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Autor: Betreff: Was ist Schattenarbeit?
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Ipsissimus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 609
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 22:17  
*g hoffentlich ist das nicht zuviel der Praxis!

Denn darauf muss man sich auch einlassen können - unsere inneren Dämonen reagieren aber spontan meist so, dass sie alles abstreiten!

grüssli merlYnn
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 22:29  

Zitat von Bartock_II, am 16/4/2010 um 17:09
@Serafia_Serafin:
Es geht nicht um Patentlösungen, sondern um sachliche und objektive Lösungen.
Wenn man dann meint etwas erkannt zu haben, woran sieht man dann, dass man zu etwas besserem geworden ist und sich nicht irrt?
Kann man auf objektive kriterien Zählen, wie die Meinung Dritter? Nur als Beispiel.


Objektive Meinung? So etwas gibt es nicht. Ein Tisch ist objektiv. Aber der reflektiert nur in poliertem Zustand.
"Zu etwas besserem geworden sein" ... was ist das? Was ist das bessere? Und wer beurteilt das? Und wer gibt das vor? Wer fordert es ein?

Der Kernpunkt der Schattenarbeit ist aus meiner Sicht nicht, zu einem besseren Menschen zu werden, sondern das, woran man selbst "leidet" zu verarbeiten. Das klingt ziemlich emotional, und das ist es auch.
Ich meine, jetzt mal ganz ab von jeglichen sadistischen oder machthungrigen Prozessen - macht es Spaß, erfüllt es mit Genugtuung, Negatives nach außen zu tragen? Sollte es so sein, wozu "ein besserer Mensch" werden?
Und vor allem, dann: für wen?


Zitat
AuN:
Du kannst Verbrennen nicht machen wie - ach da ist meine Ignoranz und nun lenke ich feurige Energie darauf. In hochgradigen Bewusstheit wird ein Schattenanteil gesehen und Kraft steigt von alleine auf und verbrennt den Schatten. Es erfolgt keine Bewegung im Geist sondern nur stilles Zeuge sein. Ev. ist das vorsichtige Auflösen, wie Du es beschreibst ein identischer Prozess, da das Feuer Shivas auch sehr sanft sein kann.
Gott ist das ewige JETZT. In diesem JETZT zeigen sich natürliche Qualitäten, sobald die falschen Bilder des Egos sich aufgelöst haben. Ich muss keine Autorität mehr spielen, es ist Autorität im Raum (Raum = Jetzt, Unendlichkeit, Leere, Bewusstheit)


Verbrennen, egal wie sanft, ist eine Instantlösung in meinen Augen. Ich brauche für solche Sachen länger. Etwas Schattenartiges, das ich nicht mehr in mein Leben integrieren konnte, habe ich in das Reich der Toten begleitet und mit ihm/ihr Frieden geschlossen. Dieser Prozess hat ungefähr zwei Wochen gebraucht, vom Entdecken bis zum Abschied. Ich sehe diese Dinge nicht unbedingt getrennt von mir - und die Variante, sie zu transformieren käme mir einer freundlichen Verdammung und somit Negation gleich. Bei mir wäre der Schatten mit Sicherheit nicht fort - aber allerdings vom Tisch, weil ich ihn ja für mein waches Bewusstsein transformiert hätte. Bis es dann als sein hässlicher kleiner Bruder wieder kommt und wieder und wieder und wieder...
Respekt, wenn jemand sich so schnell so grundlegend ändern kann. Ich kann das nicht. Ich kann auf diesem Weg nur (wieder) unterdrücken.


Was sind falsche Bilder des Egos?


[Editiert am 16/4/2010 um 22:38 von Serafia_Serafin]



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Practicus
Practicus

Bartock_II
Beiträge: 106
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 22:48  
Keine Sorge Merlyn, kam alles richtig an! :thumbup:

Dana, sieh es mal von der Seite, ich hab erreicht was ich wollte :P
In der Form, war es tatsache nicht im Forum zu finden und eine Erläuterung mit Verweis auf vertiefende Literatur eines Autors, wie du sie gerade geliefert hast, ist durchaus legitim. Bezüge auf Bücher machen nur Sinn, wenn man Tatsache einen Bezug der tiefer geht als die einfache Themenverwandschaft, denn die finde ich noch selber über die Amazon Suchfunktion heraus ;)

Das ganze kannst du noch verstärken, indem du es nicht bloß theatralisch darstellst, sondern invozierst


[Editiert am 16/4/2010 um 22:49 von Bartock_II]
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Ipsissimus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 609
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red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 23:12  
*loool - keine Sorge, ich werde nochmal im Schattenforum einen Artikel schreiben, was Schattenmagie ist. Zum wiederholten male. Aber wir gehen ja alle weiter - und so kann ich vielleicht klarer werden.

