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Autor: Betreff: Bindung von Elementalen
Novize
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Beiträge: 5
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 00:13  
Ich weiß, wahrscheinlich eine Anfängerfrage. Ich beschäftige mich z.Zt. intensiv mit Spare und Mace etc. .
Es wird eine interessante Technik beschrieben, die Elementarenergie von Orten zu nutzen, indem man über den Namen (bekommt man über den HS) des Elementals diese Energie bindet.
Wie läuft sowas in der Praxis ab? Wie binde ich ohne großes Brimborium so ein Elemental? (z.B. eine Wasserfläche oder ein Gebäude)
Wie kanalisiere ich dessen energie (die ja die Ortsenergie ist) um sie nutzen zu können?
Ich habe leider wenig Erfahrungen in westlicher Ritualistik, da ich Magie auf eine ganz andere Art praktiziere.
Ich hoffe, hier gibts ein paar Praktiker....
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Ipsissimus
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Idan
Beiträge: 1619
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 08:45  
Spricht Spare von Elementaren oder Elementalen? Dann wüsste ich endlich mal, wer diese Wortverwirrung verbockt hat ^^

Erklärung:
Die Wesenheiten der vier Elemente heißen Elementare - mit R, ihr Name leitet sich von dem Wort "Element" ab.

Elementale sind Wesenheiten, die der Mensch erschafft. Sie bestehen aus der Energie eines Menschen, die durch den Willen des Menschen ein verselbständigtes Dasein führen. Ihr Name leitet sich von "ele" als Alternative zu "ek" oder "ex" und"mental" ab.

Von dem, was du in deinem Post beschreibst, meint Spare wohl die Elementare, da du von Elementmagie sprichst.

Um mit der Energie der Elemente zu arbeiten, kann man durchaus die Anrufung der Elementare nutzen. Das ist nicht zwingend erforderlich, denn die Elemente sind grundsätzlich erstmal Energie und ihre Kanalisation erfolgt durch Konzentration, Willen und viel Übung auch ohne Anrufung.

Die Arbeit mit der Energie der Elemente ist eine fortgeschrittenere Arbeit mit der eigenen Körperenergie. Wenn man mit der Energie des eigenen Körpers arbeiten kann, sie durch den Körper willentlich lenken kann und auch an Objekte abgeben kann (z.B. durch Handauflegen), dann ist die Arbeit mit den Element-Energien leicht.

Dasselbe gilt für die Anrufung der Elementare. Ehe man sich hernwagen kann, irgendwelche Wesenheiten herbeizurufen und mit ihnen zu arbeiten, muss man lernen, grundsätzlich mit Energie umzugehen, um das Wesen überhaupt anrufen und auch wieder wegschicken zu können. Elementare besitzen ein Bewusstsein, einen Charakter und auch Launen. Vor allem die Elementare des Feuers, aber auch alle anderen Elementare können durchaus mal "einen schlechten Tag" haben und aggressiv werden.
Oder das Feuerelementar greift dich an, um dich zu testen, ob du seiner würdig bist. Oder die Energie eines Elementars ist so heftig, dass sie einen total überwältigt und mitreißt.

Egal welchen Weg der Elementarmagie man wählt, den der Anrufungen oder den der Energiearbeit, so oder so muss man erstmal grundsätzlich lernen, mit der eigenen Energie des Körpers zu arbeiten, Energien zu lenken, aufzunehmen und abzublocken.

Der Rest kommt dann mit der Zeit fast von allein.


____________________
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Novize
Novize


Beiträge: 5
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 10:59  
Danke für die Antwort, hier scheine ich ja richtig zu sein.

Ich lese gerade ein Essay von Stephen Mace. Da geht es um Vampirismus und eigene/fremde Energien. Am Ende dieses Essays schreibt er etwas über die Möglichkeit, die Energie von ortsgebundenen Elementalen (nach Deiner Def. müsste es Elementare heißen) für sich zu nutzen.

