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Autor: Betreff: Liste chaosmagischer Gruppen
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 13:06  
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Philosophus
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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 13:41  
Na, wieso mich diese Sexismus-Geschichten dermaßen ankotzen, lässt sich vielleicht vor dem Hintergrund besser nachvollziehen, dass ich nunmal irgendwo zwischen den Geschlechtern hänge. Frauen fühle ich mich nicht zugehörig, habe ich auch noch nie. Männern eher schon. Aber ich seh's nicht ein, an meinem Körper herumschnibbeln zu lassen, bloß damit ich irgendwelche Legitimation zum sozial männlichen Geschlecht bekomme.

Mich kotzt es schon hinreichend an, dass man ständig nach dem Geschlecht gefragt wird und da dann häufig nur "männlich" und "weiblich" zur Auswahl stehen. Wenn davon, wo man dann gezwungenermaßen sein Kreuzchen macht, auch noch abhängt, ob und wo man Mitglied werden und sein kann oder nicht, und ob diese Mitgliedschaft dann eine wäre, die irgendwie einen geringeren Wert hätte als Alternativen (irregulär vs. regulär, anerkannt vs. nicht anerkannt) .. naja. Eine Individualität, die sich zwischen den Geschlechtern abspielt, hat offenkundig in "vernünftiger" Freimaurerei keinen Platz.

Und das ist dann das, was so ein Sexismus über wie auch immer geartete Gruppen aussagt ... dass sie offenkundig tatsächlich glauben, der Körper sage über die Qualitäten und Eigenschaften eines darin wohnenden Geist und/oder der Seele tatsächlich dermaßen viel aus, dass man davon ausgehend beschließen könne oder müsse, dass jemand dann dazugehören darf ... oder eben nicht. Und dieser unbewusste Glaubenssatz ist, wenn es bei einem Verein gerade um die Verwirklichung des Geists gehen soll, vorgeblich .. für meinen Geschmack wohl einfach zu materialistisch.
Ist ja nicht so, dass Andere das nicht prinzipiell auch mitbekommen könnten. Mir fällt es dadurch, dass die Umstände für mich sind, wie sie sind, eben einfach nur deutlich schneller auf.
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 13:53  

Zitat von Sarija_, am 9/11/2015 um 13:03

Naja, wenn das so ist ... bleibt am Ende die Frage, wieso man nicht von vornherein einfach ein Individuum sein und bleiben kann, das sich selbst verwirklicht, und wieso man dazu dann überhaupt in einen Verein eintreten braucht.


Braucht man nicht. Warum sollte man das benötigen. Man kann das machen.

Zitat:
Und ich nehme an, die Antwort wird wohl etwas damit zu tun haben, dass der Mensch nunmal ein soziales Wesen ist, das auf irgendeinem Level alle diese nichtsbedeutenden Sozial- und Gruppendynamiken im Zusammenhang mit irgendeinem Thema gern möchte.


Himmel nein. Wer keine Lust darauf hat soll es bleiben lassen, es ist ja nicht so als würde ich denken das möglichst viele Menschen Freimaurerei betreiben sollten ... davon bin ich weit entfernt.
Auch glaube ich nicht das die Freimaurerei etwas bietet was man nicht auch so erreichen könnte. Es handelt sich aus meiner Sicht um einen Werkzeugkasten und es ist Dein Ding was Du daraus machst oder ob Du andere Werkzeuge nutzen möchtest.

Meiner Beobachtung nach sind viele Brüder so wie ich garkeine typischen Vereinsmenschen. Ich z.B. hasse Gruppen regelrecht und halte mich davon so gut es geht fern. Klingt blöde ist aber so. Ich habe tatsächlich mal eine "Zeichnung" (Vortrag im Tempel) geschrieben "Freimaurer eine Gruppe von Menschen die Gruppen nicht mögen"... :D

Zitat:
Und genau deswegen macht selbst eine chaosmagische Gruppe nur dann Sinn, wenn den Leuten an ihrem individuellen Chaos so viel nicht liegt. Denn das würde sich ggf. ... eben einfach nach den individuellen Bedürfnissen richten, und nicht danach, was eine wie auch immer geartete Gruppe gerade mehrheitlich oder nach Weisung des durchsetzungsfähigsten Mitglieds gern veranstalten möchte.


