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Autor: Betreff: Ich bin glaeubiger Christ !
Adeptus Minor
Adeptus Minor

Okami
Beiträge: 184
Registriert: 1/4/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 13:17  
ja da muss ich dir (wieder mal )recht geben
um ehrlich zu sein kommt mir das alles sehr provokant vor..
klar.. gibt christen die das alles vllt anders sehn und nur an den guten lieben gott glauben aber die mafia welche das christentum ist nicht sehen können /wollen.
es wird viel zu viel gelogen, das volk wird dumm gehalten naja was solls wers mit sich machn lässt ..
egal werd schon wieder zu böse *tief einatmen*

ein weiteres zitat

und sie predigen von Liebe,
wenn es sein muss mit Gewalt
mit dem Schwert und Buch vertrieben,
und die Asche wird schon kalt
und im Glauben an das Gute,
lassen sie dich losmarschieren
hier im heißen Sand verbluten,
dort im kalten Schnee erfriern,
denn die Welt darf sich nicht ändern,
besser bleibt sie schrecklich gleich,
sie bekommen ganze Länder,
du bekommst das Himmelreich,
und sie füttern dich mit Leiden,
füttern dich mit Fleisch und Blut,
und du kannst es nicht vermeiden,
täglich wächst die Bilderflut,
nur noch Einschaltquoten lauern
hinterm hohen Ideal,
und kein Funken von Bedauern
für die Toten und die Qual,
weiß der Teufel warum einer,
der die Wahrheit kennt nur lügt
weiß der Teufel warum einer,
der den Schmerz kennt ihn zufügt
weiß der Teufel warum keiner
weiß, wir sind von tot erwacht
wir sind längst im Paradies,
haben die Hölle draus gemacht

ein sehr gutes lied wie ich finde.. (von asp)trifft den nagel auf den kopf

ps: keine angst bin kein satanist^^


[Editiert am 14/10/2007 um 14:22 von Okami]



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....Silence, silence, silence.
Silence awakens the sleeping seeker in me.
Silence enlightens the aspiring seeker in me.
Silence fulfils the self-giving seeker in me.
Silence, silence, silence.

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Adeptus Exemptus
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libra naraka lucem
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 13:57  
@Gott liebt dich.

Ich bin neugierig..
WIe war eure Wiedergeburt denn so? Oder erinnert ihr euch nur?
(Nehmt mir es nicht übel wenn ich so kritisch bin.)

Übrigens.
Was liebt Gott den alles? Auch Wesen von "Satan"? Oder Wesen die ihr denkt die Satan erschaffen hat? Hat er Platz für sie im Paradies?
Hmm das sind Fragen auf die ich sehr gerne eine Antwort wüsste (von einem Christ wohlbemerkt :D )


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 15:08  

Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:24

Zitat von gottliebtdich

ich habe keine vor-urteile, sondern schon gefasste, wohl bedachte und begruendete auffassungen in bezug darauf, was magie, okkultismus usw. ist, woher es kommt, was es fuer konsequenzen hat fuer die menschen, die sie praktizieren, und weiss , was der Gott, der sich in der Bibel offenbart , hierueber zu sagen hat. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, meine Ueberzeugung zu aendern. Was ich aber kann, ist jedem Antwort zu stehen, der mehr wissen will ueber meinen glauben, und bin sehr wohl aufgeschlossen, mehr ueber Magie und Okkultismus, und eure ueberzeugungen zu erfahren.




Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
Das ist ein Widerspruch in sich: wenn man eine "schon gefasste [..] Auffassung" über etwas hat, ohne tatsächlich Ahnung davon zu haben, dann ist das ein Vorurteil.



Nein, ist es nicht. Ein vorurteil hat man, wenn man sich mit der Materie nie ernslich auseinandergesetzt hat, und trotzdem un sachkenntnisgemaesse Urteile faellt. Ne andere, wenn man aufgrund eines gruendlichen Studiums zu schluessigen Antworten gekommen ist. Dann kann man sich ein wohl begruendetes urteil machen. Man muss dabei nicht notwendigerweise selbst bestandteil dessen gewesen sein, oder mitmachen, was man erforscht.


Das wirft dann die Frage auf, wie Du Dich ernstlich mit der Materie auseinandergesetzt haben kannst, denn Magie bedeutet in erster Linie, daß man direkte Erfahrung sammelt und nicht, daß man sich Theorie anliest (auch wenn die Theorie nicht unwichtig ist, sie hilft beim "Navigieren" während der Praxis).
Also: wo kommt Deine "Sachkenntnis" her? Was hast Du "gründlich studiert" und in welcher Weise sind Die Antworten, zu denen Du gekommen bist, "schlüssig"?


Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:24


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12

Ein paar Fragen an Dich, Angelo:
1.) Welcher protestantischen Stilrichtung gehörst Du an?


Ich fuehle mich in allen evangelischen Gemeinden wohl, wo die reine biblische lehre gepredigt wird.


Was verstehst Du unter "reiner biblischer Lehre"? Da gibt's nämlich große Unterschiede in den Ansichten. Es wäre freundlich, wenn Du die Dir gestellten Fragen auch beantworten würdest und den Antworten nicht aus dem Weg gehst. Damit widersprichst Du nämlich Deiner Ankündigung, das Du Rede und Antwort stehen wolltest, wenn Du nach Deinem Glauben gefragt wirst.


Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:24


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
2.) Wie stehst Du zu anderen christlichen Lehrarten, beispielsweise dem Katholizismus oder den orthodoxen Kirchen?


Ich stimme den Dogmen und Tradizionen der katholischen Kirche nicht zu. Viele sind entgegengesetzt dem , was die Bibel lehrt.

Die orthodoxe Kirche kenne ich zu wenig.


Es gibt eine ganze Reihe von orthodoxen Kirchen, grob kann man diese in die orientalischen Kirchen und die orthodoxen Kirchen unterteilen. Die orientalischen Kirchen sind die Ursprünglichen christlichen Gemeinden (z.B. syrisch-orthodoxe Kirche, koptische Kirche, äthipische Kirche, in gewisser Weise auch die indischen Thomas-Christen), die orthodoxen Kirchen sind aus der byzantinischen Kirche hervorgegangen. Die katholischen Kirchen haben sich von Byzantz abgespalten und von den katholischen Kirchen haben sich die protestantischen Kirchen abgespalten. Es mutet also etwas seltsam an, wenn Mitglieder einer Abspaltung von einer Abspaltung einer Abspaltung der ursprünglichen (also der wahren) Kirchen für sich in Anspruch nehmen, die "wahre biblische Lehre" zu vertreten.


Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:24


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
3.) Was soll es denn für Konsequenzen haben, wenn man sich mit Magie beschäftigt?


Diese Frage beantworte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerne.


Wie schade! Aber es läßt hoffen..... ;)


Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:24


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
4.) Bist Du sicher, daß in der Lehrart, welcher Du angehörst, keine Magie praktiziert wird?


Absolut sicher, da wird keine magie praktiziert.


Das beten eine Form von Magie ist hatten wir ja schon. Erst recht, wenn eine Gruppe von Menschen das selbe Gebet spricht, diese Menschen bringen sich damit auf die selbe "Schwingung", auf die selbe feinstoffliche Basis. Aber auch jede andere Art von aktiver "Begegnung mit dem Heiligen" ist Magie. Wenn z.B. in Gemeinden von "Pfingstlern" der "Heilige Geist" in die Gläubigen fährt und sie in Extase geraten, dann ist das eine Form von ritueller Beschwörung mit anschließender Besessenheit. Soetwas geschieht auch in anderen Religionen, wird dort aber mit den Göttern der jeweiligen Religion in Verbindung gebracht. Dieses Element der Verbindung ist prägend in dem Sinn, daß dadurch eine Verbindung geschaffen wird zu einer speziellen Tradition. Wenn das erst mal erkannt wurde, dann kann diese Entrückung und Extase auch gebraucht werden, um sich von solchen Verbindungen zu lösen und zu sich selbst zu finden.
Die Erfahrung, welche Du vor 22 Jahren hattest, war eine magische Erfahrung, bei der sich Dir die transzendente Natur des Universums erschlossen hat. Das Du diese Erfahrung mit Jesus und den biblischen Überlieferungen identifiziert hast, und nicht mit einer anderen Kraft (z.B. Deinem Selbst, oder mit Horus, oder mit Gaia, oder mit einem anderen "Begriff"), lag in Deiner Entscheidung und wahrscheinlich auch in Deiner Veranlagung, Deiner Prägung. Sollte Dir solch eine Erfahrung noch einmal zuteil werden, dann kannst Du diese nutzen, um tatsächlich zu Gott und der Freiheit seiner Gnade zu gelangen, ohne vorher wieder in den Ideen einer Tradition zu landen bzw. Dich in diesen Ideen zu verfangen.


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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Philosophus
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 16:52  
also ich finde es mal eine Frechheit. Du kommst hier her stellst Fragen, wir bemühen uns dir zu antworten. Wir stellen Fragen und bekommen als antwort entweder einen Link (kann es sein das du nicht selber denken kannst oder willst? falls ich unrecht habe möcht ich deine Antwort gerne in deinen eigenen Worten.) oder sagst du möchtest diese Frage nicht jetzt beantworten.

Ich glaube du bist hier um die Antworten zu finden die sich die Christen schon lange über uns böse Heiden zurechtgelegt haben. sozusagen Vorurteile bestätigen.
Danach wirst du warscheinlich wieder verschwinden.

Deshalb, du willst was über Magie und anders Gläubige wissen?
Kennst du Google? Ja? Dann benutze es!!!!


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Zitat: Die Göttin
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Neophyt
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 17:31  
hihi gugg gugg n christ ^^

Zitat:
Warum habt ihr euch entschieden, Magier zu werden, oder euch mit okkultismus im allgemeinen zu beschaeftigen, oder von den dahinterstehenden kraeften etwas positives fuer euer leben zu erwarten?


Das Christentum lässt mir neben meinen Händen genau zwei möglichkeiten. Ich kann Gott bitten und ich kann Gott danken.
Ob Gott mich erhört hängt von seinem wohlwollen ab. Wäre ich zynisch würde ich von lust und laune reden.

Die Magie räumt mir handlungsfreiheit ein. Auch dort setze ich meinen Kopf ein, wie beim beten. Aber ob ich mein ziel erreiche hängt nicht von jemandes wohlwollen, sondern von meinen fähigkeiten ab, fähigkeiten die ich erarbeiten und verbessern kann.

Und ich schwinge mich dadurch keineswegs auf. Jeder meiner Mitmenschen kann das, wenn er sich nur :D selbst hilft.
-----

Hachja, das Christentum. Es gibt leute die anleitung brauchen. Die meisten sogar.
Und jene die dennen nicht nach orientierung sondern nach freiheit dürstet kommen eben zu uns.
Obwohl es mir überholt scheint.
Das Christentum vertritt wichtige Moralische werte. Aber die Kirche predigt diese werte einzuhalten damit man sich nicht gegen einen Gott stellt. Das heist aber auch das man alles mögliche im namen dieses Gottes predigen kann. Ich denke es ist zeit das die leute sich an moralische grunsätze halten aufgrund dessen das sie von deren richtigkeit überzeugt sind und nicht auf anweisung.

---

Zitat:
Aber warum gerade in unser Forum kommen? Die Chance hier jemanden zu finden der daran interessiert ist missioniert zu werden ist denkbar gering.


Der gute Christ trägt das Licht an die dunkelsten Orte die er finden kann? Aber sollte das der fall sein hast du echt mieserabel gesucht XD.


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 18:07  
Ich hätte ne Frage, Gottliebtdich -
wie bist du dir so sicher dass Gott das gute ist? Was macht er gutes? Verstößt ein gutes Wesen seinen eigenen Sohn einfach so weil er ansprüche gestellt hat und nicht weiter dienen wollte? Spielt Gott nicht, wenn es ihn denn gibt, ein perverses Spiel mit uns, wenn er uns nur erschaffen hat um zuzugucken wie wir versuchen unser Leben zu gestalten, oft ohne einen tieferen sinn für sich selber finden zu können, um uns am Ende doch alles zu nehmen und unser flehen zu ignorieren?
Es gibt kein Gut und kein Böse, allerdings wird in der Gesellschaft heutzutage diese Schwarzweismalerei immer anerzogen, Gut und Böse, Schwarz und Weiss, doch was wenn Weiss nicht so rein ist wie es scheint? Worauf basiert dein Glaube, an was in seiner allmächtigen Heiligkeit glaubst du? Sein Vergeben? Seine Hilfe? Oder glaubst du nur an ihn aus Angst? Wenn es die Angst ist solltest du überdenken an welchen Tyrann du da glaubst .. aus diesen Fesseln kannst du dich befreien
Antwort 30
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 19:08  

Zitat von libra naraka lucem, am 14/10/2007 um 13:57
@Gott liebt dich.