Ich zitiere mal aus Adressing Power S.101-102:
"...Aber wo sind diese subtileren, wenngleich allgegenwärtigen Quellen der Kraft? Nun, sie sind überall, wo du Zugang zu ihnen bekommst. Es gibt Kraft im Wind, in den Bäumen, im Meer. Sie ist in dem Gebäude, in dem du arbeitest, auf der Straße, auf der du fährst, und in der Kneipe, wo du Rock-'n'-Roll hörst.
Du musst sie nur an ihrem Ort aufspüren, erkennen, für was sie steht, und sie an deine Zwecke binden.
Wovon ich hier spreche, sind die Elementale, die mit bestimmten Orten und Objekten im Raum in Verbindung gebracht werden. Meine grundlegende Annahme besteht darin, daß jede eigenständige physikalische Entität ein eigenständiges ätherisches Gegenstück hat, das man mit magischen Techniken kontrollieren kann.

Indem man den Wahren Namen dieses Elementals lernt und es bindet - als ob es ein Geist auf der Astralebene wäre - kann man seine verschiedenen Energien wahrnehmen und unterscheiden und für seinen eigenen Zweck nutzen.

Nach meiner Erfahrung sind die Wahren Namen von Elementalen barbarisch. Ich lerne die Namen, indem ich meinen Heiligen Schutzengel konsultiere, ohne dessen Hilfe ich es sehr schwierig fände, diese Technik anzuwenden. Die Bindung führe ich durch mit der „Höre mich und mache mir alle Geister untertan ..."- Ladung aus dem Ritual der Ungeborenen.
Ich selbst habe diese Treffen und die Bindung immer bei wachem Bewusstsein durchgeführt, wobei ich in meiner Imagination banne und zentriere und dann den HS für die schnelle Namensgebung rufe. Astrale Projektion ist also nicht notwendig, obwohl mir der Vorgang klarer scheint, wenn ich mit angemessenen Sakramenten der Schlange geweiht wurde.

Durch das Binden der Elementale kannst du erstens auf ihre Energien zugreifen und sie manipulieren und zweitens wird verhindert, dass sie dasselbe mit deinen machen - was bedeutet, dass du von ihnen besessen bist.
Es bedeutet nicht, dass du das physikalische Verhalten des physikalischen Dinges kontrollieren kannst, mit dem das Elemental in Verbindung gebracht wird.
Zum einen ist viel von dem, was passiert, abhängig von äußeren Kräften. Holz verrottet, wenn es im Regen liegt, und ein Rapport mit deinem Haus wird die Geister der Wolken nicht lenken. Zum anderen muss die physikalische Trägheit überwunden werden, und die ist immer beträchtlich. Also wenn du willst, versuche Elementale zu nutzen, um physikalische Veränderungen hervorzurufen, aber das ist nicht das, auf was ich hinaus will. ..."

Ende Zitat

Ich finde diesen Ansatz der Energiegewinnung äußerst interessant.

Meine Fragen:

1.Was bedeutet hier 'barbarisch'
2. Wie funktioniert hier die Bindung durch Zitat: "Höre mich und mache mir alle Geister untertan ..."- Ladung aus dem Ritual der Ungeborenen"
Wo kann ich Einzelheiten über das 'Ritual der Ungeborenen' finden?

3. Was bedeutet "Astrale Projektion ist also nicht notwendig, obwohl mir der Vorgang klarer scheint, wenn ich mit angemessenen Sakramenten der Schlange geweiht wurde." ?

Mace spricht im Zusammenhang mit Spare von Elementalen, ich müßte mal in Spares gesammelten Werken nachschauen, wovon er spricht.
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 11:52  
OK, Stephen Mace meint nicht die Elementare. Er benutzt den Begriff "Elemental" hier ganz allgemein für jede energetische Wesenheit, die an einen Ort oder Gegenstand gebunden ist, wie z.B. der Baumgeist (Dryade) an einen Baum gebunden ist. Man kann erlernen, die Energie eines Baumes anzuzapfen und in sich aufzunehmen, genauso geht das mit jedem anderem Gegenstand oder Ort (Kraftort).

Die Technik, die Mace hier verwendet ist die Anrufung und Kontrollierung über den "wahren Namen". Diese Technik hat sich aus der jüdisch-christlichen Mystik entwickelt:

Nach dem Buch Genesis der Bibel hat Gott Adam alle Tiere gezeigt. Adam gab den Tieren allen einen Namen und wurde danach als Herr über diese Tiere gesetzt. In der jüdisch-christlichen Mystik hängen diese beiden Geschehnisse zusammen, Adam wurde Herrscher über die Tiere, WEIL er ihnen Namen gab.