Ich finde es wie gesagt garnicht schön mich einer Gruppe zu unterwerfen und ich würde das auch nie tun. Das fängt bei Dingen an die man einfach glauben soll und hört nicht bei dem auf woran man arbeiten muß. Beide Beispiele sind für mich ein No Go.



Zitat:
Für Magie braucht man eben keine Gruppe.


Da sind wir ganz einer Meinung.


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 9/11/2015 um 14:06  

Zitat von Sarija_, am 9/11/2015 um 13:41

Und das ist dann das, was so ein Sexismus über wie auch immer geartete Gruppen aussagt ... dass sie offenkundig tatsächlich glauben, der Körper sage über die Qualitäten und Eigenschaften eines darin wohnenden Geist und/oder der Seele tatsächlich dermaßen viel aus, dass man davon ausgehend beschließen könne oder müsse, dass jemand dann dazugehören darf ... oder eben nicht.


Aus meiner Sicht ist das Unfug, zumindest für Maurer wie mich. Ich bin ja nicht in einer rein männlichen Loge weil ich nichts von Frauen halte oder sowas.
Es ist für mich eine angenehmeres Umfeld durch viele Faktoren. Ein Faktor ist Beispielsweise das es überhaupt keine Eifersüchteleien meiner Frau gibt, ich treffe mich da nur mit Männern. Auch gibt es keinerlei sexuelle Konflikte innerhalb der Loge.

Es ist eben eher ein Abend mit den Jungs was jeder Mann kennt und auch tut, von meiner Frau kenne ich übrigens auch solche Abende unter den Mädels. Man spricht anders, man gibt sich anders, man möchte es ab und zu.

Es ist tasächlich wohl ein Armutszeugnis für mich das gleiches nicht gemischt zu erreichen scheint und auch das ich noch nicht mal Lust habe das zu probieren. Aber Freimaurerei ist etwas das ich nur für mich betreibe. Sie richtet sich an das Individuum und hat keinerlei sozialpolitischen Auftrag nach aussen, es geht nur um den einzelnen Maurer. Folglich sehe ich keinerlei Grund das nicht so zu betreiben wie es mir beliebt und ich bin ganz froh das es alle Spielarten gibt.

Zitat:
Und dieser unbewusste Glaubenssatz ist, wenn es bei einem Verein gerade um die Verwirklichung des Geists gehen soll, vorgeblich .. für meinen Geschmack wohl einfach zu materialistisch.
Ist ja nicht so, dass Andere das nicht prinzipiell auch mitbekommen könnten. Mir fällt es dadurch, dass die Umstände für mich sind, wie sie sind, eben einfach nur deutlich schneller auf.


Ich kann mir Dein Dilemma vorstellen und die Kritik ist sicherlich angebracht.
Evtl. stehen den regulären Logen hier auch Dinge im Weg die sonst positiv sind. So kann eine Regel tatsächlich nur demokratisch abgeschafft werden. Bei einem globalen Verein mit vielen Mitgliedern in vielen Ländern ein sehr schwerfälliger Prozeß. Dazu kommt das die Mitgliederstruktur eher aus älteren Herren zusammengesetzt ist was Reformationen nicht gerade beschleunigt. Würde eine Loge alleine nun gemeinsam mit einer gemischten Loge arbeiten, sie würde einfach rausgeworfen, weil die Regeln nunmal so sind. Die Zusammenarbeit ist dennoch freundschaftlich und wie man auf die Idee kommen kann das die Damen Freimaurerei irgendwie minderwertiger ist weiß ich persönlich nicht.

Übrigens ... nur mal so am Rande, nachdem ich bei drei Geburten (meiner Kinder) dabei war, bin ich zu dem Schluß gekommen das elementare Inhalte der FM für Frauen wohlmöglich unnötig sein könnten. (Bitte könnte würde hätte beachten) Das könnte auch erklären warum das ganze Thema bei Frauen nur sehr selten überhaupt ein Interesse hervorruft denn die weibliche FM ist klein und die gemsichte auch.


