Thema: Wie es die Höflichkeit gebietet...

Forum: Junghexen

Autor: Rainbow-Witch  


Rainbow-Witch   - 29/8/2016 um 17:36

Möchte ich mich kurz vorstellen. Obwohl ich darin nicht unbedingt sonderlich gut bin. :redhead:

Also, meine Name ist Luna, und ich bin 20 Jahre jung, oder eben alt. Und gerade schüchtern wie immer, bei solchen Vorstellungen.
So kitschig mein Username sein mag, er sagt einiges über mich, und meine Persönlichkeit aus. Wobei ich auch überhaupt kein Problem damit habe, wenn ihr mich Luna nennt. :-)

Zur Magie, in meinem Leben, bin auf folgendem Wege gelangt.
Als Kind war ich noch ziemlich religiös, wobei es eher die Geschichten waren, über Moses und dergleichen, die mich fasziniert haben. Während Gott selbst mir eigentlich immer eher unsympathisch gewesen ist.
Weshalb ich auch irgendwann das Interesse verloren habe, am Christentum.
Erwähnen möchte ich unbedingt noch, dass ich mich auf meinem Weg niemals von anderen Menschen habe beeinflussen lassen. Meine Eltern sind, und waren, schon immer absolute Atheisten, und glauben eigentlich an gar nichts.

Mit 12 oder maximal 13, hatte ich das Christentum also hinter mir gelassen, und habe es ein paar Jahre als Atheistin/Agnostikerin versucht. Wobei ich wohl die schlechteste Atheistin aller Zeiten gewesen sein muss. ^^
Was einfach daran lag, dass ich mich immer dazu zwingen wollte, an nichts zu glauben.
Getreu dem Motto: Ach Magie, und sowas Alles, das gibt es nicht.
In meinem Herzen sah das aber ganz anders aus, und mir hat auch immer etwas gefehlt, in dieser Zeit. Ich kam mir unvollkommen vor.

Innerlich war das bei mir nämlich immer so, dass Magie, Alchemie, Hermetik und all sowas, mich schon immer fasziniert hat. Bücher über das Thema habe ich geradezu verschlungen. Außerdem gab es auch ein paar Ereignisse, in meinem Leben, eine gewisse Begabung, die ich schlecht ignorieren konnte.

Vor einigen Jahren, habe ich mir dann ein Herz gefasst, und wollte die Leere in meinem Leben füllen. Ich fing an, mich ernsthafter und intensiver mit Magie zu befassen, und ja, aus mir wurde eine neugierige, praktizierende Hexe.

Kurz noch zu dieser Begabung, die mich hauptsächlich dazu gebracht hat, mich mit Magie zu befassen. Neben meiner endlosen Neugierde.
Es hat ziemlich früh angefangen, so zwischen meinem 10. und 12. Lebensjahr.
Seit diesem Zeitpunkt, habe ich unglaublich realistische Klarträume.
Diese Träume laufen immer so ab, dass ich mir sofort darüber im Klaren bin, dass ich mich in einem Traum befinde. Ich bin immer direkt beteiligt, zusammen mit Menschen die mir nahe stehen. Also Familienmitglieder oder Freunde.
Und dann sehe ich ganz klar Ereignisse/Szenen, die sich dann später tatsächlich ereignen.
Wobei die Zeiträume unterschiedlich sind, wie lange es dauert, bis das Geträumte passiert.
Von wenigen Tagen, bis hin zu 3 Jahren, war schon alles dabei. Es sind manchmal banale Dinge, wie irgendwelche Ausflüge, und was manche Personen dabei machen, oder was sie gleich sagen werden. Aber es waren auch schon schlimme Dinge dabei, bis hin zum Tod eines mir wichtigen Menschen. Den Traum, von seinem Tod, hatte ich 3 Jahre zuvor.
Und er starb schließlich, an einer schnell verlaufenden Krankheit, wie ich es gesehen hatte. Auf einer roten Couch, die er zum Zeitpunkt meines Traums noch gar nicht gekauft hatte. Da ich diesen Traum damals gehabt habe, hatte ich natürlich versucht, diesen Menschen zu retten. Habe mir riesige Sorgen gemacht, gesagt er solle mehr auf seine Gesundheit achten und solche Dinge. Doch das hat alles nichts gebracht...leider.

Zur Sicherheit führe ich ein Traumtagebuch, damit ich keinen dieser Träume jemals vergesse.
Wobei ich an der Stelle gleich drei kleine Fragen hätte.