Ich bin neugierig..
WIe war eure Wiedergeburt denn so? Oder erinnert ihr euch nur?
(Nehmt mir es nicht übel wenn ich so kritisch bin.)


hallo libra naraka lucem ( was heisst das eigentlich ? )

ich begann mit etwa 15, mir ganz grundsaetzliche Fragen ueber das Leben zu stellen. Wie zb. woher kommen wir, wohin gehen wir, was ist der Sinn des Lebens, wer hat das Universum erschaffen und die Erde ? Warum soviel Leid etc. Dabei fand ich nicht direkt den Weg zur Bibel, sondern beschaeftigte mich erst mal mit verschiedenen Buechern. Insbesondere Erich Fromm praegte mich in dieser Zeit besonders, mit Buechern wie " haben oder sein ", oder " die kunst des liebens" . Doch ganz konnte er alle meine Fragen auch nicht beantworten. Da begann ich , alleine die Bibel zu lesen, verstand aber viele zusammenhaenge nicht, und wollte mich mehr darin vertiefen. Waehrend einem Gespraech mit einem Arbeitskollegen, kamen wir auf Gott und die Welt zu sprechen, und er sagte mir, er frequentiere eine evangelische Gemeinde, und wenn ich wolle, koenne ich sie mal besuchen. Dieses Angebot nahm ich gerne an. Samstag abends war immer eine Kaffeerunde , wo sich verschiedenste Leute treffen konnten, und ueber die Bibel gesprochen wurde. Ja, hier fand ich Brueder, die mir viele Fragen ueberzeugend beantworten konnten. Das war nicht das einzige. Hier fand ich auch wahre Christen, die ihren Glauben und wahre Bruderliebe auslebten. Das fand ich besonders attraktiv. Hier erklaerte man mir auch den Heilsplan Gottes, warum Gott der Vater seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt sandte. Dass wir Menschen alle Suender sind , und erloesung brauchen. Und dass man diese Erloesung erhalten konnte, wenn man annahm und glaubte, dass Jesus Christus am Kreuz fuer die Suenden der ganzen Welt gestorben war, auch fuer meine. Und dass es meine Aufgabe waere, diesen Opfertod ganz persoehnlich auch fuer mich im glauben in anspruch zu nehmen, wenn ich ein Kind Gottes werden wollte. Das wollte ich, und nahm Jesus als meinen Erloeser an. Das war kein Mystisches erlebnis, wo ich irgendwie in trance fiel, oder so, nein. In meinem Fall war es eine Entscheidung, die ich machte, indem ich im Gebet mit Gott sprach, und ihm sagte, dass ich meine Suenden bereuen wuerde, und ihn einladen wuerde, um in mein Leben zu kommen, und mir meine Suenden vergebe. Nachdem ich diese Entscheidung gemacht hatte, begann eine Glaubenswanderung, die bis heute, 22 Jahre danach, anhaelt. Meine Ueberzeugung, auf dem richtigen Weg zu sein, hat sich seitdem fortwaehrend vertieft. Gott hat mein Leben reichlich gesegnet, materiell, spirituell, in der Familie. Dabei ist es mir immer eine Freude, anderen von diesem Gott mitteilen zu koennen, den ich kenne. Ein Gott, der leider viel zu oft missverstanden wird, wo viele vorurteile gemacht werden, die es verhindern, dass viele zu diesem Gott finden. Jesus sagte : ich bin gekommen, dass sie leben haetten, und es im ueberfluss haetten. Das erfahre ich, und deswegen bezeuge ich gerne anderen, wie herrlich es ist , diesen Gott zu kennen, und ihm anhangen zu duerfen, ja ein Teil seiner Familie zu sein. Denn alle, die im Glauben wiedergeboren werden, haben das Recht , Kinder Gottes zu sein. Die Bibel vertritt nicht die Ansicht, dass alle Menschen Kinder Gottes sind, sondern nur diejenigen, die durch eine geistliche Wiedergeburt in seine Familie hineingeboren werden.



Übrigens.
Was liebt Gott den alles? Auch Wesen von "Satan"? Oder Wesen die ihr denkt die Satan erschaffen hat? Hat er Platz für sie im Paradies?
Hmm das sind Fragen auf die ich sehr gerne eine Antwort wüsste (von einem Christ wohlbemerkt :D )



Gott liebt seine Schoepfung, und alle Kreatur. Doch insbesondere liebt er die Menschen, die er nach seinem Ebenbild erschaffen hat.

Satan wird in der Bibel als abgefallener Engel beschrieben, der den Thron Gottes geluestete, und deswegen von seiner position als einer der hoechsten Cherubim vom himmel ausgestossen wurde. Dabei nahm er 1/3 aller Engel mit sich, und wurde zum Wiedersacher Gottes, zum Satan, zum Anklaeger. Er hat zwar immer noch direkten zugang zum Thron Gottes, doch es wird die Zeit kommen, wo er ganz besiegt sein wird, und ewig in der Hoelle verbringen wird, er und alle, die ihm angehangen sind. Selbstverstaendlich liebt Gott diesen Wiedersacher nicht.

Satan hat keine Schoepfermacht. Diese behaelt sich Gott allein vor. Deswegen hat Satan auch keine Wesen erschaffen.
Antwort 31
Queen of England
Magister Templi

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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 19:27  
da faellt mir nur eines ein:




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Neophyt
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 20:08  
2.038.344?
Beeindruckend... genau xd

Apropo wie lief die Zählung? Leute die direkt von Gott umgebracht wurden oder in seinem namen?
(Und ist da die sinnflut mitgerechnet? dann scheint mir die zahl niedirg...)


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Adeptus Exemptus
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libra naraka lucem
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 20:31  
Dann wäre Gott genauergenommen das erste Wesen das ich kenne das nicht egoistisch ist. Ja wenn nicht sinnlos..

Irgendwie ist das ganze verwirrend :puzz:
Wenn satan gottes Thron wollte, warum sollte er uns für Menschen interessieren, so "wir" nur "Ebenbilder" sind.
Warum tötet Gott sein Werk?
Wenn mein mein Hemd schmutzig ist gehe ich es waschen (welch ironie Xd), und verbrenne es nicht. Kauf mir ein neues. Vorallem wenn ich es selbstgestrickt habe.

