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Autor: Betreff: Musik x Magie
Studius
Studius

Scorchaz
Beiträge: 21
Registriert: 4/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/1/2012 um 21:51  
hallo!
da ich hier nur extrem selten mal überhaupt einen neuen beitrag lese, hab ich mir gedacht hier meine fantasien reinzuschreiben die mich seit jahren schon interessieren und mal gerne so von euch mal paar anschauungen einzusammeln die mir vielleicht weiterhelfen können.
(und nebenbei ich hab keine "magischen" vorerfahrungen^^)
also: seit jahren ist es bei mir so wenn ich mich unterwegs in der bahn und oft zuhause einfach nur entspannen will, lasse ich überkrasse kämpfe mit superheldenkräften mit eis-feuer-blitz-geballere und superschnelle moves die die anstürme der charakteren von dragonball ähnelt als film durch meinen kopf laufen...
mit.. wie auch erwartet.. mich als hauptrolle ^^
so.. und ich stelle mir auch supergerne kaleidoskop-artige entfaltungen in farben (je nach ton interpretiert) die sich im rhythmus der musik bewegen und fühl mich dabei immer sehr geborgen (is ja auch klar ich verzieh mich in meine eigene welt xD)
und joa wie soll ich das noch beschreiben ich denke man kann sich vorstellen was ich mache ^^
und jetzt ist halt meine hauptfrage in welcher form kann musik dazu verwendet werden "magische" dinge zu praktizieren?
klar ich kann nicht jeden beat dazu benutzen eine druckwelle aus meinem körper entstehen zu lassen oder sonst irgendwie (wie in meiner traumwelt halt :P)
aber ist es vielleicht möglich wenn man z.b auf ner open-air ist und sich in die mitte der sich vergessenden masse drängt und "konzentriert/in trance" mal einfach richtig abgeht, dass man eine art aura hervorruft die irgendwas bestimmtes auf die umgebung hinstrahlen kann.

mal eine logische vorstellung dazu:
du bist auf der tanzfläche und tanzt entspannt zur musik und alles is friedefreude eierkuchen. dann kommt irgendein typ der voll auffällig gekleidet ist und abgeht wie ein frosch auf mdma, aber das sieht sooo passend und inspirierend drauf, dass du dazu motiviert wirst, einfach mal so richtig die sau rauszulassen ^^
oder was anderes:
wenn man für eine einheit von soldaten auf die trommel haut damit sie ihren schritt besser synchronisieren

also ich hoffe ihr wisst was ich damit meine :P
kann man ohne werkzeuge durch eine trance im tanz und mithilfe von musik leute so beeinflussen, sogar ohne dass sie die musik hören weil ich.. z.b sie als einziger in meinen kopfhörern hab? ^^
würde mich gerne über andere ansichten freuen
schönen abend~
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Philosophus
Philosophus

voice
Beiträge: 117
Registriert: 6/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/1/2012 um 22:21  
Hallo

und jetzt ist halt meine hauptfrage in welcher form kann musik dazu verwendet werden "magische" dinge zu praktizieren?

Allso wer mich kennt weis das ich mit dem wort magie nicht viel anfangen kann denn es bezeichnet für den einen alles und für den anderen nichst doch beide personen sind damit durchwoben und gehoren einem ewigen gespinnst aus allen zu.

Zu deiner Frage, wenn ich es einfach definieren möchte würde ich sagen alles ist klang und jeder klang erzeugt eine schwingung und jede schwingung ist eine aktion und zu jeder Aktion volg eine reaktion die auch wieder im ursprünglichen ein " klang" war der eine schwingung erzeugt und wirkt.

Es gibt "töne" die öffnen Herzen und Töne die öffnen tore so wie ein einziger Ton dich ins verderben zwingen kann wen ndu fähig bist ihn zu hören. Alles ist komposition und "laut" in dem es auf seine eizigartigkeit manchmal auch so leise ist das man davon erschlagen werden kann.

Du kannst den Menschen mit bestimmten Frequenzen die man auch hören kann beeinflussen in dem du sie damit aus ihren ursprünglichen "klang" wirfst allso den rytmus trennst in dem sie agieren und sie somit beeinflussen kannst, was welcher Ton an Information in shcwingung trögt is dann eine ganz andere Sache


kann man ohne werkzeuge durch eine trance im tanz und mithilfe von musik leute so beeinflussen, sogar ohne dass sie die musik hören weil ich.. z.b sie als einziger in meinen kopfhörern hab? ^^

wenn du weist wie du durch den Fluss der energie der durch dich fliest, durch deinen willen farbe oder ton gibts wird er das sein was du aus ihm machst. diese Energie wie ich sie gerne nenne oder dieser Klang ist erst durch dich als "resonaz" zu dem geboren worden, du selbst hast es mit deinem gedankengut in der hand welche farbe der Ton bekommt, das bedeute aber nicht das du es immer hören kannst denn wer kennt schon den Ton des lebens?


____________________
...::: Ich bin weniger als Du, aber mehr als du denkst :::...
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 5/2/2012 um 20:08  

Zitat von Scorchaz, am 18/1/2012 um 21:51
dass man eine art aura hervorruft die irgendwas bestimmtes auf die umgebung hinstrahlen kann.


Den Teil mit den Kopfhörern beantwortest du dir hier ja eigentlich schon selbst. Die Musik kann ohne von anderen gehört zu werden einen Einfluss auf dich ausüben, den du dann umgewandelt auf andere "hinstrahlen" kannst. Wie stark der Effekt dann ist hängt aber von der Empfangsbereitschaft der anderen ab.

