Templum Baphomae
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Autor: Betreff: was versteht ihr unter sekten?
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 10:43  
zeugen jehova *arg*..ne gut das lass ich jetzt mal...

für mich ist jedwede art von religion eine sekte, (die menschliche individualität wird darin ersickt) menschen die anderen menschen vorschreiben was sie wie zu tun haben, wie sie zu denken und zu fühlen haben und natürlich die vorgabe von gut und böse...vor allem das gut und böse.

wie betrachtet ihr das ganze?
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 60
Registriert: 21/2/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 13:01  
Eine Sekte ist für mich eine religöse Gemeinschaft, in der man Geld bezahlen muss um Mitglied zu bleiben und die einem die persönliche indivitualität nimmt, sprich einem etwas verbietet!
Oder eine Religion díe einem mittels Angst zum Guten erpressen will oder deren Macht auf der Angst der Menschen basiert.


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Die Weisheit liegt nicht im großen Prunkvollen, sondern im kleinen Unscheinbaren.
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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 14:33  
Eine Sekte ist eine Abspaltung von einer religiösen Bewegung, in der eine Sonderlehre vertreten wird. So ist die römisch katholische Kirche also eine Sekte, da sie sich von den älteren Kirchen abgespalten hat, und auch die protestantischen Kirchen sind Sekten, also Abspaltungen mit Sonderlehren.
Lustigerweise haben gerade diese Großsekten den Begriff "Sekte" zu einem Kampfbegriff umgemünzt, um jegliche Konkurenz damit diskreditieren zu können.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 19:50  
..... eine Sekte : eine religiöse Glaubensgemeinschaft die zwar aus der Urkirche entstanden ist, jedoch eigene Erkenntnisse oder Abwandlungen mit einbringt.

Also kann ich Eliphas Leary bedingt Recht geben.

Bedingt? die Urkirche - sprich die jüdische Kirche und der daraus erfolgte Talmud ist und kann keine Sekte sein, da dieser auf Erkenntnisse basiert.
Antwort 3
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 20:17  

Zitat von Eliphas Leary, am 16/6/2010 um 14:33
Lustigerweise haben gerade diese Großsekten den Begriff "Sekte" zu einem Kampfbegriff umgemünzt, um jegliche Konkurenz damit diskreditieren zu können.


Ja das wundert mich auch, denn im Ausland ist das Wort Sekte gar nicht negativ belegt. Die Buddhistischen Traditionen bezeichnen sich alle als Sekten und die Meister verstehen nicht warum, wenn man ihnen sagt, das sie das Wort in Deutschland lieber nicht benutzen sollten.

LG

Cassiel
Antwort 4
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 20:19  

Zitat von Echidna, am 16/6/2010 um 19:50
Bedingt? die Urkirche - sprich die jüdische Kirche und der daraus erfolgte Talmud ist und kann keine Sekte sein, da dieser auf Erkenntnisse basiert.


Das Judentum ist aber nicht die Ur-Religion sondern ist auch im Umfeld von anderen schon weitaus längeren bekannten Traditionen entstanden. Also ist es auch eine Sekte.
Antwort 5
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 21:46  

Zitat:

Das Judentum ist aber nicht die Ur-Religion sondern ist auch im Umfeld von anderen schon weitaus längeren bekannten Traditionen entstanden. Also ist es auch eine Sekte.



in diesem Zusammenhang bin ich nicht von der " Urreligion ", sondern der " Urkirche " ausgegangen, die ich als Judentum bezeichnet habe - diesbezüglich habe ich mich von Wikipedia eines besseren belehren lassen.

Gehe ich von den Urreligionen als Naturreligionen aus, basierten diese auf Naturerkenntnisse schriftloser Völker, die angeblich aus der Psyche stammen.

Demnach kann man wahrscheinlich doch davon ausgehen ( obwohl ich bei wikipedia oder Google noch keinen schriftlichen Hinweis gefunden habe ) das das Judentum die erste schriftliche Abhandlung eines Glaubens bereit gestellt hat.

Gruß :)
Antwort 6
Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 21:58  
Eine Urkirche hat es aller Wahrscheinlichkeit nach nie gegeben. Die frühesten Formen des Christentums haben sich stärker voneinander unterschieden als sich heutzutage das Christentum vom Islam unterscheidet.


Zitat von Echidna, am 16/6/2010 um 21:46

Demnach kann man wahrscheinlich doch davon ausgehen ( obwohl ich bei wikipedia oder Google noch keinen schriftlichen Hinweis gefunden habe ) das das Judentum die erste schriftliche Abhandlung eines Glaubens bereit gestellt hat.


