Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Initiation
Studius
Studius

Faylyn
Beiträge: 26
Registriert: 12/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 15/4/2010 um 19:54  
Also erst einmal einen schönen Abend euch allen...

... und hier auch schon meine Frage:

Haltet ihr einen Selbsteinweihungsritus für nötig oder könnte man auch ohne Einweihung mit der magischen Arbeit beginnen?

Vielen Dank für euere Antworten... Das Fay :)
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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15/4/2010 um 20:21  
Da die wahre Initiation im Machen von Erfahrung liegt ist ein Ritus unnötig, die Praxis führt zu initiatorischen Erlebnissen.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15/4/2010 um 22:48  
Eine Selbstinitiation ist dann wichtig, wenn man selbst das Gefühl hat, dass es wichtig ist, diese symbolische Handlung zu vollziehen.


____________________
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Studius
Studius

Faylyn
Beiträge: 26
Registriert: 12/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 18:03  
Beide Ansichten sind interessant... und wirkliche Überlegungen wert... jetzt schon mal vielen vielen Dank
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Practicus
Practicus


Beiträge: 104
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 18:14  
eine initiation kann und sollte vielleicht auch eine grundverschiedenen charakter von einer einweihung haben (sicher sind das nur begrifflichkeiten, aber...), weil ich bei einer einweihung lediglich eine symbolisch transaktion meines glaubens vollziehe, beltane feiere oder einem orden beitrete, waehrend ein initiatorisches erlbenis selten gewollt auftritt - der ruf der geister...

es gibt initiatorische traeume oder synchroniziaeten, der seltsame zufall, als du zum ersten mal ein buch ueber magie in der hand hieltest, der tag an dem dir ein meister eine gehoerige lektion erteilte oder kleine geister dich in tausend stuecke schnitten - aber das sind autonome faktoren, die dur nur begrenzt in der hand haelst.

ansonsten stimme ich e. leary zu, dass sich wirklihe intialzuedungen im laufe deiner weiteren beschaeftigungen ergeben werden...eine weihe waere lediglich ein moegliches einstiegsritual in die praktische magie, das durchaus sinn macht...

lange rede, kurzer sinn --- du bist absolut frei in deinem handeln :thumbup:


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mundus vult decipi
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Studius
Studius

Faylyn
Beiträge: 26
Registriert: 12/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2010 um 18:58  
Auch dir danke für deine Ansichten Lug... Deine Ausführung hat mich sehr angesprochen und hilft wirklich sehr :thumbup:
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Neophyt
Neophyt

Benu
Beiträge: 61
Registriert: 8/4/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/4/2010 um 08:56  
Eine Initiation geht immer mit einer Form der Transformation einher. Oft ist es so, dass zuerst eine symbolische Initiation erfolgt und sich die Transformation dann schrittweise in den nächsten Tagen, bzw. in der nächsten Zeit einstellt. Es ist nicht so, dass du eine Initiation durchführst und zack bist du mit einer Wesenheit verbunden oder zack und du "schwingst auf einem höheren Level", whatever. Eine Initiation erschafft die Grundlage auf dessen sich die weiteren Dinge erst später manifestieren. Darum ist ein Ziel vieler Initiationen den zu initiierenden runterzubrechen auf einen Punkt, an dem Aufbauen möglich ist. Dies betrifft nicht nur Initiationen in Gruppen sondern auch Selbstinitiationen. Man muss sich an einen Punkt bringen, an dem eine Aufbauarbeit möglich ist und man von alten überflüssigen Dingen befreit ist, sodass sich die Wirkung einer solchen Initiation auch entfalten kann.
Dies betrifft jedoch ausschließlich Initiationen die bewusst herbeigeführt werden.

Es gibt noch die Form der "unfreiwilligen" Initiation, die durch Ereignisse, bzw. bestimmte Punkte im Leben gekennzeichnet ist, durch eine direkte Konfrontation mit Wesen oder auf Grund einer schleichenden Transformation.

Findet eine solche Initiation durch Wesen statt frage ich mich immer: Wozu? Warum soll jetzt eine Initiation stattfinden? Was bringt mir das? Oftmals sind es (gerade niedere) Wesen, die durch ein Angebot einer solchen Initiation den Initianten für sich gewinnen wollen und ihm große Versprechen mit auf den Weg geben, die für den Laien vielleicht ganz toll klingen. Beste bspw. für völlig sinnlose Versprechen für Initiationen sind "du wirst Macht erhalten", "ich werde dir Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast", "ich werde dich dafür unterstützen", "lass uns einen Pakt eingehen", "du bist etwas besonderes", ... Alles nur heiße Luft und hinter den Aussagen steckt nicht mehr wie hinter denen eines B##d-Zeitungstageshoroskops. Also nicht einfach dumpf hinnehmen, sondern auch mal beim Wesen nachfragen, selbst nachdenken und einen kühlen Kopf bewahren (auch wenn man häufig in solchen Fällen zur Euphorie neigt) und auch mal "nein" sagen.