Was "irgendwas bestimmtes" angeht ist meine Erfahrung das es Musik gibt, die gezielt etwas bestimmtes auslöst. Die Frage wäre halt welches bestimmte Ziel du erreichen willst und ob du die passende Musik dazu kennst.
Antwort 2
Novize
Novize


Beiträge: 7
Registriert: 23/6/2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 5/2/2012 um 23:36  
Musik ist eine Form Magie auszudrücken. Einige Brüder- und Schwester Meister-Magier bestreiten ihren beruflichen Alltag als Musiker in bekannten Bands. Auf der Bühne können sie die Energie der Massen steuern, einfangen und für eigene Zwecke verwenden. Hier ein Zitat eines der größten magischen Schwergewichte in Deutschlands Okkulter Szene:

Zitat:
Obwohl Saturn ja bekanntermaßen kein Freund der venusischen Künste ist, verleiht seine geistige Kristallisation und damit einhergehende Verinnerlichung dem Adepten doch jene Kraft um die in ihm schlummernde Kreativität zur höchsten Vollendung zu führen. Carsten Klatte


Als Beispiel eines gelungenen Magischen Songs sei hier der Song "Remote View" von Lacasa Del Cid genannt, welcher auf einem Logentreffen der Fraternitas Saturni entstand. Einige Darsteller in dem Video kommen ebenfalls aus der Loge.

http://www.youtube.com/watch?v=pd-uM9Fyb28

Nach den bekannten Querelen in der Loge bietet heutzutage nunmehr ausschließlich der Magische Salon denjenigen Brüder und Schwestern eine geistige Heimat, die die geistigen Fähigkeiten besitzen den Saturnweg + Kunst in Einklang zu bringen.

S.I.N.D.S.

Der Großmeister des magischen Salons
http://magischer-salon.blogspot.com/


[Editiert am 5/2/2012 um 23:36 von Magischer-Salon]
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Magus
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 6/2/2012 um 14:13  
^^ hab mir den song angehöhrt, gefällt mir ist zumindest meine richtung.

magie ausdrücken einerseits fällt es mir leicht andererseits schwer, das ist meinermeinung nach mit der mystik gleichzusetzen beides sind dinge die ich sag mal den willen stärken, einen in eine trance bringen und einen in zustände bringen in denen es leichter ist mit energie umzugehen zumindest hat es den anschein; aber ich sehe hier keine direkte magie, auch schwindet die hemmschwelle seine eigenen grenzen zu überschreiten aber direkte magie, da bin ich skeptisch.

es gibt natürlich gefühle die man herforrufen kann die bei den meisten gleich sind und dafür gibt es natürlich auch allgemeine korrespondenzen in der grundenergie, aber das problem das ich dabei habe, ist allgemein dass die magie je mehr leute beteiligt sind umson schwammiger ungenauer wird, ob da eine konkrete magische operation möglich ist wage ich unter realen bedingungen zu bezweifeln.
ka kommt dann wieder ne menge luft raus die sich verselbstständigt, und das macht doch keinen sinn.

da gibts doch einfachere wege

Aszan


[Editiert am 6/2/2012 um 14:15 von Aszan]



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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 6/2/2012 um 19:05  
Was mir bei dem verlinkten Lied von Lacasa Del Cid, aber auch bei bekannten okkulten Musikgruppen wie Coil oder Ain Soph, ziemlich stark auffällt ist die Verwendung von dunklen Klängen. Vielleicht wäre es innerhalb dieses Threads ganz interessant das mal näher zu analysieren. Ich finde es nämlich, trotz des gehäuften Auftretens, garnicht mal so naheliegend. Natürlich gibt es durch dunkle Klangfarben einen bestimmten Effekt, aber doch auch durch andere Arten von Klängen.


Zitat von Aszan, am 6/2/2012 um 14:13

da gibts doch einfachere wege


Auch wenn ich noch sehr neu im Forum bin, das habe ich mir beim lesen älterer Threads hier auch schon häufiger gedacht.
Es hilft oft wenn man sich klar macht, das Begriffe (z.B. auch "Magie") nur Dinge bezeichnen und nicht selbst diese Dinge sind.
Antwort 5
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/2/2012 um 00:48  

Zitat von Aszan, am 6/2/2012 um 14:13
aber ich sehe hier keine direkte magie, auch schwindet die hemmschwelle seine eigenen grenzen zu überschreiten aber direkte magie, da bin ich skeptisch.

Nimmst du dieses energetische Farbenspiel nicht wahr oder nennst du so etwas nicht magisch?

Und ich finde es gerade faszinierend, den Effekt kenne ich sonst fast nur von Live-Aufnahmen.
@Magischer-Salon: :thumbup: und wie macht man sowas??

Zitat:
da gibts doch einfachere wege

püh :exclam:
Antwort 6
Magus
Magus

Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 7/2/2012 um 01:25  
@sarija ^^ versteh mich nicht falsch ich denke schon dass man durch musik magie betreiben kann die frage ist nur welche und vorallem wie mächtig ist diese welche leistung ist daraus zu gewinnen.

zu deiner frage energetisches farbenspiel, ich denke das kann jeder musik einlegen die augen zu machen und sich farben vorstellen, dazu noch ein paarmal den kopf drehen bis einem schwindlg wird un schon ist die trance geboren. das krigt jeder drittklassige hippie hin.

aber ob das magie ist, ich will mich damit garnicht auseinandersetzen das gehört klar in die gruppe trance, ohne wenn und aber.

dennoch in meiner antwort habe ich mich mit der frage auseinandergesetzt ist durch musik eine magische handlung möglich das heist, kann ich wie bei einem ritual allein durch ein paar töne den effekt erzielen den ich durch energetik oder ein ritual herforrufe.
darum gings mir um nichts anderes.

zitat von magischer salon: die energie der massen steuern empfangen und für eigene zwecke verwenden.
dieses zitat war für mich ausschlaggebend die frage ist ist das eine magische handlung oder ein trancemittel. man muss die energien unterscheiden musik und alles was man sieht das sind dinge die in uns impulse auslösen sie reizen uns dass unser selbst energie bewegt, aber hier ist von energie einfangen die rede, als wolle der musizierende wie mit einem großen fächer die energie einsaugen und aus ihr eine form modellieren. und das denke ich ist nicht der fall . ich bin immernoch der meinung dass das nur mittel zum zweck ist eine art aufputschmittel wie die trance.

wirkliche magie kann ich mir eigentlich fast nur in form von musikalischen tiefen sigillen vorstellen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass sich jemand die mühe gemacht hat oder das wissen besitzt für so eine leistung.

Aszan


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 7/2/2012 um 13:04  
@Aszan: Die Schleimerei widert mich ja jetzt selbst schon beinahe an, aber ich schätze, wenigstens eine deiner Vorannahmen ist falsch.

