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Autor: Betreff: Sperma
Novize
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Iulius
Beiträge: 6
Registriert: 8/9/2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/9/2011 um 20:53  
Hallo! mein erster beitrag hier.

Hab mal gehört, dass es die Energie erhöht, wenn man nicht mehr "kommt", weil ja total viel chi/lebenskraft im sperma sein soll. zB gibts ja bei den Taoisten gewisse Techniken wie man den Samenerguss unterdrückt und trotzdem kommen kann(google Injakulation)- das nur mal so am rande erwähnt.

meine frage jetzt: stimmt das? also dass enthaltsamkeit gesund ist?
hat irgendwer erfahrungen mit sexueller enthaltsamkeit?

und wenn ja, also wenn es gesund ist enthaltsam zu leben, würde es sich dann was bringen die crowleymethode anzuwenden - sich zB mit einem messer schneiden sobald das zwanghafte verlangen danach kommt, bis man herr über seine gelüste ist? :knockout:


Gute Vibrations wünscht
Iulius


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Im Krieg gegen die Realität
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Adeptus Major
Adeptus Major


Beiträge: 219
Registriert: 27/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/9/2011 um 21:34  
Hallo,

ich lebe zwar enthaltsam aber nicht wegen dem Energieverlust.
Gesundheitlich gesehen ist Sex sogar gut! Besonders für Männer, Studien haben bewiesen das die Ejakulation das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken drastisch reduziert.
Und die Frage ob es eine gute Idee ist sich zu schneiden wenn man Lust empfindet finde ich ziemlich krass, denn wenn du Lust hast musst du sie doch nicht unterdrücken, erst recht nicht mit derart selbstzerstörerischem Verhalten.
Vielleicht hast du schon mal was von svv(selbstverletzendes Verhalten) gehört, wenn du dich jedes mal wenn du scharf bist schneidest wirst du danach süchtig werden und irgendwann immer öfter und tiefer schneiden.


Lieben Gruß Alichino
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Ipsissimus
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LoS
Beiträge: 1057
Registriert: 24/8/2010
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 03:50  
Kontrolle wird überbewertet, vor allem dieses im Westen verbreitete "Geist über Materie" Zeug ist größtenteils Bullshit und wer Eros vernachlässigt, dem wird es die Psyche früher oder später heimzahlen.

"The road wich leads to the palace of wisdom, is the road of excess."
--- W. Blake


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Ipsissimus
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Idan
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 06:34  

Zitat von LoS, am 9/9/2011 um 03:50
Kontrolle wird überbewertet, vor allem dieses im Westen verbreitete "Geist über Materie" Zeug ist größtenteils Bullshit

Dir ist aber schon klar, dass die Unterdrückung des Spermaflusses zur Energieerhaltung eine ÖSTLICHE Tradition ist und sämtliche Techniken aus östlichen Strömungen wie Hinduismus, Buddhismus und Taoismus stammen?

@topic:
Die Angst des Mannes, Energie zu verlieren durch den Spermafluss ist uralt. Sie ist verbunden mit Verlustängsten und der ewigen Angst vor Impotenz. Vielleicht kennt ihr auch noch den alten Aberglauben, dass ein Mann nur eine begrenzte "Schusszahl" in seinem ganzen Leben hat und wenn die aufgebraucht ist, ist er zeugungsunfähig.

Dazu kommt, dass der männliche Orgasmus bei sehr vielen Männern mit großer Entspannung, Ruhe und Schläfrigkeit verbunden ist. Diese große Entspannung erfüllt manche Männer mit Angst und sie glauben, dass es der Spermafluss ist, der ihnen Kraft und Energie raubt.

In verschiedenen Religionen und Kulten haben sich deshalb Techniken entwickelt, den Spermafluss zu kontrollieren. Es gibt im asiatischen Raum verschiedene Methoden, die größtenteils mit der Illusion arbeiten, der Spermafluss werde nach innen umgeleitet. Das stimmt so nicht direkt. Der Mann kann lernen, den Muskel in der Prostata zu kontrollieren und bei einem Orgasmus kein Sperma abzulassen.

Der Körper verliert das Sperma aber trotzdem :cool: Da die Hoden permanent Sperma produzieren, muss der Körper irgendwie das Sperma wieder loswerden. Üblicherweise wird das Sperma zusammen mit dem Urin abgelassen oder es kommt zu nächtlichen Pollutionen. Im Extremfall wird das Sperma im Körper wieder abgebaut.

