Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 6998
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 1
Gäste Online: 67

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Magie & Hexen Forum der www.Magie-Com.de Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren      print
Autor: Betreff: mag. Nutzen eines Tiefs?
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 21/5/2012 um 12:02  
Ekstase und Freude und Vertrauen und Liebe werden als wirksame Elemente in der Magie beschrieben.
Was ist aber mit dem Fehlen dieser Empfindungen? [Ich spreche nun nicht von Schmerz oder Trauer oder dem Gefühl ganz allein oder hilflos zu sein, diese Emotionen sind ebenfalls magisch nutzbar, schon klar.] Was ist [aber] mit dem Tief, dieser undefinierten Niedergeschlagenheit? Habt wer von euch Erfahrung darin gesammelt, es nicht füllen zu wollen, sondern in dem Versuch, es nutzbar zu machen?
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Adeptus Exemptus
Adeptus Exemptus

Cryz-Tyan
Beiträge: 263
Registriert: 17/2/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/5/2012 um 12:46  
Hi Chtonia,
ich glaube sogar, dass im Nutzen die "Füllung" dessen liegt. Vielleicht meinst du auch ein anderes Gefühl. Aber wirklich am Boden zu sein schafft Freiheit und in gewisser Weise Unbesiegbarkeit.
Der Nachteil ist, dass es dann nicht mehr vorhanden ist^^. Ist aber natürlic auch ein Vorteil. Die meisten Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Größe.


____________________
Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 21/5/2012 um 13:14  
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir vom selben Gefühl sprechen, allerdings hoffte ich, dass die Tatsache, dass ich nicht im TB-Forum postete, den Nutzen, den ich meine, näher definiere.
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Adeptus Exemptus
Adeptus Exemptus

Cryz-Tyan
Beiträge: 263
Registriert: 17/2/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/5/2012 um 14:59  
Den Nutzen definieren?
Ich denke, das ist ein Zustand, indem man Sterben kann. Ohne Angst, Trauer. In gewisser Weise "unbesiegbar". Der lächerlichkeit der Welt und deren Sorgen ins Gesicht grinsen.
Aber das ist alles dannach.
Könntest du das konkretisieren? Meinst du den Weg zu diesem Nutzen?
lg


____________________
Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 22/5/2012 um 10:19  
Oh nein, jetzt hab ich dich entgültig verwirrt. -.-

Ich spreche davon, was für einen Nutzen man aus einem solchen Zustand ziehen kann, wenn man ihn nicht in sich wendet, sondern ins Außen.
Ich frage mich, ob es einen echten Unterschied in der Wirkung macht, ob es so nicht die selbe Technik mit ausschließlich anderen inneren Bildern sein könnte, ob es andere Interpretationsschemata zu diesem möglicherweise existierenden Effekt gibt.
Ich frage mich, welche Wirkungen zu erzielen wahrscheinlich ist, falls es doch einen Unterschied macht.

Hältst du es allen Ernstes für erstrebenswert, „[d]er Lächerlichkeit der Welt und deren Sorgen ins Gesicht [zu] grinsen“?
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Adeptus Exemptus
Adeptus Exemptus

Cryz-Tyan
Beiträge: 263
Registriert: 17/2/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 22/5/2012 um 11:43  
Um ehrlich zu sein...ich verstehe noch immer nicht, was du meinst. Ohne etwas in sich zutun, kann man nichts im außen machen.
Diese Lächerlichkeit ist mein persönliches Ding und ich bin froh, es so sehen zu können. Mag aber bei anderen sicher anders sein.

Viele Grüße


____________________
Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Administrator
Magus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 596
Registriert: 26/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 22/5/2012 um 13:02  
Hallo Chtonia

Vor etwa 20 Jahren habe ich bei einem Freund den Ausdruck eines hinduistischen oder Tantra buddhistischen Sutras gefunden - wo genau das behandelt wurde. Dies hatte mich damals sehr elektrisiert - aber es ist schwer, es jetzt wiederzufinden.

So aus der brüchigen Erinnerung ging es nicht darum, eine Emotion wie Wut oder Trauer - oder nichtEmotion - ins Gegenteil zu wandeln - sondern damit in eine PARALLELE KRAFTSCHWINGUNG zu switchen. So wie es in der Musik parallele Dur - und Molltonarten gib, so gibt es für jeden Emotionston einen parallelen Kraftton, in den man sehr leicht switchen kann und ins Aussen geben kann.

Das war richtig genial. Ich glaube, bei Wut war es KRÄFTIGE geistige KLARHEIT, in die man leicht switchen kann.