1. Ist so eine Gabe vererbbar? Weil meine Großtante das angeblich auch konnte, hat mir mal mein Onkel gesagt.
2. Gibt es überhaupt einen Weg, auf solche Traumvisionen Einfluss zu nehmen, und die Ereignisse zu verhindern?
3. Wäre es möglich, diese Träume abzustellen? Weil ich das wirklich nicht als angenehm empfinde, und es mir als Kind, und heute auch noch, sehr große Angst macht.
Ich habe schon versucht, mich zum Aufwachen zu zwingen. Da ich doch ziemlich willensstark bin. Bei normalen Träumen oder Alpträumen schaffe ich das auch, aber nicht bei diesen Träumen.

Silas - 29/8/2016 um 20:09

Herzlich willkommen!

Weiß gar nicht was du hast, das war doch eine super Vorstellung ;)

Zu deinen Fragen:

Zitat:
1. Ist so eine Gabe vererbbar? Weil meine Großtante das angeblich auch konnte, hat mir mal mein Onkel gesagt.


Der Zugang dazu kann bei manchen Menschen ausgeprägter sein, als bei anderen. Das an sich mag vererbbar sein, aber in Anbetracht dessen dass - meiner Meinung nach - jeder die Möglichkeit hätte, den Zugang zu solchen Fähigkeiten wieder zu erlangen - würde ich persönlich prophetisches Träumen nicht als vererbbar ansehen.

Zitat:
2. Gibt es überhaupt einen Weg, auf solche Traumvisionen Einfluss zu nehmen, und die Ereignisse zu verhindern?


Meiner Erfahrung nach nicht, nein. Ich habe so etwas auch von Zeit zu Zeit und frage mich schon lange, warum man etwas vorher wissen soll dass man nicht ändern kann, aber vielleicht hat ja jemand anderes hier eine Antwort darauf.

Zitat:
3. Wäre es möglich, diese Träume abzustellen? Weil ich das wirklich nicht als angenehm empfinde, und es mir als Kind, und heute auch noch, sehr große Angst macht.
Ich habe schon versucht, mich zum Aufwachen zu zwingen. Da ich doch ziemlich willensstark bin. Bei normalen Träumen oder Alpträumen schaffe ich das auch, aber nicht bei diesen Träumen.


Dann soll es vermutlich auch nicht sein, weil es etwas ist, dass du aus irgendeinem Grund sehen sollst. Vielleicht solltest du den erst mal versuchen heraus zu finden.

Rainbow-Witch   - 30/8/2016 um 11:18

Danke Silas, für das herzliche Willkommen, und deine Antworten, auf meine Fragen. :)

Heute komme ich mit diesen Träumen auch ganz gut zurecht, eigentlich.
Als Kind war das viel schlimmer, und ich war manchmal richtig verwirrt vor Angst, vor allem immer dann wenn das Geträumte dann eingetreten ist. Und erkläre einem durchschnittlichen, atheistischen Erwachsenen mal...du hast geträumt, dass das genau so passieren wird. Selbstverständlich nimmt dich da niemand ernst. Selbst meine beste Freundin hat es mir lange nicht geglaubt, bis ich es ihr dann einmal bewiesen habe, anhand meines Traumtagebuchs, und etwas was einem gemeinsamen Freund passiert ist. (Zum Glück nichts schlimmes)

Und ich werde mir deinen Rat zu Herzen nehmen. Bei all meiner Neugierde und meinem Wissensdurst, vergesse ich nämlich manchmal, mich um mich zu kümmern, und mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Vielleicht finde ich ja einen Grund, warum es so ist.
Und wenn nicht, kann zumindest die Suche danach nicht schaden.
Eventuell hat es ja damit etwas zu tun, dass ich wirklich extreme Angst vor dem Tod habe. Wobei Angst hier das falsche Wort ist, und ich eher schon von Unwillen den Tod als notwendig zu akzeptieren sprechen würde. Bis hin zu Hass.

Wobei ich letztendlich auch zugeben muss. Ohne diese Träume, wäre ich heute wahrscheinlich nicht so, wie ich jetzt bin. Denn durch das Unverständnis, und den Unglauben, der mir in meiner Kindheit entgegengebracht worden ist. Habe ich mir geschworen, immer zwei offene Ohren für meine Mitmenschen zu haben, so oft ich sie entbehren kann.

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