Greetz
Antwort 8
Magus
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 7/2/2012 um 15:12  
^^ jetzt wirds interessant, Sarija du schätzt ohne sachliche begründung dass eine meinr vorannahmen falsch ist, also gehst du davon aus dass der großteil richtig ist, das ist ja schon fast religiös.

wir sind doch hier um uns zu unterhalten um pro und kontaargumente zu finden, das ist doch langweilig wenn da jemand sagt, ich denke ich hab da so ein gefühl dass irgendwas da nicht stimmen kann.
das ist typisch esotherisch und ein sehr einseitiges denken, wieso denkst du dass ein teil meiner vorannahme falsch ist, welcher teil ist es welche argumente hast du. ist das ein bauchgefühl oder belehren dich deine erfahrungen eines besseren.

umarmen wir die bäume und nennen das dann magie, traurig aber wahr sowas hört man immerwieder, ich bin doch sehr bestrebt den begriff magie nicht schamlos der allgemeinheit auszusetzen damit sie ihn zerfleischt mit ihren "magischen" gefühlen .

Aszan


[Editiert am 7/2/2012 um 15:16 von Aszan]



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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2012 um 22:26  
Um zum Thema zurückzukommen...


Zitat von Aszan, am 7/2/2012 um 01:25

dennoch in meiner antwort habe ich mich mit der frage auseinandergesetzt ist durch musik eine magische handlung möglich das heist, kann ich wie bei einem ritual allein durch ein paar töne den effekt erzielen


In den Beiträgen hier wird über verschiedene Dinge geredet, die man bei der Frage nochmals trennen sollte:

1) Durch bzw. unter Mitverwendung von Musik HÖREN einen gezielten Effekt auf andere ausüben.
2) Durch bzw. unter Mitverwendung von Musik SPIELEN einen gezielten Effekt auf andere ausüben.
3) Durch bzw. unter Mitverwendung von Musik HÖREN einen gezielten Effekt auf sich selbst ausüben.

(Mindestens) Punkt 4 gäbe es dann natürlich auch noch.

Wichtig ist auch das der gezielte Effekt unter gleichen Bedingungen wiederholbar sein muß, sonst ist es keine Magie.
Antwort 10
Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 8/2/2012 um 23:30  

Zitat von Augustus, am 8/2/2012 um 22:26

Wichtig ist auch das der gezielte Effekt unter gleichen Bedingungen wiederholbar sein muß, sonst ist es keine Magie.


Wie stellst du denn bitteschön "gleiche Bedingungen" her?
Ist nicht, gerade wenn du nicht ausschließlich auf dich wirks t [Du bist ja nicht der einzige Faktor], eine Situation nie vollkommem einschätz- und kontrollierbar, demzufolge mit einer anderen nicht vergleichbar?
Ich weiß, sehr offtopic, aber nicht uninteressant.
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 9/2/2012 um 19:16  
Ja, die Frage ist natürlich durchaus berechtigt. Wie du schon andeutest betrifft sie in erster Linie die Wirkung von Magie auf andere, zielt also letztlich auf die Frage ob und wenn ja unter welchen Bedingungen eine Magieanwendung auf andere überhaupt möglich ist. Mit den anderen Faktoren meinst du glaube ich dasselbe wie Aszan mit seinem Satz „dass die magie je mehr leute beteiligt sind umso schwammiger ungenauer wird“...

Persönlich wende ich Magie grundsätzlich nur auf mich selbst an. Ich würde aber schon sagen, dass gerade die Einschätz- und Kontrollierbarkeit unabdingbar ist. Wie sollte man den Effekt erfolgreich erzielen wenn man nicht die Kontrolle hat (natürlich kann immer mal etwas schiefgehen, aber das ist dann halt keine erfolgreiche Magieanwendung)?

Mir kommen da zwei mögliche Fälle (können gerne um weitere ergänzt werden) in Bezug auf das von dir gesagte in den Sinn:

1) Man wendet die gleiche Technik häufiger an, erreicht aber nur (sagen wir beispielshalber) jedes zehnte mal den gewünschten Effekt. Da würde sich dann die Frage stellen ist es noch Magie oder eher Zufall oder Mystik? Und wie brauchbar und effektiv wäre es, wenn die Technik nicht jedes mal funktioniert?

2) Ausgehend von meinem Satz „das der gezielte Effekt unter gleichen Bedingungen wiederholbar sein muß“:
Sagen wir der Einfachheit halber, der beim ersten Mal erzielte Effekt war das 100% ideale Ergebnis. Unter gleichen Bedingungen wäre er genau so wiederholbar, da er ja durch die magische Technik erzielt wurde. Wie du schon anmerkst ist die Situation dadurch das andere beteiligt sind aber nicht ganz gleich. Du erzielst also beim zweiten Mal 73% der Wirkung, beim dritten Mal 94%, beim vierten Mal 69% usw. Wenn diese geringeren Wirkungen immer noch zufriedenstellend sind ist es sinnvoll die Technik weiter anzuwenden, da du den Effekt ja immerhin, wenn auch etwas schwankend, wiederholen kannst. Unter gleichen Bedingungen wäre der Effekt aber wieder 100%.

Um nicht ganz vom Thema abzukommen ;-) würde ich das Ganze jetzt einfach mal auf die von mir genannten Bereich
1) Durch bzw. unter Mitverwendung von Musik HÖREN einen gezielten Effekt auf andere ausüben.
2) Durch bzw. unter Mitverwendung von Musik SPIELEN einen gezielten Effekt auf andere ausüben.
umleiten und als Frage in den Raum stellen.

Die Idee innerhalb dieses Themas mit einzelnen, gezielt ausgewählten Youtube-Beispielen zu arbeiten finde ich übrigens sehr gut. Leider hat Magischer-Salon zum aktuellen Beispiel bisher nur nichts dazu geschrieben warum es sich um einen gelungenen magischen Song handelt und welche Wirkung er haben soll. Aber vielleicht schaut er ja nochmal hier rein. Ansonsten wären natürlich auch weitere Beispiele sinnvoll.


