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Autor: Betreff: Wird Krankheit in best. Traditionen/ Religionen als göttlich gesehen?
Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 24/10/2012 um 10:51  
Vor einigen Monaten sagte mir mal jemand, dass wenn er magisch arbeitet um zu heilen, sich (zumindest bei ihm selbst) die Krankheit an sich erst einmal verschlechtert. Mich persönlich verwunderte das arg, zumal ich ernstlich andere Erfahrungen gemacht habe und so experimentierte ich hin und wieder in die Richtung und blieb schlußendlich dabei stehen, dass Wirkunterschiede möglicherweise in der Grunddefinition von Krankheit liegt. Daraufhin versuchte ich wiederrum heraus zu finden, welche „Definitionen“ von Krankheit bestimmter „magischer Traditionen“ zugrunde liegen.
Bisher ist mir auch häufig untergekommen, dass Krankheit sakpatamäßig Wirkweisen von Göttern seien. Nur komm ich nicht weiter wenn es darum geht, Krankheit an sich als göttlich [Was ja immernoch n Unterschied zu göttlichen Ursprungs ist.] zu sehen, mglw sogar zu verehren. Besonders ärgerlich ist es für mich eben, da es so logisch ist. Krankheit an sich [auch für den Fall, dass ich gerade romantisiere] ist, klar, destruktiv, aber sie ist auch mächtig; voller Kraft eben. Und deswegen wollte ich fragen, ob jemand von euch mehr oder minder zufällig in der Richtung Infos hat, die ich wohl übersehen habe oder wahlweise auch Erfahrung.


[Editiert am 24/10/2012 um 10:51 von Chtonia]
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Magus
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Cruihn
Beiträge: 534
Registriert: 14/11/2010
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red_folder.gif erstellt am: 24/10/2012 um 16:11  
Hey,
also meiner persönlichen Erfahrung nach, gibt es keine anfängliche Verschlechterung der zu heilenden Krankheit, allerdings hab ich auch noch nie versucht eine Krankheit als etwas Göttliches zu sehen, da fehlt mir wohl der Bezug/Glaube/Weltbild. Sehe ich eine Krankheit als etwas das den Körper schwächt, oder als falsche/fehlende Energie, bewirkt die Heilung genau das, was sie bewirken soll, nämlich das sich eine rapide Besserung einstellt (vielleicht besser erklärt: man hilft dem Körper indem man die natürliche Regeneration/Heilungskraft beschleunigt), zumindest läuft es bei mir/in meinem Weltbild so oder so ähnlich ab.
Inwiefern man das nun in einem Weltbild durch vergöttlichung "Bearbeitet" kann ich dir nicht sagen, da ich damit keinerlei Erfahrung habe.

Gruß
Cruihn
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Philosophus
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LadyLobster
Beiträge: 130
Registriert: 17/5/2012
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red_folder.gif erstellt am: 24/10/2012 um 23:06  

Zitat von Chtonia, am 24/10/2012 um 10:51

Betreff: Wird Krankheit in best. Traditionen/ Religionen als göttlich gesehen?


Krankheiten sind immer als göttlich anzusehen !

Begeht der Mensch Raubbau mit seinem Körper ist eine Krankheit der Hinweis, etwas zu ändern.

In schwerer Krankheit sind visuelle Heilungshinweise keine Seltenheit.
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Adeptus Minor
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greebo
Beiträge: 188
Registriert: 12/1/2011
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/10/2012 um 14:00  

Zitat von Chtonia, am 24/10/2012 um 10:51
Vor einigen Monaten sagte mir mal jemand, dass wenn er magisch arbeitet um zu heilen, sich (zumindest bei ihm selbst) die Krankheit an sich erst einmal verschlechtert. Mich persönlich verwunderte das arg, zumal ich ernstlich andere Erfahrungen gemacht habe und so experimentierte ich hin und wieder in die Richtung und blieb schlußendlich dabei stehen, dass Wirkunterschiede möglicherweise in der Grunddefinition von Krankheit liegt. Daraufhin versuchte ich wiederrum heraus zu finden, welche „Definitionen“ von Krankheit bestimmter „magischer Traditionen“ zugrunde liegen.