Zu dieser Diskussion hier: Erkenntnisse kann man nicht ohne Praxis machen! Die Erkenntnisse sind ja nicht abgeschrieben - sondern bei mir zum Beispiel waren sie immer ERGEBNISSE von Praxis. Frage ist, inwieweit sie dann in aller Tiefe nachvollziehbar sind.

Praxis steht ja auch viel im Schattenforum - ich kann das mal zusammenfassen. Einige haben das mit schwierigen Lebensthemen praktiziert - und es hat sich für sie verändert!

Wieso das jetzt alles hier so dargestellt wird, ols ob es sich um Kopfwissen ohne jeden Bezug zeur KRAFT handelt - ohne praktische Transformation - ohne magische Praxis - verstehe ich nicht. Da ist dann wirklich nicht alles gelesen worden.

Schattenmagie ist Haupt-Thema im Templum Baphomae Forum. In den Foren der Magie-Com schreibe ich ja auch - aber hier wird das Thema überall nur gestreift. Frage ist: was hast du übehaupt gelesen? Auf welche EINZELNEN Artikel beziehst du dich? Hast du die verstanden? Warum stellst du einzelne Artikel, die das Thema nur streifen, als GANZES hin? Warum läßt du die ganzen Artikel über Praxis weg oder tust so, als seien sie nicht da? Wo liegt das Problem?

Aber oki - ich kann das ja nochmals zusammenfassen.

grüssli merlYnn
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Magus
Magus


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red_folder.gif erstellt am: 17/4/2010 um 11:33  
Zitat Bartock_II:
Ich kenne das Enneagramm. Aber auch das Enneagramm ist nur eine Aufstellung von neun Charaktertypen mit Unterschiedlichen Abhängigkeiten untereinander. Das reine Lesen einer solchen Aufstellung, wie soll uns das helfen?
Darüber hinaus sehe ich beim Enneagramm einen großen Haken: Die Beschreibungen sind steif und wenig dynamisch in den einzelnen Beschreibungen. Da heißt es einfach Typ vier ist so und so und so. Punkt! Positiv ist dagegen das genaue und rücksichtslose Ausleuchten der Schattenseiten.

Ich frage mich, wieso all die Erfahrenen Schattenmeister hier, das schwerwiegende Problem der objektiven Betrachtung seiner selbst nicht sehen.

Ich frage mich, wieso all die Erfahrenen Schattenmeister hier, das schwerwiegende Problem der objektiven Betrachtung seiner selbst nicht sehen.
Denn wenn wir den objektiven Blick fürs Wesentliche (bei uns selbst) hätten, bräuchten wir keine Schattenarbeit.
Natürlich ist das gemeinsame Arbeiten auf Augenhöhe miteinander, oder aber das Arbeiten mit einem, der weiter ist als man selbst eine Möglichkeit. Doch was macht man alleine?


AuN:
Bei einer oberflächlichen Betrachtung des Enneagramms gebe ich Dir Recht. Das Enneagramm hat aber auch dynamische Elemente wie die Flügel und den inneren Fluss. Es ist genau wie bei jedem anderen System, ob Du es nun im Kontext Schattenarbeit oder Mystik an ein Thema heran gehst, Du kannst das System nur erleben, wenn Du Dich darauf einlässt, damit arbeitest. Hast Du es nur gelesen oder tatsächlich und umfassend damit gearbeitet? Aus der mystischen Sicht gibt es die kleine und große Selbsterforschung. Das Enneagramm ist ein Modell um die kleine Selbsterforschung zu erleichtern, nur ein Modell, aber aus meiner Perspektive das beste Modell zur kleinen Selbsterforschung. Dein Kritik, dass das Enneagramm 9 Typen beschreibt, die so und so sind und nicht anders, wird von vielen gerne angebracht. Wer lässt sich schon gerne in eine Schublade stecken?
Aus Sicht der großen Selbsterforschung kann ich aus heutiger Sicht nur sagen, dass Enneagramm ist >>absolut<< korrekt. Jedes Ego ist in einem Typen fixiert und ist wie es ist.
In Kombination mit der kleinen und großen Selbsterforschung werden die Muster aufgedeckt. Dass was Du bist, lernt in dem zu verweilen, was Du wirklich bist. Die Muster des Typen oder genauer die einzelnen Teile des Egos und ihr Zusammenspiel, welche ein Muster, einen Enneatyp ergeben, lernen ebenso mit, d.h., dass Muster bleibt gleicht, die Waffen, die das Ego einsetzt um dich in die Identifikation zurückzuführen werden subtiler.