[Editiert am 9/2/2012 um 19:23 von Augustus]
Antwort 12
Magus
Magus

Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2012 um 16:56  
@Augustus

ja es währe wirklich schön wenn die herren Fraternitas Saturni mal erzählen würden was sie mit ihrem lied meinen bewirken zu wollen, meinermeinung nach ist da mehr mystik wie magie im spiel, aber ich lasse dem hier schreibenden natürlich die möglichkeit sich zu rechtfertigen.

ich habe mir die beiträge durchgelesen und bin da wirklich sehr skeptisch, wiegesagt für die praxis als trancemittel das verstehe ich, es ist nachvollziehbar. aber nach den beiträgen bisher kommt mir allmählich der gedanke dass das neuland für die meisten magier ist immerhin hatten wir hier einen beitrag aus einer bekannten magischen loge die nicht mehr darüber gesagt haben als dass sie hin und wieder musik miteinander spielen. und mehr magie hab ich da auch nicht gesehen als bei den jamsassions die ich früher mit meiner band gemacht habe.

und auch bei den zwei bereichen die du genannt hast, sehe ich nicht mehr potenzial als zb das herforrufen bestimmter gefühle oder wie schon erwähnt das erzeugen einer trance.

mir geht da einfach dieser direkte satz ab, wenn ich ein ritual mache hat das einen ganz bestimmten sinn, wenn ich sigillenmagie mache ist das auch ein satz, aber wenn ich anderen ein lied vorspiele dann sind das einfach nur töne, es ist nicht so dass diese töne einfluss auf den energiekörper der personen haben, viele magier sprechen ja von schwingungen aber das sind andere schwingungen die sich in der energie eines wesens befinden keine töne,
ich finde immernoch eine melodie ist viel zu ungenau um energetische sätze oder befehle zu übermitteln und der umfang dieser tonsprache das sind einfach zu wenige töne die abweichungen sind zu groß, wie soll man mit 12 tönen einen satz bilden und vorallem wie soll man einem gegenüber die übersetzung dazu einbrennen.

^^ ich bin mit dieser frage überfordert und mehr als fragen ist in diesem thema nicht herausgekommen, ich sehe in der magie also der konkreten magischen operation mittels musik keine zukunft. und ich bin niemand der rituale einfach so hinnimt ich hinterfrage eigentlich alles aber hier stoße ich an meine grenzen. man kann einem fisch ja auch nicht fliegen beibringen.

^^

Aszan


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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 10/2/2012 um 21:47  

Zitat von Augustus, am 9/2/2012 um 19:16
Ja, die Frage ist natürlich durchaus berechtigt. Wie du schon andeutest betrifft sie in erster Linie die Wirkung von Magie auf andere, zielt also letztlich auf die Frage ob und wenn ja unter welchen Bedingungen eine Magieanwendung auf andere überhaupt möglich ist. Mit den anderen Faktoren meinst du glaube ich dasselbe wie Aszan mit seinem Satz „dass die magie je mehr leute beteiligt sind umso schwammiger ungenauer wird“...

Nun bin ich ernstlich am grübeln, was mir mehr schmeichelt, dass du meine Frage mit dem wunderbaren Titel "berechtigt" würdigst, oder dass du eine meiner Aussagen mit denen Aszans gleichsetzt. Mit u.a. seinen Beträgen hab ich Neujahr mit Freunden Bullshitbingo gespielt.


Zitat von Augustus, am 9/2/2012 um 19:16
Ich würde aber schon sagen, dass gerade die Einschätz- und Kontrollierbarkeit unabdingbar ist.

Ähm, wieso? Ich glaub, da spricht eher die Angst, Kontrolle zu verlieren, als die Stimme praktischen Nutzens.



Zitat von Aszan, am 10/2/2012 um 16:56

aber ich lasse dem hier schreibenden natürlich die möglichkeit sich zu rechtfertigen.

Rechtfertigen?


Zitat von Aszan, am 10/2/2012 um 16:56

ja es währe wirklich schön wenn die herren Fraternitas Saturni mal erzählen würden was sie mit ihrem lied meinen bewirken zu wollen


Zitat von Aszan, am 10/2/2012 um 16:56
sehe ich nicht mehr potenzial als zb das herforrufen bestimmter gefühle oder wie schon erwähnt das erzeugen einer trance.


Zitat von Magischer-Salon, am 5/2/2012 um 23:36
Auf der Bühne können sie die Energie der Massen steuern, einfangen und für eigene Zwecke verwenden.

Ist sicherlich das, was Augustus unter 2. verbuchte.


Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen:

Durch musikalische Verarbeitungen, nehmen wir z.B. die Alicereihe von Stillste Stund, können Paradigmen entstehen.
Es kann zu Divinationen herangezogen werden. [Siehe Alice nach ihrem Tod (ab 3:25) in Anbetracht, dass sie die geistige Reife einer 12jährigen innehaben müsste; durch Tanz induzierte Trance auf Basis einer Endlosschleife (1:21 - 2:01)]
Beherbergt einen bunten Strauß an verwertbaren Polaritäten; Lauryna als Rachegottheit, aber auch als Schicksalsgottheit ist äußerst effizient; ist sogar für Arbeiten an "eigenen Unzulänglichkeiten" geeignet.


[Editiert am 10/2/2012 um 22:17 von Chtonia]
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Gast
red_folder.gif erstellt am: 12/2/2012 um 17:04  
@Aszan:


Zitat von Aszan, am 10/2/2012 um 16:56
aber nach den beiträgen bisher kommt mir allmählich der gedanke dass das neuland für die meisten magier ist


Nachdem du das erwähnt hast ist mir auch aufgefallen das mir in Bezug auf magische Traditionen der letzten Jahrtausende auf Anhieb wenig dazu einfällt, bis halt auf den Trancebereich besonders im Schamanismus. Entweder ich übersehe da vieles oder es wird einen Grund haben, warum das in der Vergangenheit so wenig genutzt wurde. Das müßte nicht zwangsweise bedeuten das Magie über Musik garnicht möglich ist, nur vielleicht ists in der Anwendung zu kompliziert oder weniger effektiv als andere Methoden.
Ich hatte bisher in der Beziehung immer nur an Magieanwendung ZUM Musik machen (z.B. Invokationen) oder eben an Trancehilfsmittel gedacht, diese Lücke bei allem anderen fällt mir erst jetzt auf. Sollte im weiteren Verlauf der Diskussion nichts weiteres mehr rauskommen wäre sie somit dadurch dennoch gewinnbringend für mich gewesen.
In Bezug auf die Traditionen könnte man höchstens noch anmerken das speziell durch verschiedene elektronische Musikinstrumente oder auch allgemein Tonbandaufzeichnungen vielleicht im 20. Jahrhundert ein paar neue Möglichkeiten dazu gekommen sind. Aber das ist jetzt natürlich auch wie du schon anmerkst nur spekulatives Herumstochern ohne konkretes praktisches Beispiel.
Da ich da auch überfragt bin muß ich mal schaun wie sinnvoll es noch ist mich weiter an dem Thema zu beteiligen. Vielleicht bekommts ja auch noch ne ganz andere Richtung.