ich persönlich hatte ebenfalls keine solchen erfahrungen der anfänglichen verschlechterung bei krankheiten. kenne das ganze auch nur aus der homöopathie, die mit dem, bis in die antike und wohl noch weiter zurückreichenden, konzept der wirkung durch ähnlichkeit arbeitet (der similia similibus - ähnliches durch ähnliches). eine walnuß sieht einem gehirn ähnlich, also ist sie gut dafür. wenn etwas zunehmen soll, dann soll man es bei zunehmendem mond machen. in der medizin wurde das auch angewandt, und findet sich heute noch in der homöopathie, wo eine krankheit mit einem mittel geheilt wird, das die symptome der krankheit auslöst. deshalb kommt es dort auch oft zu der sogenannten erstverschlimmerung bevor eine verbesserung eintritt.

in den unterschiedlichen traditionen werden krankheiten durch gott/götter, dämonen, geister, verstorbene oder inneres ungleichgewicht verursacht angesehen.



Zitat von Chtonia, am 24/10/2012 um 10:51
Bisher ist mir auch häufig untergekommen, dass Krankheit sakpatamäßig Wirkweisen von Göttern seien. Nur komm ich nicht weiter wenn es darum geht, Krankheit an sich als göttlich [Was ja immernoch n Unterschied zu göttlichen Ursprungs ist.] zu sehen, mglw sogar zu verehren. Besonders ärgerlich ist es für mich eben, da es so logisch ist. Krankheit an sich [auch für den Fall, dass ich gerade romantisiere] ist, klar, destruktiv, aber sie ist auch mächtig; voller Kraft eben. Und deswegen wollte ich fragen, ob jemand von euch mehr oder minder zufällig in der Richtung Infos hat, die ich wohl übersehen habe oder wahlweise auch Erfahrung.


ein etwas verkorkstes thema. es kommt nämlich darauf an, in welchem glaubensgebäude du dich bewegst. wenn man davon ausgeht, daß gott/götter alles erschaffen haben und für alles verantwortlich sind, dann muß auch die krankheit göttlichen ursprungs sein (außer man redet sich auf irgendwelche dämonen aus, die jedoch ihrerseits wiederum von gott/göttern erschaffen worden waren...)

in den unterschiedlichsten traditionen geht man davon aus, daß viele krankheiten göttlichen ursprungs und auch göttlich im sinne von: gott/götter teilt dadurch seinen willen mit. so wurden viele seuchen und epidemien als strafe gottes angesehen, und das nicht erst seit dem christentum, auch wenn hier die quellenlage etwas einfacher ist. von christlichen fundamentalisten wird selbst eine aids erkrankung als von gott gegeben angesehen... ebenso beim abramelin ritual heißt es, daß man abbrechen soll, sollte man über längere zeit schwer erkranken, da gott nicht wolle daß du es gegenwärtig durchführst.

aber auch bei den politheistischen religionen hast du sowas, wenn du den weg der gottheit verläßt, und sie ein problem damit hat. oder sie will dir daduch etwas lehren. z.b. weil du in dem wahn gefangen bist unverwundbar usw. zu sein...

in schamanischen religionen wird eine krankheit auch oft als ein spritueller fortschritt angesehen, eine art "wiedergeburt"...

wobei die meißten traditionen jedoch nicht so weit gehen jegliche krankheit so zu sehen. krankheit ist nicht gleich krankheit. eine krankheit zu verehren hielte ich für ziehmlich übertriben, selbst wenn es im erwähnten schamanischen kontext geschehen würde.
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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 25/10/2012 um 15:10  

Zitat:

Zitat von LadyLobster, am 24/10/2012 um 23:06


Krankheiten sind immer als göttlich anzusehen !