So aus dem Ärmel geschüttelt ist Nicht-Emotion die Kraft, sich zu differenzieren - sich von falschen inneren Verbundenheiten zu trennen - ein ganz elementares ICH BIN. Es ist die Kraft der Objektivität, in der man sich ganz alleine und ohne Einmischung einer Bezugsperson für sich selbst ENTSCHEIDET. Nicht mehr ein Punkt in einem emotionalen Netzwerk sein, woviele emotionale Stränge ZIEHEN und Motivationen und Sinne vorgaukeln, sondern ein EIGNENER PUNKT ohne fremden Sinn. Vielleicht jenseits von Sinn.

Ins Außen gewendet die Kraft einer neutralen Klarheit.

Aber dieses Sutra - werde mal versuchen es wiederzufinden.

grüssli merlYnn


[Editiert am 22/5/2012 um 13:41 von GeorgeTheMerlin]
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 30/5/2012 um 12:28  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 22/5/2012 um 13:02
den Ausdruck eines hinduistischen oder Tantra buddhistischen Sutras

Ja, das ist ein weites Feld. Falls du mehr oder minder durch Zufall nochmal drauf kommst, lass es mich bitte wissen, denn, zugegeben, ich komme mit deinem Vokabular sowas von nicht klar und einer weit zurück liegenden Erinnerung traue ich auch nicht wirklich. Aber danke für den Tipp; möglicherweise hilft er mir ja noch weiter.


[Editiert am 30/5/2012 um 12:28 von Chtonia]
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 07:07  
@Chtonia, ich hab das ehrlich gesagt auch nicht ganz verstanden. Du willst also das Tief nutzen, möglichst ohne dabei herauszukommen?

Ich würde es vorzugsweise eher so definieren, dass deiner Freude, Liebe und deinem Vertrauen etwas im Weg steht. Ob du aber nun von einer Blockade oder einem Mangel an (empfundener oder verfügbarer) Energie ausgehst, es klingt beides nicht nach einer guten Arbeitsgrundlage.
Abgesehen vielleicht von Cryz-Tyans Vorschlag, der in die Richtung ging, wer nichts habe, habe auch nichts mehr zu verlieren, was dir die Handlungsoptionen eröffnet, die vorher aufgrund von Verlustängsten verschlossen waren.
Obwohl ich persönlich bezweifle, dass es so funktioniert.

Wenn ich dich richtig verstehe, und du den dualisitischen Ansatz leer-voll zur Betrachtung der Situation nimmst, aber das Füllen ausschließt, klingt das für mich hauptsächlich ... ungesund.

lg,
S.
Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 11:20  
Hallo liebe Leserinnen und Leser.

Solch eine pauschalisierte Frage im Kontext zur Magie, ist sie überhaupt beantwortbar? Sie unterstellt, allgemeiner betrachtet, der Magie einen (materialistisch orientierten) Nutzen.

Wozu soll Magie denn nutzen? Materialismus und/mit Magie, wie geht das zusammen?

Ich würde so vorgehen: Nichts kommt von nichts. Wer oder was hat mich denn nieder geschlagen? Kann ich die Zusammenhänge (Struktur) erkennen? Wenn, dann ändere ich es. Magie soll ja angeblich, unter anderem, die Veränderung der Realität durch den Willen sein.

Da gibt es viele Möglichkeiten. Bewegung an der frischen Luft, Spaziergänge durch Flur und Wald. Etwas Abstand von aller Hirnerei gewinnen, die Dinge nehmen, wie sie sind und los lassen.

Alles unten Ankommen, hat gute Voraussetzung wieder zu steigen.

Ein Magier/in könnte eventeull so formulieren: Alles Fallen ist nur um des Aufsteigens willen. Nun gut, ist der Sand der Sanduhr nach unten gelaufen, wird sie wieder herumgedreht.

Eventuell ist dies Bild ja hilfreich.

Gruß


[Editiert am 31/5/2012 um 11:20 von Arkis]
Antwort 9
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 12:19  

Zitat von Arkis, am 31/5/2012 um 11:20
Solch eine pauschalisierte Frage im Kontext zur Magie, ist sie überhaupt beantwortbar?


Zitat von Chtonia, am 21/5/2012 um 12:02
Hat wer von euch Erfahrung darin gesammelt, es nicht füllen zu wollen, sondern in dem Versuch, es nutzbar zu machen?