Wiedergeburt? Nun. Dazu möchte ich nichts weiter sagen. Nur eines..
Ziemlich seltsam warum Tierarten aussterben, wenn es wiedergeburt geben sollte.
Oder Dinge die wie Menschen aussehen aber untergehen in der Masse der Menschen. Sie sterben auch langsam aus wie Tiere.
Und. Warum schenkt gott manchen ewiges Leben und manchen wiederrum nicht?
Warum nicht den Menschen??

Hmm.. Libra naraka Lucem hat eigentlich nichts zur Sache. Mein Name ist Sedur.
(Libra naraka Lucem= Waage Hölle Licht ---> Wiege die Hölle mit licht auf. So ca habe ich mir das gedacht..)


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Wandel der Wahrheit zur Gewissheit
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Adeptus Minor
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Okami
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 20:32  
lol^^ ja die grafik kenn ich^^ is gut

die kirche hat doch den teufel erst erfunden damit sie den leuten angst machen konnte
und hat sich dazu dann noch ein paarhorrorgeschichten ausgedacht..
genauso wie ich es scheisse finde das die "moderne kirche" was gegen schwule oder lesben haben.. wo doch alle menschen gleich sind..könnt noch mehr beispiele aufzählen aber ich glaub vernünftige leute wissn was ich mein

mfg okami


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 20:47  
Kurz zum Thema "Höllensturz":

Es wurden 72 Chöre von Engeln gestürzt, die mit Samael den Aufstand probierten. Dies ist ein Drittel der Engel gewesen, im Himmel sind also noch 144 Chöre von Engeln, welche Gott treu sind (ob's da einen Zusammenhang gibt zu mit den 144.000 "Geretteten", von denen Johannes auf Patmos in seiner Apokalypse schrieb?). Zusammen gezählt sind es also 216 Chöre von Engeln. 216 ist die Kubikzahl von 6 (216 = 6³). Es sind also 6 x 6 x 6 Engelschöre.

Vom religionshistorischen Standpunkt aus wurde die Figur des Satans erst spät erfunden und entwickelt, als Konsequenz der Theodizee. Denn wenn Gott allmächtig und gleichzeitig ausschließlich "gut" sein soll, dann muss es einen "Gegengott" geben, der für alles "böse" in der Welt verantwortlich sein muss. Insofern machte das Christentum das Selbe durch, was vorher schon in der zoroastrischen Religion und später im Manichäismus geschah: die Schöpfergottheit rückte in unendliche Ferne und wurde von dualistischen Göttern ersetzt, die sich in ewigem Kampf gegenüberstehen. Versöhnung ausgeschlossen, da diese die Glaubwürdigkeit der Priesterschaft untergraben würde.


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Neophyt
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 21:00  
Hallo zusammen

Spannende Diskussion!
Für mich ist eine Religion Magie. Ich sehe die Religion als einen "anderen" Weg an, zur Magie zu gelangen. Aber wurde auch schon gesagt.
Was mich interessiert Gottliebtdich:

Gott ist im alten Testament ein gerechter, rächender Gott - Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Im neuen Testament wir jedoch dies auf den Kopf gestellt. Jesus vergibt, hält die zweite "Backe" hin, liebt auch seinen Feind.

Warum das? Kannst du mir dies erklären?

Jesus sagte auch: Liebe deinen Nächsten, auch deine Feinde, vergieb Ihnen. Warum liebt ihr euren Erzfeind - Satan - nicht? Warum vergebt ihr Ihm nicht?

Ich muss jedoch noch sagen, dass ich nichts gegen Christen oder andere Religionen habe. Ich denke jeder Mensch findet durch seine Religion - egal welche - seinen persönlichen Sinn des Lebens.

--------------------------------------------------------------------------- ---------
ps. was Gottlieb zu unserem Leben nach dem Tod denkt, kann ich beantworten.
Ein Freund von mir besucht regelmässig eine Freikirche. Ich habe öfters mit ihm und seinen Kollegen diskutiert. Als diese erfuhren, dass ich nicht gläubiger Christ bin, warnten sie mich von der Hölle.
Gar nicht auszudenken, wenn sie wüssten, dass ich micht mit Magie beschäftige

:)
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 22:28  

Zitat von zweag, am 14/10/2007 um 21:00
Hallo zusammen

Spannende Diskussion!
Für mich ist eine Religion Magie. Ich sehe die Religion als einen "anderen" Weg an, zur Magie zu gelangen. Aber wurde auch schon gesagt.
Was mich interessiert Gottliebtdich:

Gott ist im alten Testament ein gerechter, rächender Gott - Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Im neuen Testament wir jedoch dies auf den Kopf gestellt. Jesus vergibt, hält die zweite "Backe" hin, liebt auch seinen Feind.

Warum das? Kannst du mir dies erklären?

Jesus sagte auch: Liebe deinen Nächsten, auch deine Feinde, vergieb Ihnen. Warum liebt ihr euren Erzfeind - Satan - nicht? Warum vergebt ihr Ihm nicht?

Ich muss jedoch noch sagen, dass ich nichts gegen Christen oder andere Religionen habe. Ich denke jeder Mensch findet durch seine Religion - egal welche - seinen persönlichen Sinn des Lebens.

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ps. was Gottlieb zu unserem Leben nach dem Tod denkt, kann ich beantworten.
Ein Freund von mir besucht regelmässig eine Freikirche. Ich habe öfters mit ihm und seinen Kollegen diskutiert. Als diese erfuhren, dass ich nicht gläubiger Christ bin, warnten sie mich von der Hölle.
Gar nicht auszudenken, wenn sie wüssten, dass ich micht mit Magie beschäftige

:)


hallo Zweag

gute Frage. im Alten Testament galt der Bund des Gesetzes .

was das Gesetz Moses genau war, kann man hier lessen:

http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_i d=3049

Das Gesetz war wie eine Richtschnur, die durch Gott gegeben wurde, um die Verworfenheit des Menschen offenbar zu machen.

Das Gesetz trug im Hinblick auf die Verordnung von Opfern und Festen im Wesentlichen den Charakter eines Vorbilds und liess erahnen, was in Christus erfüllt werden sollte.

Die Regel Auge um Auge, Zahn um Zahn finden wir an drei Stellen innerhalb der Gesetzessammlungen im AT (2.Mose 21,24 – im Bundesbuch; 3.Mose 24,20 – im Heiligkeitsgesetz und 5.Mose 19,21 – im deutero-nomischen Gesetz). Wenn man jeweils den Zusammenhang liest, stellt man fest, daß es im Bundesbuch um den besonderen Schutz der schwangeren Frau geht, im Heiligkeitsgesetz um den Lebensschutz allgemein und im deuteronomischen Gesetz um die Bestrafung falscher Zeugen. Dabei soll die Sanktion für einen körperlichen Schaden genau der Schadenshöhe entsprechen, nicht größer oder kleiner sein.

