Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Was ist Glaube?
Philosophus
Philosophus

Doppelnullpunkt
Beiträge: 128
Registriert: 18/9/2013
Status: Offline
smilies/smile.gif erstellt am: 18/9/2013 um 22:45  
Wäre einer so freundlich, mir dies wikipediafern einmal genauer zu erläutern, was ihr als Magietreibende denn genau unter Glauben versteht?

Dies wäre hilfreich, bevor man sich hier in einige Diskussionen einmischt!


____________________
ich weiß, wer ich nicht bin!
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/9/2013 um 23:05  
Naja,ich denke beim Wort Glaube ansich geht es darum Sachen z.B. die Existenz von Mathelehrern die in Wahrheit Dämonen sind,vorbehaltlos zu übernehemen obwohl es keine festen Beweise für ihre Existenz bzw. ihren Wahrheitsgehalt gibt.
Antwort 1
Philosophus
Philosophus

Doppelnullpunkt
Beiträge: 128
Registriert: 18/9/2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 18/9/2013 um 23:31  
Gute Antwort, Raxend.

Mal schauen, was die Anderen hier noch dazu sagen.


____________________
ich weiß, wer ich nicht bin!
Profil anzeigen E-mail senden Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Adeptus Minor
Adeptus Minor

greebo
Beiträge: 188
Registriert: 12/1/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/9/2013 um 02:45  
vertrauen, gewißheit und oft eine große prise hoffnung.
ab und an auch inakzeptanz (im positiven sinn) gepaart mit einem traum.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 2
Registriert: 20/9/2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 20/9/2013 um 16:59  
@raxend
Ich kann mir vorstellen, dass wenn ich wirklich daran glauben würde, Mathelehrer seien in Wahrheit Dämonen, mir wie aus dem Nichts alle möglichen Beweise dafür einfielen.
------

Manch ein Schelm könnte behaupten, Glauben sei alles, eine Grundlage des Bewusstseins, Voraussetzung für Lebensfähigkeit (Menschen), Sinn, die Existenz jeglicher Gottheiten, Heiliger, Propheten und vielleicht sogar allumfassender, unbestreitbarer, allmächtiger, physikalischer Gesetze.

Ich persönlich hab aber keinen Plan was das angeht, glaube ich jedenfalls.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/9/2013 um 21:17  
Mir fiel eben der Satz ein.. am Ende bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei, aber die Liebe ist die stärkste unter ihnen.. also seh ich im Glauben eine Verbindung dieser 3 Worte.. denn alles was ich tue, soll aus Liebe geschehn, die Liebe zur Magie beispielsweise.. damit meine ich, tue alles mit einer positiven Grundgesinnung.. es heißt ja auch .. nicht Autofahren bei starken Emotionen, also Wut , Trauer etc.. so ähnlich seh ich das auch bei der Magie.. nur im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte anwenden.. um sie korrekt ausführn zu können.... Glaube heißt für mich.. eben dieses gute Grundgefühl in mir.. dies darf aber nicht für sich allein stehn, sondern ist verbunden mit LIebe und Hoffnung und diese drei sind umhüllt von der Magie.. mystischer scheiss ich weiß, aber ich steh nunmal drauf.. :D
Antwort 5
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 22/9/2013 um 23:21  
Geht man davon aus, dass es keine Fakten sondern bloße Wahrscheinlichkeiten gibt, so ist alles Glaube. Um innerlab dieser Variabeln Konstanten zu schaffen, um sie von anderen Varablen zu unterscheiden Unterscheidet der Mensch zwischen Wissen und Glauben. Wo jedoch diese Grenze gezogen wird, ist abhängig vom Individuum und den dazugehörigen Folgen für dieses.
Ob die Welt morgen untergeht, kann niemand mit Gewissheit sagen, jedoch wählen die meisten den Glauben an das Bestehen der Welt, um die damit verbundenen Erfahrungen zu rechtfertigen. Einige wenige Entscheiden sich für den Glauben an das Gegenteil und richten ihr Verhalten demnach aus.(Extremes Beispiel aber ich hoffe ihr versteht meinen Punkt) Eine äußerliche Betrachtung würde hierfür Begrifflichkeiten wie paranoid/ schizophren/ ängstlich finden.
Wissenschaft Konzentriert sich auf hohe Wahrscheinlichkeiten um damit (objektives) Wissen zu rechtfertigen. Kann diese jedoch nur unter sehr kontrollierten Bedingungen herbeiführen und projeziert diese auf größere scheinbar vergleichbare Systeme, erreicht hiermit jedoch auch nur Prognosen einer bestimmten Wahrscheinlichkeit. Oft entpuppen sich Syteme die als "bewiesen" gelten unter nachfolgenden Forschungen als "falsch" und somit "Glauben".