Es gibt auch andere Techniken, die darauf abzielen, dem Sperma seine Energie zu entziehen, so dass es als energetisch "totes" Material den Körper verlässt und kein energetischer Schaden zugefügt wird.

Soviel erstmal zum Energieverlust durch Sperma.

Die energetische Bedeutung von Enthaltsamkeit ist ein ganz anderes Thema! Enthaltsamkeit führt erstmal zu einem sexuellen Frust von Körper und Psyche. Dieser Frust kann - je nach persönlicher Veranlagung - zu Aggression oder Depression führen, also aufpushen oder einen Menschen runterziehen. Bei den Menschen, bei denen der Sexfrust aufpusht, kann man die neugewonnene, zusätzliche Energie kanalisieren und in andere Gebiete stecken.

Heutzutage ist es bei Sportlern üblich, so den natürlichen Testosteron-Spiegel zu steigern und ohne Doping leistungsfähiger zu werden. Der sexuelle Frust wird im Sport abreagiert.

Diese Möglichkeit, sexuellen Frust in etwas produktiveres zu kanalisieren, haben Menschen bereits vor langer Zeit erkannt und es wurde auch im religiösen Bereich eingesetzt. "Keusche" Religionen wie Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus und Taoismus kennen die Tradition keuscher Priester, die sexuell enthaltsam leben und so mehr Zeit und Energie haben, sich der religiösen Ausübung zu widmen.
_____

Soweit erstmal die Fakten. Nun noch meine Meinung dazu:

Ich halte von all dem nicht viel. Energien sollen fließen und Sex ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens. Anstatt auf Sex zu verzichten um mehr Energie und Zeit zu haben für die Religion, verbinde ich den Sex mit religiösen Akten und gehe eher in die Richtung des hieros gamos oder des Tantra, als in die Richtung des keuschen Eremiten.

Aber bitte, jedem wie es ihm gefällt. ;)


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Adeptus Exemptus
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Cryz-Tyan
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 11:45  
wenn man sexuell Enthaltsam ist kann man die überschüssige Energie in anderen Lebensbereichen einfließen lassen. Hat aber nichts mit Sexualität alleine zutun. Mit allen Dingen machbar. Das Zölibat würde ich hier als Sonderfall sehen. Durch die "Ideeausübung" gewinnt die dahinterstehende Idee an Kraft. Die Energie bleibt nicht allein im eigenen schon vorhandenen System. In jeder Form der Enthaltsamkeit, egal welches Gebiet muss meiner Meinung nach grundsätzlich ein Freudegefühl darüber erzeugt und verstärkt werden. Es muss dem anderen Überwiegen. Sonst geht es einem dreckig.

Die Crowley methode halte ich nur in Analogien betrachtet sinnvoll. Wie Los schon geschrieben hat...Enthaltsamkeit langfristig fragwürdig.Insbesondere weil sich ohne vorherige Ideenkontrolle/Beherrschung eigene neue nicht kontrollierbare Ideen bilden bzw. auch hervorbrechen können. Stichwort Zölibat, kath. Kirche.
Bei einer schwach ausgebildeten Idee ein zweischneidiges Schwert. Wie schon gesagt, wenn dann mit Freude. Z.b. darüber sich beherrschen zu können etc...
Von einem Ejakulationsrückhalt halte ich nichts... Mir tun dann schlicht und ergreifend die "Eier" weh bis der Körper so funktionieren kann wie er ausgelegt ist.

Interessant finde ich den Umgang mit dem Orgasmus ansich. Wenn Stimulation über den "Point of no Return" einfach weiterbetrieben wird ohne dem inneren Gefühl des abklingen lassens zu folgen findet eine art "innere Verpuffung" statt. Das macht dann auch 12 Stunden später noch müde und ist sehr kräftezehrend. Nach 3 Tagen rennt man dann rum wie ein Zombie. Also Vorsicht vor Damen die nicht aufhören! :D


[Editiert am 9/9/2011 um 12:03 von Cryz-Tyan]



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Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
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Ipsissimus
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LoS
Beiträge: 1057
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 12:16  

Zitat von Idan, am 9/9/2011 um 06:34
Dir ist aber schon klar, dass die Unterdrückung des Spermaflusses zur Energieerhaltung eine ÖSTLICHE Tradition ist und sämtliche Techniken aus östlichen Strömungen wie Hinduismus, Buddhismus und Taoismus stammen?