Nun ja, kommt immer darauf an, was man als "schriftliche Abhandlung" zählen will. Das Enuma Elisch ist älter als die Schriften, welche ins Judentum und in die Bibel übernommen wurden (was sich auch an den Texten erkennen lässt, dort ist relativ deutlich zu sehen, wer da von wem inspiriert wurde), wahrscheinlich finden sich in Indien und China noch ältere religiöse Schriftwerke, und von den ägyptischen Hieroglyphentexten will ich da gar nicht erst anfangen.


[Editiert am 16/6/2010 um 21:58 von Eliphas Leary]



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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2010 um 22:01  

Zitat:

Zitat von Echidna, am 16/6/2010 um 21:46
Demnach kann man wahrscheinlich doch davon ausgehen ( obwohl ich bei wikipedia oder Google noch keinen schriftlichen Hinweis gefunden habe ) das das Judentum die erste schriftliche Abhandlung eines Glaubens bereit gestellt hat.
Gruß :)


Dazu sind wir einfach zu sehr laien um das beurteilen zu können, aber ich denke das wird sicher nicht der Fall gewesen sein, da die Ägyptische Religion viel älter war und diese auch schon die Schrift erfunden hatten. Ebenso ist der Hinduismus bereits 7000 Jahre alt, ich weiß zwar nicht genau, wann die Sanskrit Schrift entstanden ist, aber es ist davon auszugehen das das Judentum mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die erste schriftliche Abhandlung eines glaubens hatte.

Interessant ist auch das es im Ursprung des Hinduismus, der vor 7000 Jahren statt fand eine Geschichte gibt, in der ein Sohn Bramas von einer Jungfrau geboren wurde und 3 heilige Könige kamen um diesen Gottessohn zu ehren.

LG

Cassiel

Antwort 8
Administrator
Ipsissimus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 609
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 07:00  
Per Dudendefinition, ganz neutral, ist Sekte das, was Eliphas Leary gesagt hat: eine Abspaltung von einer größéren Religionsgemeinschaft.

Gemacht wurde daraus ein EMOTIONALER BEGRIFF so im Sinne von abstruse absonderliche Sonderlinge.

Der Begriff wird genutzt als absondernde Klassifikation von Leuten für andere Leute.

grüssli merlYnn
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Practicus
Practicus


Beiträge: 104
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 10:53  
ja, das stimmt. offizielle definition sagt: kleinere religiöse gemeinschaft...

nichts weiter


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mundus vult decipi
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 12:09  
ich glaube ich hatte meine frage falsch formoliert, ich meinte nicht die übersetzung des beriffs sekte, sondern wann bei euch eine sekte anfängt,was es für euch persönlich bedeudet, was hält ihr davon?
Antwort 11
Ipsissimus
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Snowwulf
Beiträge: 647
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red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 12:15  
@Lug Skywalker: Da passt deine Signatur doch gut zu. Aber eigentlich auch:

Mundus vult decipi, ergo decipiatur.

Die Menschen interpretieren einfach zu viel in Gewisse sachen hinein.


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Ipsissimus
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Snowwulf
Beiträge: 647
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 12:16  

Zitat von yellow stone, am 17/6/2010 um 12:09
ich glaube ich hatte meine frage falsch formoliert, ich meinte nicht die übersetzung des beriffs sekte, sondern wann bei euch eine sekte anfängt,was es für euch persönlich bedeudet, was hält ihr davon?


Meinst du denn mit Sekte jetzt den emotional abwertenden Begriff, oder die klassische Definition. Für mich fängt Sekte an (im klassischen Sinne, da ich Religionswissenschaftler bin), wenn sich kleine Gruppierungen aus der traditionellen Glaubenslinie absondern, um etwas anderes als die Hauptlinie in den Vordergrund des Glaubens zu stellen, oder andere Rituale und Richtlinien zu verfolgen.

Reicht dir das?


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Practicus
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Beiträge: 104
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 17/6/2010 um 16:22  
@snowwulf: :D

@yellowstone: aus irgendeinem grund stehen die menschen auf institutionalisierung - da wo ich herkomm, nennt man sowas vereinsmeierei...vielleicht gibt ihnen diese gewissheit kraft und mut, für etwas einzustehen, was größer ist als sie selbst (wohl auch der grund warum sich immer noch idioten finden, die kriege führen)

naja, was es mit diesen brainwash-sekten auf sich hat - ich denke, sie rauben den menschen lediglich ihr bargeld und ihre energie (so fallen natürlich auch etliche logen/orden in dieses brainwash-schema); unter androhung infernalischer strafen wird so die rübe weichgeklopft, bis man zu allem bereit ist. denk da nur an die asassinen, die ja heute im terrorismus-kontext und dem thema "schläfer" wieder eine rolle spielen. ich glaube der mensch hat es als domestizierter primat noch tief in den genen stecken, sich hierarchisch unterzuordnen. was solls?