@Chtonia:
„Berechtigt“ ist für mich ein ganz normales Wort ohne jede abwertende Bedeutung.


Zitat von Chtonia, am 10/2/2012 um 21:47

Ähm, wieso?


Warum das meiner Meinung nach so ist hatte ich direkt nach dem von dir zitierten Satz und unter Punkt 1 und 2 des Beitrags geschrieben. Wobei das natürlich nur Beispiele waren, Schwankungen von lediglich 30% würde ich noch als sehr kontrolliert empfinden, wenn mindestens ein wichtiger Faktor der Operation total unkontrolliert ist stelle ich mir die Auswirkungen deutlich schlimmer vor.
Falls du da praktische Erfahrungen anderer Art gesammelt hast wäre es für mich aber natürlich interessant wenn du davon berichtest (gerne auch detaillierter).


Zitat von Chtonia, am 10/2/2012 um 21:47

Ich glaub, da spricht eher die Angst, Kontrolle zu verlieren, als die Stimme praktischen Nutzens.


Nein, ich hab ehrlichgesagt fast mehr mystische als magische Erfahrungen, wo deine Kriterien der Nicht-Einschätz- und Kontrollierbarkeit ja zutreffen und finde sowas durchaus nicht unangenehm. Aber Magie ist halt für mich etwas anderes.


Zitat von Chtonia, am 10/2/2012 um 21:47

Ist sicherlich das, was Augustus unter 2. verbuchte.


Ja, aber das Beispiel ist doch ein Musikvideo und kein Live-Konzert? Da sind die Zuschauer in der Regel nicht im selben Raum, vielleicht nicht mal auf dem selben Kontinent, schauen zu verschiedenen Zeiten, während die Bandmitglieder vielleicht auch räumlich voneinander getrennt sind und eventuell sogar gerade schlafen. Da verstehe ich nicht ganz wie das funktionieren soll. Ehrlichgesagt tue ich das nicht mal bei einem Live-Konzert. Das Band und Publikum sich mit ihrer Energie gegenseitig beeinflussen ist doch bei jedem halbwegs guten Konzert der Fall. Was wird also genau anders gemacht?


Zitat von Chtonia, am 10/2/2012 um 21:47

Beherbergt einen bunten Strauß an verwertbaren Polaritäten; Lauryna als Rachegottheit, aber auch als Schicksalsgottheit ist äußerst effizient; ist sogar für Arbeiten an "eigenen Unzulänglichkeiten" geeignet.


Kannst du das näher ausführen? Ich verstehe noch nicht ganz wie und was du machst.
Antwort 15
Adeptus Minor
Adeptus Minor


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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/2/2012 um 11:22  

Zitat von Augustus, am 12/2/2012 um 17:04
@Chtonia:
„Berechtigt“ ist für mich ein ganz normales Wort ohne jede abwertende Bedeutung.

Aber es impliziert, dass es deiner Meinung nach Fragen gibt, die es nicht sind.
Hmm... Wohl mal wieder Grundsatzunterschiede.


Zitat von Augustus, am 12/2/2012 um 17:04

Warum das meiner Meinung nach so ist hatte ich direkt nach dem von dir zitierten Satz und unter Punkt 1 und 2 des Beitrags geschrieben.

Ich hab mich wohl etwas komisch ausgedrückt.
Ich frag mich einfach, wenn für dich Effektivitätsunterschiede in Ritualen gibt, wieso gehst du nicht in jede einzelne Situaltion mit nem anderen Ritus, der dir intuitiv gerade besser erscheint? Klar, es kann dann eben daneben gehen, oder keine Wirkung haben, aber zu glauben, man, als einzelner kleiner Mensch, könne immerzu mit einem bestimmten Ritual agieren und Erfolg haben, klingt für mich einfach befremdlich. Es erscheint mir erfolgsversprechender, praktisch auch nützlicher, mir klar zu machen, wie sehr ich reagiere, auf alle möglichen Einflüße, wie sehr ich in meinen Arbeiten immernoch passiv, immernoch lediglich frei in der Wahl meiner Abhängigkeiten bin.
Es ist die Hölle, abstrakte Gedanken in Worte fassen zu müssen. -.-


Zitat von Augustus, am 12/2/2012 um 17:04

Ja, aber das Beispiel ist doch ein Musikvideo und kein Live-Konzert? Da sind die Zuschauer in der Regel nicht im selben Raum, vielleicht nicht mal auf dem selben Kontinent, schauen zu verschiedenen Zeiten, während die Bandmitglieder vielleicht auch räumlich voneinander getrennt sind und eventuell sogar gerade schlafen. Da verstehe ich nicht ganz wie das funktionieren soll. Ehrlichgesagt tue ich das nicht mal bei einem Live-Konzert. Das Band und Publikum sich mit ihrer Energie gegenseitig beeinflussen ist doch bei jedem halbwegs guten Konzert der Fall. Was wird also genau anders gemacht?