[Editiert am 9/11/2015 um 14:07 von 20-1-30-40]



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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 18:40  

Zitat:
wie man auf die Idee kommen kann das die Damen Freimaurerei irgendwie minderwertiger ist weiß ich persönlich nicht.


Ist eigentlich aus Sicht einer magisch arbeitenden Person doch sehr einfach erklärt: WENN Freimaurerei initiatorisch ist, kann ein nicht initiiertes Mitglied keine neue Loge gründen.
Die Personen, die die Damenlogen gegründet haben, können ihres Geschlechts wegen nie auch bloß auf einem Novizen-Level initiiert gewesen sein, als sie diese Gründung vorgenommen haben.

Sprich: Die haben sich vielleicht so genannt, aka eine Art Fanclub aufgemacht, in dem sie sich daran versucht haben, ein paar der oberflächlicheren Elemente zu übernehmen. Aber eine neue Loge einer initiatorischen Gruppierung KANN einfach niemand gründen, der den entsprechenden Grad nicht hat.

Soll heißen, aus Sicht einer Person, die weiß, was Initiation eigentlich bedeutet, sind Damenlogen reine Fakes, was ich dann mal Fanclub nennen würde. Und die gemischten in gewissem Rahmen auch, weil sie ganz offenkundig einfach eigenmächtig hingegangen sind und angefangen haben, mehr oder weniger willkürlich Regeln zu verändern, wodurch sich dann die Frage ergibt, inwieweit das dann mit der ursprünglichen Freimaurerei noch etwas zu tun hat.
Wobei eine gemischte Loge aber zumindest prinzipiell von jemandem gegründet sein könnte, der den Grad gehabt hat, eine Loge gründen zu können, und der einfach nur fortschrittlicher gewesen ist. Womit sich dann auch erklärt, wieso die offizielle Zusammenarbeit mit gemischten Logen einen Rausschmiss zur Folge hat, wie du das so schön ausdrücktest: Weil das Verräter sind, die tatsächlich die echten und eigenen Gradbefugnisse an Personen weitergegeben haben, nämlich weibliche Personen, die nach Ansicht der Machthaber innerhalb des Systems diese Befugnisse nie hätten bekommen sollen.
Im Gegensatz zu einem weiblichen Fanclub, der selbst eigentlich überhaupt nicht initiiert ist und auch nicht wirklich initiieren kann, ist sowas eine Bedrohung fürs System, und daher dann der Bekämpfung und Verunglimpfung auch wert. Und wenn bloß, weil es da Männer gewagt haben, ihren Stolz abzulegen und die abwertende Kluft gegenüber Frauen abzubauen.

Ich denke, Reformen wird es da keine geben, aus dem ganz einfachen Grund, dass Menschen, die nicht traditionell-konservativ genug sind, die Ausgrenzung und Diskriminierung Anderer aufgrund des Geschlechts gut zu finden, und froh zu sein, irgendwo mal auf diese nervige Anti-Diskriminierungs-Kacke verzichten zu können, wahrscheinlich überhaupt kein Motiv haben, da Mitglied zu werden.

Und da in der Nähe würde ich für meinen Teil dann auch mal verorten, wieso die weibliche Freimaurerei klein ist: Weil Freimaurerei nunmal ein Inbegriff veralteter Diskriminierung ist, die man sich gefallen lassen muss, wenn man anders ist, und frau das heutzutage für gewöhnlich auch einfach weiß. Und wenn sie's vorher nicht wusste, merkt sie es ja spätestens, wenn sie die kleinen Nebensätze überliest, in denen was von "Männern" steht, und gar auf die Idee kommt, die Betreiber solcher Vereine aus Interesse anzuschreiben.
Es war vielleicht mal ein Stück Emanzipation bei den Anfängen der weiblichen Fanclubs, dass Frauen es überhaupt gewagt haben, einen Verein zu gründen. Inzwischen würde ich aber bei Frauen unterhalb eines Alters um die 50 in einem Bestreben, da zu den Bedingungen, die vorherrschen, Mitglied werden zu wollen, eher eine anti-emanzipatorische Tendenz sehen, die sich wieder an den Herd zurückwünscht, wohin sie ihrer Meinung nach eigentlich gehört.