Hier geht's nicht um Rache. Ein Ausgleich wird hier beabsichtigt, ein gerechter Ausgleich des Schadens, der entstanden ist. Wer andern Schaden zugefügt hat, soll den Schaden ersetzen, soll etwas geben. Schon zur Zeit der Bibel meistens: Geld. Aber auch Ochsen. Oder - wenn Sklaven geschädigt wurden: Freiheit. Auge um Auge, Zahn um Zahn reagiert also durchaus auf das Gefühl nach Rache. Denn in diesem Gefühl versteckt sich vieles, darunter auch der Wunsch nach gerechtem Ausgleich. Auge um Auge bedient dieses Gefühl und bändigt es zugleich. Der Ausgleich muss gerecht sein,
angemessen.

Auch unsere Rechtsprechung im politischen und zivilen Bereich beruht nicht auf Feindesliebe und Vergebung, sondern auf gerechten Ausgleich und Schutz der Wehrlosen. Man darf diese Stellen nicht oberflächlich gegen Jesu Bergpredigt ausspielen (Mt 5,38 ff.). Im übrigen heißt es gerade im Heiligkeitsgesetz: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (3.Mose 19,18).

Gott gibt uns Regeln. Früher stand die Missachtung der Regeln genau so unter einer Strafe wie heute. Da er (nach dem Weltbild der Christen) die Welt erschuf, kann er auch die Regeln dazu erschaffen. Ist ja schließlich sein Werk. Heute gibt es immer noch Strafe für das Nichtbeachten seiner Regeln (auch sündigen genannt). Diese Strafe ist der Tod.
Trotzdem ist er ein gnädiger und liebender Gott. Er stellt sich zu jedem der ihn anerkennt und belohnt dies auch noch - man nennt das ewige Leben oder plakativ bedrachtet das "in den Himmel kommen".


Wenn mir einer mit dem Handrücken auf die rechte Backe schlägt und ich halte ihm danach die andere hin, dann steck eine Strategie dahinter. Ich verdoppele das Unrecht, das der Schläger mir antut und mache ihm damit klar: Du tust mir Unrecht, Feind. Die Feindesliebe Jesu ist alles andere als Lust am Geschlagenwerden. Sie ist eine Strategie, bewusstes Handeln mit einer Absicht. Eine Strategie von wehrlosen, von machtlosen Menschen. Durch die Verdoppelung des Unrechts mache ich Unrecht als Unrecht kenntlich, sage dem Täter: du tust mir Unrecht. Ich appelliere an seine Menschlichkeit. Genau da aber sitzt auch die Grenze der biblischen Feindesliebe. Es muss beim Täter einen Rest an Menschlichkeit geben, an den ich appellieren kann. Wenn dieser Rest nicht da ist, wenn die andere Backe nur zum weitern Zuschlagen ermuntert, scheitert die Feindesliebe.
Antwort 38
Ipsissimus
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Eliphas Leary
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www.bibelkommentare.de, ein interesanter Link. Aber fehlen da nicht ein paar Bücher? Wo ist z.B. das Buch Tobit?


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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 22:46  

Zitat von Sinmara, am 14/10/2007 um 19:27
da faellt mir nur eines ein:



hallo Sinmara

hier ein paar auszuege, aus :

http://www.nikodemus.net/438?page=1

warum Gott befiehl, die kananaeischen Voelker auszurotten:

Die kanaanitische Religion war geprägt vom Fruchtbarkeitskult, Anbetung von Sternen, Tempelprostitution und Menschenopfer. Was sich hier in ethnologischem Tonfall sachlich anhört, erfährt in der Bibel eine klare Wertung: Die kanaanitische Religion ist in Gottes Augen Götzendienst, weil sie von ihm, dem Schöpfer, wegführt und an seine Stelle Gegenstände und andere geschaffene Dinge setzt.

Diesen Sachverhalt muss man im Auge behalten, wenn man die Berichte über die Eroberungen Israels (die sogenannte "Landnahme") verstehen will. Die Landnahme Israels wird in den Büchern Josua bis Richter beschrieben und besteht aus zahlreichen Schlachten und Kämpfen.

Die politische und militärische Auseinandersetzung mit den Kanaanitern hat für Israel eine wichtige geistliche Dimension. Ständig besteht die Gefahr, durch die kanaanitische Religion zum Götzendienst verführt zu werden und damit vom wahren Gott abzufallen. Innerhalb Israels ist Götzendienst bei Todesstrafe verboten.

Und so ist die von Gott befohlene Ausrottung des Götzendienstes in Kanaan folgerichtig:. Nach 1.Korinther 8,4 wird Götzendienst darüber hinaus als Dämonenverehrung verurteilt; hinter den menschlichen "Göttern" stehen oft satanische Mächte.

Der Götzendienst in Kanaan hat eigentlich eine längere Geschichte: In 1.Mose 15 ergeht an Abraham die Prophezeiung, dass er und seine Nachkommen Kanaan verlassen und vierhundert Jahre lange in die ägyptische Unterdrückung gehen wird; danach, so heißt es in Vers 16, wird Israel in der vierten Generation nach Kanaan zurückkehren, "denn das Maß der Schuld des Amoriters ist bis jetzt nicht voll".

Hier redet Gott also bereits von der Sünde der Kanaaniter, und wenn Josua die Landnahme Israels beginnt, besteht der Götzendienst in Kanaan bereits vierhundert Jahre lang! In 2.Petrus 3,9 und Römer 2,4 wird diese Geduld Gottes mit den Sündern betont - und seine Barmherzigkeit, die lange auf die Umkehr der Menschen warten kann und will. Insofern aber hatte das Gericht, das die Israeliten über Kanaan brachten, auch die Funktion, zur Buße zu führen; die Kanaaniter hätten erkennen können, dass ihnen ihre Götzen gegen den Gott Israels nichts halfen - ein Wandel des Weltbildes, der heute noch in der Mission bei der Konfrontation mit okkulten Praktiken zur Erfahrung wird.

