna: Schatten wirft nur das, was ANWESEND ist - ja, Schatten werden im konkreten Leben, in der anwesenden Situation sichtbar und ausgelöst. ACHTSAMKEIT ist ein Weg, die Schattenanteile im Leben aufzuspüren, bewußt zu machen.

Wo sind bei aller Schatteninteraktion meine EIGENEN Anteile mit erstarrtem Bewußtsein - wo wurde mir - meist moralisch - etwas untergejubelt?

Auch hier: Achtsamkeit. Und: verzeihen - sich selbst annehmen - ist auch wirklich der allererste Schritt um mit unterdrückten Anteilen zu kommunizieren - um BEWEGUNG in diese Erstarrungen zu bringen. Die (magische) Lebensenergie wieder zu wecken.

grüssli merlYnn
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Lux
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gralsfihter
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2015 um 21:18  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 20/6/2015 um 13:20

Es gibt dieses spirituelle Modell, dass die Seele sich die Lebenskonflikte selber ausgesucht hat, um zu lernen.


Wie du sagst sind wir die Kreatoren. Die Verdrängten Anteile werden einer nach dem anderen ins Leben gerufen wenn Du suchst. Da die verdrängten Anteile Du sind haben sie auch die Kraft von Du in einer schwächeren (Opfer) Form. Sobald sie in Nähe einer Sitiuation kommen, die gleich ist was sie geschwächt hat werden sie auftauchen und unbewusst Realität "kreieren". Wenn Du sie nicht beachtest werden sie in einer größeren Dosis irgendwann wiederkommen um befreit zu werden . Zum glück . denn nun erhälst du die Chance sie zu befreien. Und du wirst alle befreien müssen um das Spiel zu verlassen.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2015 um 21:53  
Genauso meinte ich das. Sehr klar ausgedrückt!

Es kommt alles zurück im Leben - und das ist das eigentlich Dunkle: Von dem, was immer wieder zurückkommt, gesteuert zu werden oder von anderen getriggert (manipuliert) zu werden. OHNE das wir das bemerken.

Das bestimmt unser Schicksal - nicht die Sterne :)

Astologie usw. sind dann lediglich kollektive RESONANZPHÄNOMENE zu diesen Mechanismen, die wir in uns tragen. Man mag sie nach dem günstigen Zeitpunkt befragen - das funktioniert, wenn man den Zugang hat - aber Befreiung liegt nicht in den Sternen oder Orakeln - sondern ganz konkret in mir selbst.

Energiearbeit usw. erhöht meinen bewußten Anteil - aber nur zeitweise. Die inneren "Klöpse" können dann wiederkommen - manchmal plötzlich und von unerwarteter Seite.

So frei und luistig nach dem Motto: dein Schicksl, als der dunkel destuktive Teil, der du selber bist - kommt immer VON HINTEN! Wenn du denkst, du hast es ausgetrickst - bist du längst schon wieder mittendrin - im nächsten Drama.

grüssli merlynn
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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 10/12/2015 um 17:45  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 20/6/2015 um 13:48


@ Echidna:

Auch hier: Achtsamkeit. Und: verzeihen - sich selbst annehmen - ist auch wirklich der allererste Schritt um mit unterdrückten Anteilen zu kommunizieren - um BEWEGUNG in diese Erstarrungen zu bringen. Die (magische) Lebensenergie wieder zu wecken.

grüssli merlYnn



... schon vor langer Zeit habe ich angefangen zu verzeihen. Habe mit "diesen unterdrückten Anteilen", die es bei mir nicht wirklich sind, es sind unbewusste Anteile, die zeitlebens in mein Leben kamen, bei dem von Geburt an kein Lebenswille vorhanden war und immer noch nicht wirklich ist ... ;)
"Schatten sehen " ... sehr bis sehr sehr selten, eher wahrnehmen ... als Horrorbilder aus Leben, was nicht zu mir gehört ... als wäre ich ein Abstellgleis für nicht gewolltes oder Unterdrückungen anderer Menschen.

Im laufe des Astrologiestudiums (bin immer noch dran ) kam ich drauf, dass ich Türsteher zwischen Leben und Tod bin (Rahu und Kethu) .... kann nicht vorwärts und darf nicht zurück, obwohl ich mich gewehrt habe zu kommen (10 Monatskind mit beginnender Fruchtwasservergiftung) ..... schweigend beobachten habe ich zwischen den Welten gelernt .... genutzt hat es nicht viel... einiges kam wie voraus zu sehen, aufgrund des Kopfkinos .... nein, depressiv bin ich trotzdem nicht ... obwohl es deprimiert, dass sich mancher nicht mehr an das Leben vor dem Tod erinnert oder erinnern möchte, obwohl man Richtungsweisend sein kann ....