Dass für sowas wie mich in dem System überhaupt kein Platz ist, ist an sich schon traurig genug ... dass für Frauen nach wie vor auf Augenhöhe und ab von "Herd oder Sexsymbol" offenkundig auch keiner besteht, ist in einer modernen Gesellschaft einfach nur ähnlich peinlich wie das von dir bekundete Desinteresse an neuen Medien (=> Homepages seien nicht repräsentativ und den Logen ohnehin egal).

Aber jut, wenn's mehr als eine größere Stammtischorganisation mit überhöhtem Selbstbild ohnehin nicht ist, scheint man ja wenigstens nicht allzu viel zu verpassen.
Und wenn's mehr als das nicht ist, ist Kritik daran ohnehin hinfällig. Viele Aspekte meiner Kritik hätten vorausgesetzt, das die irgendwelche Anteile ihrer Selbstdarstellungen, mit Wert des Einzelnen und Entwicklung etc. tatsächlich ernst meinen würden, und es darum da inhaltlich auch ginge.
Wenn solche Sprüche ohnehin bloß ein bisschen Werbung für nach außen sind, mit denen das Ganze eigentlich gar nichts zu tun hat, und der Wert sich auf das Bier nach Feierabend beschränkt, naja ... dann ist der einzige Vorwurf, der da noch übrig bleibt ja der der Unehrlichkeit bei der Selbstdarstellung. Aber im Zeitalter einer Werbeindustrie wie der, die wir inzwischen schon ein paar Jahrzehnte haben, ist ja eigentlich auch das nichts mehr, was irgendwen noch groß schockieren bräuchte.


[Editiert am 10/11/2015 um 19:07 von Sarija_]
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 19:19  

Zitat von Sarija_, am 10/11/2015 um 18:40

Ist eigentlich aus Sicht einer magisch arbeitenden Person doch sehr einfach erklärt: WENN Freimaurerei initiatorisch ist, kann ein nicht initiiertes Mitglied keine neue Loge gründen.
Die Personen, die die Damenlogen gegründet haben, können ihres Geschlechts wegen nie auch bloß auf einem Novizen-Level initiiert gewesen sein, als sie diese Gründung vorgenommen haben.


Das ist aber geschichtlich nicht richtig. Die Damen und gemischte Freimaurerei wurde mit hilfe von Initiierten regulären Maurern gegründet. Übrigens ist das schon vor geraumer Zeit passiert. Heute arbeiten diese Loge nach dem letzten/aktuellsten AFuAM Ritual das sie auch irgendwie bekommen haben ... usw.

Zitat:
Soll heißen, aus Sicht einer Person, die weiß, was Initiation eigentlich bedeutet, sind Damenlogen reine Fakes, was ich dann mal Fanclub nennen würde. Und die gemischten in gewissem Rahmen auch, weil sie ganz offenkundig einfach eigenmächtig hingegangen sind und angefangen haben, mehr oder weniger willkürlich Regeln zu verändern, wodurch sich dann die Frage ergibt, inwieweit das dann mit der ursprünglichen Freimaurerei noch etwas zu tun hat.


Oha ganz schwieriges Territorium. Das wäre ja als würde man postulieren das Freimaurerei mit Damen nicht geht, denn meines Wissens nach wurden nur dort Regeln geändert. Die Rituale sind wie gesagt gleich bzw. aus dem gleichen historischen Strom entnommen.

Zitat:
Wobei eine gemischte Loge aber zumindest prinzipiell von jemandem gegründet sein könnte, der den Grad gehabt hat, eine Loge gründen zu können, und der einfach nur fortschrittlicher gewesen ist. Womit sich dann auch erklärt, wieso die offizielle Zusammenarbeit mit gemischten Logen einen Rausschmiss zur Folge hat, wie du das so schön ausdrücktest: Weil das Verräter sind, die tatsächlich die echten und eigenen Gradbefugnisse an Personen weitergegeben haben, nämlich weibliche Personen, die nach Ansicht der Machthaber innerhalb des Systems diese Befugnisse nie hätten bekommen sollen.