Das Urteil der Bibel ist eindeutig: Götzendienst bedeutet Abfall von Gott, Verehrung satanischer Mächte und stellt eine besonders schwere Schuld dar, die vor Gott eigentlich die Todesstrafe nach sich zieht. Ein Volk, das permanent in Götzendienst lebt, erfährt diese Schuld am eigenen Leib: Kultur, Gesellschaft und mitmenschlicher Umgang sind zerstörerisch davon geprägt (Römer 1,24-28). Insofern haben die kanaanitischen Stämme eine schwere Schuld auf sich geladen., und insofern ist die Ausrottung des Götzendienstes als eine Art der "religiösen Hygiene" Gottes zu sehen – so befremdlich uns dieser Gedanke in unserer pluralistischen Gesellschaft vielleicht auch vorkommen mag. "Völkermord" als ein Gericht Gottes ist im Alten Testament kein Einzelfall. Übrigens erleidet auch Israel selbst durch die selbstherrlichen, gottlosen Chaldäer dieses Gericht Gottes (Habakuk 1,6-11).
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 00:40  
Das Rechtfertigen von Völkermord... soso..... :D

Nebenbei: Wenn in 2. Mose 20. 4-6 steht: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. ", wie kann man dann ein Bildnis von Jesus mit Gott gleichsetzen und auch noch anbeten? IST das nicht Götzendienst?
Daß es ein Gleichnis ist, wenn man Gott auf die Eigenschaften "gut", "barmherzig" und so weiter zu beschränken versucht, liegt auf der Hand. Aber diesen offenkundigen Widerspruch zwischen dem gepredigten Gottesbild und dem Verbot, sich Bilder (oder Vorstellungen) von Gott zu machen MUSS man doch sehen, vor allem wenn man sich mit den Texten auskennt...

Zudem: wenn es gefordert wird, das Sexualität nur zur Fortpflanzung praktiziert werden darf, Abtreibung Sünde sein soll und so weiter, dann sollte man mit anderen "Fruchtbarkeitskulten" doch nicht härter in's Gericht gehen als mit dem eigenen.

Zu den Fragen betreffs Intelligent Design, Kreationismus und dergleichen arbeiten wir uns dann später vor.....
:D


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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 01:35  

Zitat von Eliphas Leary, am 15/10/2007 um 00:40
Das Rechtfertigen von Völkermord... soso..... :D

Nebenbei: Wenn in 2. Mose 20. 4-6 steht: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. ", wie kann man dann ein Bildnis von Jesus mit Gott gleichsetzen und auch noch anbeten? IST das nicht Götzendienst?
Daß es ein Gleichnis ist, wenn man Gott auf die Eigenschaften "gut", "barmherzig" und so weiter zu beschränken versucht, liegt auf der Hand. Aber diesen offenkundigen Widerspruch zwischen dem gepredigten Gottesbild und dem Verbot, sich Bilder (oder Vorstellungen) von Gott zu machen MUSS man doch sehen, vor allem wenn man sich mit den Texten auskennt...

Zudem: wenn es gefordert wird, das Sexualität nur zur Fortpflanzung praktiziert werden darf, Abtreibung Sünde sein soll und so weiter, dann sollte man mit anderen "Fruchtbarkeitskulten" doch nicht härter in's Gericht gehen als mit dem eigenen.

Zu den Fragen betreffs Intelligent Design, Kreationismus und dergleichen arbeiten wir uns dann später vor.....
:D


ich weiss nicht, ob die dich in Bezug auf Bilder auf die katholische Kirche beziehst.
Evangelische Kirchen haben keine Bilder von Jesus, Maria, oder Heiligen in ihren Kirchen, und befuerworten das auch nicht.

Wir teilen auch die Ansicht der katholischen Kirche nicht, dass Sexualitaet nur zur fortpflanzung dient. Wir sind jedoch sehr wohl der Ansicht, dass Sexualitaet in die Ehe gehoert. Wir sind auch strikt gegen Abtreibung, weil wir der Ansicht sind, dass das Leben Gott gehoert, und nur er das Recht hat, ueber Leben und Tod zu entscheiden. Wir Glauben, dass sofort, wenn das Ei befruchtet ist, neues Leben entstanden ist. ( Also , dass der Embryo nicht erst nach 3 monaten oder so als neues Leben geachtet werden kann ) und deswegen befuerworten wir die Abtreibung in keinem Stadium der Schwangerschaft.


[Editiert am 15/10/2007 um 01:37 von Gottliebtdich]
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 02:23  
Das mosaische Gebot differenziert zwischen "sich ein Gleichnis machen" und "sich ein Bild machen". In einigen Übersetzungen wird dies deutlich (sehr schön in der Elberfelder Bibel: "Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen" das Götterbild entspricht der Vorstellung, das Abbild dem "Götzenbild", also dem Bildnis aus Stein, Ton, Farbe oder was auch sonst), in anderen wird diese Differenzierung verwischt. Abgesehen davon, daß sich viele christliche Stilrichtungen gegen das Bilderverbot entschieden haben (und damit der Theodizee Tür und Tor öffnen), ist allein das Behaften Gottes mit Attributen gleich welcher Art ein "Bildnis", welches man sich von Gott macht.
Folglich ist schon die Vorstellung eines "lieben Gottes" oder die Vorstellung Gott sei männlichen Geschlechtes als Götzendienst zu werten. Von Jesus = Gott mal ganz zu schweigen.


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 07:12  
~ksch! raus aus meinem vorgarten, troll!~

hach ja...

ich halte den biblischen gott ganz einfach für ein "unaussprechlich, weil, verbietet die höflichkeit"

um zurück zum topic zu kommen, und damit ich auch etwas zu diesem wirren gefasel gesagt hab: magie,gottheiten... all das ist eine wechselwirkung zwischen der menschlichen psyche (wobei ich zur psyche auch die "seele" zähle", nicht den modernen wissenschaftlichen ausdruck) und dem "da draussen". das "da draussen" beinhaltet die wissenschaftlich erfassbaren sowie (noch) nicht erfassbare objekte, denen, weil wir nicht alles verstehen, wir bezeichnungen wie "geister", "psychogone" "elfen" oder meinetwegen auch "engel" geben.

der christliche gott ist eines dieser phänomene, und äussert sich bisher in völkermord, fanatismus, prüderie, verfolgung von ungläubigen, absolutheitsansprüchen..... und noch einem ganzen haufen mehr. da ich diese äusserungen nicht mag, mag ich den christlichen gott nicht sonderlich. ich finde einige seiner aspekte gut (nächstenliebe, bspw) halte aber den großteil seines charakters für ziemlich despotisch. meine güte, er verbietet mir ja sogar, das ich mir ein bildchen von ihm male und stellvertretend "dankeschön" sage! und warum zur hölle gehört sex in die ehe (wo steht das überhaupt?) ? und was ist schlecht an schweinefleisch, hummer, frauenhaaren oder samstagsarbeit?

nö. ich find vier-buchstaben einfach unsympathisch. und dieser trick mit dem apfel war einfach fies, genauso wie das mit kain&abel, das mit hiob... und - was hat der eigentlich gegen schwule?

intolerant, despotisch. kann ich nicht aussstehen.

ist aber nur meine persönliche meinung.


