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Autor: Betreff: Wozu überhaupt Schattenarbeit?
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/2/2017 um 13:34 New
Einige "Modelle" von geistiger Entwicklung und Esoterik haben Schattenarbeit so perfekt ausgeklammert, dass ihr Sinn nichmal mehr plausibel erscheint:

Beispiel: Jesus ist für meine Sünden gestorben. Wozu Schattenarbeit? Wichtiger ist es, regelmäßig in die Kirche zu gehen.

Beispiel: Gott, der gütige Vater, vergibt uns. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich reinige negative Energien mit Reiki oder Pranaarbeit. Dann bin ich positiv. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich meditiere auf den Aufstieg meiner Kundalini. Die sitzt so ziemlich hartnäckig da unten fest. Wenn sie endlich mit einem Male hochschießt, bin ich erleuchtet. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Göttliche Erleuchtung ist Extase. Also tanze ich den ganzen Tag durch die Straßen und singe "Hare Krishna". Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich glaube, dass ich durch magische Rituale kriege, was ICH will. Wozu Schattenarbeit?

Dazu gehören auch Argumente wie: In der Psychiatrie sind alle Leute auf einer höheren Bewußtseinsschwingung - eigentlich gehören sie da gar nicht hin, nein, sie sollten vielleicht noch höher schwingen und der Rest der Welt auch. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich habe ein Erlebnis gehabt, dass ich weiß, wer ich bin. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: positiv, negativ, gut, Böse - alles RELATIV. Kann man so sehen - oder so. Wozu Schattenarbeit? Ist doch eh alles relativ. Was für dich Licht ist, ist vielleicht mein Schatten - und umgekehrt.

Beispiel: Ich bin sowiso Schwarz, also Schwarzmagier oder Satanist. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich betreibe die MACHT DES POSITIVEN DENKENS. Alles ist gut. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich habe meine Krafttiere, meine Göttin, meinen Gott, meine Kraftorte, die mich unterstützen und aufladen. Wozu Schattenarbeit? Lieber suche ich Verbündete oder lade mich irgendwo auf.

Beispiel: ich sitze den ganzen Tag vor einer Wand und meditiere. Ich habe gelesen, dass ein berühmter Chinese vor 1000 Jahren dadurch erleuchtet wurde und vertraue, dass auch ich so erleuchtet werde. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: wenn ich mich nicht gut fühle, nehme ich Drogen oder lenke mich mit Wellnessesoterik ab. Klappt doch ganz gut. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Ich kümmere mich nur noch um meinen geistigen Augstieg. Das Niedere beachte ich nicht mehr. Wozu Schattenarbeit?

Beispiel: Magie ist, dass ich alles so manipulieren kann, dass es mir gut geht. Wozu Schattenarbeit?

___________________________________________________

Bevor ich nun weitermache mal eine Frage an euch: Habe ihr euch in einigen dieser Punkte wiedererkannt? Oder wie seht ihr das mit Schattenarbeit? Was ist euer Wirklichkeitsmodell von geistiger Entwicklung?

grüssli merlYnn


[Editiert am 2/2/2017 um 13:34 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
Lux


Beiträge: 12
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red_folder.gif erstellt am: 2/2/2017 um 17:09 New
Hallo George,

an dieser Stelle kommt für mich die Frage nach Selbst-Akzeptanz und Selbst-Achtung.

Ich frage mich gerade, an welcher Stelle im Prozess das stehen soll... am Anfang? Wer sich selbst nicht achtet und anerkennt, hat vielleicht so viel Angst vor dem, was er/sie entdecken könnte, dass man da lieber nicht so genau hinschaut... was meinst du?

LG Vila
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
Registriert: 3/2/2006
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red_folder.gif erstellt am: 3/2/2017 um 10:38 New
Hallo Vila,

Selbst-Akzeptanz, Selbst-Achtung und Selbst-Liebe sind elemental wichtig für Schattenarbeit, Spiritualität, Magie und Entwicklung..

Beim Core Prozess (eine der Methoden, Schatten aufzulösen ...) steht die Akzeptanz der eigenen Schatten ganz am Anfang, ist genau das der erste Schritt. Man bedankt sich bei seinem unerlösten Persönlichkeitsanteil dafür, dass dieser Anteil in einer verdrängten Position diese Stressarbeit übernommen hat.

Nehmen wir an, es ist statt Selbstachtung jetzt Selbstabwertung, Selbsterniedrigung, Minderwertigkeitsgefühl da.

Dann wird man Aktionen starten, aus diesen Gefühlen herauszukommen. (es Kompensieren). Man sucht sich einen Partner, durch den man sich aufgewertet fühlt, versucht auf der Arbeit immer der Beste zu sein, wobei man stetig andere abwertet, versucht sich als der große Magier, um Selbstachtung vor sich selbst durch eingebildetes "Geheimwissen" zu erlangen, erzwingt Macht durch Schadensmagie - oder man strebt nach ERLEUCHTUNG, nach reinem Prana usw.

