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Autor: Betreff: Kennt jemand diesen Ort?
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 10/8/2009 um 22:21  
Zu beginn einer Reise landete ich in einer Art Thronsaal - allerdings recht ungeschmückt. Ich war auf der Suche nach der Quelle meiner kreativen Kraft - weil ich in letzter Zeit leichte Probleme damit hatte (so zum Beispiel, dass mir nur ein sehr geringer Kontingent zur Verfügung stehen scheint, und ich, sobald ich es nur anzapfe in absolute schwarze Löchter stürze... nicht schön sowas...).

In diesem Palast war eine Frau, wahrscheinlich eine Herrscherin oder Königin, vielleicht auch Göttin - wie fast immer hat ihr Anblick sich mir entzogen, ich konnte kein klares Bild von ihr bekommen. Sie forderte von mir, ihr einen Baum zu geben - und mithilfe der Kräfte der Elemente ließ ich einen Baum entstehen. Als klar wurde, dass er weder Licht noch Wasser bekommen könnte, ohne dass dem Palast Schaden zugefügt werden würde, wurde ich ziemlich zornig auf die Königin - für die ich dieses Leben (zu ihrem Vergnügen) nur zu seinem Tod beschworen hatte und verzweifelt, weil dieses Lebewesen nun leiden musste.

Nun verlangte ich von ihr als Gegenleistung, dass sie mich zur Quelle bringen sollte - sie konnte dies nicht, öffnete mir jedoch einen Weg, der sich wie ein roter Faden aus dem Palast (durch die zerbröckelnde Mauer) wand. Sie gab mir den Hinweis, dass die Quelle auf der "anderen Seite" läge. Noch während ich der Spur folgte, wurde mir bewusst, dass ich hier keinen Weg beschritt, sondern mich auf der Grenze zwischen Sein und nicht sein befinden musste. - so glaubte ich zumindest. Allerdings hielt mich die Neugier, was am Ende der Grenze sein würde davon ab, meinen ursprünglichen Weg weiter zu verfolgen.

Irgendwann gelangte ich an einen sehr sehr ... riesig übermenschlich großen Staudamm, der aus grauem Stein erbaut worden war, an dem die Grenze tatsächlich endete und der mir sehr starke Angst einflößte. Obwohl ich es nicht mit eigenen Augen sehen konnte, wusste ich, dass sich graues Meer dahinter befand. Ich wollte dieses Gebäude erklimmen und muss wohl seinen Fuß erreicht haben - doch dann kam ich einfach nicht weiter.

Kann mir jemand sagen, wo ich gewesen bin; oder kommt das jemandem bekannt vor?

Grüße, Sera


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/8/2009 um 23:19  
Gelöscht mit Verwarnung an Psychopompos


[Editiert am 11/8/2009 um 21:14 von GeorgeTheMerlin]
Antwort 1
Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/8/2009 um 23:25  
Die Existenz des/der Palast verkörpert Lebensfeindlichkeit.
wenn der Staudamm bricht, überflutest du dich selbst.
Wenn du das überstanden hast, ist die Kreativität wieder die Deine.
Die Göttin/Königin ist voll daneben, nicht mehr wert als der Dreck unter deinen Fingernägeln, ohne Macht ohne dein Zögern!
Das Meer Überdauert Jedes Gebäude.
Die Frau im Palast ist eines deiner Prinzipien,die nur in einem Schonraum(durch deinen Willen) bestand haben.
Trau dich da, wo es darauf ankommt, und verschwende nicht mehr Zeit als nötig mit Denken, wenn deine Gefühle eine klare Richtung weisen.
Passt das?
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 11/8/2009 um 19:44  
@ Psychopompos ... was soll ich darauf antworten? :calim: :p

@ Vau Danke für das Deuten. Es passt ein bisschen und bietet auf jeden Fall Denkansätze. Als ich gestern den Post geschrieben habe, fiel mir beim Schreiben auch auf, dass auf jeden Fall eine Botschaft in dem Palast und den Geschehnissen dort steckt. - Die ich allerdings anders deutete als du.

Das Meer hingegen... ich glaube ich war noch nie eine Freundin des Wasserelements. Es wirkte eher tödlich und zerstörerisch... das Wasser in einem Schmutzigen undurchsichtigen Grauton; der Himmel darüber stürmisch... also ein sehr lebensfeindliches Bild. So wie ich mich daran zürückerinnere, kommt mir eher der Gedanke, dass die Entfesselung dieser Gewalt gleichbedeutend mit einer Naturkatastrophe in diesem Bild wäre - und nicht nur der Palast, der untypischerweise mein Startort war (ich bin sonst immer im Freien zu beginn) sondern einfach alles überfluten und hinwegreißen würde.