Ist mir klar, das war eher ein generelles Statement, aber auch u.a. weil es hier exzessiver betrieben wird als im Osten, wenn man sich so umhört. Das ist aber sowieso nochmal eine andere Baustelle mit dem Aus-dem-Kontext-reißen und übertreiben. Das ist wie mit den drei Typen die mit Raketenwerfern im engen Flur vor einer Tür stehen und drunter steht "just because you can - it doesn't mean you should." Und Maßlosigkeit ist meines Erachtens eher eine westliche Tradition. ;P


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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 12:23  
Ja, sehr anschaulich und fast schon nicht mehr pazifistisch, Herr Gesamtatheist. *hust*

Ich wollte noch eine Komponente ansprechen.
Ich find es immer etwas schwierig, aus einem bestimmten Kulturkreis heraus Elemente eines anderen Kulturkreises zu adaptieren.
Meines Erachtens sollte man in solchen Fragen nicht unterbewerten, wie lang eine Tradition zur Entstehung brauchte, wie ihr Weg dahin ging und auch welche Menschen [besonders auch, wie der Mensch war, was ihm wichtig war, wie er lebte, wovon er beeinflußt worde.] einen starken Einfluß darauf ausübten.
Erst vor etwa 10k Jahren sollen die Menschen sesshaft geworden sein, sprich das erste mal gesät haben, Tiere gezämt haben usw. Innerhalb dieses damit begonnen Zeitabschnittes haben sich unterschiedlichste Entwicklungen getan mit denen wir selbst heute als Menschen probleme haben können. Aber einiges ist gleich geblieben.
So soll es nachgewiesen sein, dass jeder von uns ausschließlich zu 150 Menschen/ Haustieren/ imaginären Freunden feste soziale Bindungen aufbauen kann. Und ich denke nur von diesen Menschen können wir wirklich lernen. Wenn jetzt jemand mit diesem Kreis fremden Ideen kommt, muss es immer eher ... abstrakt wahrgenommen werden, anstatt einer idee, die in diesem Kreis geboren worde.
Deswegen spekulier ich mal darauf, dass wenn fremde Ideen in das eigene Weltbild aufgenommen werden und versucht werden ausgelebt zu werden, dann kann es, muss es vielelicht auch, zu solch krankhaften "verschiebungen" kommen, die mein Vorredner bereits ansprach. Welcher werdene Priester kennt denn auch schon 50 andere, die perfekt mit dem Zölibat zurechtkommen und das auch ausleben, ausstrahlen, es vertreten und so inspirieren.
Falls irgendwer weiß, was ich eigentlich sagen wollte, Glückwunsch, ich weiß es nicht mehr. -.-
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Cryz-Tyan
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 12:43  
@chtonina
das würde bedeuten, dass Ideen nicht komplett integrierbar sind soweit sie dem Ideenschatz der 150 nicht entsprechen. Finde ich nicht.
Beispiel: Militärische Ausbildung. Unter Umständen Extrem Persönlichkeitsverändernd.


[Editiert am 9/9/2011 um 12:45 von Cryz-Tyan]



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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 12:49  
@ Scham- und Gottloser:
Wollen wir darüber sprechen das dieses Konstrukt nur ein festes für immer genau 1 Person ist und darüber, dass eine militärische Ausbildung garantiert nicht dazu angelegt wurde, die Individualität und die Bedürfnisse eines Menschen zu schützen?
Ich kann meine Persönlichkeit auch verändern indem ich in den Kongo reise, mich vor ne Kirche stelle und laut schreie, dass ich vom Teufel besessen bin.


[Editiert am 9/9/2011 um 12:49 von Chtonia]
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 14:59  
Was willst du denn vor der Kirche im Kongo? O_o Hoffen, dass dich jemand auf den Scheiterhaufen stellt? Dann behaupte lieber, du seist von Gott besessen ;))

Also, das mit den eingeschränkten Einflussmöglichkeiten sehe ich durchaus anders. Es gibt Menschen in meinem Bekanntenkreis, die mir so gut wie gar nichts können, und es gibt Menschen, denen ich nie in meinem Leben begegnen werde, die mich jedoch durch ihre Schriften oder Gedanken massiv beeinflussen.

Es ist nicht das Medium, das dich lehrt, sondern vielmehr dein eigener Verstand, der Dinge abstrahiert, reflektiert, annimmt oder abweist, teilweise sogar freiwillig untermauert. Insofern ist es, abstrakt gesehen, erst einmal ganz egal, von wem was kommt, so lange es dir plausibel erscheint.