Ob die Beschreibungen der Typen steif ist, hängt doch wohl davon ab, welche Bücher Du zum Enneagramm gelesen hast. Es gibt mind. drei Kategorien von Autoren:

christlich-geprägten
psychologisch-geprägten
advaita-geprägten

autoren und dann stellt sich noch die Frage, wie lebendig schreibt ein Autor. Um das Enneagramm in seiner lebendigkeit zu erkennen, musst Du damit arbeiten.
Wenn jemand Schattenarbeit macht oder den mystischen Weg geht braucht er in der Regel jemanden, der diesen Weg schon vor ihm gegangen ist. Einen Lehrer, damit haben die meisten unseres Kulturkreises ein Problem, ich hatte auch eines. Wer sich selbst befreien will, braucht einen Lehrer, der Lehrer ist ein Korrektiv, da das Ego mitlernt und die Identifikationsmechanismen immer subtiler werden. D.h. nicht, dass der Lehrer von Dir nicht ebenso geprüft wird. Prüfen und Unterschieden ist auf diesem Weg wesentlich.

Zitat Bartock_II:
Führst du das Auflösen von Schatten grundsätzlich auf Shiva zurück?

AuN:
Das Verbrennen der Schatten führe ich auf Shiva zurück. Damit es aber soweit kommt, ist ein Zusammenspiel von Shiva und Shakti notwendig. Es gibt auch Formen der Shakti, die Schatten einfach verschlingen, dies wird durch die Kali symbolisiert. Weiterhin gibt es Formen von Shiva, die die Schatten einfach nur zurückweisen. Dies wird aber nicht am Anfang des Weges gesehen. Ich betrachte die verschiedenen Formen von Shiva und Shakti als natürliche Qualitäten/ Essenzen des Sein, die nicht identifiziert sind und sich ausdrücken, in jedem einzelnen Menschen.

Zitat Serafia_Serafin:
Verbrennen, egal wie sanft, ist eine Instantlösung in meinen Augen. Ich brauche für solche Sachen länger.

AuN: Der Prozess des Verbrennens kann ein einmaliger Akt des Seins sein oder ein Prozess der über Wochen, Monate manchmal sogar Jahre geht. Wenn es um die fundamentalen Strukturen des Egos geht, wie sie im Enneagramm beschrieben werden, dauert der Prozess oft mehrere Jahre. Beim Verbrennen bleibt auch immer etwas zurück, Feuerholz verbrennt ja auch nicht zur gänze. Was verbrennt ist der Klebstoff des Egos, welcher sich über die natürlichen Qualitäten des Seins gelegt hat.

Zitat Serafia_Serafin:
Was sind falsche Bilder des Egos?

AuN: Die falschen Bilder des Egos definiere ich als die Beziehung des Egos zwischen zwei oder mehreren Objekten der Wahrnehmung. Die Beziehung gibt den Dingen eine Bedeutung.
Ein ganz simples Beispiel. Jeder lebt in einer männlichen oder weiblichen Form und das Ego baut zum Körper eine Beziehung auf. Ich bin männlich, du bist weiblich. Die meisten Männer glauben, dass sie keine weiblichen Bilder, gescheige den Seelenanteile in sich tragen und umgekehrt. Ich bin mir bewusst, dass ich männliche und weibliche Bilder und Seelenanteile in mir trage, die auch noch in einer bestimmten Dynamik zueinander stehen, geprägt durch das christliche Kollektiv. Die christliche Prägung gilt für jeden Europäer, auch für europäische Atheisten, oder Wiccas, oder ... . Wir sind in diesem Kollektiv aufgewachsen. Wenn ich aber männlich wie weiblich bin, was bin ich dann wirklich? Wie ist es, wenn eine männlich geprägte Form, die im christlichen kollektiv geprägt ist, dass weibliche ablehnt? Das ist ja nicht die Ausnahme sondern eher die Regel, ich aber beides bin, was läuft den dann da für ein Spiel? Auch aus Sicht einer weiblichen Form läuft ein ähnliches Spiel, nur mit anderen Vorzeichen.
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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 12:49  
Schatten und Bewusstheit, ich knüpfe nur noch mal an meinen Beitrag an: ich halte es für einen Selbstbetrug, der Bewußtheit so große Bedeutung beizumessen.