die dünne geschichte von zivilisation bildet nur einen ölfilm - wie soll er da den alten ballast abwerfen?? silberrücken, herrenmännchen und alpha-tiere kann man in jedem zoo oder büro bewundern - das rudel folgt gewiss. wenn nun einer gewieft genug ist, die leute unter seine herrschaft zu bringen, wird er daraus imense vorteile ziehen. manche leute wirken sogar weit bis über ihr lebensende hinaus. hitler, jesus, crowley - die perfekten alphamännchen, mit der einfallslosen waffe "gehirnwäsche"

also ich find sekten blöd :P auch, wenn sie einen scheinbar seriösen themenkomplex ansprechen (wie viele moderne sekten, orden, logen) sehe ich doch keinen sinn darin, im verein mitzuspielen.


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mundus vult decipi
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/6/2010 um 07:26  
na du bist ja ein ganz ein schlauer..snowwolf
mal davon abgesehen das du religionswissenschaftler bist , hast du auch noch eine eigene meinung zu dem thema? :cul:

(reicht dir das??....hm...ich fühle mich geehrt, dass du dich opfernd mit diesem thema befasst um mich zu bereichern) :D :D :D :D :D :D :D
Antwort 15
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/6/2010 um 07:33  
Luk skywalker: :thumbup: :thumbup: :thumbup:
Antwort 16
Kandidat
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red_folder.gif erstellt am: 19/6/2010 um 12:30  
Also ich finde die Frage "wann fängt für euch eine Sekte an" falsch. Weil naja. Das wäre ja dann schon wieder der "abwertende" Begriff. Vielleicht sollte man sagen, wann ist eine Religion falsch oder wann geht sie zu weit .. oder so.

Und zu deinem anfangs Wort mit Zeugen Jehovas: Ich weiß, dass sie oft zu weit gehen, dass sie klingeln und manchmal nerven.
Aber dazu muss ich sagen: Das mit dem angeblichen Psychoterror bei Austritt, ich weiß ja nicht sorecht.
Meine Beste Freundin war Zeugin Jehovas. Aus gewissen Gründen ist nach und nach die Familie ausgetreten, nicht weil sie die Glaubensrichtung falsch fanden, sondern weil ein Familienteil gegen die "regeln" verstossen hat. Der rest der Familie ist aber erstmal teil der Gemeinde geblieben. Nach und nach hat sich allerdings der Rest der Familie aus freien stücken dazu entschieden, auszutreten. Da gab es keinen Psychoterror, keine Briefe, keine Anrufe, rein garnichts.

Sie waren draußen und damit war die Sache abgeschlossen. Ich habe auch schon mit meiner Freundin darüber geredet, weil es ja oft Bücher oder so gibt, von Leuten, die Zeugen Jehovas waren und berichten wie schrecklich es war...

Ich weiß nicht, vielleicht hatte meine Freundin ja auch nur glück mit ihrer Gemeinde(wobei sie darauf antwortete, dass sie sich auch mit anderen Gemeinden Getroffen haben, und da wäre das auch nicht anders gewesen) aber sie hatte dort niemals Ärger und ist niemals in bedrängnis geraten. (Ich habe es ja gesagt, sie ist meine beste Freundin, wäre es so gewesen, hätte sie es mir erzählt)

Ich selbst identifiziere mich mit keiner Religiösen glaubensrichtung, ich will hier auch nicht werben oder so :D Aber ich weiß dass meine Freundin völlig Normal ist und ich sie gern habe und sie nie irgend ein wirres Zeug von ihrer Glaubensrichtung gesagt hat. :)

Das wollte ich nur mal sagen. so. :D


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Mary
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 19/6/2010 um 16:36  
@ReflectionsOfLongAgo: Guter Beitrag! Es gibt da halt viel Propagande der großen "Kirchen". Interessant ist auch, daß gegen Scientology hauptsächlich aus protestantischer Richtung gewettert wird. Die römisch-katholische Sekte bleibt da cool, aber die Protestanten hetzen was das Zeug hergibt. Auch die verschiedenen okkulten Gruppen geraten sehr schnell ins Fadenkreutz der protestantischen "Sektenberatungsstellen", wobei der Name "Sektenberatungsstelle" schon vollkommen Banane ist: geht da mal rein, stellt euch höflichst vor und erklärt ihnen, daß ihr mit den Dienstleistungen in der evangelischen Kirche nicht zufrieden seid, und daß ihr nun gerne beraten werden wollt, welche Sekte denn für eure Bedürfnisse die richtige ist... die reagieren genauso doof wie die Typen in der Drogenberatung!