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Manouche
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red_folder.gif erstellt am: 28/5/2017 um 13:18 New

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 20/6/2015 um 13:20
@Asenath: Es stimmt - die Schatten sind Teile unseres Ichs, die irgendwann Opfer geworden sind - und dieselbe Situation, die sie als Gefahr gespeichtert haben, vermeiden sie fortan durch Kompensation (Genuß oder Kicks um sich nicht zu fühlen) oder Vermeidung, Erstarrung, Blindheit.

Der erste Schritt zur Heilung ist in vielen Methoden, diesen Teil wieder ANZUNEHMEN, das ist sehr wichtig. Denn verdrängen und verstecken - vor uns selber - tuen wir sie sowiso schon. diese Teile werden zugänglicher, wenn wir sie im ersten Schritt verstehend ANNEHMEN als Teile von uns selber - als zu uns gehörig.

Licht kann übrigends auch Verdrängung sein: ich erzeuge - unbewußt zwanghaft! - Licht, um meine dunklen Schatten nicht zu sehen. Dann wird das Dunkle umso dunkler, je heller das Licht - besser das Irrlicht - strahlt.

Versteckt ist die Verdrängung z.B. auch, wenn jemand als Heiler, Entstörer arbeitet, immer ANDERES und ANDERE heilt - und damit vermeidet, sich selber zu heilen. Auch dann wirds im Heiler selbst immer dunkler und unbewußter, je heller und erfolgreicher der Heiler strahlt - ohne dass jemand das bemerkt!

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Versuche ich diese Anteile zu integrieren indem sich sie STRATEGISCH in meine BERECHNUNGEN einplane - indem ich also SCHACH mit dem Leben spiele - dann lenke ich mich von mir selber ab - es geht nicht mehr um die Befreiung meiner selbst sondern um ein Verstandes-Ziel. In Einzelfällen mag das gerechtfertigt sein - aber das HOHE SPIEL - da geht es um mich selbst und darum, dieses Spiel frei von unerlösten Anteilen verlassen zu können :)

grüssli merlYnn


Hallo Merlin,

mir scheint es ein hauch dünner Grad zu sein, zwischen "erkennen->annehmen->
(er-)leben-> (er-)lösen" und erkennen->wieder verdrängen durch (unbewusstes) erzeugen von Licht. Und kann es nicht zu einer endlos Schleife werden wenn es das Ego ist, welches unbewusst und hinter maskiertem Licht die Fäden zieht?

Manouche
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 9/6/2017 um 20:41 New
Ja - das ist ein sehr dünner Grad.

Unbewußte Schatten erschaffen das kompensatorische Ego. Aber auch der Wunsch nach Erlösung kann zu einem Erlösungs-Ego werden. Und zwar ohne Erlösung.

Ziel jeder Verdrängung ist, dass keine wirkliche Erkenntnis - keine wirkliche konfrontation (Fokusierung) - und keine wirkliche Veränderung stattfindet. Das kannn eine voll mitovierte Aktion sein - die aber nix bewirkt - oder in den meisten Fällen ist es Trägheit, man tut nix mehr für sich.

Das kann durchaus zu einer Endlos-Schleife werden - siehe viele "Heilige" - mit einem "Heiligenego".

Befreiung geschieht in vielen Methoden immer wieder durch irgendeine eine Art FOKUSING - Das Nicht-Sehen wird zu Sehen, nicht-spüren zu spüren - und Arten von erkennender Kommunikation mit den unerlösten Teilen. Zum Beipiel mit dem Persönlichkeitsanteil ohne Lebenswillen.

Schießt das Ego dazwischen. macht man entweder nix mehr, obwohl man weiß wie es geht - oder es kommt zu einer Abklenkung, Konzentrationsunfähigkeit oder Verzerrung.

Dann ist es eine andere Arbeit, wenn man weiß, wer man im Grunde ist (NIX!) - oder wenn man es nicht weiß und das EGO kreiert ZIELE wie Erleuchtung, Befreiung, Optimierungswahn usw usw usw.

grüssli merlYnn
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