Dahinter steckt ein altes, psychologisches Phänomen: Menschen haben vor allem Fremden erst mal etwas Angst. Geben sie dem Fremden einen Namen oder Begriff, wird es fassbarer und die Angst wird etwas genommen. Namen vermitteln die Illusion von Kontrolle. Diese Kontrolle lässt sich in der Magie praktisch nutzen, um mit Wesenheiten zu kommunizieren, sie herbeizurufen und austreiben.

(Das Herausfinden des wahren Namens, um einen Dämon aus einem Menschen zu exzorzieren ist ein beliebtes Thema vieler Horrofilme und geht auf diesen christlichen Glauben zurück).

Zurück zum Baumgeist:
Wenn der Baumgeist sich auf die Ebene des Menschen herblässt und mit ihm kommuniziert, kann es sein, dass der Baumgeist dem Menschen einen Namen sagt, mit dem der Mensch ihn rufen kann. Es wird dann aber ein Name sein, der zum Wesen des Baumgeistes passt. Also kein "Michael" und keine "Berta", sondern ein eher ausgefallener, exotischer Name, der für uns immer exotisch klingen wird.

Astrale Projektion ist nur ein anderer Begriff für Astralreise. wenn man sich auf die Astralebene begibt, kann man die astrale Entrsprechung des Baumes auf der Astralebene treffen und mit ihm kommunizieren. Es ist sehr viel einfacher für uns Menschen, auf die Astralebene zu gelangen und zu kommunizieren, als für einen Geist die Astralebene zu verlassen und hier mit uns zu kommunizieren.


____________________
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 12:19  
1.Was bedeutet hier 'barbarisch'
2. Wie funktioniert hier die Bindung durch Zitat: "Höre mich und mache mir alle Geister untertan ..."- Ladung aus dem Ritual der Ungeborenen"
Wo kann ich Einzelheiten über das 'Ritual der Ungeborenen' finden?


Hi Chriss. Das Bornless Ritual stamt von Aleister Crowley und soll alle Geister der 4 Elemente unterwerfen und deine gesamten Schemen und Larven niedermetzeln. Stephen Mace schreibt in "Dem Himmel das Feuer stehlen", dass man das so 500 gemacht haben sollte, bevor man an die Evokation geht. (Ich weiß nicht mehr, was genau er schrieb.)

http://en.wikipedia.org/wiki/Bornless_Ritual

Das gibts auch irgendwo in Deutsch.

Die Namen, die während dem Ritual intoniert werden, sind barbarischer Natur. Allerdings weiß ich nicht genau, was es damit auf sich hat. Ich vermute aber, dass es eine magische Sprache ähnlich des Henochischen ist.

Gruß

Tyrann
Antwort 4
Ipsissimus
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Idan
Beiträge: 1619
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 12:32  
500 mal? :puzz:

Ohje, manche mögen es wirklich kompliziert. Männer ... *g*


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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 16/5/2009 um 17:18  

Zitat von Chriss, am 16/5/2009 um 10:59

1.Was bedeutet hier 'barbarisch'


Die Bezeichnung "barbarisch" bezieht sich auf die sogenannten "barbarischen Formeln der Evokation". Im Ritual des Ungeborenen gibt es längere Passagen, die als barbarische Worte aufgefasst werden, z.B. "AR ThIAV RhEIBET A-ThELE-BER-SET" (den Rest spare ich mir mal). Diese Worte können "verstanden" werden, wenn man ein System wie die Kabbalah anwendet und jeden Buchstaben als einzelnes Symbol analysiert, z.B. AR ("Oh, atmende, fließende Sonne") ThIAV ("Oh Sonne IAO (IAO ist ein gnostischer Name Gottes)! Oh Löwenschlange, Sonne, das Tier, das fortwirbelt, ein Donnerschlag, Erzeuger des Lebens") Rheibet ("Du, welches fließet! Du, welches geht!") A-ThELE-BER-SET ("Du Satan-Sonne, Hadit, welche ohne Willen geht!") (zitiert aus dem Liber Samekh von Aleister Crowley, welches Crowleys Analyse der "vorbereitenden Anrufung" aus der Goetia ist).
"Barbarisch" ist also eine sehr intuitive Art Laute von sich zu geben, welche man dann nach der Arbeit (wenn man barbarische Laute empfängt) bzw. vor dem Ritual (wenn man barbarische Passagen in Ritualen findet und verwenden will) analysieren kann. Mace meint also, daß man nicht davon ausgehen sollte, daß die Namen von Elementalen irgendwie so klingen, wie man Namen erwartet. Ein Elemental wird eher "SGMAOFTRNY" heißen als z.B. "Peter". Den Namen kann man (muss man aber nicht) später analysieren.
Es bleibt zu bemerken, daß derartige Namen für ein Elemental sehr persönlich und subjektiv ist, ein anderer Mensch wird einen anderen Namen für das selbe Elemental haben können, der sich im Prozess der Analyse als gleichwertig erweisen kann.