Man tappt auf unbewußte Weise in die Falle seiner Schatten. Und wenn die Ursache erlöst ist, auf bewusstem oder unbewußtem Weg, tappt ebenso unbewußt nicht mehr rein. Man ist innerlich anders geworden.

An dem Punkt, an dem die Auflösung gelungen ist, entfällt der Schattenkrieg, weil man auf Situationen nicht mehr anspricht, weil man aufhört, unbewußt Situationen zu erschaffen.

Bewußtheit ist besser, als drauf (auf den eigenen Schatten) reinfallen. Noch besser ist es, einfach frei zu sein.
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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 19:07  

Zitat von Spinnenbein, am 19/4/2010 um 12:49
Schatten und Bewusstheit, ich knüpfe nur noch mal an meinen Beitrag an: ich halte es für einen Selbstbetrug, der Bewußtheit so große Bedeutung beizumessen.

Man tappt auf unbewußte Weise in die Falle seiner Schatten. Und wenn die Ursache erlöst ist, auf bewusstem oder unbewußtem Weg, tappt ebenso unbewußt nicht mehr rein. Man ist innerlich anders geworden.

An dem Punkt, an dem die Auflösung gelungen ist, entfällt der Schattenkrieg, weil man auf Situationen nicht mehr anspricht, weil man aufhört, unbewußt Situationen zu erschaffen.

Bewußtheit ist besser, als drauf (auf den eigenen Schatten) reinfallen. Noch besser ist es, einfach frei zu sein.


Hallo Spinnenbein,

hier stehen einfach mal Meinung gegen Meinung. Die Welt ist vielfältig und bunt, auch wenn letzten Endes alles EINS ist.

Heilen auf einer unbewussten Ebene und dadurch Freiheit erlangen. Starke Aussage, die ich aufgrund meiner Erfahrung nicht bezweifel, sondern zurückweise. Ich kenne beide Wege und bei Arbeiten mit dem Unbewussten, auch um Seelenteile zu heilen und zu integrieren, wird niemals Freiheit erlangt. Wobei an dieser Stelle interessant wäre, wie Du Freiheit verstehst?

Dem Unterbewusstsein ist nun mal eigen, dass dort Prozesse laufen, die einem als Person im Alltagsbewusstsein absolut nicht zugänglich sind. Auch in unterschiedlichen Trancezuständen, um Zugang zum Unterbewussten zu bekommen, bekommst Du nur einen Bruchteil mit, nämllich das, was der Teufel dir zeigen will. Der Teufel steht für mich symbolisch für die Wurzel des IChs, welches trennt. Somit kannst Du niemals wissen, ob es nicht Prozesses gibt, die nicht gegen Deine Freiheit laufen, was immer Du darunter verstehst. Die Wurzel des ICHs ist der tiefste Punkt des Egos, der immer in unterschiedliche Formen (tatsächliche Körper, aber auch Bilder und Gedanken) schlüpft und sich darin verbiergt. Du siehst eine Teil in Dir, der gegen einen anderen Teil in Dir in Opposition steht und bekommst ev. nicht mit, dass sich in beiden Teilen der Teufel versteckt und Dich daran hintert, wirklich frei zu sein.
Anders formuliert, aus meiner Sicht sitzt Du einem Selbstbetrug auf.
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Ipsissimus

Hephaestos
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Zitat von Hephaestos, am 16/4/2010 um 10:16

Zitat:
was sie denn magisch so machen würden, sagen sie Schattenarbeit. Nur mal so ne böse Unterstellung.