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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 07:51  

Zitat von Hephaestos, am 15/10/2007 um 07:12
~ksch! raus aus meinem vorgarten, troll!~

hach ja...

ich halte den biblischen gott ganz einfach für ein "unaussprechlich, weil, verbietet die höflichkeit"

um zurück zum topic zu kommen, und damit ich auch etwas zu diesem wirren gefasel gesagt hab: magie,gottheiten... all das ist eine wechselwirkung zwischen der menschlichen psyche (wobei ich zur psyche auch die "seele" zähle", nicht den modernen wissenschaftlichen ausdruck) und dem "da draussen". das "da draussen" beinhaltet die wissenschaftlich erfassbaren sowie (noch) nicht erfassbare objekte, denen, weil wir nicht alles verstehen, wir bezeichnungen wie "geister", "psychogone" "elfen" oder meinetwegen auch "engel" geben.

der christliche gott ist eines dieser phänomene, und äussert sich bisher in völkermord, fanatismus, prüderie, verfolgung von ungläubigen, absolutheitsansprüchen..... und noch einem ganzen haufen mehr. da ich diese äusserungen nicht mag, mag ich den christlichen gott nicht sonderlich. ich finde einige seiner aspekte gut (nächstenliebe, bspw) halte aber den großteil seines charakters für ziemlich despotisch. meine güte, er verbietet mir ja sogar, das ich mir ein bildchen von ihm male und stellvertretend "dankeschön" sage! und warum zur hölle gehört sex in die ehe (wo steht das überhaupt?) ? und was ist schlecht an schweinefleisch, hummer, frauenhaaren oder samstagsarbeit?

nö. ich find vier-buchstaben einfach unsympathisch. und dieser trick mit dem apfel war einfach fies, genauso wie das mit kain&abel, das mit hiob... und - was hat der eigentlich gegen schwule?

intolerant, despotisch. kann ich nicht aussstehen.

ist aber nur meine persönliche meinung.


hallo Hephaestos ( nimmt mich auch bei dir wunder, was das heisst ! )

sag mal, warum wirres geschwaetz ?

erst mal zum sex. Die Bibel haelt Sex ausserhalb der Ehe als Hurerei !

hier ein kleiner Auszug aus :

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1142

Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so lasst sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als entbrannt zu sein“ (1. Korinther 7,8.9)

1. Korinther 7 macht ganz klar, dass die ausgelebte Sexualität in die Ehe gehört - und vor der Ehe keinen Platz hat. Natürlich hat es auch einen Grund. Doch mehr kannst du in der oben genannten webseite lesen.

der christliche gott ist eines dieser phänomene, und äussert sich bisher in völkermord, fanatismus, prüderie, verfolgung von ungläubigen,

ich habe schon gezeigt, dass Gott kein wahlloser , fanatischer Voelkermoerder ist.
Bevor Gott ein Volk bestraft, laesst er ihm immer Genug zeit zur busse. Sieh Jona.
Nur wenn seine Warnungen alle in den Wind geschlagen werden, muss er handeln. Denn wenn er es nicht taete, waere er ein luegner. Gott ist in seiner ganzen Essenz Gerechtigkeit. Nie handelt er willkuerlich und Grundlos. Weil er Gott ist, macht er die Gesetzte und die Regeln. Das deinige ist eines der vielen Vorurteile, die ueber Gott gemacht werden, ohne nie die Bibel richtig studiert zu haben.

Jesus sagte : Gott ist Geist, und wer in anbetet, muss ihn in Geist und in Wahrheit anbeten. Er ist allgegenwaertig, deswegen hoert er immer unsere Gebete.

Einer seiner wesentlichsten Charakterzuege ist die Liebe, aber auch seine Gerechtigkeit. Deswegen laesst er den Suender auch nie ungestraft. Seine Liebe aber hat es so gewollt, dass Jesus fuer die Suenden der ganzen Menschheit bezahlte.

und was ist schlecht an schweinefleisch, hummer, frauenhaaren oder samstagsarbeit?


diese Gesetzte wurden im neuen Testament aufgehoben, galten also nur fuer das Volk Israel. Das hatte auch seine Gruende. Wenn Gott Gebote gibt, ist es nie, um uns die Lebensfreude zu nehmen, sonder immer, um uns durch diese Gebote zu segnen.
Viele Gesetze wurden ans Volk Israel gegeben, um zb. Krankheiten vorzubeugen.

Das mit der verbotenen Frucht war nicht fies. Fies war die Schlage, der Satan, die Adam und Eva dazu verfuehrte, dem Gebot Gottes ungehorsam zu werden, und von der Frucht zu essen. Sie hatten einen ganzen ParadiesGarten, dazu unzaehlige Fruechte zur Verfuegung, es waere ein kleines gewesen, diesen Baum zu meiden. Aber nein !! Sie zogen es vor, Gott zu misstrauen, und der Schlange gehoer zu geben. Gott kann auf gar keinen Fall Schuld in die Schuhe geschoben werden, weil er dieses Gebot erliess.
Antwort 45
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 09:32  
Das mit der verbotenen Frucht war nicht fies. Fies war die Schlage, der Satan, die Adam und Eva dazu verfuehrte, dem Gebot Gottes ungehorsam zu werden, und von der Frucht zu essen. Sie hatten einen ganzen ParadiesGarten, dazu unzaehlige Fruechte zur Verfuegung, es waere ein kleines gewesen, diesen Baum zu meiden. Aber nein !! Sie zogen es vor, Gott zu misstrauen, und der Schlange gehoer zu geben. Gott kann auf gar keinen Fall Schuld in die Schuhe geschoben werden, weil er dieses Gebot erliess.

aber sicher doch! gott hat ja wohl die schlange geschaffen, den garten mit der frucht, das gebot selbst erlassen....

warum erlässt er denn solche sinnfreien gebote? warum hat er ihnen die schlange geschickt? das war einfach eine fiese falle, in die er mit hilfe der schlange die menschen geschickt hat. ansonsten hätte er keinen baum hingestellt oder eine mauer drumrum gebaut.

diese Gesetzte wurden im neuen Testament aufgehoben, galten also nur fuer das Volk Israel. Das hatte auch seine Gruende. Wenn Gott Gebote gibt, ist es nie, um uns die Lebensfreude zu nehmen, sonder immer, um uns durch diese Gebote zu segnen.

unsinn. wenn gott ewig und allmächtig ist, wie kommt er dann so mir-nichts-dir-nichts auf die idee, auf einmal seine meinung zu ändern?

Bevor Gott ein Volk bestraft, laesst er ihm immer Genug zeit zur busse. Sieh Jona.

so so. also, ich verlange jetzt von den christen, das sie abschwören. können sie ja machen, dann jage ich auch nicht new york in die luft. das ist keine freiheit, das ist schlichtweg erpressung.


1. Korinther 7 macht ganz klar, dass die ausgelebte Sexualität in die Ehe gehört - und vor der Ehe keinen Platz hat. Natürlich hat es auch einen Grund. Doch mehr kannst du in der oben genannten webseite lesen.


die korinther sind briefe von paulus. weder von gott, noch von jesus. soweit ich weiss, hat gott nur bestimmt, das man nicht die frauen anderer begehren sollte - wobei man im AT allerdings auch ab-und-zu beispiele dafür findet, das das trotzdem geschehen ist. und jesus hat über das liebesleben anderer leute soweit ich weiss, gar nichts gesagt. und das hätte er wohl, wenn es ihm sonderlich wichtig gewesen wäre. und was ist mit mattheus 21, 31-33? sooooo schlimm kann hurerei ja nicht gewesen sein :)
und hephaestos (hephaist, hephaistos) ist ein antiker griechischer gott. kann man auch mittels google herausfinden.


[Editiert am 15/10/2007 um 09:34 von Hephaestos]



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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 10:59  
ich habe schon gezeigt, dass Gott kein wahlloser , fanatischer Voelkermoerder ist.
Bevor Gott ein Volk bestraft, laesst er ihm immer Genug zeit zur busse.

Könnte es nicht sein, dass gottes Anhänger stellvertretend für ihn die Strafen vollführen? Man kann ja alles Metaphorisch sehen - Dementsprechend wären seine Anhänger fanatische Völkermörder (wie es die Vergangenheit zeigte und wie es der Islam teilweise heute genauso zeigt)

Jesus sagte : Gott ist Geist, und wer in anbetet, muss ihn in Geist und in Wahrheit anbeten. Er ist allgegenwaertig, deswegen hoert er immer unsere Gebete.
Einer seiner wesentlichsten Charakterzuege ist die Liebe, aber auch seine Gerechtigkeit. Deswegen laesst er den Suender auch nie ungestraft. Seine Liebe aber hat es so gewollt, dass Jesus fuer die Suenden der ganzen Menschheit bezahlte.

Ich war früher mal Christ (meine Mutter war Pfarrerin, hat allerdings damit aufgehört, ich weis bis heute nich wieso aber mir solls recht sein; somit von Kindheit auf so erzogen und es dementsprechend auch als selbstverständlich und logisch gesehen), alles was ich mir gegenüber Gott gewünscht hatte ging nach hinten los, dennoch war Gott eigentlich fest in meinem Leben verankert. Bis zu meiner Konfirmation - irgendwie traf dort ein Wandel ein, mir wurde klar, dass dieser Gott an den ich glaubte nicht mein Gott sein kann, da er für nichts stand für was er stehen sollte, nicht für gutes, nicht für Güte, vergebung, erst recht nicht für Gerechtigkeit. Ich machte dennoch weiter und an der Konfirmation, als ich eigentlich hätte zustimmen sollen, lenkte mich etwas bei den Taufkerzen ab, da diese von einem windstoß angeflackert und teilweise auch ausgemacht wurden... die Pfarrerin, die nicht vorne am Altar war, ging natürlich sofort hin und machte sie iweder an... ich war dennoch fasziniert und abgelenkt und sagte nichts, doch da wir immer zu 3 vorne knien mussten fiel es wohl nicht auf dass ich nichts sagte und somit meiner konfirmation auch nicht zustimmte-
ab diesem Zeitpunkt kehrte ich Gott endgültig den Rücken, seitdem kam ein wandel zum guten, es ging endlich wieder aufwärts ... wenn es Gott gibt, dann ist er nicht der Gott der Güte, wieso sonst hätte er die Religionen unsere Ahnen ausgelöscht und die natürlichen Triebe des Menschen immer unterdrückt...zum Schutz? Kann das der Mensch nicht selber entscheiden ? Und wieso stand auf sowas teilweise Todesstrafe wenn man den Menschen damit schützen wollte? Ich bin kein Kind Gottes, ich wurde nicht mehr gestraft seitdem ich ihn verfluche und hasse, dieses nichts was ich einst angebetet habe, wenn es ihn also gibt gibt es nicht nur seine Kinder, also nicht nur die Kinder Gottes, sondern auch andere, wohl ungewollte .. was den Völkermord eventuell auch erneut erklären könnte.... schonmal drüber nachgedacht ob sein Gegenspieler, Satan vielleicht das Gute war und deswegen verbannt wurde? Wieso hätten sich ihm sonst so viele Engel angeschlossen? Hat er vielleicht zurecht den Thron des Tyrannen in Anspruch genommen? Ich bitte um Antwort
Gruß
Kaese


[Editiert am 15/10/2007 um 11:04 von Kaesekua]
Antwort 47
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 11:06  
schonmal drüber nachgedacht ob sein Gegenspieler, Satan vielleicht das Gute war und deswegen verbannt wurde?

huh.... häresie! das ist ja dunkelste gnosis :D


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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2007 um 12:28  
Ach, ich kann´s nicht lassen...

Und deswegen bin ich Wicca, Wicca Missioniert nicht. In Wicca gibt es nicht den
PERFEKTEN Gott, der über allem und jedem steht.

Und dann noch diese Frage: Warum seit ihr Magier, Okkultisten... :puzz:
Warum bist Du Christ?
Warum schreibst du soetwas in einem Magie-Forum?
Glaube nicht das Du hier jemanden bekehren kannst...

Mehr möchte ich zu dem Thema garnicht schreiben, weil schon so gut wie alles
gesagt/geschrieben wurde.

Hier ist Wicca ganz gut beschrieben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wicca


LG
Luna


[Editiert am 18/10/2007 um 23:14 von Angel_Luna]



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