Dann gibt es wie gesagt die Initiationen, die durch eine schleichende Transformation eintreten. Diese sind von uns nicht wirklich beeinflussbar. Es sind mehr Entwicklungsstufen auf unserem Weg. Häufig werden diese durch für uns schreckliche oder auch traumatische Situationen und Erlebnisse begleitet. Vielen fällt eine solche Entwicklung schwer und sie sorgen sich dabei um die Zukunft. Doch genau darin liegt das Problem: Wir nehmen uns viel zu ernst.
Eine wirklich schreckliche Transformationen mit schlimmen Ereignissen auf lange Sicht bedeutet nicht, dass automatisch auch eine Transfotmation bzw. Initiation eintritt. Es sagt lediglich aus, dass wir selbst nicht bereit dafür sind, diese Transformation einfacher zu durchleben, als es uns möglich ist. Der Härtegrad gibt also nicht den Grad der Transformation an, sondern lediglich, dass wir selbst eigentlich gar keine Transformation erhalten wollen und uns an alten vielleicht auch hinderlichen Dingen schmerzvoll klammern. Eine Initiation tritt in diesen Fällen meist immer an einem bestimmten oft subtilen Punkt ein, den man nicht beschreiben kann, aber jedoch feststellen kann, dass "es einfach jetzt so ist".

Das mal so als Initiationsgedanken.


____________________
OM KRING KALIKAYE NAMAH OM

"HUT!" *stampf*
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Practicus
Practicus


Beiträge: 104
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17/4/2010 um 14:40  

Zitat:
Es gibt noch die Form der "unfreiwilligen" Initiation, die durch Ereignisse, bzw. bestimmte Punkte im Leben gekennzeichnet ist, durch eine direkte Konfrontation mit Wesen oder auf Grund einer schleichenden Transformation.

Findet eine solche Initiation durch Wesen statt frage ich mich immer: Wozu? Warum soll jetzt eine Initiation stattfinden? Was bringt mir das?


ich zitiere crowley: das pruefen der geister ist der wichtigste zeig des ganzen magischen baumes...ohne ist man im dschungel der wahnideen verloren.

recht hat der gute da! :D wenn solche wesenheiten einen mit dem groessten taumel entgegen kommen, ist immer vorsichtig angebracht - nach einer simplen arbeitsmaxim: eine gottheit, die anbetung verlangt, ist ihrer nicht wert...

...aber zum thema initiation und bestimmte ereignisse - diese dinge haeufen sich, sobald man seinen fokus in gewisser weise darauf legt - ist man verliebt, ueberschlagen sich solche erlebnisse fuer gewoehnlich - seltsame zufaelle, synchronizitaeten - ich erinnere mich an die surrealisten, die ja eine ganze menge experimente mit dem unbewussten veranstalteten, von okkulten seancen ueber automatisches schreiben und das werfen in situationen bis hin zu meskalin...irgendwann jedoch stellten sie diese experimente ein, weil es ihnen zu unheimlich wurde...denn oft erlebt man solche zuendungen auf vielen ebenen - surreale, intensive traeume mit haemmernder symbolik, seltsame aufeinandertreffen, dazu vielleicht noch das passende buch in dem augenblick, das augenscheinlich nichts damit zu tun hat...
bizarre verknuepfungen von raum und zeit im fokus des eigenen bewusstseins - das ist auf jeden fall schon was anderes als eine banale einweihung... ;)


____________________
mundus vult decipi
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Studius
Studius

Abenteurer
Beiträge: 22
Registriert: 9/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 02:52  
Eine Initation? Ist das so etwas wie der erste Schritt? Dann hast du deine Initiation bereits hinter dir...du brauchst niemanden der dir Vorschriften zu machen hat auf dem Weg den du sowieso gehst, ausser du wirst ihn ohne Rücksicht auf deine Nächsten beschreiten...dann brauchst du ganz sicher so eine Initiation...und so stürmisch wie die Meisten hier sind...Ja du brauchst eine Initiation.


[Editiert am 19/4/2010 um 02:56 von Abenteurer]
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Studius
Studius

Faylyn
Beiträge: 26
Registriert: 12/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 29/4/2010 um 19:23  
Vielen, vielen Dank für euer ganzes Wissen... es ist immer aufschlußreich, was man durch eine einfache Frage alles lernen kann... :thumbup:


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Nicht jeder Rat ist ein Guter,
man sollte erst Prüfen und dann Handeln...

Doch anhören sollte man sich alles...

Fay
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Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 159
Registriert: 31/10/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 31/10/2010 um 15:50  

Zitat von Faylyn, am 15/4/2010 um 19:54
Also erst einmal einen schönen Abend euch allen...

... und hier auch schon meine Frage:

Haltet ihr einen Selbsteinweihungsritus für nötig oder könnte man auch ohne Einweihung mit der magischen Arbeit beginnen?

Vielen Dank für euere Antworten... Das Fay :)

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