Ich ahne aber, worauf du ursprünglich hinauswolltest: Dass der gesellschaftliche Kontext zu den einzelnen Ideen oder Traditionen fehlt, sobald diese aus ihrer Ursprungskultur in eine andere getragen werden.
Dies kann ich bedingt unterschreiben. Das schlimmste Beispiel ist in meinen Augen die populäre Meinung was Karma angeblich ist, oder was es bewirken soll...
Solches geschieht immer sehr gerne dann, wenn das Einzelne sich mit der neuen Kultur mischt, oder gerade so verstanden wird, wie man es verstehen will, weil es gerade so nützlich ist. (Die bescheuertste Erklärung eines reincarnationsgläubigen Veganers für Masttiere, die sich ja auch dann ihr Leben so ausgesucht haben müssen war: "Ja, sie suchen sich freiwillig dieses Leid aus, damit wir durch sie lernen können, unser Leben zu verändern".)

Wenn ein Mensch jedoch ausreichend skeptisch und vernunftbegabt ist, sowie glücklicherweise auch über ein bisschen weitsicht verfügt, dann wird er nicht nur diesen einen Aspekt, sondern auch den Rest der Kultur beachten. (Ich habe mir das ganze noch einmal durchgelesen, und verstehe, warum das eigentlich so selten ist *sfg*)

Zur zurückgehaltenen sexuellen Energie: Ich kann beim Thema Sperma jetzt nun nicht wirklich mitreden, denke aber im allgemeinen, dass Enthaltsamkeit völlig unsinnig ist. Ich meine, sicherlich lässt sich die angestaute Energie irgendwie umwandeln, aber jede Kompensation hat nun einmal den traurigen Nebeneffekt, dass sie das wirkliche Bedürfnis eben nicht befriedigt.
Sex ist in meinen Augen ein Grundbedürfnis, selbst wenn er nur durch bestimmte Umstände allein ausgeübt werden kann.
Ich habe auf jeden Fall nicht die geringste Lust über eine gewisse Zeitspanne total auf alles in der Richtung zu verzichten, nur um zu wissen, ob ich dann irgendwelche erhöhten Energiepotentiale verfüge.
Andererseits: Wer zufrieden ist, hat weniger Interesse daran, Energie für etwas aufzubringen (es geht ihm ja bereits gut)... wenn man also über eine längere Zeit unzufrieden ist, könnte man schon mehr bewegen (oder sähe sich dazu bewegt), als wenn man andauernd zufrieden ist.

Die Frage ist aber, wer begibt sich denn freiwillig in Unzufriedenheit, um nachher mehr Kraft zu haben? Das wäre ja so, als würde ich mir Glassscherben unter die Füße binden, damit ich endlich motiviert bin, Socken zu stricken...


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Cryz-Tyan
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 15:03  
@ Chtonia ich habe niemals behauptet, dass dies ein System ist das auf Individualität oder Schutz der Bedürfnisse der Menschen ausgelegt ist. :D
Ich wollte mit dem Argument Militär andeuten, dass es egal ist welchen Hintergrund (150 Menschen) ein Mensch hatte wenn man weiß wie man ihm neue Ideen einpflanzen kann. (Motivation, Macht und Anerkennung und Überlebensinstinkt sind hier die Triebfedern mehr Penise (Pfeilsymbol) auf die Schulterklappe zu bekommen. Je mehr Penise jemand dann hat, umso Höher ist der Rang. Und dann auch noch "schießen"...) Aber jetzt gehe ich wieder zuweit. Bitte entschuldige. Es amüsiert mich halt. :D

Anders: Lernen und soziales Umfeld/Moral ist von außen sehr stark beeinflussbar. Es gibt auch natürliche Tendenzen sich dem sozialen Umfeld gegenüber konträr zu verhalten und neue Denkinhalte anzustreben.

@Seraf
ist schon richtig. Eben deshalb muss man eine Idee dahinterstellen die stärker als der Trieb ist. Eher entwickeln. (wenn man das überhaupt möchte)

Viele Grüße


[Editiert am 9/9/2011 um 15:13 von Cryz-Tyan]



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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 9/9/2011 um 21:32  
Ach, das ist mir viel zu heiß, ich steh eher drauf, exorziert zu werden. Menno, hat denn keiner Hexenkind gesehen?[Falls nicht, hätt ich mir nen anderen Schwachsinnigen Bezug ausdenken können, den auch keiner versteht.] Dabei ist Hoskins als Religionssoziologe schon cool. Naja, aber über seine geistige Gesundheit können wir gern nochmal diskutieren, ich meine dass er debil grinsend in der Messe steht, während die ihren Glauben und damit einer sozial sehr bedenklichen Verfälschung ihrer ursprünglichen Auffassungen zelebrieren und er sich gerade von der afrikanischen Einstellung zu Religion hingezogen fühlt [und besonders die Art wie er sich dazu äußert], ist m.E. ziemlich bedenklich.