Zitat von Chriss, am 16/5/2009 um 10:59

2. Wie funktioniert hier die Bindung durch Zitat: "Höre mich und mache mir alle Geister untertan ..."- Ladung aus dem Ritual der Ungeborenen"
Wo kann ich Einzelheiten über das 'Ritual der Ungeborenen' finden?


Das bornless Ritual stammt aus dem Golden Dawn und ist abgeleitet aus der "vorbereitenden Anrufung" der Goetia. Die Jungs und Mädels aus dem GD haben es allerdings um einiges komplizierter gemacht. Crowley nahm diese "vorbereitenden Anrufung" dann als Grundlage für das Ritual, mit welchem er die Kenntnis und Konversation mit seinem Heiligen Schutzengel erreichen wollte. Seine Analyse dieses Rituals trägt den Titel "Liber Samekh" und findet sich in den Anhängen seines "Magick in Theorie und Praxis" (und bestimmt irgendwo in seinen "Equinox" betitelten Sammelbänden).
Ein widerkehrendes Element in diesem Ritual ist die Formulierung "Höre mich und mache mir alle Geister untertan, so daß jeder Geist des Firmamentes und des Aethers, auf der Erde und unter der Erde, auf trockenem Land und im Wasser, der wirbelnden Luft und des brausenden Feuersund jeder Spruch und jede Plage Gottes mir gehorsam sein mögen." Danach folgt dann eine der barbarischen Formeln der Evokation. Solche sich wiederholenden Passagen besitzen eine gewisse Kraft, sie können also als einzelne "Zaubersprüche" verwendet werden.


Zitat von Chriss, am 16/5/2009 um 10:59

3. Was bedeutet "Astrale Projektion ist also nicht notwendig, obwohl mir der Vorgang klarer scheint, wenn ich mit angemessenen Sakramenten der Schlange geweiht wurde." ?


Bedeutet, daß Du nicht in einem besonderen energetisierten Zustand sein musst, um diese Arbeiten auszuführen. Mit den "angemessenen Sakramenten der Schlange" meint Mace den Zustand, in dem er mit seinem HS verbunden arbeitet. Der HS ist ungefähr gleichbedeutend mit der erweckten Kundalini Shakti, ein Zustand, in dem der Mensch sich über sein menschsein erhebt und "größer" wirkt (dieser Satz ist stark komprimiert und läßt verschiedene Lesarten zu - die alle in die richtige Richtung weisen).
Illustration: Vor Jahren, als ich noch in Bonn wohnte, hatte ich des Öfteren in Beuel zu tun. Beuel liegt auf der "Schäl Sick", der "falschen Seite" des Rheins. Irgendwie hatte ich diese anerzogenen Vorurteile gegenüber der Schäl Sick immer im Kopf. Nun schaffte ich es nie, in Beuel pünktlich zu irgendeinem Termin zu kommen, teilweise verlief ich mich dort rettungslos. Eines schönen Tages wanderte ich durch Beuel und öffnete mich dem Geist des Stadtteils, schloss mit ihm Frieden. Wie gesagt: beim einfachen Gehen durch die Straßen, ohne Brimborium oder großes Trarah. Es wirkte, seitdem war ich in Beuel immer pünktlich und fand den richtigen Weg. Das klappt sogar ohne barbarische Namen für das Wesen, einfach nur durch einen "Titel", dem man dem Wesen gibt.
Die ganze Arbeitsweise läßt sich darauf reduzieren, daß man seine Umgebung nicht versachlicht, sondern vermenschlicht und mit Respekt behandelt.