Also, zuerst war das eher ein Beispiel, um zu zeigen wie superlativreich die doch sind, eben einfach um zu werben.
Aber gehen wir mal davon aus, dass jeder Hörer eines Liedes unterschiedlich an dem gehörten sich anhaftet, er gibt sich im Grunde unterschiedlich weit hin, das heißt, durch die Informationen, die in einem Lied schwingen, oder durch eine Intention, oder durch eine bestimmte Melodie, was auch immer, könnte auf einen Hörer gewirkt werden. Er könnte gezielt beeinflußt werden oder als energetische Grundlage bemessen werden, er könnte ein Teil in der Entstehung einer Tulpa sein. Ich meine, Zeit muss ja nicht linear sein, ich kann mich doch, um Energie zu ziehen, genauso auf vergangene oder sehr wahrscheinliche zukünftige Ereignisse beziehen. Selbst wenn mein Gedankengang gerade Bullshit ist, dann hab ich doch diese Erwartung in mir, es ist doch nicht weniger real, nur zieh ich dann vielelicht woanders her, oder aus "tieferen Schichten" meines "Wesens"
Und darum geht es meiner Erfahrung nach auch bei den Alice-Sachen.
Lauryna z.B. erscheint mir sehr, sehr real, was ja nicht ausschließlich in mir begründet sein muss.
Die Polaritäten, die ich bemerkte, sind ja schon in der "Hinter den Spielgeln" Vorlage von Lewis Carroll essenziell. pfff... Zum einen ist es ja so, dass wir Menschen immerzu in Polaritäten betrachten und es sind einfach welche, die anders aufgemacht sind, anders angegangen werden können, als durch eine andere Bearbeitungsweise. Es wirkt unverbraucht. Zum anderen geht es in Polaritäten ja auch um Akzeptanz, in Akzeptanz liegt einfach so viel Kraft, so viel Energie, so viel Berührungspunkte zu "tiefer in mir". Und je weiter diese Vorstellung von Polarität getragen wird, verinnerlicht wird, steckt ja auch Berührungspunkt "tiefer in mein Gegenüber" darin. Ich hoffe, du blickst noch durch, was ich sagen will.


[Editiert am 13/2/2012 um 11:25 von Chtonia]
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red_folder.gif erstellt am: 14/2/2012 um 22:14  

Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Aber es impliziert, dass es deiner Meinung nach Fragen gibt, die es nicht sind.


Ja, natürlich. Das bezog sich auf den Hinweis, dass deine Frage OT sei. Da sie sich aber auf eine Grundsäule bezieht, auf der anderes hier aufbaut, finde ich sie dennoch in diesem Zusammenhang sehr sinnvoll. Und natürlich sind, da es sich hier um ein Thema mit bestimmten Diskussionsgegenstand handelt, auch Fragen vorstellbar die überhaupt nicht passen würden.


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Ich frag mich einfach, wenn für dich Effektivitätsunterschiede in Ritualen gibt, wieso gehst du nicht in jede einzelne Situaltion mit nem anderen Ritus, der dir intuitiv gerade besser erscheint?


Da ich wie schon geschrieben nur Magie auf mich selbst anwende [ich bin auch generell ziemlich skeptisch was das Zustandekommen eines direkten magischen Effekts auf andere, ohne das diese selbst dabei auch Magie wirken, angeht. Aber das wären jetzt Grundsatzdiskussionen.] gibt es dieses starke Zufallsmoment, das du mit „jede einzelne Situation“ bzw. „alle möglichen Einflüße“ beschreibst (?) bei mir eigentlich nicht. Und die Effektivitätsunterschiede kommen einfach dadurch zustande, dass ich die Technik dann noch nicht gut ausführe. Da der Grund warum ich überhaupt Magie anwende aber persönliche Weiterentwicklung ist und die Fähigkeiten, die man für höhere Ebenen braucht steigen werden, muß ich halt besser werden.
Intuition ist „gehirntechnisch“ gesehen übrigens ja radiales Denken, d.h. du greifst unterbewusst blitzschnell auf gespeicherte vergangene Erfahrungen zurück und vergleichst sie mit der aktuellen Situation. Ich möchte dir da jetzt ja keine Angst machen ;-) aber dein Denken ist auf dieser tieferen Ebene eventuell näher an meinem als du denkst, denn genau das hier


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

aber zu glauben, man, als einzelner kleiner Mensch, könne immerzu mit einem bestimmten Ritual agieren und Erfolg haben


ist ja dann die Grundlage, auf der dieser unterbewusste Abgleich mit Erfahrungen beruht. Also „was ist in ähnlichen Situationen passiert?“ und „unter gleichen Bedingungen wie in den ähnlichen Situationen würde vermutlich („immerzu“) dasselbe passieren“ und davon ausgehend dann eine (Erfolgs-)Wahrscheinlichkeitsrechnung, nach der du entscheidest.


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Es erscheint mir erfolgsversprechender, praktisch auch nützlicher, mir klar zu machen, wie sehr ich reagiere, auf alle möglichen Einflüße, wie sehr ich in meinen Arbeiten immernoch passiv, immernoch lediglich frei in der Wahl meiner Abhängigkeiten bin.


Aber ist das für dich auch der zukünftige Zustand den du anstrebst?


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Also, zuerst war das eher ein Beispiel, um zu zeigen wie superlativreich die doch sind, eben einfach um zu werben.


Diese PR-Intention war mir durchaus nicht entgangen ;-) aber er hat sich halt auch in eine inhaltliche Diskussion eingeschaltet und explizit darauf hingewiesen, das genau dieses Video ein tolles Beispiel für ein Lied mit magischem Effekt sei, ohne das im geringsten weiter auszuführen. Sollte das sein einziger Beitrag hier bleiben fände ich das schon äußerst dürftig und sicherlich auch keine gute „Werbung“. Aber er kann sich ja gerne wieder melden.


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Ich meine, Zeit muss ja nicht linear sein, ich kann mich doch, um Energie zu ziehen, genauso auf vergangene oder sehr wahrscheinliche zukünftige Ereignisse beziehen. Selbst wenn mein Gedankengang gerade Bullshit ist, dann hab ich doch diese Erwartung in mir, es ist doch nicht weniger real, nur zieh ich dann vielelicht woanders her, oder aus "tieferen Schichten" meines "Wesens"


Ja, das sehe ich auch so. Wobei es sich dann halt doch um Magie handelt die man nur auf sich selbst wirkt. Den Effekt auf die anderen imaginiert man, wobei es vielleicht durchaus nötig ist das Werk quasi als Flaschenpost in die Welt hinauszuschicken und einen auch reale Dinge wie die Anzahl an aufrufen stimulieren können und ein Teil der Energie dann vielleicht wirklich nochmal ganz woanders her kommt.


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Lauryna z.B. erscheint mir sehr, sehr real, was ja nicht ausschließlich in mir begründet sein muss.


Kurze Zwischenfrage: Wer ist Lauryna?


Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Zum anderen geht es in Polaritäten ja auch um Akzeptanz, in Akzeptanz liegt einfach so viel Kraft, so viel Energie, so viel Berührungspunkte zu "tiefer in mir". Und je weiter diese Vorstellung von Polarität getragen wird, verinnerlicht wird, steckt ja auch Berührungspunkt "tiefer in mein Gegenüber" darin. Ich hoffe, du blickst noch durch, was ich sagen will.