Die Chaostheorie besagt, dass es kein Chaos gibt, die Ursachen einer Erscheinung jedoch gegen Unendlich gehen. Dies gilt auch für das Individuum. Eine äußerliche Beschreibung kann sich immernur auf temporär limitierte Erscheinungen und Anologien aus der Erfahrung des Beobachters zusammensetzen. So ist Der Mensch den du siehst lediglich eine Wahrscheinlichkeit oder ein Anteil dieses, jedoch nicht der "Mensch" selbst. Es ist der Glaube an diesen, der ihn greifbar macht. Der Mechanische Aspekt der Ratio braucht Konstanten um mit ihnen zu arbeiten. Genauso tun dies Regeln und Gesetze bzw Kontrollmechanismen.
Da es soetwas wie objektives Chaos nicht gibt, kann es auch keine objektive Ordnung geben. Der Intention einer objektiven Ordnung ist immernur der Versuch, die "chaotischen" Erscheinungen zu reduzieren oder Verhindern um die Gesamterscheinungen dem Subjektiven Bild des Erdenker der Regeln anzupassen. Dies Geschieht durch Gewalt(Staat, Kirche, Geldsystem) oder durch die beteiligten Indivuuen selbst (Mode, Popkultur, Kulte), meist durch eine Kombination von beidem.
Die Absicht des Individuums sich fremden subjektiven Regeln unterordnen zu wollen, erwächst wenn es sich mit seiner eigenen unendlichen Ursachlichkeit konfrontiert sieht, die sich mit der Ratio allein nicht begreifen lässt. Die Absicht andere ebenfalls zu selbiger Konformität zu zwingen liegt in der Verleumdung dieser. Da man sich durch das Chaos eines jeden Indivuums mit der Eigenen konfrontiert sieht. Eine Wichtige Rolle spielt hier auch die Polarität von Wissen und Glauben, wenn auch unterbewusst.

Zudem Wird der Begriff Wissen meist auf vergangene Erfahrungen angewandt und dient ihrer Einordnung in der Gegenwart, wohingegen Glaube sich meist auf zukünftige Erfahrungen (in Verbindung mit Vorfreude oder Angst(zwei weitere wichtige Polaritäten)) bezieht.
"Ich glaube, dass sich die Welt morgen noch dreht, damit ich heute unbekümmert meinen Pflichten nachgehen kann." " Weil ich an ein jeweiliges Leben nach dem Tod glaube, verrichte ich die jeweiligen Aufgaben"
Wissenschaftliche Prognosen sind eine Mischung aus Beidem innerhalb dieses Paradigmas.

Die Synthese dieser beiden Polaritäten führt zur Imagination. Sie wiedersetzt sich dem begrenzten Erfahrungsbereich des Individuums und auch aüßeren Beeinflussungen und ist der "selbstbestimmte" Glaube an die tatsächlichkeit eines zukünftigen oder Gegenwärtigen Ereignisses um damit "selbstbestimmte" Erfahrungen Herbeizuführen oder auszuweichen.