Alles im Namen von Weiterentwicklung.

Haken ist nur: die unterste Triebfeder all dieser Entwicklungsanstrengungen ist Selbstverachtung und ein Minderwertigkeitsgefühl.

Das heißt, als BASIS für Magie, Spiritualität, Energiearbeit usw. dient ein dunkler Persönlichkeitsanteil - den man durch diese Anstrengungen zu verdrängen sucht. Dass dies zu wirklicher Entwicklung, Weisheit oder Fähigkeit führt, bezweifle ich.

Konkret: es wird zunächst eine ganze Weile "ein bischen" weitergehen - aber dann kommt irgendwann eine Mauer. Es ist die Grenze, die dem Narzisten in seiner spirituellen Entwicklung gezogen wird, weil er nach einem optimalen BILD von sich strebt - sein SELBST aber verdrängt.

Dann kommt irgendwann diese Entwicklungsschwelle, wo man sich entweder seine Minderwertigkeitsgefühle anguckt - oder es geht nicht weiter.

Suchen wir in Religion, Magie, Spiritualität oder Esoterik nach FORMEN DES NARZISMUS - werden wir überall und sehr schnell fündig.

Austin Osman Sphare hatte hingegen zum Beispiel das Konzept SELBSTLIEBE als BASIS.

Zu deiner Frage: Ja, es ist die Basis, sollte für mich am Anfang des Prozesses stehen.

Narzismus, als unbewußte Reaktion auf Minderwertigkeitsgefühl, dürfte der größte und schwierigste Schatten unserer spirituellen Entwicklung sein. Meist findet spirituelle Entwicklung im Schatten dieses Schatten statt - und dann kommt man irgendwann an seine Genze.

Ein wichtiger Punkt!

Selbstliebe heißt aber nicht, seine Schatten über alles und andere zu stellen und damit übergriffig zu werden.

Selbstakzeptanz heißt, sich vor sich selber anzunehmen und in seiner Entwicklung da weiterarbeiten zu können - wo man wirklich steht.

grüssli merlYnn


[Editiert am 3/2/2017 um 11:02 von GeorgeTheMerlin]
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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 3/2/2017 um 18:05 New
Schattenarbeit vermeidet Stillstand, bewirkt also Wachstum..Wer sich nicht traut, kann ja Pause machen. Ist jedenfalls gut gegen Langeweile- und wo findet man würdigere Gegner als hier?
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 4/2/2017 um 05:30 New
Ja - Schattenarbeit ist da, wo es am ZÄHESTEN - aber auch am wirksamsten weitergeht. Das, wo wir lieber alles mögliche Andere machen, als eben das. Das, was man sich vorgenommen hat - und längst wieder vergessen hat. So funktionieren Schatten, wenn man sich vorgenommen hat, sie zu konfrontieren: zäh, mit Widerstand.

Die Magie der Schatten?

Wie schonmal gesagt, ich hatte es ja selber mal miterlebt, wie jemand auf einen Zettel alles aufgeschrieben hat, was er vor sich und anderen versteckt.

Als er dann kurz darauf seinen Zettel nochmal lesen wollte - war der Zettel weg. Er hat ihn nie wiedergefunden.

So spielen SIE mit uns. Besser: so spielen wir mit uns selber. Denn die Schatten im Bewußtsein sind wir ja selber - wenn auch unbewußt.

grüssli merlYnn
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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 4/2/2017 um 17:56 New
Der Wächter der Schwelle verhindert, das wir uns ganz und gar sehen, er erzeugt Angst, wo es nötig ist, uns vor uns selbst in voller Pracht zu offenbaren. Medusa hatte das Problem, wovor er uns schützt, als Teil unserer selbst.-kleinschrittig vorgehen, konsequent, dann wird das, mit der Zeit. Finger weg von mauerbrecherischen Aktionen, LSD und Konsorten, sonst gibt es mehr auf den Teller, als aufgegessen werden kann, und kein Mülleimer weit und breit.
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2017 um 06:29 New
Ja - Schattenarbeit geht am Wirksamsten in KLEINEN SCHRITTEN vor - aber kontinuierlich.

Der Wächter verhindert dem Dammbruch - gantz klar.

Aber es gibt immer etwas, was er vorbeiläßt - was der nächste Schritt ist.

ZU VIEL - ZU GEFÄHRLICH sind also auch Gründe, Schattenarbeit zu meiden. Hier ist wichtig zu wissen, dass viele kleine Schritte soviel negative Energie aus dem unbewußten NETZ nehrmen, dass eines Tages schwerwiegende Dinge überraschenderweise leicht zu konfrontieren sind.

grüssli merlYnn
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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2017 um 19:54 New
Bei "schwerwiegend" können auch qualitative Veränderungen eine Rolle spielen, mehr als: Mehr oder weniger
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