Zitat von Chriss, am 16/5/2009 um 10:59

Mace spricht im Zusammenhang mit Spare von Elementalen, ich müßte mal in Spares gesammelten Werken nachschauen, wovon er spricht.


Gute Idee, Spare zu lesen ist zwar anstrengend (er zwingt sehr zum Mitdenken), aber lohnend. Nebenbei bemerkt: Spare arbeitete hauptsächlich mit Elementalen (Wesen oder "Mechanismen", die in den tieferen Ebenen der Psyche zuhause sind), über die Vier Elemente hat er eigentlich nichts geschrieben. Es finden sich lediglich ein paar Skizzen und Tabellen (die nicht auf deutsch erschienen sind), in denen er die Vier bzw. Fünf Elemente als Schema nutzt. Sein System ist viel einfacher (und gerade desshalb viel schwerer zu verstehen) als alles, was man sonst in der Magie findet. Halt die wahre Hexerei. Der Wicca-Gründer Gerald B. Gardner hat versucht, von Spare zu lernen, hat sich aber als unfähig dazu erwiesen, wesshalb er sich immer mal wieder Talismane und Ähnliches von Zos vel Thanatos (Spares magisches Motto) hat anfertigen lassen. Aber Gardner war eher ein Organisator als ein Magier oder Hexer...


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Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 16/6/2009 um 13:14  
Tag Leute,

ich will mal meinen Senf zum Thema abgeben.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit ortsgebundenen Energien/Wesenheiten gemacht, indem ich versucht habe meine Aura an die Umgebung anzupassen. Das hat mir die Kommunikation sehr erleichtert.
Zum Beispiel um mit einem "Wassergeist" zu reden, die Aura auf das Element Wasser abstimmen.
Und ich persönlich bin der meinung wenn man sich mit Energien verbinden will bzw. mit ihnen arbeiten will, sollte man auf Formulierungen wie "Unterwerfung" verzichten.

Ps. Bitte nicht flammen wenn ich Schwachsinn rede...
Bin noch neu hier

gruß
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2009 um 17:56  

Zitat von Varghamn, am 16/6/2009 um 13:14
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit ortsgebundenen Energien/Wesenheiten gemacht, indem ich versucht habe meine Aura an die Umgebung anzupassen. Das hat mir die Kommunikation sehr erleichtert.
Zum Beispiel um mit einem "Wassergeist" zu reden, die Aura auf das Element Wasser abstimmen.
Und ich persönlich bin der meinung wenn man sich mit Energien verbinden will bzw. mit ihnen arbeiten will, sollte man auf Formulierungen wie "Unterwerfung" verzichten.

Ps. Bitte nicht flammen wenn ich Schwachsinn rede...
Bin noch neu hier


Nein wieso flamen? Du hast es genau erfasst! Wie auch Bardon schon beschreibt, wenn man mit Elementwesen arbeitet, wie z.B. Du mit dem Wassergeist, muss man sich selbst zu einem Wesen dieser Art transformieren.

Von Unterwerfung zu sprechen ist mit Sicherheit nicht günstig, ich verstehe auch nicht warum die westliche Magie ein solches Egoproblem hat.

In der östlichen Magie machen wir sogar Geschenke und Opfergaben für Hinderliche Geister und Dämonen um sie zu bitten das sie gehen. Und das funktioniert wunderbar.

Jemandem zu drohen, gleich ob Wesenheit oder Mensch führt doch nur dazu das man sich denjenigen dem man droht zum Feind macht und das schafft nichts alsHindernisse.

LG

Cassiel
Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2009 um 21:04  

Zitat:
Du hast es genau erfasst! Wie auch Bardon schon beschreibt, wenn man mit Elementwesen arbeitet, wie z.B. Du mit dem Wassergeist, muss man sich selbst zu einem Wesen dieser Art transformieren.


Wo schreibt er das? Mir ist nur bekannt, dass man z.B. bei der Evokation dem Wesen ein Umfeld schaffen muss, dass der Schwingung der Ebene ähnlich ist, z.B. durch Lichtimprägnierung. Meinst du das? Sonst ist mir nichts bekannt, dass er was davon gesagt hat.
Antwort 9
Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 17/6/2009 um 11:29  
Ist es nicht eher Geschmackssache ob man die Energie in sich oder um sich projeziert?
Ich meine Ziel der Arbeit mit Elementarwesen, egal wie man sie im einzelnen nennt,
ist doch immer erst mal Kommunikation, oder nicht?

lg
Varg
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Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 17/6/2009 um 11:40  
Ach ja, fast vergessen....