Ist das dann eine von der Theorie des Androgyn ausgehende Dyade? D.h. ist das Gegenüber das du meinst dann (immer) männlich?
(bin gerade nicht so gut konzentriert)

In Bezug auf Musik als Trancehilfsmittel, ist mir noch etwas aufgefallen. Es gibt ja von den bereits erwähnten Coil das Album „Time Machines“. Die Musik orientiert sich offensichtlich vom Effekt an Schamanismus, aber der Eigenanteil den man noch Beitragen muß ist derart gering (vielleicht eine späte Uhrzeit wählen und noch die Augen schließen), das man eigentlich besser sagen kann die Musik wirkt von selbst. Ich würde das jetzt zwar nicht als Magie interpretieren, aber es ist immerhin schonmal insofern interessant, als das der Effekt wirklich von außen (durch die von anderen eingespielte Musik) kommt, auf verschiedene Menschen wirkt und wiederholbar, demnach nicht mystisch, ist. Und extrem starke Wirkung entfaltet…
Hier eins der vier Stücke als Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=c6IR90tgtDI


[Editiert am 14/2/2012 um 23:03 von Augustus]
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 15/2/2012 um 10:33  
@Augustus

also von allen liedern die bisher in diesem thema waren hat deines mit abstand das beste magische potenzial. meinermenung.

könnte mir vorstellen ein bischen damit zu meditieren.

schön daran finde ich dass es den energetischen körper nicht die gefühlsebene anregt, wenn ich mir magie über musik vorstellen kann dann über diese. danke für den link

Aszan


[Editiert am 15/2/2012 um 10:46 von Aszan]



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red_folder.gif erstellt am: 15/2/2012 um 10:38  

Zitat von Aszan, am 15/2/2012 um 10:33
also von allen liedern die bisher in diesem thema waren hat deines mit abstand das beste magische potenzial. meinermenung.


Ich find's bezeichnend, wenn so ein Urteil von jemandem getroffen wird, der von sich selbst schreibt, das seien "nur Töne", wenn er ein Lied spielt.


PS: Es gibt unter "edit" die Option "Beitrag löschen".


[Editiert am 15/2/2012 um 10:38 von Sarija]
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red_folder.gif erstellt am: 15/2/2012 um 22:03  
@Aszan: Freut mich wenn dir die Musik gefällt!

Ich hab noch eine recht interessante Interviewaussage des Sängers der Band bezüglich Intention und Herangehensweise gefunden. Eventuell ganz brauchbar bezüglich des Themas:

"One of the interesting things with Time Machines is that there's a handful of responses which we've had where what happened to the listeners was exactly what we intended to happen. There would be some kind of temporal disruption caused by just listening to the music, just interacting with the music. The drugs thing is actually a hook we hung it on - it originally came out of me and Drew talking that some of the types of music you listen to - sacred musics like Tibetan music or anything with a sacred intent which often is long ceremonial type music which could last for a day or three days or something. There are periods of time in that where you will come out of time. That's the intention of it to go into a trance and achieve an otherness. We thought can we do this sort of electronic punk-primitive? We did demos with a simple mono synth and we managed it. We sat in the room and listened to it loud and we lost track of time - it could be five minutes in or 20 minutes in but you suddenly get this feeling, the hairs on the back of your neck, and you'd realise that you'd had some sort of temporal slip. We fine-tuned, well, filters and oscillators and stuff, to try and maximise this effect. It was that we were after with simple tones - somehow you could slip through."

Was ich mit geschlossenen Augen noch ganz interessant finde ist diese Sogwirkung, die offensichtlich in der rhytmischen Struktur zu Anfang der Lieder angelegt ist und auf der dann wohl alle noch folgenden Wirkungen aufbauen.
Antwort 20
Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 17/2/2012 um 11:50  

Zitat von Augustus, am 14/2/2012 um 22:14
Intuition ist „gehirntechnisch“ gesehen übrigens ja radiales Denken

Ich weiß ernstlich nicht, ob ich dir da zustimmen kann, klar, das ist ne logische Herangehensweise, aber es könne möglicherweise mehr als das sein.


Zitat von Augustus, am 14/2/2012 um 22:14
Und die Effektivitätsunterschiede kommen einfach dadurch zustande, dass ich die Technik dann noch nicht gut ausführe.

Oder du es nicht ganz so willst, wie du denkst, dass du es willst. Oder dass du abgelenkt oder innerlich zerrüttelt bist. Oder dass sich Wahrscheinlichkeiten so verschoben haben, dass der gewünschte Effekt fast schon unmöglich ohne weiteres Zutun ist. Oder es kann daran liegen, dass das Konzept mit innerlichem Aufstieg lediglich zu Abstumpfung führt, oder zumindest nicht zu den Effekten, die ihm allgemein zugeschrieben werden. Sich auf Technik allein zu beziehen erscheint mir zu einfach.


Zitat von Augustus, am 14/2/2012 um 22:14

Zitat von Chtonia, am 13/2/2012 um 11:22

Es erscheint mir erfolgsversprechender, praktisch auch nützlicher, mir klar zu machen, wie sehr ich reagiere, auf alle möglichen Einflüße, wie sehr ich in meinen Arbeiten immernoch passiv, immernoch lediglich frei in der Wahl meiner Abhängigkeiten bin.

Aber ist das für dich auch der zukünftige Zustand den du anstrebst?

Absolut. Ich muss kein Gott und kein Schöpfer sein, es genügt mir, hinten zu stehen und die "richtigen" Menschen zu motivieren und den Rücken frei zu halten, um meine Ziele zu erreichen.


Zitat von Augustus, am 14/2/2012 um 22:14

Kurze Zwischenfrage: Wer ist Lauryna?

Die Handlung innerhalb der Lieder beruht darauf, dass etwa vor 300 Jahren zwei Zwillingsschwestern geboren wurden. Eine davon ohne Herz. Das ist Lauryna. Alice erscheint sie immer wieder. Es könnten ihre Schuldgefühle sein [Schuldgefühle allgemein], die Allgegenwart ihrer, durch mögliche Handlungen der Eltern [was sich in Arbeiten auch abstrahieren lässt.], vielleicht n Geist oder ne Tulpa, sie ist der Drang nach Wiedergutmachung, die personifizierte Rache, aber mit ihr ist auch der Ausblick auf einen gewissen Frieden verbunden.