Edit: Nachdem ich merlYnns Post gelesen habe noch ein Ergänzung. Alle öffentlichen Institutionen sind imaginiert bzw konstruirt um bestimmte Erfahrungen für die entsprechenden Individuen herbeizufrufen. In der Politik geht es nicht um Regeln sondern um Macht genauso wie in Religionen oder der Musikindustrie (Nicht zu verwechseln mit Musikern). Involvierte Individuen mögen anderes glauben oder auch Innerhalb dieses Paradigmas andere Erfahrungen anziehen die Grundstruktut oder Übergeordnete Intention wird unter betrachtung des größeren Kontextes jedoch klar.


[Editiert am 22/9/2013 um 23:51 von Goldy]
Antwort 6
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 25/9/2013 um 20:59  
Wahrheit und Lüge ist nur die nachfolgende subjektive Betrachtung und Einordnung dieser Dynamik die sich nach Abschluss erneut in diese einordnet.

Natürlich gibt es im oben genannten System auch keine klaren Grenzen. Zudem spielen unterbewußte Faktoren eine große Rolle. Aber ich hoffe es ist irgendwie klar geworden, was ich meinte, bevor ich das hier jetzt alles wieder zerlege.

Zudem lassen sich über politische und religiöse Ansichten schnell Rückschlüsse auf das Wesen eines Menschen zeihen, weshalb dies ja auch etwas ist, worüber man in unserer Gesellschaft nicht Spricht, in der eine Maske über der anderen getragen wird.
Antwort 7
Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 25/9/2013 um 22:06  
Glaube entspricht bei mir:Innerer Gewissheit ohne allgemein nachvollziehbare Begründung
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 26/9/2013 um 00:05  

Zitat von Vau, am 25/9/2013 um 22:06
Glaube entspricht bei mir:Innerer Gewissheit ohne allgemein nachvollziehbare Begründung

Du GLAUBST also an eine "allgemein nachvollziehbare Begründung"? Hast du dafür auch eine "allgemein nachvollziehbare Begründung"?
Ist "Innerer Gewissheit" nicht unabdingbar auch an Selbstvertrauen gebunden? Jemand mit übertriebenem Selbstbewusstsein wird dir viel versichern und dies auch sicherlich aus "Innerer Gewissheit ".
Und IST sie letztenendes wie ALLES nur eine ENTSCHEIDUNG, wenn man einen gewissen Bewusstseinszustand erreicht hat?
Antwort 9
Philosophus
Philosophus

LadyLobster
Beiträge: 130
Registriert: 17/5/2012
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/9/2013 um 04:53  
Glaube : Die persönliche Einstellung zu Geisteswelten und deren Nutzen.


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..... wer aufwischt darf auch plantschen.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/9/2013 um 19:06  
@Goldy:meine Entscheidung.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 5/10/2013 um 17:08  
@Vau: Dann eben nicht :P
Antwort 12
Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 5/10/2013 um 17:23  
@Goldy:Ich meine:MEINE Entscheidung, wann & wo das Ende der Begründungsketten anzusiedeln ist,nicht allgemeingültig;=Glaube.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8/10/2013 um 03:42  

Zitat von Vau, am 5/10/2013 um 17:23
@Goldy:Ich meine:MEINE Entscheidung, wann & wo das Ende der Begründungsketten anzusiedeln ist,nicht allgemeingültig;=Glaube.

Mein Kommentar bezog sich auf meinen Versuch, eine Diskussion aufzubauen, den du mit deinem Einzeiler nicht erwiedert hast. (eigentlich auch mit deaktivierten smileys)

Wieso ist es überhaubt nötig eine Trennung zwischen Wissen und Glauben zu treffen? Sind letzendlich nicht Taten entscheidend? Richten sich diese nach dem Glauben oder dem Wissen? Oder sind sie letztenendes von ganz anderem Antrieb und diese Begriffe sind nur ein
Versuch der Einordnung.
Antwort 14
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