Nur wenn du an etwas göttliches glaubst!
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Kandidat
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Miral
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Registriert: 15/11/2014
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red_folder.gif erstellt am: 18/11/2014 um 22:20  
Hallo,

meine beste Freundin hat Krebs, genauer gesagt einen Tumor in der Brust.
Sie hat sich dazu entschlossen, ihn ausschließlich alternativ zu behandeln und ich helfe ihr dabei mit energetischen Methoden. Der Tumor ist in Rückbildung, wenn es auch lange dauert. Die durchschnittliche Rückbildung beträgt 5 - 7 mm pro Jahr. Zwischenzeitlich war der Tumor im Stillstand, 1 1/2 Jahre lang auf den Millimeter genau.

Sie lässt die Tumorgrößer regelmäßig in einer Klinik messen. Anfangs war sie noch für alle die Irre. Sie suchte 1 1/2 Jahre lang, bis sie endlich eine Oberärztin fand, die ihre Entscheidung akzeptierte und sie nicht anbrüllte oder beleidigte.
Im letzten Kliniksbefund steht nun sogar "Die Patientin führt ihre Alternativmethoden weiter durch", worauf sie sehr stolz ist.

Was Krankheit betrifft als göttlicher Wille: Weder sie noch ich glauben daran!!
Sie sieht es ganz nüchtern: Sie hat Fehler gemacht, manchmal auch Raubbau mit ihrem Körper getrieben - so wie wohl die meisten Menschen in unserer Leistungsgesellschaft oder viele. Seitdem versucht sie es besser zu machen. Auch ihre Ernährung hat sie um 100 % umgestellt. Sie sagt von sich, sie ist nicht immer perfekt. Sie versucht einfach, "immer mehr in Richtung Heilung zu gehen".

An Götter, die uns Menschen eine Krankheit schicken sollen, glaube ich nicht.

Dass sich eine Krankheit verschlechtern soll, wenn jemand magisch arbeitet, kann ich zumindest auch nicht bestätigen.

Um das Beispiel der Homöopathie zu nehmen: Nicht immer gibt es dabei eine Erstverschlechterung. Ich weiß, dass es gute Homöopathen gibt, die auch Krebs heilen können (schon seit dem 18. Jahrhundert übrigens!). Ich habe mich damit ein wenig beschäftigt. Gerade bei Krebs sind Homöopathen sehr bemüht, eine Erstverschlechterung zu vermeiden!! Ist auch verständlich: Oft kommen zu ihnen Menschen im Endstadium der Krankheit. Wenn dann bei einem metastasenbefallenen Patienten eine Erstverschlechterung aufträte, könnte das sein Ende einleiten.

Also: Ich glaube nicht an eine Krankheit von göttlichem Ursprung. Ich sehe Krankheit als ein Regulativ des Körpers, ein Versuch, dadurch wieder zur Gesundung zu gelangen.

Aber: Da ich an Götter glaube und an verschiedene andere Wesenheiten geistiger Natur, nehme ich auch deren Hilfe in Anspruch.

Lichtgrüße, Miral
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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 19/11/2014 um 12:02  
Die ganze Homöopathie funktioniert nur mit "Erstverschlimmerung", allerdings mit der Einschränkung, dass nicht jeder Patient das fühlen muss und leiden muss. Ob der Patient das spürt, hängt vor allem von seiner Empfindsamkeit ab und ggf. auch von der Schwere der Krankheit. Homöopathen, die versuchen, diesen Effekt zum umgehen, sind keine echten Homöopathen mehr, sondern lediglich Anwender von homöopathischen Mitteln, denen würde ich bei schweren Krankheiten nicht vertrauen.

Denn Gleiches mit Gleichem behandeln bedeutet: ein Mittel wird gegeben, dass stärker als die bisherige Krankheit dieselben (möglichst dieselben oder doch am allerähnlichsten) Symptome hervorruft. Die Heilung soll dann geschehen, indem der Körper gegen den Impuls durch das Mittel angeht und dabei durch erhöhte Kraftanstrengung endlich die weniger schlimme Krankheit besiegt.

Soweit das Konzept dieser Heilungslehre. Bei kleinen Zipperlein kann man das selbst mal versuchen, bei so schweren Krankheiten wie bei Deiner Freundin, kann das nur der Fachmann für Homöopathie. Solange man den nicht findet, sollte man lieber andere Methoden wählen.

Ich finde es toll, dass ihr ganz langsam den Tumor kleinkriegt und ich wünsche euch, dass ihr da immer den richtigen Weg findet.
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Kandidat
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Miral
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red_folder.gif erstellt am: 19/11/2014 um 14:33  
Hallo Spinnenbein,

Zitat:
Die ganze Homöopathie funktioniert nur mit "Erstverschlimmerung", allerdings mit der Einschränkung, dass nicht jeder Patient das fühlen muss und leiden muss.

Dann verstehen wir beide unter Erstverschlimmerung etwas Verschiedenes. Ich verstehe darunter, dass sich eine Krankheit oder ein Symptom anfangs verschlechtert, um dann auszuheilen. Wenn das ein Patient nichts fühlt, ist es in meinen Augen keine Verschlechterung.

Die Homöopathen, die ich meine, sind schon sehr gut und auch bekannt. J. J. Burnett, auf den ich mich aus dem 18. Jahrhundert bezog, hat Schule gemacht. Leider wurde er auch ständig von klassischen Schulmedizinern angefeindet, vor allem wohl deshalb, weil er - zu deren Leidwesen - viele Krebskranke geheilt hat. Ich habe mehrere Bücher von ihm.

Ein anderer bekannter Homöopath und Buchautor ist Dr. Jens Wurster. Er ist Chefarzt einer Klinik im Tessin und hat auch beachtliche Heilerfolge vorzuweisen allein durch Homöopathie. In seinem Buch berichtet er von mehreren Heilerfolgen bei Pankreaskarzinom. Die durchschnittliche Lebenserwartung von seitens der Schulmedizin ist nur noch ein halbes Jahr! Dr. Wurster hat viele Menschen geheilt!

Nun, ich habe bei beiden Autoren gelesen, dass man bei Krebs, erst recht bei fortgeschrittenen Metastasen, bemüht ist, eine Erstverschlechterung zu vermeiden.
Gut, wenn du aber darunter verstehst, dass die Patienten das gar nicht spüren müssen, dann muss der Begriff wohl geklärt werden.

Wie auch immer, meine Freundin macht keine Homöopathie. Wie du schon sagst, ist es nicht einfach, jemand wirklich guten zu finden, der Erfahrung hat mit Tumorerkrankungen. Da sie niemanden in ihrer Nähe gefunden hat, lässt sie es lieber.

Sie ist auf andere Methoden gestoßen. Tragende Säule ist bei ihr die Ernährung und der Abbau von "psychischem Schutt", wie sie es nennt. Das dauert lange, weil sie aus einer kaputten Familie kommt. Aber es ist okay für sie.
Daher dauert wohl die Heilung so lange. Es ist ein Unterschied, ob man Rückhalt in der Familie hat oder von dort aus sogar noch attackiert wird. Sie war 48, als sie den Kontakt zu ihrer Mutter endlich beendet hat und schämt sich nun etwas dafür, dass es so lange gedauert hat. Alle anderen Leute sagen ihr dagegen, sie könne stolz auf sich sein, dass sie den Absprung geschafft hat. :D

Lichtgrüße, Miral
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Miral
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red_folder.gif erstellt am: 19/11/2014 um 14:37  
P. S. Ich war gerade in deinem Profil. Sag mal, hat eigentlich jede/r Hexe/r / Heide eine Katze??? :D
Ich auch? :luxhello: :winkewinke:


[Editiert am 19/11/2014 um 14:37 von Miral]
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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 19/11/2014 um 22:16  
Miezen sind Pflicht! :redhead:

Ich sage auch mal ganz schlicht, ja, es ist eine Leistung, sich überhaupt aus einer unguten Familienbeziehung herauszubegeben. Es gibt genug, die es nicht hinkriegen.

Nicht gespürte Erstverschlimmerung: es wird nicht jede Krankheit gespürt. Also muss auch nicht die Verschlimmerung gespürt werden. Das meine ich im wesentlichen. Es gibt eben Menschen, die tatsächlich sehr stabil sind, die auch bei schlimmen Krankheiten noch den Kopf oben haben, und dementsprechend "unberührt" bleiben. (Also ein Holzklotz zu sein, kann auch Vorteile haben). Kleinere Krebsherde gehören ja gerade zu den symptomlosen Krankheiten, warum sonst würde soviel für Vorsorgeuntersuchungen getrommelt. Wenn man erst mal Beschwerden hat, ist es in vielen Fällen schon ziemlich spät.

Und ich sehe es auch so, wenn man in der Homöopathie keinen Meister finden kann, dann muss man es lassen. Die Lehre von Hahnemann an sich ist für mich eine Bereicherung gewesen. Aber letztlich verlasse ich mich trotzdem auf andere Mittel. Was er erkannt hat, ist tragfähig, ist nur nicht in Eigenregie zu machen, dazu braucht man den Blick von außen.

Da wir gerade bei guten Tipps sind: kennt Deine Freundin schon Basenbäder? Lies mal rum, was Du so findest. Hier die Kurzfassung: der Körper kann über die Haut unerwünschte Stoffe ausscheiden, die Haut ist so eine Art dritte Niere (keine Übertreibung). In den meisten Krankheitsfällen handelt es sich dabei um chemisch saure Substanzen, die raus müssen. Wenn man nun die Haut in basisches Milieu bringt, wird die Ausscheidung beschleunigt. Der sog. Säureschutzmantel der Haut kommt eigentlich von dieser Ausscheidung, der wird vom basischen Baden nicht dauerhaft zerstört, der stellt sich immer wieder von alleine her.

Vorgehen: Fußbad mit ein bis drei TL Basensalz (Handelsname z. B. Kaisernatron, gibt es in jeder Drogerie). Wannenbad mit ein bis drei oder mehr EL (kommt auf Wannengröße an). Wenn es hilft, dann täglich machen, und immer lange baden.

Einzige Einschränkung: Neurodermitiker können diese Bäder meist nicht nutzen, weil dann die Hautkrankheit schlimmer wird.

Man wird nur mit diesen Bädern nicht wieder gesund, so lange man sie aber konsequent durchzieht, kann man viele Symptome verschwinden lassen. Gerade auch bei Krebs entstehen ja auch im Tumor Abfallstoffe, die über den Stoffwechsel entfernt werden müssen.
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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 19/11/2014 um 22:24  
Eine weitere Frage: wie sieht es mit energetischer Trennung aus? Es ist ein Kraftakt, sich zu lösen und zu gehen. Dennoch können da Fäden sein, die bleiben, gerade in Familien kommt das vor. Sie als das Kind könnte über so eine Bindung immer noch Kraft verlieren. Da kann man nach Australien ziehen, das ändert sich nicht.

Nein, ich sage nicht, dass das immer so ist, ist nur die Frage, ob ihr das mal erwogen habt und da schon was gemacht habt? Mitunter unterhält so etwas Krankheiten und Schwächen, die dann ohne Trennung auch kaum überwunden werden können. Aber wie gesagt, keine grundsätzliche Diagnose, nur eine Frage.

Du hattest doch auch in dem anderen Thread was von weißmagischer Rache? Ich hab da jetzt nicht gelesen, aus der Perspektive einer Krankheit heraus könnte sich da auch noch einiges verbergen.

Also weißmagische Rache ist irgendwie wie ein weißer Rappe. Sinn macht das nur, wenn man versucht sich zu schützen und ggf. jemand seine eigene Pest zurückschickt. Das ist für mich keine Rache. Rache hat ja immer auch Vergeltung dabei und die wäre immer auch mehr als das.

Auch hier die Frage, ist es nur eine schwierige Situation, in der halt die Grundkrankheit Deine Freundin schwächt und empfänglich macht. Oder ist auch da schon mehr dahinter, irgendwelche Hassbindungen (muss nicht von ihr ausgehen). Auch nur wieder allgemein als Frage zur Gedankenanregung gemeint.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2014 um 08:43  
Statement zu Medizin und Drogen

nur als hinweis. bis jetzt ist hier ja noch nichts seltsames vorgegangen


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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2014 um 09:57  
Danke für den Hinweis! Nein, ich werde keine Medizin empfehlen.

Basenbäder und Basenprodukte laufen offiziell unter Wellness und Hautverschönerung, die kann man in Kaufhäusern erwerben.

Und der Rest von mir ist ja nur Psychobla. :)

Ich zitiere mich noch mal selbst:

Zitat von Spinnenbein, am 19/11/2014 um 22:16
Man wird nur mit diesen Bädern nicht wieder gesund,

Das war kein Disclaimer, das ist meine ehrliche Meinung und Erfahrung, man wird damit nicht gesund, aber man unterstützt sein Wohlempfinden.
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Kandidat
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Miral
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2014 um 11:31  
Hallo Spinnenbein,

ich habe es auch nicht als medizinischen Hinweis empfunden.
Basenbäder macht sie öfter. Außerdem versucht sie sich so gesund zu ernähren, dass keine unnötige Säurenbildung entsteht. Sprich nach Möglichkeit kein Zucker, keine Süßigkeiten, nur selten Kaffee, viel Obst und Gemüse.

Zur energetischen Trennung: Wir arbeiten dran!
Es hat mich viel Überzeugungsarbeit gekostet, sie dazu zu bringen, sich überhaupt dazu zu bringen, sich auf so ein Gedankenmodell einzulassen. Energie zur möglichen Heilung an seinen Körper zu lassen, ist eine Sache, mit Magie und solchen Vorstellungsmodellen hat sie's aber gar nicht.

Zitat:
Dennoch können da Fäden sein, die bleiben, gerade in Familien kommt das vor. Sie als das Kind könnte über so eine Bindung immer noch Kraft verlieren. Da kann man nach Australien ziehen, das ändert sich nicht.


Ich sehe es ganz genauso wie du!!! Halte es für sehr wahrscheinlich!
Nur suche ich noch nach einem guten System zur Bändertrennung.
Ich habe es bis jetzt durch Visualisierung versucht. Doch oft bekam ich die Rückmeldung, von Reikimeistern, Schamanen, etc. dass es nicht geklappt hätte.
Weißt du ein gutes System?

Zitat:
Du hattest doch auch in dem anderen Thread was von weißmagischer Rache? Ich hab da jetzt nicht gelesen, aus der Perspektive einer Krankheit heraus könnte sich da auch noch einiges verbergen.

Das hat mit der Krankheit nichts zu tun. Die Freundin wird seit einigen Monaten von einem Politiker und einem Behördenmenschen an ihrem Wohnsitz terrorisiert.
Was ich mit der Überschrift genau gemeint habe, habe ich im Thread konkretisiert. Mir geht es primär nicht um Rache, sondern darum, die aufzuhalten, der Freundin weiter zu schaden. Kannst ja mal lesen, wenn du Zeit findest.

Zitat:
Auch hier die Frage, ist es nur eine schwierige Situation, in der halt die Grundkrankheit Deine Freundin schwächt und empfänglich macht.

Ja, genau so sehe ich es.

Liebe Grüße, Miral
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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 20/11/2014 um 12:57  

Zitat von Chtonia, am 24/10/2012 um 10:51
Vor einigen Monaten sagte mir mal jemand, dass wenn er magisch arbeitet um zu heilen, sich (zumindest bei ihm selbst) die Krankheit an sich erst einmal verschlechtert. Mich persönlich verwunderte das arg, zumal ich ernstlich andere Erfahrungen gemacht habe und so experimentierte ich hin und wieder in die Richtung und blieb schlußendlich dabei stehen, dass Wirkunterschiede möglicherweise in der Grunddefinition von Krankheit liegt. Daraufhin versuchte ich wiederrum heraus zu finden, welche „Definitionen“ von Krankheit bestimmter „magischer Traditionen“ zugrunde liegen.
Bisher ist mir auch häufig untergekommen, dass Krankheit sakpatamäßig Wirkweisen von Göttern seien. Nur komm ich nicht weiter wenn es darum geht, Krankheit an sich als göttlich [Was ja immernoch n Unterschied zu göttlichen Ursprungs ist.] zu sehen, mglw sogar zu verehren. Besonders ärgerlich ist es für mich eben, da es so logisch ist. Krankheit an sich [auch für den Fall, dass ich gerade romantisiere] ist, klar, destruktiv, aber sie ist auch mächtig; voller Kraft eben. Und deswegen wollte ich fragen, ob jemand von euch mehr oder minder zufällig in der Richtung Infos hat, die ich wohl übersehen habe oder wahlweise auch Erfahrung.



Meiner Erfahrung nach z.B bedarf es einer persönlichen Veränderung und die damit zusammenhängende Bitte an ein göttliches Wesen, erstmal einer Zerstörung des pysischen Körpers, welcher dann vom jeweilig angerufenen Wesen wieder zusammengesetzt wurde. In dem Fall war das so gewollt und ist immer Einzelperson abhängig sowie deren jeweilige Handlung. Wie sich das äußert, also ob durch Krankheit, ist individuell. Aber grundsätzlich sind magische Handlungen oder andere Hexerei gerne mit Krankheiten verbunden, deren Usachen wiederum individuell zu betrachten sind und keinesfalls für die breite Masse gillt. Aus der Krankheitslehre kennen wir weiterführend auch, das eine Krankheit sich erstmal verschlimmert ehe sie vom eigenen Körper geheielt werden kann, das selbige kennen wir auch von Beschreibungen der nordamerikanischen Indianer.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2014 um 09:24  

Zitat:
Meiner Erfahrung nach z.B bedarf es einer persönlichen Veränderung und die damit zusammenhängende Bitte an ein göttliches Wesen, erstmal einer Zerstörung des pysischen Körpers, welcher dann vom jeweilig angerufenen Wesen wieder zusammengesetzt wurde. In dem Fall war das so gewollt und ist immer Einzelperson abhängig sowie deren jeweilige Handlung.


Aber sonst noch alles fit? -> Zerstückelung

Physischer Körper. Alles klar. Scheis Tippfehler (hoffe ich mal) :)


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Aladdin Salomon
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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2014 um 17:54  
@Howard Da gebe ich Hephaestos recht egal wie echt es sich anfühlt was man empfindet oder Astral sieht ,es ist ,wenn dann eine Veränderung vom geistigen ins Physische aber keine wirkliche.

Dein Hinweis war aber gut kenne ich selbst so aus meiner Initialisierung in Sibierin man kommt ja viel rum.

Verehren oder göttlich würde ich Krankheit aber nie sehen /tun :)

Magier erschaffen sogenannte Götter/Geister und kriechen nicht zu Staub vor Ihnen oder Ihren Werken. Deshalb das eigentliche Götzendienst Verbot und Bild machen vom göttlichen(Visualisierung) mit anschließender Anbetung

Außnahme der Makrokosmos, nur den muss man nicht verehren und er schickt keine Krankheiten^^

LG Aladdin Salomon


[Editiert am 21/11/2014 um 17:59 von Aladdin Salomon]



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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2014 um 18:33  
Bäder basisch: ich mache täglich wenigstens eine Stunde Fußbad, man hängt eh einen Teil der Zeit so rum vor dem PC oder so. Damit es wirklich kostengünstig ist ein link klick incl. Porto ca. halb so teuer wie die kleinen Abpackungen in der Drogerie.

Bänder: es gibt verschiedene Sorten, und es gibt welche, da muss ich auch passen. Soweit es sich aber um familiäre Übertragungen handelt, habe ich meinen Weg gefunden. Ich orientiere mich dabei an Mythen. In diesem Fall wende ich mich an eine Person aus einer Erzählung des 14. Jahrhunderts, leider kenne ich keine aktuelle deutsche Übersetzung klick. Die Zauberin Busla aus der Bosisaga. Ich will es kurz halten, was ich mache, ich bitte Busla die unbotmäßigen Bindungen zwischen abc (kranker Person) und anderen zu trennen und opfere ihr etwas. Das kann man auch mehrmals tun, sollte man vielleicht auch, da solche Bindungen stark sein können.

Ich weiß von einer erfahreneren Freundin, dass sie stärkere Bindungen mit Eisen durchtrennt. Sie sagt, es kommt darauf an, den Zeitpunkt zu finden, an dem die Bindung begann (es geht also nicht um verwandtschaftliche Dinge). Das kann ich aber nicht, für so was wende ich mich dann auch an andere. Du könntest aber vielleicht versuchen, auf diesem Weg eine Lösung zu finden. Versuche es mit Eisen, nimm einen stählernen Gegenstand, gutes Messer, Schere, und versuche es mit Visualisierungen. [Bei mir ist Eisen anders belegt, damit kann ich nicht schneiden und trennen.]
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 22/11/2014 um 16:58  
Göttlich oder im Sinne der Schöpfung scheint mir eher der gesunde Zustand zu sein.

Verdrängtes geistiges Material scheint am Körper energetische Löcher zu erzeugen - wo Krankheit andocken kann. Besonders im Momenten der Schäche. Dann kann es einen Teufelskreis geben - energetische Schwäche begünstigt Krankheit die wieder energetisch schwächt. Dieser Kreislauf kann durch Medizin - auch energetische Medizin oder Zugabe von Energie - durchbrochen werden.

Beim Heilen sollte man Energie möglichst ausstrahlen - nicht in sich hereinziehen.

grüssli merlynn


[Editiert am 22/11/2014 um 16:59 von GeorgeTheMerlin]
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Miral
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red_folder.gif erstellt am: 25/11/2014 um 20:30  
Hi Merlin,

Zitat:
Göttlich oder im Sinne der Schöpfung scheint mir eher der gesunde Zustand zu sein.

Da gebe ich dir recht. Hingegen kann ich nicht die Auffassung teilen, die hier geäußert wurde, Krankheit sei von den Göttern geschickt.

Interessant, was du schreibst über die Verdrängung!
Ja, die Freundin, die so eine üble Mutter hat, beklagt sich dauernd, sie sei extrem dünnhäutig. Sie kann machen, was sie will, sagt sie, mit Schutzvisualisierungen, Amulett tragen, nichts würde richtig klappen.
Möglicherweise hängt es damit zusammen?


Hi Spinnenbein,

danke für den Link!
Seh ichs recht, du nimmst nur Natron?
Du weißt sicher, dass der Begründer und Dumm-und-dämlich-Verdiener vom Basensalz - den Namen lasse ich aus Antiwerbegründen weg - etliche Basen in sein Zeug reinkippt? Dir genügt wirklich die eine Base als Fußbad zur Entschlackung?

Liebe Grüße,

Miral
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