Jups, total pauschalisiert, muss ich ernsthaft zugeben. Entscheidungsfragen haben es heutzutage auch in sich.
Bitte gewähre mir die Gnade und lies, was ich wirklich frage, bevor du einen Selbsthilfeartikel von Bildniveau verfasst.



Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 07:07
Du willst also das Tief nutzen, möglichst ohne dabei herauszukommen?


Ich möchte das Tief nutzen, möglichst ohne Augenmerk darauf, herauskommen zu müssen.


Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 07:07
Ich würde es vorzugsweise eher so definieren, dass deiner Freude, Liebe und deinem Vertrauen etwas im Weg steht. Ob du aber nun von einer Blockade oder einem Mangel an (empfundener oder verfügbarer) Energie ausgehst, es klingt beides nicht nach einer guten Arbeitsgrundlage.


Ja, wenn ich es so definere, ist es keine gute Arbeitsgrundlage. [Obwohl ich die Annahme einer Blockade wiederum spannend finde.] Wohlbemerkt: Wenn ich es so definiere. Und darum geht es ja. Wie kann ich es sonst definieren; welche „Bilder“ erscheinen wem in welcher Situation warum effizient?


Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 07:07
Wenn [...] du den dualisitischen Ansatz leer-voll zur Betrachtung der Situation nimmst


Für mich ist ein Empfinden und Nichtempfinden in diesem Fall und selbst in Gegenüberstellung kein Dualismus. Da ist m.E. keine Spannung zwischem beidem.


[Editiert am 31/5/2012 um 12:21 von Chtonia]
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 12:48  
Es gibt hierbei weder Gnade noch einen Nutzen.


[Editiert am 31/5/2012 um 12:50 von Arkis]
Antwort 11
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 12:53  
Sondern mitunter festgefahrene Standpunkte, die manch einer als seinen Horizont bezeichnet; schon klar.
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Magus
Magus

Feluna
Beiträge: 454
Registriert: 23/11/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 17:50  
BÄM!!!

Noch einer wech. xD Wie kriegen wir das immer hin? (diesesmal war ich aber nicht beteiligt ^^)

Ich weiß nicht genau ob ICH in einem Zustand tiefer Niedergeschlagenheit magisch etwas bewirken könnte, weil ich dann absolut gefühlslos bin bzw. es mir so vorkommt. Ein richtiges Tief geht bei mir über Wut/Trauer etc hinaus, ich bin dann einfach leer und taub. Kann man damit was machen? Ich weiß es nicht...


____________________
Die Welt ist wirklich komisch, aber der Witz ist die Menschheit.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2012 um 18:59  

Zitat von Arkis  , am 31/5/2012 um 11:20
Solch eine pauschalisierte Frage im Kontext zur Magie, ist sie überhaupt beantwortbar? Sie unterstellt, allgemeiner betrachtet, der Magie einen (materialistisch orientierten) Nutzen.

Wozu soll Magie denn nutzen? Materialismus und/mit Magie, wie geht das zusammen?

schreibst du ja selbst:

Zitat:
Magie soll ja angeblich, unter anderem, die Veränderung der Realität durch den Willen sein.

Wenn wir das "angeblich" streichen haben wir doch gerade das, viel materialistischer als "Realität verändern" geht ja eigentlich kaum.
Ob die Aussage mystisch betrachtet korrekt ist, lassen wir dabei mal dahingestellt (oder auch nicht: Nein, ich halte die Aussage so für falsch.)

Zitat:
Nun gut, ist der Sand der Sanduhr nach unten gelaufen, wird sie wieder herumgedreht.

Beschwor es und folgte dem... Das Umdrehen funktioniert auch in anderem Kontext. Falls du das nicht magst (oder auch andernfalls), wünsch ich dir alles Gute ;)

-------------------------------------------


Zitat von Chtonia, am 31/5/2012 um 12:19
Ich möchte das Tief nutzen, möglichst ohne Augenmerk darauf, herauskommen zu müssen.

Ahso.
Naja, das mit dem Müssen ist bei sowas ja auch einigermaßen kontraproduktiv.
Die Grundhaltung bei deiner Idee ist an sich nicht übel, weil du dich dadurch von der typischen Emotionalität löst, die man gefälligst zu entwickeln hat, wenn man sich in so einem Tief findet.
Die Gefahr bei deiner Formulierung ist natürlich, dass du dich durch die Nutzbarmachung (das Ziel, das du mit diesem Zustand verbinden willst) in diesem Zustand stabilisierst, wodurch dann doch wieder Emotionalität entsteht, aber dahingehend, dort bleiben zu müssen. Weder-noch wäre noch einen Ticken besser, denn in dem Fall ist/wäre es deine freie Wahl, ob du in dem Zustand bleibst oder nicht.