Ich werde darüber nachdenken... vielleicht noch einmal zurückkehren.


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 12/8/2009 um 12:47  
Hm.. die Herrscherin erinnert mich stark an einen Traum, den ich mal hatte. Naja, ich würd das ganze so interpretieren:
Wenn ich die Bilder übersetze, würde das im Kurzen wie folgt aussehen:

Palast= Momentane Situation (Lebensabschnitt?)
Herrscherin= Der eigene Wille (Ziele, Wünsche)
Baum= Resultat der Kreativität
Wasser= Kreatives Potential (ruhend= inaktiv / fließend= aktiv)
Graues Meer= Ruhende, inaktive Masse kreativen Potentials
Staudamm= Blockade, die den Kreativitätsfluss (= auch Leben) stagnieren lässt

Der Baum (also die Frucht deiner Kreativität), um den dich die Frau (bzw. dein eigenes Bestreben) bittet, kann ohne Wasser (also das Fließenlassen) nicht existieren und stirbt. Mit anderen Worten; du bist zur Zeit zwar fähig, mehr oder minder lieblos Dinge zu schaffen, ihnen fehlt aber das innere Leben. Verständlicherweise erzeugt das eine gewisse Verzweiflung und Wut. Das Ziel einer Reise kommt erst nach dem Beginn, demnach kann dich die Herrscherin nicht an die Quelle führen, sondern dich lediglich auf den Weg weisen, den du gehen musst.
Wenn du an den Staudamm gelangst, erfüllt dich Angst, da du genau weißt, dass er möglicherweise das eigentliche Übel ist und du nicht weitergehen kannst, ohne ihn zu überwinden. Ihn erklimmen kannst du nicht und es wäre auch völlig zwecklos, denn dahinter ist das Meer, schlafender Kreativität, die in Ihrem Schlaf grau, krank und abstoßend wirkt.

Um in deinen Bildern zu sprechen, würd ich dir folgendes raten: Wie Vau schon gesagt hat, müsstest du das, was dir am meisten Angst bereitet (den Staudamm) zerbrechen, bevor er noch höher wird.
Das Wasser des Meeres ist vielleicht nur solange tot und grau, bis du es bewegst (ist ja mit echtem Wasser auch meistens so;). Es kann natürlich passieren, dass du etwas überrumpelt wirst, wenn du den Damm brichst aber sobald das Wasser lebt, kannst du auch wieder Bäume am Leben halten und das graue Meer wird vielleicht ein klarer, angenehmer Fluss. Und wenn der Palast durch die Erzeugnisse deiner Kreativität zerstört wird.. war er denn so schön, dass du darin bleiben wolltest?? Wäre es denn so schade um ihn? Könnte man ihn nicht auch neu und schöner bauen?
Begieb dich nochmal dorthin, lass dich vom Damm nicht abschrecken und zerstöre ihn (auch wenns unangenehm ist). Ich denke, er ist deine Kreativitätsblockade. :)
Antwort 4
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2009 um 21:27  
Siphorel, vielen vielen Dank für diese ausführliche Antwort. Ich denke, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.

Komisch oder - dass es so schwierig sein kann, solche Dinge für sich selbst zu deuten, wenn es einem bei anderen eigentlich so leicht fällt...


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2009 um 10:50  
^^Freut micht, dass du damit was anfangen kannst! Naja, man ist bei Themen, die einen selbst betreffen halt meist etwas befangen und findet den Wald vor Bäumen nicht ;)

Ich hoff, du findest deine Kreativität schnell wieder!
Antwort 6
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 17/8/2009 um 21:43  
Vielen Dank noch einmal an die Hilfeleister - ich habe das Rätsel gelöst. Und vielleicht war Psychopompos Rat in diesem Fall (wenn man ihn naiv und freundlich betrachtet und keine bösen Hintergedanken hineinlegt) nicht ganz soweit hergeholt. Nur dass ich es in diesem Fall ohne professionelle Hilfe geschafft habe.

Das Problem war ein alter Schatten, den ich mir selbst gebaut habe - und der mir bisher nicht bewusst war. Insofern war es wohl wirklich nichts magisches in dem Sinne, sondern eine rein psychologische Geschichte.


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Novize
Novize


Beiträge: 8
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red_folder.gif erstellt am: 26/8/2010 um 13:50  
Hallo zusammen
Sory ich wollte eigendlich an Serafia eine nachricht senden doch das ging irgendwie nicht, darum Poste ich meine Frage nun hir!
Warum nennst du dich Serefin- serafin?
Ich stehe da mit einen Wesen in Kontakt das sich bei Automatischen,oder halbautomatischen Bildern Zeigt, sein Name sollte wohl niemand sagen, doch ich versprach ihn ja nix!
Sein Name ist Serefiel, bei automatischen gesang, heisst es Serefiel- Serefielia!
Meinche meine es ist mein Heiliger Schutzengel!
Ich poste das hir weil die namen ähnlich klingen!
Na sory wegen meinen ungefragten Einschnitt in das Thema
Serefiel
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 26/8/2010 um 14:15  
hört sich stark nach asgard der burg der nordischen götter an.die frau könnte frigg,die frau odins gewesen sein.der baum steht wahrscheinlich für yggdrasil die weltensche und steht entweder für eine reise oder (da du den baum selbst erschaffen hast)für deine innere kraft die sich wandelt.der staudamm stellt wahrscheinlich eine blockade deiner energien da die es gilt zu beseitigen.frigg steht für:
seelenkraft,mütterlichkeit,intuition,weibliche weisheit,stärke,gedult,INNERE FÜHRUNG,überblick,
geburt,fleiß,ausdauer,vertrauen,bewahren,geborgenheit und heimat.
Antwort 9
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 26/8/2010 um 17:19  
Danke nocheinmal, Merlin, für die Deutung.... allerdings wirst du, wenn du die bisherigen Antworten gelesen haben solltest, gesehen haben, dass dieses Rätsel gelöst ist.

Egal, welcher Name dafür gefunden werden sollte, dieser Ort - der Palast und der Staudamm sind inzwischen nicht mehr als Ruinen, wenn überhaupt.

____


@ Werwolf:
Mein Name ist Serafia_Serafin, weil ich quasi der Raum dazwischen bin; ... wie soll ich es anders erklären... *überlegt* Meine Person an sich, ist weder weiblich noch männlich - oder eben beides, auch wenn mein Körper sich eindeutig zuordnen lässt (und das auch gut so ist). Deswegen wollte ich diesen Namen, der aus einer ganz anderen Sache entsprungen ist, mit beiden Aspekten behalten.
Serafia, weil es mein Name ist, nicht der auf der Geburtsurkunde, aber einer der ersten, die mir gegeben wurden, nur für mich, nur ich. (Es ist übrigens hebräisch und bedeutet "die Flammende")
Das war vor 12 Jahren. Inzwischen hat sich diese Bindung zu diesem Namen überholt; es ist "nur" ein Wort. Ich behalte ihn nunmehr nur aus Bequemlichkeit.

Was das Wesen angeht; ich denke nicht, dass Engel geschlechtlich zuzuordnen sind wie Menschen. Vielleicht deswegen dieser Doppename, um die ganze Wesenheit anzusprechen, nicht nur einen Teilaspekt.
Niemand, der dieses Wesen nicht kennt, wird dir irgendetwas über es sagen können, das du nicht selbst erfahren kannst... Wenn du Dinge über es wissen willst, frag es.


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Novize
Novize


Beiträge: 8
Registriert: 25/8/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 5/9/2010 um 13:24  
Danke für diese ausführliche Antwort!
Dieser Serefil, ist ein komischer kautz, er meldet sich nur durch automatisches Malen,
Er ist (wer), ich will ihn nicht fragen, den ich will beweisse , keine halbscharigen Antworten, von ihm!?
Danke nochmals, auf die Flammen am Horizont!
Sebastian
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/9/2010 um 17:33  
Beweise... werden gerne aus einem falschen - oder vielleicht eher ungünstigen Blickwinkel betrachtet.
Wenn du ihn dazu herausforderst, dir einen Kuchen zu backen, wird er dir vielleicht einen verbrannten Keks vor die Schwelle irgendeiner Tür legen.

Die Kunst ist es, ohne wissenschaftliche Beweise auf dem Grad zwischen Normalität und Wahnsinn zu tanzen, ohne abzustürzen und ohne sich fest zu halten.
Gelingt nicht immer. Nicht jedem. Nie ohne Übung.
Und niemals ohne Versuch.


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