Nun sind Freimaurer aber auch oft recht fortschrittliche Leute und so gab es uimmer schön starke Strömungen die den Anschluß der Damen befürworten. In Deutschland gäbe es vermutlich eine breite Zustimmung ... nur was nützt es.
Ansonsten hast Du schon recht bis auf den Begriff "Machthaber" denn in der Freimaurerei ist schon immer alles sehr demokratisch zugegangen. Über die Einhaltung der Regeln wacht, nach freier Wahl, die Großloge von London.

Zitat:
Ich denke, Reformen wird es da keine geben, aus dem ganz einfachen Grund, dass Menschen, die nicht traditionell-konservativ genug sind, die Ausgrenzung und Diskriminierung Anderer aufgrund des Geschlechts gut zu finden, und froh zu sein, irgendwo mal auf diese nervige Anti-Diskriminierungs-Kacke verzichten zu können, wahrscheinlich überhaupt kein Motiv haben, da Mitglied zu werden.


Lol hast Du ne Ahnung was für Leute Freimaurer sind. ... nein, das gilt für die meisten Länder wo ich Einblick in die FM hatte nicht. Italien könnte die Ausnahme sein, aber selbst dort ist der Freimaurer geist eher rebellisch und wenig konservativ.
Aber es ist lustig dies zu lesen und dann die vielen Brüder die ich kenne dagegen zu legen.

Zitat:
Dass für sowas wie mich in dem System überhaupt kein Platz ist, ist an sich schon traurig genug ... dass für Frauen nach wie vor auf Augenhöhe und ab von "Herd oder Sexsymbol" offenkundig auch keiner besteht, ist in einer modernen Gesellschaft einfach nur ähnlich peinlich wie das von dir bekundete Desinteresse an neuen Medien (=> Homepages seien nicht repräsentativ und den Logen ohnehin egal).


Ich möchte Dich da wirklich nicht Deiner schönen gepflegten Vorurteile berauben. Es erscheint wichtig für Dich zu sein diese zu haben und ich kann das aus Deiner Situation heraus auch verstehen. Es ist schon schwierig überhaupt mit Dir zu argumentieren weil Dein ganzes Vokabular ("Machthaber" "Fanclub") nur dazu dient Deine Vorurteile zu bestätigen, ganz egal ob das wenigstens im weitesten Sinne zutrifft. Ich bin sicher das Du Freimaurer treffen kannst die Deine Vorurteile voll und ganz bedienen, ich habe solche getroffen, aber es gibt eben viele viele Freimaurer auf die all das ganz und garnicht zutrifft. Was aber eigentlich wichtiger ist, auf Freimaurerei an und für sich trifft nicht viel von Deinen Vorurteilen zu. Das hilft natürlich wenig, insbesondere wenn die Inhalte Dich ganz offensichtlich wenig interessieren.
Ich glaube kaum das Du Aufgrund Deiner Sexualität Schwierigkeiten hättest in einer gemischten Loge aufgenommen und akzeptiert zu werden. Aber ich vermute das dies garnicht etwas ist was Du wollen würdest.

Zitat:
Aber jut, wenn's mehr als eine größere Stammtischorganisation mit überhöhtem Selbstbild ohnehin nicht ist, scheint man ja wenigstens nicht allzu viel zu verpassen.


Welches Selbstbild wäre denn das? Ich kenne viele oft widersprechende Selbstbilder von Freimaurern und kaum eines von der Freimaurerei ...

Aber Spaß beiseite. Was könnte man Verpassen? Was suchst Du eigentlich in der Freimaurerei oder gerne auch in der Magie oder, um zum Thema zurück zu finden, in anderen chaosmagischen Gruppierungen?


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red_folder.gif erstellt am: 10/11/2015 um 19:56  

Zitat von 20-1-30-40, am 10/11/2015 um 19:19
Aber Spaß beiseite. Was könnte man Verpassen? Was suchst Du eigentlich in der Freimaurerei oder gerne auch in der Magie oder, um zum Thema zurück zu finden, in anderen chaosmagischen Gruppierungen?


HABE ich gesucht, in verschiedenen magischen Ecken, westlich und nicht-westlich.

Nun, Menschen, die sich mit aktiver und bewusster Selbst-Entwicklung befassen, und beim Thema Magie auch einfach Leute, die mich inspirieren, mit denen man zusammenarbeiten könnte, und/oder die mir Wissen und Erfahrung voraus hätten, aka von denen man lernen könnte.
Wissen hab ich inzwischen selbst nicht so wenig, und wenn man über einen gewissen Punkt hinaus ist, bekommt man's schnell mit, wenn jemand bloß Phrasen kopiert. Damit erledigt sich der letzte Punkt in den aller, allermeisten Fällen.
Für Zusammenarbeit bräuchte es ein Maß an Vertrauen, das mit mir aufzubauen nach meinen bisherigen Erfahrungen (/massiven Enttäuschungen auf diversene Ebenen) eine Zeitspanne voraussetzen würde, für die sich heutzutage niemand mehr die Mühe gibt. Der Punkt fällt damit dann auch weg.
Und was die Inspiration angeht, ist es häufig tatsächlich der einfachere Weg, sich bloß auf Geschriebenes zu beschränken, selbst wenn es um Personen geht, die noch leben. Ehe man bei einem näheren Kennenlernen den miesen Charakter bemerkt und die Inspiration futsch ist.

Ich denke, es gibt im westlich-magischen oder chaosmagischen Bereich wenige Gruppierungen, die ich mir nicht angesehen oder zu denen ich nicht wenigstens mal probehalber Kontakt gesucht hätte, wenn der Eindruck von der Selbstdarstellung her einigermaßen taugte. Inzwischen bin ich für eine Mitgliedschaft auf Novizenstufe woauchimmer einfach nicht mehr Anfänger genug. Und ich denke, damit hat sich die Frage, ob man sich irgendwo tatsächlich mal längerfristig integrieren werde, eigentlich erledigt. Aber wie das so ist, interessieren tut's mich aus Gewohnheit trotzdem immer noch. Ich hab seit 2007 gesucht, was ungefähr drei Jahre zu spät gewesen ist, um die im Netz wirklich aktive Phase noch miterlebt zu haben. Jedes kleine Risiko, das ich eingegangen bin, hab ich ganz allein und vollständig selbst ausbaden müssen, denn Verantwortung zu übernehmen war genau niemand willens oder in der Lage, dem oder der ich zwischenzeitlich soweit vertraut hätte, dass ich mich auf die Leute verlassen hatte.
Irgendwann ist der Zug wohl einfach abgefahren.

Aber naja ... Gewohnheit. Achteinhalb Jahre sind kein so geringer Anteil des eigenen Lebens, wenn man selbst noch keine vierzig ist. Da hört man halt nicht auf, bloß weil realistisch betrachtet sowieso nichts mehr dabei 'rumkommen wird.

Taugliche Antworten auf die wirklich treibenden Fragen habe ich inzwischen gefunden. Soll heißen, einen wirklichen Druck habe ich eigentlich auch nicht mehr, mich noch an wen dranzuhängen und bei wem zu Kreuze zu kriechen, der oder die wahrscheinlich mit weniger Erfahrungen und Wissen dienen können als die Leute, von denen ich direkt oder indirekt gelernt habe. Insofern hat die Notwendigkeit sich für mich auch zu sehr erledigt, als dass ich noch viel "zahlen" oder leisten würde, um mich zu irgendwem dazugesellen zu können. Und auch das wirkt sich direkt darauf aus, wie wahrscheinlich es ist, dass das dieses Leben noch was wird, mit irgendwelchen anderen Menschen.
Aber naja, muss ja auch net sein.


[Editiert am 10/11/2015 um 20:01 von Sarija_]
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der Antichrist
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red_folder.gif erstellt am: 12/11/2015 um 09:41  
deiner Einstellung ,,Inzwischen bin ich für eine Mitgliedschaft auf Novizenstufe woauchimmer einfach nicht mehr Anfänger genug. Oh man tut mir Leid aber genau da ist dein Problem,Du hast das Prinzip Novizenstufe nicht verstanden.Wenn du in so vielen Gruppierungen warst ,hat dir tatsächlich keiner den Novizrnstatus erklärt?Ich halte dich für einen Selbstdarsteller der aus einen normalen Orden (Gruppe) eh nach 14 Tage raus ist.Das Wissen über Magie befreit dich nicht vom Novizenstatus,sondern es ist eine Probezeit! in der der Orden UND auch DU entscheiden können ob du überhaupt in die Gruppe passt.Aber das wusstest du ja bestimmt,und hast ja alles ganz anders gemeint.


[Editiert am 12/11/2015 um 09:45 von der Antichrist]



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red_folder.gif erstellt am: 12/11/2015 um 22:53  
Tja, kannste mal sehen, ich weiß sogar, wie man ordentlich zitiert ...


Zitat von der Antichrist, am 12/11/2015 um 09:41
deiner Einstellung ,,Inzwischen bin ich für eine Mitgliedschaft auf Novizenstufe woauchimmer einfach nicht mehr Anfänger genug. [...]Du hast das Prinzip Novizenstufe nicht verstanden.Wenn du in so vielen Gruppierungen warst ,hat dir tatsächlich keiner den Novizrnstatus erklärt?[...]Das Wissen über Magie befreit dich nicht vom Novizenstatus,sondern es ist eine Probezeit! in der der Orden UND auch DU entscheiden können ob du überhaupt in die Gruppe passt.Aber das wusstest du ja bestimmt,und hast ja alles ganz anders gemeint.


Zunächst mal hab ich nicht behauptet, in vielen Gruppen Mitglied gewesen zu sein, sondern sogar explizit geschrieben, dass es für gewöhnlich beim ersten Kontakt schon nicht so dolle lief. Was die Selektion angeht, empfehle ich, Antwort 14 auf Seite 1 dieses Threads einfach nochmal durchzulesen.

Ab davon widersprichst du mir ja nicht einmal. In die meisten Gruppen passt man naturgemäß einfach besser hinein, oder lässt sich besser hineinpassend machen, wenn man einigermaßen hoffnungsvoll ist, naiv, formbar und mehr oder weniger unwissend .. und eine gewisse Bereitschaft dazu, Hierarchien zunächst mal blind zu akzeptieren, dürfte nun auch eher förderlich als hinderlich sein.
Wenn man erstmal einen guten Teil Weges allein hinter sich gebracht hat, sind viele dieser Aspekte so vermutlich nicht mehr gegeben. Bleiben also wenig Druckmittel für die Gruppe übrig, passend zu machen, was zunächst mal NICHT passt. Dann noch dazugerechnet, dass ein Weg allein auch weniger starr und vorgegeben verläuft als einer, der sich an einem bestehenden System orientiert, wobei dann höchstwahrscheinlich ein paar Ecken und Kanten entstehen, mit denen in einem starren System eben nichts anzufangen ist - soll heißen, auf der einen Seite mehr (teils vielleicht erwünschte, teils aber unerwünschte) Ecken und Kanten als ein Anfänger, auf der anderen Seite zu wenige Druckpunkte übrig, um die Person dazu zu bekommen, blind an sich herumarbeiten und Dinge verändern zu lassen - naja. Perfect Misfits.

Aber seien wir ehrlich, und das sollte jemand, der sich als Anti-Christ bezeichnet, und damit zumindest irgendetwas von Antinomismus verstehen könnte, auf irgendeinem Level ja wissen: Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein.

Was du persönlich von mir hältst, ist mir ehrlich gesagt ganz schön egal. Weder bin ich dein Lehrer, noch habe ich vor, das zu werden... und wenn du mit mir nicht schwätzen willst - und mehr tun wir hier ja nicht - schlage ich vor, dass du's einfach bleiben lässt. In dem Sinne: Peace :cool:
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