Zitat:
Ja, wenn ich es so definere, ist es keine gute Arbeitsgrundlage. [Obwohl ich die Annahme einer Blockade wiederum spannend finde.] Wohlbemerkt: Wenn ich es so definiere. Und darum geht es ja. Wie kann ich es sonst definieren; welche „Bilder“ erscheinen wem in welcher Situation warum effizient?

Nein, wenn du nach magischem Nutzen fragst, geht es darum nicht. Magie hat mit dem zu tun, was man tut, und was du hier zum Sinn und Zweck erklärst, ist das Gequatsche drum herum.
Man kann jetzt vielleicht noch ein Tief so definieren, dass das der Zustand ist, in dem man grundsätzlich nur wenig sinnvolle und noch weniger hilfreiche Dinge tut, insofern passt dein Tun dazu, aber falsch formuliert ist das Thema dann trotzdem :p

Zitat:
Für mich ist ein Empfinden und Nichtempfinden in diesem Fall und selbst in Gegenüberstellung kein Dualismus. Da ist m.E. keine Spannung zwischem beidem.

Ja, das ist so ein Punkt, mit dem ich mich auch beim anderen Beitrag schon schwergetan habe: Liebe, Freude, Vertrauen sind keine Empfindungen, eher so etwas wie Grundeinstellungen oder Zustände. Die kann man üben, und das kann mehr oder weniger erfolgreich funktionieren. "Tief" dagegen klingt nach einem emotionalen Zustand. So etwas kann damit zwar zusammenhängen, ist aber nicht das selbe.
Stimmt aber, war unpräzise, das als Dualismus zu bezeichnen, was du konstruierst.

Btw, wo werden die o.g. denn als wirksame Elemente der Magie beschrieben, bzw. worauf genau beziehst du dich da? Denn ob die Aussage so überhaupt zutreffend ist, hängt schon einigermaßen vom Verständnis ab.

------------------------------------------


Zitat von Feluna, am 31/5/2012 um 17:50
Kann man damit was machen? Ich weiß es nicht...


Offensichtlich, sieht man doch.

----------

Grüße an alle,
S.
Antwort 14
Ipsissimus
Ipsissimus

LoS
Beiträge: 1057
Registriert: 24/8/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1/6/2012 um 02:10  

Zitat von Chtonia, am 21/5/2012 um 12:02
Was ist [aber] mit dem Tief, dieser undefinierten Niedergeschlagenheit? Habt wer von euch Erfahrung darin gesammelt, es nicht füllen zu wollen, sondern in dem Versuch, es nutzbar zu machen?


Unter der Voraussetzung, daß wir das selbe meinen: Ich betrachte es ein Stückweit als Brücke/Basis zu den steigerbaren Schmerz/Trauer/Zersetzungsemotionen, damit kann man recht gut arbeiten (was man von einer gemischt-positiven Stimmung aus nicht so erreichen kann, man kommt nicht so richtig dran, find ich). Den Zustand selbst hab ich als solchen nicht anders als einen Startpunkt benutzt.

Wobei - wenn man ihn in eine Leer-Ruhe transformiert bestimmt noch andere Dinge möglich sind (dafür muss man aber wohl die Niedergeschlagenheitskomponente negieren). Aber dann ist es ein gänzlich anderer Zustand, den ich nicht so recht in Worte pressen könnte, wenn ich ihm gerecht werden wollte.

Ich finde es ist ein wenig wie eine Leinwand - man kann viel drauf machen, aber per se ist es erstmal nur eine Leinwand.


Zitat von Cryz-Tyan, am 21/5/2012 um 12:46
Aber wirklich am Boden zu sein schafft Freiheit und in gewisser Weise Unbesiegbarkeit.


Das hier ist sehr nützlich. Daraus lässt sich eine ziemliche Menge Kraft beziehen, wenn man da erstmal (ob künstlich, temporär oder nicht) angekommen ist.


Zitat von Cryz-Tyan, am 21/5/2012 um 12:46
Die meisten Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Größe.


Ohja, das hier wird allzu gern vergessen.


Zitat von Chtonia, am 22/5/2012 um 10:19
.. was für einen Nutzen man aus einem solchen Zustand ziehen kann, wenn man ihn nicht in sich wendet, sondern ins Außen.


Ich finde es ist IMMER ein "innen", das "außen" ist lediglich eine Konsequenz dessen.