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 19/6/2010 um 22:49  
ReflectionsOfLongAgo: wir können uns gerne mal treffen und uns ausführlich über die sache unterhalten..ich weiß schon was du meinst ..aber da gibt es ein paar" lücken"
glaub mir meine aussage zu den zeugen geht etwas zu tief, als das ich das jetzt hier diskotieren würde, ich weiß wovon ich rede.
Antwort 19
Kandidat
Kandidat


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red_folder.gif erstellt am: 20/6/2010 um 12:45  
Jo, kann schon sein. Ich wollte nur sagen dass es nicht zwangsläufig immer so sein muss, ich habe nur das Beispiel von meiner Freundin.
Kann sein dass es woanders anders läuft.

Aber bei ihr ist es eben nicht so gewesen.

Und wie gesagt, die Grundfrage fand ich falsch.


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Mary
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2010 um 13:03  
vor allem sollte man das, was man für sich fordert oder beansprucht auch für andere tolerieren.

Es ist nicht notwendig, wenn man damit nichts zu tun hat, darüber herzuziehen. Wenn man damit zu tun hat, und es nicht mehr möchte, kann man sich davon frei machen ....
Antwort 21
Kandidat
Kandidat


Beiträge: 41
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2010 um 13:17  
Schön zusammen gefasst ;)


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Mary
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 5/7/2010 um 09:29  

Zitat von Echidna  , am 20/6/2010 um 13:03
vor allem sollte man das, was man für sich fordert oder beansprucht auch für andere tolerieren.

Es ist nicht notwendig, wenn man damit nichts zu tun hat, darüber herzuziehen. Wenn man damit zu tun hat, und es nicht mehr möchte, kann man sich davon frei machen ....

Wer hat gesagt das ich nichts damit zu tun haben will dann hätte ich mir ja das gesamte thema sparen können mir ist aufgefallen das viele schreiben ohne das es ihnen wirklich um einen austausch geht viel mehr ihre meinung publik zu machen ps:ich hab kein problem mit anderen meinungen sofern sie sinnvoll sind und nicht irgendwas von irgendwen widerspiegelt ich zieh es vor wenn menschen ihren eigenen kopf benutzen.
Antwort 23
Magus
Magus

Spinnenbein
Beiträge: 400
Registriert: 19/3/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/7/2010 um 17:16  
Sekten: ich nehme das Wort in dem negativen Sinn, weil es der nun mal umgangsprachlich geworden ist. Ein Flegel ist heutzutage auch ein ungehobelter Kerl, aber ganz früher war der Flegel ein Ackergerät, mit dem der Bösewicht Dresche bezog. Wörter wandeln sich.

In meiner Beziehung zu Sekten im bösen Sinn bin ich stets gespalten. Kritik an der einen oder anderen Organisation höre ich und nehme sie ernst. Aber dann muß ich auch hinnehmen, daß meine Welt –Heidentum- stets auch in Sektenberichten verwurstet wird.

Kampftechnisch müßte ich mit den anderen „Opfern“ von Sektenberichten der Kirchen zusammentun, also z. B. Zeugenjehovas oder Scientologen. Aber das ist für mich undenkbar. Ich fühle mich also mißverstanden.

Was die Zeugen angeht, die sind eigentlich immer höflich, auch bei Austritt. Aber habt ihr mal überlegt, was es heißt da weg zu gehen. Ein Zeuge hat nur Freunde unter Zeugen. Die sind dann alle weg. Seine Zeugenfamilie auch. Und unter Umständen wird das mit dem Kontaktverbot zu abgefallenen Gläubigen biblisch streng gehandhabt.

Abtrünnige werden geschnitten. Ich hatte mal eine Kollegin, der es so ging. Sie hat darum kämpfen müssen, daß ihre Mutter noch mit ihr redet, und bei der Hälfte ihrer Geschwister auch. Außerdem hat sie ihre Kinder weiterhin dorthin in die Gottesdienste gebracht, was auch ein Spannungsfeld war. (Sie ist weg wegen eines Mannes, hat auch im wesentlichen den Glauben so behalten, nur die Freiheit zu einer zweiten Ehe anvisiert, außerdem auch noch mit einem Mann anderen Glaubens. Auch eine schwierige Sache.)

Und schließlich: Abtrünnigen drohen Glaubensstrafen, also das, was man erwartet, was der jeweilige Gott den Leuten beim letzten Gericht antut. Das ist eine Angst, die tief im Herzen sitzt. Während der Verstand das für Quatsch erklärt und der Mensch austritt, sind solche Jahrzehntelang gepredigten Sachen einfach ganz ganz tief eingegraben.
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