@Chriss
Nochmal zu deiner Frage bzgl. Ortsgebundene Energien nutzen.
Ich hab die Erfahrung gemacht das die meisten Wesenheiten in ihrem Charakter den Bedeutungen der Orte entsprechen und was für Menschen sich da aufhalten, also was für Energien diesen Ort ausmachen.

Blödes Beispiel: ich will die Energien eines Spielplatzes nutzen um mehr freude zu empfinden, also lade ich die Energien ein mit mir das Ritual zu "spielen", so wie ich es mit einem Kind machen würde...

Überleg einfach wie du die Energien dazu bringen kannst dir freiwillig zu helfen.
Was würde dir gefallen?

Ich hoffe das hilft dir ein bisschen weiter
LG Varg
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2009 um 13:31  

Zitat von Tyrann, am 16/6/2009 um 21:04
Wo schreibt er das? Mir ist nur bekannt, dass man z.B. bei der Evokation dem Wesen ein Umfeld schaffen muss, dass der Schwingung der Ebene ähnlich ist, z.B. durch Lichtimprägnierung. Meinst du das? Sonst ist mir nichts bekannt, dass er was davon gesagt hat.

Ja das ist schon ganz richtig, aber ich meinte schon seine Ausführungen in seinem ersten Werk, den Weg zum Wahren Adepten, Stufe 10:


Zitat von Franz_Bardon
...Ein Vogel kann sich nur mit einem Vogel verständigen und ebenso kann sich ein Elementewesen nicht mit einem Menschen, sondern wiederum nur mit einem Wesen des gleichen Elements verstehen. Wollte ein Elementewesen mit einem Menschen in Beziehung treten, müsste es Menschenform und -eigenschaft annehmen um sich als Mensch, dem Menschen zu nähern.

Dem Magier wird jetzt vollkommen klar, warum er in den vorhergehenden Stufen Übungen der Umwandlung vorzunehmen hatte. Ein Gnom kann niemals einen Menschen Verstehen und umgekehrt. Entweder wird bei der Operation ein Mensch zum Gnom oder ein Gnom zum Menschen.

Der Magier muß also, bevor er das Reich der Erdgeister betritt, die Form eines Gnomen annehmen...


LG

Cassiel
Antwort 12
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2009 um 17:13  

Zitat von Cassiel, am 17/6/2009 um 13:31

Zitat von Tyrann, am 16/6/2009 um 21:04
Wo schreibt er das? Mir ist nur bekannt, dass man z.B. bei der Evokation dem Wesen ein Umfeld schaffen muss, dass der Schwingung der Ebene ähnlich ist, z.B. durch Lichtimprägnierung. Meinst du das? Sonst ist mir nichts bekannt, dass er was davon gesagt hat.

Ja das ist schon ganz richtig, aber ich meinte schon seine Ausführungen in seinem ersten Werk, den Weg zum Wahren Adepten, Stufe 10:


Zitat von Franz_Bardon
...Ein Vogel kann sich nur mit einem Vogel verständigen und ebenso kann sich ein Elementewesen nicht mit einem Menschen, sondern wiederum nur mit einem Wesen des gleichen Elements verstehen. Wollte ein Elementewesen mit einem Menschen in Beziehung treten, müsste es Menschenform und -eigenschaft annehmen um sich als Mensch, dem Menschen zu nähern.

Dem Magier wird jetzt vollkommen klar, warum er in den vorhergehenden Stufen Übungen der Umwandlung vorzunehmen hatte. Ein Gnom kann niemals einen Menschen Verstehen und umgekehrt. Entweder wird bei der Operation ein Mensch zum Gnom oder ein Gnom zum Menschen.

Der Magier muß also, bevor er das Reich der Erdgeister betritt, die Form eines Gnomen annehmen...


LG

Cassiel



Ah, danke! Habs gefunden! Ging nur von der Praxis der magischen Evokation aus. :)
Antwort 13
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