Zitat von Chtonia, am 22/5/2012 um 10:19
Ich frage mich, welche Wirkungen zu erzielen wahrscheinlich ist..


Irgendwarum spuckt mein Gehirn gerade das hier aus. O_o Ich finde die Frage seltsam formuliert - Du scheinst davon auszugehen, daß es eine endliche Anzahl an Möglichkeiten gibt, die als Folge des Zustandes und dem Umgang damit in Frage kommen und sortierst sie nach Wahrscheinlichkeit, darf man Dich ind dem Falle so verstehen? In diesem Fall ist es meiner Meinung nach Pferd von hinten aufgezäumt - es geht nicht um "was ist möglich", sondern um "was tust DU damit".


Zitat von Chtonia, am 22/5/2012 um 10:19
Hältst du es allen Ernstes für erstrebenswert, „[d]er Lächerlichkeit der Welt und deren Sorgen ins Gesicht [zu] grinsen“?


Das ist mit die einzige Waffe dagegen, auf die eigentlich IMMER verlass ist und wenn es einem Stärke verleiht, nicht in ein passives berauscht-werden oder überflutet-werden zu verfallen und die Welt über sich ergehen zu lassen, warum sollte es nicht erstrebenswert sein?

Andersrum gefragt, was ist denn das Gegenteil davon bzw. implizierst Du etwas erstrebenswerteres in Deiner so gestellten Frage?


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 22/5/2012 um 13:02
So aus dem Ärmel geschüttelt ist Nicht-Emotion die Kraft, sich zu differenzieren - sich von falschen inneren Verbundenheiten zu trennen - ein ganz elementares ICH BIN. Es ist die Kraft der Objektivität, in der man sich ganz alleine und ohne Einmischung einer Bezugsperson für sich selbst ENTSCHEIDET. Nicht mehr ein Punkt in einem emotionalen Netzwerk sein, woviele emotionale Stränge ZIEHEN und Motivationen und Sinne vorgaukeln, sondern ein EIGNENER PUNKT ohne fremden Sinn. Vielleicht jenseits von Sinn.

Ins Außen gewendet die Kraft einer neutralen Klarheit.


DAS HIER klingt ziemlich nach dem was ich im 2. Abs. oben meine. Danke.


Zitat von Arkis  , am 31/5/2012 um 11:20
Hallo liebe Leserinnen und Leser.


..immer werden die bösen und neutralen Leser diskriminiert. :(


Zitat von Arkis  , am 31/5/2012 um 11:20
Solch eine pauschalisierte Frage im Kontext zur Magie, ist sie überhaupt beantwortbar? Sie unterstellt, allgemeiner betrachtet, der Magie einen (materialistisch orientierten) Nutzen.


Äh.. srsly wtf?


Zitat von Arkis  , am 31/5/2012 um 11:20
Wozu soll Magie denn nutzen? Materialismus und/mit Magie, wie geht das zusammen?


Was hat das mit dem Topic zu tun? Von "Nutzen" bis "Materialismus" zu springen halte ich für mehr als gewagt, btw.


Zitat von Arkis  , am 31/5/2012 um 11:20
Ich würde so vorgehen: Nichts kommt von nichts. Wer oder was hat mich denn nieder geschlagen? Kann ich die Zusammenhänge (Struktur) erkennen? Wenn, dann ändere ich es. Magie soll ja angeblich, unter anderem, die Veränderung der Realität durch den Willen sein. Da gibt es viele Möglichkeiten. Bewegung an der frischen Luft, Spaziergänge durch Flur und Wald. Etwas Abstand von aller Hirnerei gewinnen, die Dinge nehmen, wie sie sind und los lassen.


Ich glaube hier geht es nicht um die LÖSUNG des Zustandes, sondern um die Frage ob Anwesende mit ihm gearbeitet/ihn genutzt haben. Das was Du schreibst hat was von:
Günther: "Wie mal ich jetzt mit dem Kohlestift auf dieser Art von Papier?"
Klaus: "Wirfs weg, Du brauchst keinen Stift und kein Papier um glücklich zu sein!"

O_o .. wie bereits erwähnt: wtf?


Zitat von Feluna, am 31/5/2012 um 17:50
BÄM!!! Noch einer wech. xD Wie kriegen wir das immer hin? (diesesmal war ich aber nicht beteiligt ^^)


Wer nich will der hat schon. Vielleicht ist der und sein doppelt so großer Helferkomplex im nächsten Selbsthilfeforum fündiger geworden als hier.