weswegen ich nie behaupte, schattenarbeit zu machen :D, ich bleib einfach ein schlechter mensch :)


nu mal ernsthaft:

ich denke, viele mannschen arbeiten häufig an sich, auch wenn sie nicht via selbstkontrolle, tagebüchern, in- und evokationen , ritualen und dem tarot der schattenwelt oder sowas solche probleme beackern. schattenarbeit ist auch nur ein name für viele dinge, die dazu führen sollen, das man sich selbst über selbsterkenntnis verbessert.

das die schattenarbeit (üblicherweise) via integration arbeitet, statt über verdrängung oder externe erlösung(z.B. Beichte), ist nur ein methodencharakteristikum. "verbrennen" finde ich im übrigrn ist auch nur eine visualisierung der verdrängung - das problem wird oft nicht gelöst, indem man sich vorstellt, es sei verschwunden.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 21/4/2010 um 11:17  
hallo hephaestos,

das verbrennen von dem ich spreche hat nichts mit visualisierung zu tun. es ist nicht so, dass ich einen schatten sehe und diesen dann mittels visualisierten feuer welches ich auf den schatten konzentriere verbrenne. das ist nichts anderes als machen und selbstbetrug, da dieser schatten nicht verbrannt ist.

das verbrennen von dem ich spreche geschieht aus sich selbst heraus, die kraft steigt in form von intensität (=feuer, welches grob, fein, heiß, sanft sein kann) auf. in dieser intensität steigt die bewusstheit und "es" erkennt einen schatten. die verbindung aus intensität und bewusstheit verbrennt den schatten, auf einmal oder über einen längeren prozess. dies ist ein frage der hingabe des egos an das feuer, es ist ein geschehen lassen.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 23/4/2010 um 10:19  

Zitat:
das verbrennen von dem ich spreche geschieht aus sich selbst heraus, die kraft steigt in form von intensität (=feuer, welches grob, fein, heiß, sanft sein kann) auf. in dieser intensität steigt die bewusstheit und "es" erkennt einen schatten. die verbindung aus intensität und bewusstheit verbrennt den schatten, auf einmal oder über einen längeren prozess. dies ist ein frage der hingabe des egos an das feuer, es ist ein geschehen lassen.


versteh ich nicht.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 23/4/2010 um 12:57  
hallo hephaestos,

man kann es nicht verstehen, der verstand kann es in keine schublade stecken :-(, du kannst es immer wieder nur aufs neue bewusst erleben. verstand und bewusstheit sind nicht dasselbe!
der schlüssel ist das innere nicht-tun, nicht mal nichts tun.
dadurch kann einfach geschehen.

d.h. es gibt niemanden der sich gegen das leben stellt, also gegen die kraft, die durch die form geht. dadurch steigt das feuer auf, die bewusstheit wird umfassender und das verbrennen geschieht von alleine.

durch das dagegenstellen (wie immer dieses aussehen mag, eine facette davon ist aber immer der versuch zu kontrollieren, z.b. die kraft zu lenken) wird die kraft missbraucht. hierdurch kommt es zum schlaf, der alltägliche (auch magische) realitätstunnel in dem wir uns bewegen. zum gähnen langweilig, da immer die selbe cd abgespielt wird.


[Editiert am 23/4/2010 um 14:03 von Alles und Nichts]
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Ipsissimus

Hephaestos
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Zitat:
man kann es nicht verstehen, der verstand kann es in keine schublade stecken :-(, du kannst es immer wieder nur aufs neue bewusst erleben. verstand und bewusstheit sind nicht dasselbe!


wenn man es eh nicht verstehen kann - wieso postest du es dann?


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 25/4/2010 um 08:49  

Zitat von Hephaestos, am 24/4/2010 um 09:50

Zitat:
man kann es nicht verstehen, der verstand kann es in keine schublade stecken :-(, du kannst es immer wieder nur aufs neue bewusst erleben. verstand und bewusstheit sind nicht dasselbe!


wenn man es eh nicht verstehen kann - wieso postest du es dann?


1) es ist wesentlich - es macht einen essentziellen unterschied ob kraft missbraucht wird oder frei fließen kann.
2)der verstand kann es nicht verstehen, da er nur dualistisch denken kann, jeder kann es aber direkt in bewusstheit erkennen, der verstand kann dann nur eine unzureichende übersetzung produzieren. die tiefere und umfassendere intelligenz von bewusstheit (zur errinnerung: verstand und bewusstheit sind nicht das selbe) kann erfahrungen, die für den verstand einfach paradox sind erfassen, wie z.b. handeln im nicht-tun.
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