Zitat von Augustus, am 14/2/2012 um 22:14
Ist das dann eine von der Theorie des Androgyn ausgehende Dyade? D.h. ist das Gegenüber das du meinst dann (immer) männlich?

Nein, eher nicht. Außerdem braucht man als Frau ganz sicher keine Magie um nen Mann zu verzaubern. ^^
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 17:34  

Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50
Ich weiß ernstlich nicht, ob ich dir da zustimmen kann, klar, das ist ne logische Herangehensweise, aber es könne möglicherweise mehr als das sein.


Das ist ja erstmal nur die Erklärung der Neurowissenschaftler, also das was im Körper vor sich geht, daher auch mein "gehirntechnisch gesehen". Eine Unterscheidung von Physik und Metaphysik schliesst es nicht aus, meist finde ich es aber praktisch den physischen Teil nicht zu ignorieren, da er manchmal wichtige Hinweise liefert.


Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50

Absolut. Ich muss kein Gott und kein Schöpfer sein, es genügt mir, hinten zu stehen und die "richtigen" Menschen zu motivieren und den Rücken frei zu halten, um meine Ziele zu erreichen.


Ich meine da fast rauszuhören das "Gott" und "Schöpfer" für dich Worte mit negativer Konnotation sind. *lach*
Nein aber im Ernst: Brauchst du denn zum motivieren und Rücken frei halten Magie? Ich mache das eigentlich immer einfach so.


Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50

Die Handlung innerhalb der Lieder beruht darauf, dass etwa vor 300 Jahren zwei Zwillingsschwestern geboren wurden. Eine davon ohne Herz. Das ist Lauryna. Alice erscheint sie immer wieder. Es könnten ihre Schuldgefühle sein [Schuldgefühle allgemein], die Allgegenwart ihrer, durch mögliche Handlungen der Eltern [was sich in Arbeiten auch abstrahieren lässt.], vielleicht n Geist oder ne Tulpa, sie ist der Drang nach Wiedergutmachung, die personifizierte Rache, aber mit ihr ist auch der Ausblick auf einen gewissen Frieden verbunden.


Also benutzt du die Musik zu Evokationszwecken? (oder Invokation, je nach dem was du machst)
Aber "einen gewissen Frieden" hört sich jetzt ehrlichgesagt nicht so gut an...


Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50

Nein, eher nicht.


Schade, sonst hätte ich dich jetzt verstanden. ;-)


Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50

Außerdem braucht man als Frau ganz sicher keine Magie um nen Mann zu verzaubern. ^^


Wobei das Wort "verzaubern" ja durchaus darauf hindeutet das da Magie im Spiel ist. ;-)
Antwort 22
Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 21:38  

Zitat von Augustus, am 20/2/2012 um 17:34


Zitat von Chtonia, am 17/2/2012 um 11:50

Absolut. Ich muss kein Gott und kein Schöpfer sein, es genügt mir, hinten zu stehen und die "richtigen" Menschen zu motivieren und den Rücken frei zu halten, um meine Ziele zu erreichen.

[...]
Nein aber im Ernst: Brauchst du denn zum motivieren und Rücken frei halten Magie? Ich mache das eigentlich immer einfach so.

Hmm, eigentlich waren wir doch eher bei dem grundlegenden Verständnis des eigenen Selbst und nicht bei der "Selbstverbesserung"/ Magie.
Kannst du dich nicht mit ner konsistenzlosen Antwort zufrieden geben, bevor ich irgendwas Verqueres in Richtung Altruismus schreibe und am Ende als manipulatives Aas dastehe?


Zitat von Augustus, am 20/2/2012 um 17:34

Also benutzt du die Musik zu Evokationszwecken? (oder Invokation, je nach dem was du machst)

Unter anderem.


Zitat von Augustus, am 20/2/2012 um 17:34

Aber "einen gewissen Frieden" hört sich jetzt ehrlichgesagt nicht so gut an...

Mich würde gerade wahnsinnig interessieren, was dir daran quer liegt.


Zitat von Augustus, am 20/2/2012 um 17:34

Wobei das Wort "verzaubern" ja durchaus darauf hindeutet das da Magie im Spiel ist. ;-)

Oder das Wort "verzaubert" deutet darauf hin, dass es uns so vorkommt, als wär Magie im Spiel. ;)
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red_folder.gif erstellt am: 21/2/2012 um 09:04  

Zitat von Chtonia, am 20/2/2012 um 21:38

Kannst du dich nicht mit ner konsistenzlosen Antwort zufrieden geben, bevor ich irgendwas Verqueres in Richtung Altruismus schreibe und am Ende als manipulatives Aas dastehe?


Also ehrlichgesagt hast du das jetzt so formuliert das mir die zweite, von dir weniger präferierte, Antwortmöglichkeit deutlich interessanter erscheint. ;-)


Zitat von Chtonia, am 20/2/2012 um 21:38


Zitat von Augustus, am 20/2/2012 um 17:34

Aber "einen gewissen Frieden" hört sich jetzt ehrlichgesagt nicht so gut an...

Mich würde gerade wahnsinnig interessieren, was dir daran quer liegt.


Das "einen gewissen" vor Frieden hat für mich irgendwie einen sehr negativen und relativierenden Klang. Vielleicht mal ein Beispiel für eine Assoziation: "Mir gehts eigentlich ziemlich scheiße, aber wenn ich dann Alkohol trinke ermöglicht mir das einen gewissen Frieden". Hört sich also nicht nach wirklichem Frieden an, eher nach Künstlichen Paradiesen.


Zitat von Chtonia, am 20/2/2012 um 21:38

Oder das Wort "verzaubert" deutet darauf hin, dass es uns so vorkommt, als wär Magie im Spiel. ;)


Ja, so könnte man das deuten. ;-)
Aber durchaus im Ernst: Es gibt ja schon so einige recht auffällige rituelle Verhaltensweisen von Liebenden, die den Verbindungseffekt offensichtlich gezielt stärken. Das fällt auch daran auf, das jemand, der sich entweder aus einer bestehenden Beziehung lösen möchte oder bei einer noch neuen emotionalen Bindung gezielt gegensteuert (beispielsweise weil die andere Person als schädlich angesehen wird) auf genau diese Verhaltensweisen zu verzichten sucht.
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