Zudem: Wie kommt es denn dazu, dass Leute auf solcherlei "Phallussymbole" abfahren? Ob das zufällig auch an Erziehung und Umfeld liegen kann? Ach, das wär zu einfach. Und Frustrationen die in diesem Umfeld entstehen werden ja nie darin münden, dass irgendwer rebelliert und zufällig genau das Gegenteil vieler Normen erstrebenswert erscheinen lassen... Doch ernsthaft, die Welt ist ein böses überdimentionales Wesen, das unsere Seelen verdirbt und versucht bei verschiedenen westlichen Regierungen Genehmigungen einzuholen, uns alle dahinraffen zu dürfen. Wollen wir einen bundesweiten Feiertag für sie einfordern?
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Ipsissimus
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 10/9/2011 um 03:35  
Na soland Du nicht exerziert, sondern exorziert wirst.. :D

Hm, ich halte das Militär für ein schwieriges Beispiel, weil viel mit Konditionierung, Ängsten (vor Verantwortung, vor Unordnung, Hierarchie- und Strukturmangel) und überlebensfeindlicher Umgebung als Lehrmittel gearbeitet wird. Zugegeben, es verändert das Verhalten und Gefühlsleben - aber in meinen Augen bleibt der Mensch wie er ist und nur sein für gewöhnlich innerst begrabenes kommt dabei hervor: Angst, Manipulierbarkeit, Grausamkeit. Und ihre Kinder. Und ihre Kindeskinder. All das was gewohntermaßen unterdrückt wird, instrumentalisiert anstatt es zu bessern oder zu beseitigen. Zugegeben, das ist jetzt ein wenig übertrieben und verallgemeinert und bei weitem nicht alle Soldis die ich kenne fallen in die Ergebnisse dieser Kategorie, aber wenn man bei der Ausbildungsthematik bleibt ist das letzten Endes das Mittel und ich kann mich dafür nur von dem Punkt erwärmen, daß man es selbst in die Hand nimmt, dafür braucht man aber auch nicht das Militär oder irgendwen sonst.

Aber ich glaube ich schweife ab..


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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 10/9/2011 um 13:00  

Zitat von LoS, am 10/9/2011 um 03:35
Na soland Du nicht exerziert, sondern exorziert wirst.. :D


Warum glaub ich dir nicht, dass es ein einfaches Wortspiel ist und Du es sogar noch anstößiger meinst, als es auf den 2. Blick aussieht?
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Fussvolk
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Kial
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red_folder.gif erstellt am: 11/9/2011 um 01:30  
O.K., paßt, ist ebenfalls mein erstes Posting hier :D

Was ich selbst seit längerem praktiziere, ist die Nutzung des sogenannten Jen-Mo-Punktes (kommt aus dem Taoismus, ich selbst hab's aus dem Buch "Das Tao der Sexualität" von Stephen Chang). Der Punkt liegt ziemlich genau zwischen dem Mittelpunkt des Dammes und dem Anus und verhindert, daß während des Orgasmus ejakuliert wird. Durch festen (also wirklich festen) Druck auf den Punkt, kurz bevor man 'kommt'. Wodurch man zum einen die Körperenergien nicht nur schont, sondern stärkt (durch Verteilung der freiwerdenden Power im Körper).

Meiner Erfahrung nach sehr praktikabel für jede Art von Energiearbeit ... durch regelmäßiges Training dieses Punktes (indem man den Muskel - den, mit dem man auch den Urinfluß 'abstellen' kann - mehrmals täglich 5-6 Mal hintereinander kurz anspannt und wieder losläßt) kann man irgendwann sogar auf das 'Drücken' verzichten und den Punkt nur über die Damm-Muskulatur betätigen.

Ist dann auch eine sehr schöne Technik für den 'normalen' Sex. :)

LG,
Kiàl.


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Ipsissimus
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 11/9/2011 um 21:35  

Zitat von Chtonia, am 10/9/2011 um 13:00
Warum glaub ich dir nicht, dass es ein einfaches Wortspiel ist und Du es sogar noch anstößiger meinst, als es auf den 2. Blick aussieht?


Immer diese haltlosen Unterstellungen.. tz! :D


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