Zitat von Feluna, am 31/5/2012 um 17:50
Ich weiß nicht genau ob ICH in einem Zustand tiefer Niedergeschlagenheit magisch etwas bewirken könnte, weil ich dann absolut gefühlslos bin bzw. es mir so vorkommt. Ein richtiges Tief geht bei mir über Wut/Trauer etc hinaus, ich bin dann einfach leer und taub. Kann man damit was machen? Ich weiß es nicht...


Hm, meinst Du das mit "magisch bewirken" jetzt so, ob Du dann noch magisch arbeiten kannst oder ob Du den Zustand nutzen/transformieren kannst so daß er Dir was bringt?

Ob man damit was machen kann.. *grübel* Füllen wäre eine Option - da wären wir theoretisch wieder bei Sherwin's Theater. Oder auch nicht weit von Phil Hine beschriebener "indifferent vacuity". Zumindest auf der Ebene der "Möglichkeiten".
Ich finde das was merlYnn angesprochen hat war ein recht cooles Beispiel zur Nutzung. Ob man es dann auch tut, steht auf einem anderen Blatt, ich hab dann immer das Gefühl eher in die andere Richtung (mein 1. Abs.) zu gehen, aber das ist auch sehr lang mein Steckenpferd gewesen, daher vielleicht Gewohnheit.


Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 07:07
Ich würde es vorzugsweise eher so definieren, dass deiner Freude, Liebe und deinem Vertrauen etwas im Weg steht. Ob du aber nun von einer Blockade oder einem Mangel an (empfundener oder verfügbarer) Energie ausgehst, es klingt beides nicht nach einer guten Arbeitsgrundlage.


In dem Modell/dieser Betrachtung mit dem Zustand zu arbeiten wäre vermutlich nicht allzu sinnvoll oder förderlich, nehm ich an. Wenn wir uns aber von den Begrifflichkeiten und Erwartungen der Termini und eines Soll-Zustandes lösen, gehts aber los - und ich glaube genau da wirds auch interessant.


Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 07:07
Abgesehen vielleicht von Cryz-Tyans Vorschlag, der in die Richtung ging, wer nichts habe, habe auch nichts mehr zu verlieren, was dir die Handlungsoptionen eröffnet, die vorher aufgrund von Verlustängsten verschlossen waren.
Obwohl ich persönlich bezweifle, dass es so funktioniert.


Meiner persönlichen Erfahrung nach funktioniert es. Aber nicht so. Ich denke in dem Bereich wo Handlungen von Ängsten blockiert werden, ist dieser "Mut der Verzweiflung" zwar möglicherweise hilfreich, aber das was Cryz-Tyan dargestellt hat (zumindest wenn ich ihn richtig verstanden hatte/wir aufs selbe hinaus wollen) geht darüber hinaus. Es kann unterschiedliche Formen haben, finde ich. Die verbreiteteste ist eine existenzielle Lösungsmatrix/Sortierhilfe bei der das Überflüssige, Ungewollte, Unerwünschte und Unwichtige als das entlarvt ist was es ist, jenseits der Alltagstäuschung (damit wären wir bei der Parallele zum anderen erwähnten Erkenntniszustand) und das konsequente und entschlossene (und manchmal amüsierte) Handeln nach dem was notwendig ist. Eigentlich eine sehr ursprüngliche und existenzialistische Angelegenheit, möchte ich meinen.


____________________
Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Magus
Magus

Feluna
Beiträge: 454
Registriert: 23/11/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 1/6/2012 um 15:42  
@Los
Beides nicht. Weder magisch arbeiten noch irgendwas bewirken. Eine tiefe Niedergeschlagenheit ist bei mir gefühlsarm und leer. Allerdings nicht in dem Sinne, dass plötzlich klarer bin, im Gegenteil. Alles ist verschwommen, nichts real, auch ich nicht. Ich bin dann nicht richtig da, nicht existent. Und da ich dann ja niedergeschlagen bin, würde ich auch nicht mal die Motivation verspüren, irgendetwas zu tun. Es zu füllen, damit zu arbeiten oder irgendwas ist dann schlichtweg nicht möglich.

Ich denke einfach dieser Zustand ist ein anderer als hier beschrieben. Deshalb sollte man vielleicht gar nicht weiter auf das von mir Gesagte eingehen, hm? ;)

Ich wollt mich eigentlich nur mal wieder darüber amüsieren, wie die Leute hier einfach ständig unan...abgemeldet abhauen. -.- ^-^


____________________
Die Welt ist wirklich komisch, aber der Witz ist die Menschheit.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 3/6/2012 um 11:51  

Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 18:59
Nein, wenn du nach magischem Nutzen fragst, geht es darum nicht. Magie hat mit dem zu tun, was man tut, und was du hier zum Sinn und Zweck erklärst, ist das Gequatsche drum herum.

