Thema: Aufnahmeritual

Forum: Grundlagen der Magie

Autor: moonfire


moonfire - 9/5/2013 um 13:58

Hallo,

welche Möglichkeiten gibt es bzw. welchen Ablauf haben Aufnahmerituale?

Da ich mit ein paar anderen einen Zirkel gegründet habe, müssten wir für die noch neu dazu Kommenden, so etwas wie einen Aufnahmeritual gestalten.

Fraglich wie so etwas aussehen könnte, das was ich bis jetzt zu dem Thema gefunden habe, das hat mir nicht wirklich gefallen.

Über ein paar Anregungen würde ich mich freuen!

Grüße
Moonfire

20-1-30-40 - 9/5/2013 um 14:42

Ist das Ziel "nur" die feierliche Aufnahme oder verfolgt Ihr ein initiatisches Ziel damit?

moonfire - 9/5/2013 um 15:01

Irgendwie beides.

Erst einmal soll das neue Mitglied in den Zirkel aufgenommen werden und so zum Bruder/Schwester der schon bestehenden Mitglieder werden (also die, welche den Zirkel auch gegründet haben).

Aber, das neue Mitglied, sollte dann auch damit beginnen, nach der Aufnahme seine Entwicklungsweg zu beschreiten und an seiner Entwicklung vermehrt zu arbeiten, also nicht mehr jeden Tag vor dem Fernseher Bier trinkend Fußball gucken. Nach der Aufnahme sollte man eben ein bisschen mehr auf sich und seine Entwicklung acht geben. Da könnte ein Schub, durch eine Initiation nicht schaden.

Hephaestos - 9/5/2013 um 17:44

Welche Richtung soll denn euer Zirkel haben? Ich finds schwer, was über Aufnahmerituale zu schreiben, wenn ich nicht weiß, in was man aufgenommen werden soll. Soll es ein Art Treueschwur werden? Also, verpflichtet sich der Aufgenommene zu irgendwas? Es gibt auch schöne "Wir holen dich aus der Dunkelheit ins Licht" oder so ähnliche Rituale, aber so ganz ohne info, um was es geht?

moonfire - 9/5/2013 um 21:18


Zitat von Hephaestos, am 9/5/2013 um 17:44
Welche Richtung soll denn euer Zirkel haben? Ich finds schwer, was über Aufnahmerituale zu schreiben, wenn ich nicht weiß, in was man aufgenommen werden soll. Soll es ein Art Treueschwur werden? Also, verpflichtet sich der Aufgenommene zu irgendwas? Es gibt auch schöne "Wir holen dich aus der Dunkelheit ins Licht" oder so ähnliche Rituale, aber so ganz ohne info, um was es geht?


Von den Grundlagen her, haben wir uns auf die Kabbala geeinigt, wobei eigentlich auch alle sich mehr oder minder mit den Runen beschäftigt haben. Aber wir sind da sehr System offen. Alles ist willkommen, solange es einen auf dem Pfad der Entwicklung weiterbringt. Dies dürfte auch gerne im Aufnahmeritual zum Ausdruck kommen.

Das Ritual soll den Anwärter zum Mitglied des Zirkels machen. Der Aufgenommene sollte sich damit z.B. zum Schweigen verpflichten, das dieser nicht überall rum erzählt die Person so und so ist im Zirkel so und so. Wie auch die einzelnen Probleme und Arbeiten der anderen Mitglieder nicht überall rum erzählt werden sollen, damit im Zirkel eine Vertrauensbasis entsteht.

Wir holen dich aus der Dunkelheit ins Licht Rituale, hört sich schon einmal gut an, aber auch irgendwas mit Wiedergeburt fände ich toll. Fraglich nur, wie man das rituell darstellen könnte?

LoS - 9/5/2013 um 22:00

Och, da kann man viele nette Sachen machen. Hier mal ein paar random Variationen von denen ich gehört habe, vielleicht inspirieren sie ja:

- Dunkler Raum, Initiant wird bewegungsmäßig eingeschränkt, bekommt Ohrenstöpsel und verbundene Augen. Beschallung mit leisem Flüstern über längere Zeit, er muss dagegen anflüstern mit einem bestimmten Credo, Mantra, Whatever, vielleicht zwanzig Min, halbe Stunde (kann unter den entsprechenden Bedingungen eine Ewigkeit sein, wenn jmd nicht weiß wie lange das wird) - dann wird ihm eine Einschränkung nach der anderen feierlich genommen und dann nix wie raus ins Licht, wo ihn die Mitglieder begrüßen und willkommenheißen.

- Verbundene Augen, zusammengebundene Schnürsenkel, atmosphärische Musik, Initiant steht auf einem Hocker. Um ihn herum gehen X Leute und rizitieren angemessene Verse. Einer bleibt vor ihm stehen und spricht etwas wie "Ich bin der Zweifel" und schubbst ihn leicht vom Hocker, drei andere fangen ihn aber auf und stellen ihn wieder hin und sagen zu ihm "Doch wir halten Dich". Von einer anderen Richtung tritt wieder einer heraus, sagt zb "Ich bin die Ignoranz" und schubbst ihn wieder. Er wird wieder aufgefangen mit "Doch wir schützen Dich". ... Die Idee ist klar? :) Gut. Ist sicher noch ausschmückbar, schafft aber diese Verbundenheitskiste.

- Initiant wird in kühler und windiger Atmosphäre kopfüber aufgehängt und von Mitgliedern dann und wann mit einem spitzen Metallgegenstand in die Seite gepiekt (ganz harmlos, versteht sich - man kann aber auch sich den Spaß machen und einen Beutel mit körperwarmer nach Eisen riechenden Flüssigkeit beim 3. oder 4. mal an der Stelle auslaufen zu lassen). Nach 9x9 tiefen Atemzügen oder anderem Kriterium wird er heruntergelassen und drei Mitglieder stehen vor ihm. Einer klebt ihm ein Auge zu (für den Rest des Tages), ein weiterer reicht ihm ein Säckchen Steine und ein dritter heißt ihn willkommen.

Man kann bei sowas auch mit Elementen arbeiten oder eine Art Schnitzeljagd mit Begegnungen und Gesprächen, Rätseln und ähnlichem draus machen, im Freien, im Dunkeln ohne Taschenlampe abseits der Stadt. In manchen eher schamanisch angehauchten Gemeinschaften wird etwas persönliches vergraben oder ein Pfand gefertigt und gegeben, gemeinsame Gesangspaletten können auch einbezogen werden, so daß sich der Initiant mit dem selben Text dem Gesang der Gruppe annährt und das irgendwann synchron ist und gemeinsam verstummt (klassisch wären dazu trommeln und ein finaler Schlag und danach Worte wie "separati tacemus").

Feluna - 9/5/2013 um 22:59

Die Übungen/Initiationen, die die Psyche ansprechen (zweites Beispiel von LoS) find ich persönlich immer sehr schön und praktisch. Steigern den Zusammenhalt und lassen das Ganze auch unvergesslich werden!

Wenn es etwas mit Wiedergeburt zutun haben soll, könntest du rituell den Tod (Tod bestimmter Verhaltensmuster, Denkweisen etc.) darstellen. Dafür solltest du dir viel Zeit nehmen und das Ganze nicht nur "nachspielen", sondern auch darüber meditieren.
Altes loswerden und symbolisch verbrennen geht auch immer gut. Das kann auch tatsächlich passieren, indem du alte Dinge, die du loswerden möchtest auf einen Zettel schreibst und diesen verbrennst oder alte Gegenstände, mit denen du für dich Negatives verbindest.

Danach könntet ihr die Wiedergeburt darstellen, je nachdem was ihr so praktizieren wollt. Den Beginn eines neuen Pfades, den Beginn des Beschreitens des kabbalistischen Systems wie auch immer. Hier kann man eine Reinigung durchführen (körperlich und seelisch) und danach jedem eine Art Kraftgegenstand übergeben, der einem helfen soll, die nötige Energie dafür zu haben. In einem Orden z.B. ein Ring, eine Kette etc.
Wenn man Schwüre verwendet, dann am besten nicht formuliert in "ich werde", sondern "ich bin" oder "wir sind" u.Ä. Denn du bist ja bereits in das neue System hineingeboren und hast dein altes "Ich" hinter dich gelassen.

Das nur so als Anregungen...

Hephaestos - 10/5/2013 um 09:14

Jepp, kann da Feluna und LoS nur zustimmen. Vielleicht könnte man da dennoch den ein-oder anderen Aspekt (Geheimnisbewahrung, Erforschung des -ich nenns mal so- Okkulten) herausarbeiten.

wenn ich von LoS mal die idee 2

Zitat:
- Verbundene Augen, zusammengebundene Schnürsenkel, atmosphärische Musik, Initiant steht auf einem Hocker. Um ihn herum gehen X Leute und rizitieren angemessene Verse. Einer bleibt vor ihm stehen und spricht etwas wie "Ich bin der Zweifel" und schubbst ihn leicht vom Hocker, drei andere fangen ihn aber auf und stellen ihn wieder hin und sagen zu ihm "Doch wir halten Dich". Von einer anderen Richtung tritt wieder einer heraus, sagt zb "Ich bin die Ignoranz" und schubbst ihn wieder. Er wird wieder aufgefangen mit "Doch wir schützen Dich". ... Die Idee ist klar? :) Gut. Ist sicher noch ausschmückbar, schafft aber diese Verbundenheitskiste.


Herauspicke, würde ich da dann halt noch davor den geheimnis-bewahren (und was da halt sonst noch gelobt werden soll) setzen und vielleicht dahinter noch ein Zielsprüchlein setzen.

So was wie "gemeinsam bringen wir das Licht der Erkenntnis in die Dunkelheit des Geistes" o.Ä., ich weiß ja nicht nicht, ob es in eurem Orden ein festes Ziel geben soll.

20-1-30-40 - 10/5/2013 um 11:53


Zitat von LoS, am 9/5/2013 um 22:00

- Dunkler Raum, Initiant wird bewegungsmäßig eingeschränkt, bekommt Ohrenstöpsel und verbundene Augen. Beschallung mit leisem Flüstern über längere Zeit, er muss dagegen anflüstern mit einem bestimmten Credo, Mantra, Whatever, vielleicht zwanzig Min, halbe Stunde (kann unter den entsprechenden Bedingungen eine Ewigkeit sein, wenn jmd nicht weiß wie lange das wird) - dann wird ihm eine Einschränkung nach der anderen feierlich genommen und dann nix wie raus ins Licht, wo ihn die Mitglieder begrüßen und willkommenheißen.


Noch ein paar interessante symbolische Gegenstände und Du hast die dunkle Kammer der Freimaurer. Man kann den Kandidaten auch mit verbundenen Augen umherführen, z.B. auch damit alle anderen Mitglieder des Zirkels den Kandidaten sehen.

Nett ist auch eine Prüfung die der Kandidat bestehen muß, Fragen die der Kandidat beantworten muß, Worte oder Gesten die wiederholt werden müssen.

Hephaestos - 10/5/2013 um 12:00

Oh Prüfungen.. ich halts für unnötig, denn wenn man in einen Zirkel aufgenommen wird, setze ich mal voraus, das man sich gegenseitig kennt und schätzt. Ist das nicht wichtiger, als das LBPR rückwärts sprechen zu können?

Oder meinst du eine symbolische Prüfung, die man sicher besteht?

20-1-30-40 - 10/5/2013 um 13:55


Zitat von Hephaestos, am 10/5/2013 um 12:00

Oder meinst du eine symbolische Prüfung, die man sicher besteht?


Wobei der Kandidat das ja nicht wissen muß.

moonfire - 10/5/2013 um 14:24

Schon nett was ihr da alles so schreibt, aber die konkrete Umsetzung ist mir nicht klar.

Fangen wir mal am Anfang an. Die Gründungsmitglieder des Zirkels befinden sich im Tempel und draußen stehen die Anwärter für den Zirkel.

Um diese in den Tempel herein zu lassen, bräuchte man doch auch schon eine Geste, eine Losung oder eine bestimmte Vorgehensweise. Die einfach reinzuholen fände ich irgenwie plump.

Und wenn die Anwärter im Tempel sind, sind ihnen die Augen schon vorm Eintritt in den Tempel verbunden worden?

Und wenn ich gerne etwas mit Wiedergeburt hätte, wie kann ich dann den Tod im Ritual darstellen? Da wir keinen Sarg haben, wäre von der Symbolik eindeutig und einfach, finde ich das schwer darzustellen.

LoS - 10/5/2013 um 15:19

Gibt es einen Vorraum? Das wäre nützlich.

Alternativ, aber auch sehr eindrucksvoll wäre, draußen die Anwärter anzuweisen, sich im Kreis aufzustellen und die Augen zu verbinden. Dann nimmt man immer einen raus, flüstert ihm ein leises "Komm still mit" oder so ins Ohr und die anderen dürfen sich dann die Augen wieder befreien und diesen Effekt, daß aus ihrer Mitte einer nach dem anderen geholt wird, erstmal sacken lassen.. *fg*

moonfire - 10/5/2013 um 15:36

Ok, das wäre möglich!

Dann holt also einer der Gründungsmitglieder einen Anwärter aus dem Kreise der Anwärter heraus, ok. So weit, so gut.

Doch den Eintritt durch die Tür in den Tempel hinein, müsste dies nicht durch eine Losung geschehen, damit man von der profanen Welt in die geistige Welt des Tempels eintreten kann und damit der Tempel dem Suchende offen steht (durch die Losung) aber den Profanen verschlossen?!

LoS - 10/5/2013 um 15:45

Hängt davon ab, wie ihr das normalerweise handhabt.

Wenn ihr das mit dem Tempel immer so macht, dann macht es vielleicht Sinn dieses Mal eine andere Losung zu nehmen die das Sterben als Teil der Wiedergeburt impliziert. Ob das jetzt "Ich gebe mein Leben auf der Suche nach Erleuchtung" oder "Heute, hinter dieser Türe werde ich sterben und als ein Wissender auferstehen" oder sonstwas ist, sei mal dahingestellt.

Ist halt immer eine Frage der Hörweite der anderen (macht sonst den ersten Effekt zunichte).

Schwer da genaueres zu skizzieren, ich hab die Situation mangels näherer Raumangaben, Möglichkeiten, etc. nicht vor Augen.

moonfire - 10/5/2013 um 16:58

Ich fände das irgendwie netter, wenn das Sterben irgendwie rituell dargestellt werden könnten.

Also der Suchende/Anwärter steht vor der Tür zum Tempel, er gibt auf irgend eine Art zu verstehen, dass er Suchender ist. Dadurch erlangt er den Eintritt in den Tempel, aber bevor er in den Zirkel, der anderen nach Weisheit suchenden aufgenommen werden kann, muss ein Teil, der profane, erst sterben. Wie könnte man das rituell darstellen?

LoS - 10/5/2013 um 20:39

Mit einem Schausteller-Dolch/Trickmesser, bei dem die Klinge einfährt (gibts in Spielzeugläden oder Theaterfachhandel oder dem Internet). Den kann er sich selbst oder von anderen rein-/dranstechen lassen. Wäre ein Klassiker. :D

Man könnte auch jemandem als Tod verkleidet seine profanen Anteile übergeben (auf verschiedene Weise möglich).

Wichtig ist vor allem eins: Die Erfahrung der Initiation/Aufnahme sollte möglichst tief und für den beteiligten persönlich bewegend sein und somit Erinnerungspotenzial haben. Ein wenig Deko, nette Slogans und etwas Brimborium werden das ganze nicht "einzigartig" machen, es muss mit der Person auf der mentalen Ebene etwas passieren, was ihn merken lässt: "Hey, ich bin jetzt tatsächlich anders."

Da ich nichts über Deinen Verein weiß und auch nicht darüber, was Euch zusammenhält und ausmacht, solltest Du das eigentlich viel besser in ein Konzept integrieren können als ich mit meinen halb geratenen Inspirations-Beiträge.. ;)

Feluna - 10/5/2013 um 20:46

Also..sollte man sich bei so etwas nicht schon ein bisschen auskennen, wenn man Magie betreibt? Oo

Sollten nicht die Mitglieder, die bereits im Orden sind, Ahnung und Ideen haben?

Ich finde es klingt so, als suchtest du nur nach schicken zeremoniellen Scheinhandlungen. Oo Die bringen einem jedoch nicht viel, bedenkt man, dass das ganze auch wichtig für die innere Wandlung sein soll...
Das heißt, diese sollten nicht nur hohl und oberflächlich sein, sondern den inneren Prozess einleiten. Dafür ist eine Initiation eigentlich mit unter da.

*seufz* naja den Tod "darstellen" (wenn es das einzige ist, was du willst), kann man ja auf recht viele Arten und Weisen...durchs Feuer springen, sich einen Dolch (scheinbar) durch die Brust stechen.. etwas abgefuckter wäre es sich mit einem Leichentuch bedeckt in eine Grube, Sarg oder auf einen Tisch zu legen, sich scheinbar erhängen mit einem Strick um den Hals... whatever...

Die anderen Mitglieder können einen dann zeremoniell wiederbeleben mit Gesten, Worten etc.

20-1-30-40 - 10/5/2013 um 22:50


Zitat von Feluna, am 10/5/2013 um 20:46

Ich finde es klingt so, als suchtest du nur nach schicken zeremoniellen Scheinhandlungen. Oo Die bringen einem jedoch nicht viel, bedenkt man, dass das ganze auch wichtig für die innere Wandlung sein soll...
Das heißt, diese sollten nicht nur hohl und oberflächlich sein, sondern den inneren Prozess einleiten. Dafür ist eine Initiation eigentlich mit unter da.


Empfinde ich ähnlich.
Wie macht Ihr den Raum denn zum Tempel? Kann dieser Schöpfungsakt nicht gleich genutzt werden beim Eintreten?
Habt Ihr ein Ritual ohne Aufnahme?

greebo - 11/5/2013 um 00:58


Zitat von moonfire, am 10/5/2013 um 16:58
Ich fände das irgendwie netter, wenn das Sterben irgendwie rituell dargestellt werden könnten.

Also der Suchende/Anwärter steht vor der Tür zum Tempel, er gibt auf irgend eine Art zu verstehen, dass er Suchender ist. Dadurch erlangt er den Eintritt in den Tempel, aber bevor er in den Zirkel, der anderen nach Weisheit suchenden aufgenommen werden kann, muss ein Teil, der profane, erst sterben. Wie könnte man das rituell darstellen?

ihr könntet es so gestalten, daß der anwärter an der türe des ritualraumes anklopft, der ritualleiter oder alle der gruppe, die sich auf der anderen seite befinden fragen, wer denn anklopft/er sei... er stellt sich möglichst übertrieben und ausgeschmückt vor... darauf folgt die antwort von innen, daß man sojemanden nicht kenne... der anwärter klopft abermals, abermals die frage von innen, doch diesmal stellt er sich einfach nur als suchender vor, woraufhin man ihm einlaß gewährt/auffordert einzurtreten/willkommen heißt... man kann es auch hinauszögern, sodaß er sich erst beim dritten mal als suchender ausgibt, sodaß er willkommen geheißen wird...

gibt es einen vorraum? wenn ja betritt er nun diesen, hier könnte man ihn vor die tatsache stellen, daß er erst sterben und neu geboren werden müsse um - was auch immer ihr seid, wollt, bezweckt... man kann es gut aussmücken, letztlich sollte der anwärter zu verstehen geben, daß er bereit ist zu sterben um neu geboren zu werden... nun kann man ihm die augen verbinden und in den ritualraum fürhen... an dieser türe kann das prozedere der ersten türe wiederholt werden, doch sollte nun jemand anders für ihn um einlaß bitten (der anwärter ist ja in einem zustand des todes)... und mit dem ritual weitermachen...

gibt es keinen vorraum kann man dies auch auf der schwelle zu ritualraum geschehen lassen, wichtig sollte sein, daß er den raum nicht einsehen kann - großes stofftuch oder ein paravant...

zusätzlich könnte man einen gang durch das totenreich nachstellen... kommt auf die größe des ritualraumes an... alle gehen im kreis und geleiten den anwärter... einer liest einen text (oder kann ihn auswendig) von dem weg, den gefahren usw. (anregungen kann man sich aus der griechischen mythologie und dem ägyptischen totenbuch holen) wärend diejenigen die den anwärter begleiten/geleiten bei den erwähnten gefahren usw. sagen wie sie ihn schützen, geleiten und sicher voran bringen... der weg durch den hades ist kein spatziergang, und dem hades entrinnt man nicht so einfach...

man kann die wiedergeburt im ritualraum oder im vorraum vollziehen... falls man sich für den vorraum entscheidet kann die türe zum ritualraum offen stehen und er wird von den mitgliedern willkommen geheißen und darf eintreten...

anrufung der kräfte, mächte, wesen... mit denen man arbeitet... vielleicht eines eurer basisrituale...

arbeitet entsprechend mit unterschiedlicher beleuchtung, musik, stille, düften, räucherungen...

verschmelze das mit den ratschlägen meiner vorredner eurer eigenen vorstellungen, angepaßt auf die tradition in der ihr steht, und laß einfach deine phantasie spielen...

Feluna - 11/5/2013 um 03:12


Zitat von moonfire, am 10/5/2013 um 16:58
Ich fände das irgendwie netter, wenn das Sterben irgendwie rituell dargestellt werden könnten.


Ich sollte vielleicht nicht wieder hier sitzen, um diese Uhrzeit, aber...
der Satz ist im einzelnen wirklich recht frei zu interpretieren. xD Warum die kleinen Jungmagier und Hexchen noch keine Angst vor uns haben ist mir ein Rätsel. xD

Es ist schon netter, das Sterben rituell darzustellen. ...

Hephaestos - 11/5/2013 um 09:11


Zitat:
Also..sollte man sich bei so etwas nicht schon ein bisschen auskennen, wenn man Magie betreibt? Oo


Anscheinend nicht, ist wohl eine neue Gruppe. Wieso sollte man kein Aufnahmeritual für eine neue Gruppe machen? Hat ja keiner was von INI gesagt, oder?

P.S. IMHO kann man auch "hohle Rituale", gleichsam einem Kelch, mit der Zeit mit Seele und Inhalt füllen.

moonfire - 11/5/2013 um 12:18


Zitat von LoS, am 10/5/2013 um 20:39


Wichtig ist vor allem eins: Die Erfahrung der Initiation/Aufnahme sollte möglichst tief und für den beteiligten persönlich bewegend sein und somit Erinnerungspotenzial haben. Ein wenig Deko, nette Slogans und etwas Brimborium werden das ganze nicht "einzigartig" machen, es muss mit der Person auf der mentalen Ebene etwas passieren, was ihn merken lässt: "Hey, ich bin jetzt tatsächlich anders."

Da ich nichts über Deinen Verein weiß und auch nicht darüber, was Euch zusammenhält und ausmacht, solltest Du das eigentlich viel besser in ein Konzept integrieren können als ich mit meinen halb geratenen Inspirations-Beiträge.. ;)


Das Problem ist tatsächlich die Initiation! Ich finde es nicht einfach, diese für die Beteiligten, wie du schreibst, möglichst tief und persönlich bewegend zu gestalten.

Es geht erst erst einmal wirklich nur um Weiterentwicklung.

moonfire - 11/5/2013 um 12:23


Zitat von Feluna, am 10/5/2013 um 20:46
Also..sollte man sich bei so etwas nicht schon ein bisschen auskennen, wenn man Magie betreibt? Oo

Sollten nicht die Mitglieder, die bereits im Orden sind, Ahnung und Ideen haben?

Ich finde es klingt so, als suchtest du nur nach schicken zeremoniellen Scheinhandlungen. Oo Die bringen einem jedoch nicht viel, bedenkt man, dass das ganze auch wichtig für die innere Wandlung sein soll...
Das heißt, diese sollten nicht nur hohl und oberflächlich sein, sondern den inneren Prozess einleiten. Dafür ist eine Initiation eigentlich mit unter da.

*seufz* naja den Tod "darstellen" (wenn es das einzige ist, was du willst), kann man ja auf recht viele Arten und Weisen...durchs Feuer springen, sich einen Dolch (scheinbar) durch die Brust stechen.. etwas abgefuckter wäre es sich mit einem Leichentuch bedeckt in eine Grube, Sarg oder auf einen Tisch zu legen, sich scheinbar erhängen mit einem Strick um den Hals... whatever...

Die anderen Mitglieder können einen dann zeremoniell wiederbeleben mit Gesten, Worten etc.


Wir sind kein Orden, auf jeden Fall noch nicht ;-)

Wir sind ein kleiner, seit nicht mal einem halben Jahr, neugegründeter Zirkel. Mit noch viel Raum für Ziele und Orientierung in der Vorgehensweise.

Zudem sind wir auch noch nicht richtig zusammengewachsen und auf der Suche nach Mitgliedern. Aber neue Mitglieder müssen auch erst wieder integriert werden, das ist dann alles noch ein bisschen unruhig, aber auch ganz spannend.

moonfire - 11/5/2013 um 12:30


Zitat von 20-1-30-40, am 10/5/2013 um 22:50

Zitat von Feluna, am 10/5/2013 um 20:46

Ich finde es klingt so, als suchtest du nur nach schicken zeremoniellen Scheinhandlungen. Oo Die bringen einem jedoch nicht viel, bedenkt man, dass das ganze auch wichtig für die innere Wandlung sein soll...
Das heißt, diese sollten nicht nur hohl und oberflächlich sein, sondern den inneren Prozess einleiten. Dafür ist eine Initiation eigentlich mit unter da.


Empfinde ich ähnlich.
Wie macht Ihr den Raum denn zum Tempel? Kann dieser Schöpfungsakt nicht gleich genutzt werden beim Eintreten?
Habt Ihr ein Ritual ohne Aufnahme?


In den beiden Tempeln, die uns zur Verfügung stehen, wird sowieso schon magisch gearbeitet, die sind also nur für das magische Arbeiten gedacht.
Klar, könnten wir auch ohne Aufnahme Rituale gemeinsam machen, man muss sich ja erst kennenlernen, das könnte auch durch gemeinsames magisches Arbeiten geschehen. Wieso nicht?
Wobei die Zirkelrituale an sich ohne Aufnahme nicht möglich wären.


[Editiert am 11/5/2013 um 12:31 von moonfire]

moonfire - 11/5/2013 um 12:34


Zitat von greebo, am 11/5/2013 um 00:58

Zitat von moonfire, am 10/5/2013 um 16:58
Ich fände das irgendwie netter, wenn das Sterben irgendwie rituell dargestellt werden könnten.

Also der Suchende/Anwärter steht vor der Tür zum Tempel, er gibt auf irgend eine Art zu verstehen, dass er Suchender ist. Dadurch erlangt er den Eintritt in den Tempel, aber bevor er in den Zirkel, der anderen nach Weisheit suchenden aufgenommen werden kann, muss ein Teil, der profane, erst sterben. Wie könnte man das rituell darstellen?

ihr könntet es so gestalten, daß der anwärter an der türe des ritualraumes anklopft, der ritualleiter oder alle der gruppe, die sich auf der anderen seite befinden fragen, wer denn anklopft/er sei... er stellt sich möglichst übertrieben und ausgeschmückt vor... darauf folgt die antwort von innen, daß man sojemanden nicht kenne... der anwärter klopft abermals, abermals die frage von innen, doch diesmal stellt er sich einfach nur als suchender vor, woraufhin man ihm einlaß gewährt/auffordert einzurtreten/willkommen heißt... man kann es auch hinauszögern, sodaß er sich erst beim dritten mal als suchender ausgibt, sodaß er willkommen geheißen wird...

gibt es einen vorraum? wenn ja betritt er nun diesen, hier könnte man ihn vor die tatsache stellen, daß er erst sterben und neu geboren werden müsse um - was auch immer ihr seid, wollt, bezweckt... man kann es gut aussmücken, letztlich sollte der anwärter zu verstehen geben, daß er bereit ist zu sterben um neu geboren zu werden... nun kann man ihm die augen verbinden und in den ritualraum fürhen... an dieser türe kann das prozedere der ersten türe wiederholt werden, doch sollte nun jemand anders für ihn um einlaß bitten (der anwärter ist ja in einem zustand des todes)... und mit dem ritual weitermachen...

gibt es keinen vorraum kann man dies auch auf der schwelle zu ritualraum geschehen lassen, wichtig sollte sein, daß er den raum nicht einsehen kann - großes stofftuch oder ein paravant...

zusätzlich könnte man einen gang durch das totenreich nachstellen... kommt auf die größe des ritualraumes an... alle gehen im kreis und geleiten den anwärter... einer liest einen text (oder kann ihn auswendig) von dem weg, den gefahren usw. (anregungen kann man sich aus der griechischen mythologie und dem ägyptischen totenbuch holen) wärend diejenigen die den anwärter begleiten/geleiten bei den erwähnten gefahren usw. sagen wie sie ihn schützen, geleiten und sicher voran bringen... der weg durch den hades ist kein spatziergang, und dem hades entrinnt man nicht so einfach...

man kann die wiedergeburt im ritualraum oder im vorraum vollziehen... falls man sich für den vorraum entscheidet kann die türe zum ritualraum offen stehen und er wird von den mitgliedern willkommen geheißen und darf eintreten...

anrufung der kräfte, mächte, wesen... mit denen man arbeitet... vielleicht eines eurer basisrituale...

arbeitet entsprechend mit unterschiedlicher beleuchtung, musik, stille, düften, räucherungen...

verschmelze das mit den ratschlägen meiner vorredner eurer eigenen vorstellungen, angepaßt auf die tradition in der ihr steht, und laß einfach deine phantasie spielen...


Das hört sich alles schon sehr gut an, davon könnte man was übernehmen!

moonfire - 11/5/2013 um 12:35


Zitat von Feluna, am 11/5/2013 um 03:12

Zitat von moonfire, am 10/5/2013 um 16:58
Ich fände das irgendwie netter, wenn das Sterben irgendwie rituell dargestellt werden könnten.


Ich sollte vielleicht nicht wieder hier sitzen, um diese Uhrzeit, aber...
der Satz ist im einzelnen wirklich recht frei zu interpretieren. xD Warum die kleinen Jungmagier und Hexchen noch keine Angst vor uns haben ist mir ein Rätsel. xD

Es ist schon netter, das Sterben rituell darzustellen. ...


Wird das nicht auch in der Freimaurer-Tradition so gehandhabt?

moonfire - 11/5/2013 um 12:40


Zitat von Hephaestos, am 11/5/2013 um 09:11

Zitat:
Also..sollte man sich bei so etwas nicht schon ein bisschen auskennen, wenn man Magie betreibt? Oo


Anscheinend nicht, ist wohl eine neue Gruppe. Wieso sollte man kein Aufnahmeritual für eine neue Gruppe machen? Hat ja keiner was von INI gesagt, oder?

P.S. IMHO kann man auch "hohle Rituale", gleichsam einem Kelch, mit der Zeit mit Seele und Inhalt füllen.


Eine Initiation wäre natürlich schön, hinderlich ist nur, dass wir sehr viele Richtungen vereinen, jeder von uns hat einen anderen Schwerpunkt von dem, womit er sich beschäftigt hat. Dort liegt auch das Problem!

Feluna - 11/5/2013 um 13:33

Achso Zirkel..ok details^^

Vielfalt muss nicht unbedingt ein Problem sein. Irgendwo wird es schon eine Schnittstelle geben... Aber dann solltest du dich auf jeden Fall mit den anderen da kurzschließen und gemeinsam Ideen austüffteln.

Ich find eigentlich hier gabs auch schon gute Vorschläge Oo

Was wird bei euch eigentlich in Zukunft so gemacht? Trefft ihr euch regelmäßig, arbeitet (magisch) zusammen? Gibt es da ne Art Schulung? Falls du das überhaupt weißt.^^ Du könntest dich ja auch daran orientieren.

moonfire - 11/5/2013 um 14:14


Zitat von Feluna, am 11/5/2013 um 13:33
Achso Zirkel..ok details^^

Vielfalt muss nicht unbedingt ein Problem sein. Irgendwo wird es schon eine Schnittstelle geben... Aber dann solltest du dich auf jeden Fall mit den anderen da kurzschließen und gemeinsam Ideen austüffteln.

Ich find eigentlich hier gabs auch schon gute Vorschläge Oo

Was wird bei euch eigentlich in Zukunft so gemacht? Trefft ihr euch regelmäßig, arbeitet (magisch) zusammen? Gibt es da ne Art Schulung? Falls du das überhaupt weißt.^^ Du könntest dich ja auch daran orientieren.


Gemeinsam Ideen austüfftelt ist doch auch geplant. Ist nur alles in der Anfangsphase sehr viel. Zirkelregeln, Zirkelmitgliedschaft, Zirkelrituale (schreiben und Durchführen), Zirkeltreffen, Zirkelstruktur, Zirkelorganisation, Planung und und und....

Die Vorschläge hier haben mich auf jeden Fall schon weitergebracht, habe das Ritual jetzt schon so rudimentär vor meinen Augen, Feinheiten kommen dann später.

Wir treffen uns regelmäßig und arbeiten magisch zusammen. Das Lehrmaterial für den Zirkel muss aber noch erarbeitet werden.

Cruihn - 11/5/2013 um 15:22

Wäre nicht weniger Regeln und Bürokratie, stattdessen mehr Praxis, wesentlich besser? Kenn mich da nicht so aus, halte wenig von solchen Vereinigungen.

Feluna - 11/5/2013 um 15:34


Zitat von Cruihn, am 11/5/2013 um 15:22
Wäre nicht weniger Regeln und Bürokratie, stattdessen mehr Praxis, wesentlich besser? Kenn mich da nicht so aus, halte wenig von solchen Vereinigungen.


Das erinnert mich an eine Szene aus "Das Leben des Brian" ...

http://www.youtube.com/watch?v=YawagQ6lLrA

Cruihn - 11/5/2013 um 15:35

Ja, so ungefähr hatte ich das im Kopf :D

LoS - 11/5/2013 um 15:42

Na hoffentlich wird das nicht dazu führen, daß eine Endlosdebatte losgeht mit dem Titel "Weniger Bürokratie, mehr Praxis" und man sich in ein ewiges Für und Wider verstrickt.. :D

20-1-30-40 - 12/5/2013 um 11:26


Zitat von moonfire, am 11/5/2013 um 12:30

In den beiden Tempeln, die uns zur Verfügung stehen, wird sowieso schon magisch gearbeitet, die sind also nur für das magische Arbeiten gedacht.


Also, Freimaurer arbeiten oft in Logenhäusern die seid einigen hundert Jahren dafür gedacht sind. Trotzdem wird ein Tempel erst zum Tempel durch den Schöpfungsakt des Rituals. Bei "geschlossener" Loge ist der Tempel ein Raum und sonst nichts. Erst durch die Öffnung der Loge wird ein heiliger Raum geschöpft. Das ganze Ritual ist ein Schöpfungsakt in dem dann natürlich Geburt, Leben und Tod seinen Platz hat.

Hephaestos - 12/5/2013 um 11:45

Persönlich finde ich, ab hier beginnt die Selbstfindung des Zirkels, oder?

moonfire - 12/5/2013 um 14:11


Zitat von 20-1-30-40, am 12/5/2013 um 11:26

Zitat von moonfire, am 11/5/2013 um 12:30

In den beiden Tempeln, die uns zur Verfügung stehen, wird sowieso schon magisch gearbeitet, die sind also nur für das magische Arbeiten gedacht.


Also, Freimaurer arbeiten oft in Logenhäusern die seid einigen hundert Jahren dafür gedacht sind. Trotzdem wird ein Tempel erst zum Tempel durch den Schöpfungsakt des Rituals. Bei "geschlossener" Loge ist der Tempel ein Raum und sonst nichts. Erst durch die Öffnung der Loge wird ein heiliger Raum geschöpft. Das ganze Ritual ist ein Schöpfungsakt in dem dann natürlich Geburt, Leben und Tod seinen Platz hat.


Der Tempel in der Wohnung einer unsere Mitglieder ist ein geweihter Ritualraum. Der Tempelraum "draußen" wird langsam problematisch, da er wohl in absehbarer Zeit zu klein sein wird. Ist also kein geweihter Ritualraum.

moonfire - 12/5/2013 um 14:13


Zitat von Hephaestos, am 12/5/2013 um 11:45
Persönlich finde ich, ab hier beginnt die Selbstfindung des Zirkels, oder?


Die Selbstfindung des Zirkels findet die ganze Zeit statt. Und erst in ein paar Jahre werden wir sehen, ob das Projekt erfolgreich sein wird oder nicht. Kann sich ja auch alles wieder zerschlagen...


[Editiert am 12/5/2013 um 14:13 von moonfire]

LoS - 12/5/2013 um 20:29

Irgendwie deucht mir, gibts hier einen Krautzwurz mit dem Begriff Selbstfindung - daher würde ich die beiden Benutzer gern um eine Definition bitten was mit Selbstfindung des Zirkels gemeint sein soll. Auch, weil ich mir darunter möglicherweise was nochmal anderes vorstelle als ihr beide.. o_O

Dezent verwirrt,
LoS

Hephaestos - 13/5/2013 um 08:42

Ich meine damit, das der Zirkel sich mal zusammen setzen sollte und SELBST seinen sinn, zweck, ziel, rituale (er)-finden sollte.

moonfire - 13/5/2013 um 12:54

Genau das geschieht ja bei jedem Treffen, das der Sinn und die Richtung des Zirkels ausgelotet wird und dies wäre dann auch der Selbstfindungsprozess des Zirkels.

LoS - 13/5/2013 um 13:38

Besten Dank, die Verwirrung lichtet sich.

20-1-30-40 - 13/5/2013 um 16:29

Es ändert mMn nichts am Schöpferischen eines Rituals wenn der Raum "geweiht" wurde oder nicht.

Feluna - 13/5/2013 um 20:19


Zitat von 20-1-30-40, am 13/5/2013 um 16:29
Es ändert mMn nichts am Schöpferischen eines Rituals wenn der Raum "geweiht" wurde oder nicht.


Eine Weihung kann auf sehr viele verschiedene Arten geschehen...

Das muss nicht immer eine explizite Zeremonie sein. Zumindest seh ich das so.

Für mich reicht es zu wissen wie sich der Raum anfühlt. Manchmal kann selbst eine Weihung nichts retten und wenn die Räumlichkeiten einfach nur lieblos und ungemütlich sind sowieso nicht. -.-

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