Nein. Das eigene Tun baut immer auf das eigene Verständnis auf. Das „Gequatsche“ rundrum ist m.E. also eine Erweiterung dessen, was ich für möglich halten kann, und dadurch auch dessen, was ich umsetzen kann. Anders: Ohne Theorie wäre die Praxis ein karges Stück Land. [Das funktioniert btw auch andersrum.]



Zitat von Sarija, am 31/5/2012 um 18:59
Ja, das ist so ein Punkt, mit dem ich mich auch beim anderen Beitrag schon schwergetan habe: Liebe, Freude, Vertrauen sind keine Empfindungen, eher so etwas wie Grundeinstellungen oder Zustände. Die kann man üben, und das kann mehr oder weniger erfolgreich funktionieren. "Tief" dagegen klingt nach einem emotionalen Zustand. So etwas kann damit zwar zusammenhängen, ist aber nicht das selbe.

Darüber werde ich in naher Zukunft noch länger nachdenken. Danke für den Ansatz.


Zitat von LoS, am 1/6/2012 um 02:10

Ich finde die Frage seltsam formuliert - Du scheinst davon auszugehen, daß es eine endliche Anzahl an Möglichkeiten gibt, die als Folge des Zustandes und dem Umgang damit in Frage kommen und sortierst sie nach Wahrscheinlichkeit, darf man Dich ind dem Falle so verstehen?

Ich gehe davon aus, dass es eine durch die persönliche Vorstellungskraft limitierte Anzahl an Möglichkeiten gibt, mit einem Zustand zu arbeiten. Und ich sotiere sie danach, wie sie mich ansprechen, inwieweit ich sie für geeignet halte, Wahrscheinlichkeiten [Wenn du auf dem Wort bestehst.] für das Eintreffen oder Nichteintreffen bestimmter Handlungen/ Ereignisse/ Ideen zu verschieben.



Zitat von LoS, am 1/6/2012 um 02:10

Das ist mit die einzige Waffe dagegen, auf die eigentlich IMMER verlass ist und wenn es einem Stärke verleiht, nicht in ein passives berauscht-werden oder überflutet-werden zu verfallen und die Welt über sich ergehen zu lassen, warum sollte es nicht erstrebenswert sein?

Andersrum gefragt, was ist denn das Gegenteil davon bzw. implizierst Du etwas erstrebenswerteres in Deiner so gestellten Frage?

Zuallererst hatte ich dem Herrn Gesamtatheist lediglich die Frage gestellt, um einschätzen zu können, ob er es wirklich so meint, oder ob er grad ne theatralische Phase hat. Zu meinem bisherigen Bild von ihm passte diese Aussage nämlich kaum.
Des weiteren: Bitte! Wozu diese Gegenteilsreiterei?
Auch wenn ich etwas auslache, kann ich Teil dessen sein.
Ein Abwenden ist auch eine Form des Passivs.
Ich muss aber nicht passiv sein, um nicht überflutet zu werden.

Warum sollte es erstrebenswert sein?... Warum sollte es nicht erstrebenswert sein?:
Weil es selbstherrlich ist, gleichzeitig m.E. eine der feigesten Formen von Hilflosigkeit darstellt, denn ich tue nichts, weiß höchstwahrscheinlich nicht einmal irgendetwas zu tun, ich schaue auf diese Weise auch nur zu, bin genauso Täter, genauso menschenverachtend. [Sry, nerdrage]
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
Zelator
Zelator


Beiträge: 84
Registriert: 3/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/6/2012 um 17:16  
Hallo Chtonia,

ich werd aus den Posts nicht so recht schlau, deshalb werd ich mal deinen Startpost zerpflücken.

Zitat:
Ekstase und Freude und Vertrauen und Liebe werden als wirksame Elemente in der Magie beschrieben.
Was ist aber mit dem Fehlen dieser Empfindungen?


Dann sind sie nicht da. -.-


Zitat:
Was ist [aber] mit dem Tief, dieser undefinierten Niedergeschlagenheit?


Warum ist es undefiniert? Weil es keine dir bewusst bekannte Ursache hat?


Zitat:
Habt wer von euch Erfahrung darin gesammelt, es nicht füllen zu wollen,
sondern in dem Versuch, es nutzbar zu machen?


"Es nicht füllen zu wollen" impliziert, dass der genannte Zustand dem der Leere ähnelt. Wenn du ihn aber als "Niedergeschlagenheit" bezeichnest, hat er doch einen Inhalt (zumindest aus meiner Sicht).
Sry fürs in den Krümmeln suchen, aber das macht für mich einen Unterschied!

Wenn man den Zustand der Leere hat, dann kann der irgendwann in den Tod übergehen - da ist kein Ansporn, kein Irgendwas. Alternativ kann man, vorausgesetzt man erreicht die "richtige Qualität", die Türe vorübergehend lebend betreten, bzw. kurz hindurchblicken, und das Gegenteil fließt durch einen. So zumindest die Theorie. Vielleicht ist das was merlYnn mit "switchen" meint?

Mit "Niedergeschlagenheit" verbinde ich immer irgendwas. Gewöhnlich Gefühle, und sei es "erhabene Gleichgültigkeit"/"die Schönheit des Moments" wie ich es manchmal nenne, oder ein "Es ist", die aber am Rande auch immer gekoppelt sind mit Mitleid, Trauer o.ä., oder aber vor allem mit Respekt. In diesem Zustand kann ich mich in der Natur sehr gut erden.

Keine Ahnung, ob das jetzt das ist, was du wissen wolltest... oder ob ich völlig daneben liege...


____________________
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. - Václav Havel -
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 18
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/6/2012 um 19:56  
Dazu kann ich Dir den großen Anthroposophen Albert Steffen zitieren:

Jetzt zum Eigen-Sein erwacht,
ist verlassen
er von allen Sternenstrassen.

Um ihn breitet sich die Nacht.
Aus dem Nichts
schöpft er Quellen eignen Lichts.


Der Zustand, den Du meinst, kommt der Einweihung durch den Schwellenhüter nahe; es handelt sich um die Vorbereitung auf den Super-Zustand, in dem Du selbst-bewußt handeln kanst (Adeptus Minor-Stufe).


*93/93*
Antwort 19
Studius
Studius


Beiträge: 22
Registriert: 14/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/7/2012 um 11:18  

Zitat von Chtonia, am 21/5/2012 um 12:02
Ekstase und Freude und Vertrauen und Liebe werden als wirksame Elemente in der Magie beschrieben.
Was ist aber mit dem Fehlen dieser Empfindungen? [Ich spreche nun nicht von Schmerz oder Trauer oder dem Gefühl ganz allein oder hilflos zu sein, diese Emotionen sind ebenfalls magisch nutzbar, schon klar.] Was ist [aber] mit dem Tief, dieser undefinierten Niedergeschlagenheit? Habt wer von euch Erfahrung darin gesammelt, es nicht füllen zu wollen, sondern in dem Versuch, es nutzbar zu machen?


Zwei Möglichkeiten fallen mir spontan ein:
Erstens die Niedergeschlagenheit zusammenziehen in sich Bündeln und kompakt in die Aussenwelt abgeben, wobei schon eine Quelle positiver "Energie" mit angezapft werden sollte ansonsten läuft man Gefahr in eine Endlosschleife zu geraten. >> siehe Moll/ Magie Buch eins

Zweitens ähnlich dem ersten aber mit dem Unterschied, das man seine Niedergeschlagenheit auch umkrempelt aber als Blase um sich behält, allerdings muss man sich das wie ein "Wurmloch" vorstellen, wo das negative in eine Richtung abgegeben wird und positives anders herum wieder aufgenommen werden "kann". In dem Fall werden Mitmenschen oder andere Wesen in Mitleidenschaft gezogen sie verlieren ihre positive "Energie" und man selbst saugt sie auf.

Irgendwo muss ja diese Niedergeschlagenheit her kommen, sie zu komprimieren ist ein brauchbarer Nutzen daraus. Es ist nützlich sich mit dem "Tief" zu befassen, sonst büßt man es immer mit Verlust ein. Es gibt Beschreibungen wo jemand wie mit einem Fingerschnips das negative Tief in die "Ecke" verbannte und es ging ihm wieder gut, seiner Angabe nach schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe, erstens gab er das negative als Fressen an eine unbekannte Wesendheit (Opfergabe?!), und zweitens ging es ihm wieder besser. >> auch Moll

Ich bin mir nicht sicher ob es in die Richtung geht, die du beschreibst...
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 20
« vorheriges  nächstes »        print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on aBoard, XMB and XForum

0,055 Sekunden - 53 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0244 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen