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Autor: Betreff: was - ungefähr - versteht ihr eigentlich unter kaos/ chaos/chaosmagie?
Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2005 um 23:16  
Ich denke was die chaosmagie auszeichnet ist ihr Pragmatismus, denn was ist Magier, der keine Magie anwendet, was eine Hexe, die nur im Internet hext?
Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen. Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).


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Don't Panic!
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2005 um 07:31  
ja - ein paar elemente der chaosmagischen zauber fand ich auch ein wenig schräg und albern.(z.B. irgendwelche versteckten knaller oder sowas beim tempelwächter-ritual)

und, Postskriptum.: ich hab inzwischen auch 3-9 sachen aus der chaosmagie verstanden, ist auch nix anderes als ein extremer ekklektiker zu sein :)


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Adeptus Exemptus
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dSchmetterling
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2005 um 23:06  
Noch nie GEdanken gemacht...ich und Begriffe...

Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir 2 Möglichkeiten ein.

Einmal ohne Sinn und Verstand etwas zu machen ohne zu wissen warum...kann auch angestrebt werden

oder

Wirken ohne Systeme und Regeln...bis hin zu ohne Moral und Gewissensvorstellungen.

kurz...grau oder alle Farben und Schattierungen auf einmal.


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Neophyt
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FDA418
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red_folder.gif erstellt am: 6/12/2005 um 16:57  

Zitat:
Ich denke was die chaosmagie auszeichnet ist ihr Pragmatismus, denn was ist Magier, der keine Magie anwendet, was eine Hexe, die nur im Internet hext?

-Ich denke das hat nicht unbedingt was mit der Chaos theorie zu tun, viel mehr mit dem Magier ansich der die Sache in die Hand nimmt

Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen.

- Wie kann man dem Chaos verfallen? Viel mehr läd es doch zum Paradoxen Denken ein...
Welches Hilfreich sein kann, hinter die Obfläche zu steigen.



Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).


So ist der ästhetische Gedanke doch nur eine Begrenzung

Hochachtungsvoll
Frater FDA



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Adeptus Exemptus
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dSchmetterling
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2005 um 00:28  
Aber was genau ist dann für dich Chaosmagie?


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2005 um 11:55  
Dschmetterling - guckst du "handbuch der chaosmagie" von Fra. V.D.


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Ds kAoS
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JessayahX
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2005 um 12:21  
"Was genau ist Chaosmagie" ist diese Frage nicht eigentlich nicht zu beantworten?
*mit einem ernstgemeinten zwinkern*

Jessa


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Neophyt
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FDA418
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2005 um 13:04  
Na was ist Chaos für euch????
Überraschung.....
Der Gegensatz von Ordnung???
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Adeptus Exemptus
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dSchmetterling
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2005 um 01:12  
@ Hephaestos

Danke. Werd ich machen.

@ FDA 418

Nicht zwingend...bei mir ist Ordnug Chaos...ich bekomme in Ordnung kein Systhem.


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Neophyt
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FDA418
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2005 um 10:38  
Also ist Chaos eine Ordnung Ohne System????
Wäre da nicht eine Erklärung? :question:
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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2005 um 21:17  
Ich verbinde mit dem Begriff „Chaos“ die Aussetzung von Zeit und Raum. In einem Chaos sind alle physikalischen und naturalischen Gesetze aßer Kraft gesetzt. Es ist ein Zustand des „Alles und Nichts“, da nichts Geltung hat..kein Element, keine Zeit. Deswegen vermag der Geist dies nur schwer zu erfassen: Versuchen wir einmal das Unendliche zu erfassen, uns vorzustellen, dass etwas wirklich Unendlichist. Ist es dann nicht so, dass wir da auf Grenzen stoßen in unserer Vorstellungskraft? In dem Chaos hat sich ein Universum gebildet, das irgendwann Gase gebildet hat...großer Sprung..Leben geformt hat..und schließlich aus sich selbst, das nichts war, Zeit und Raum erschaffen. ... ein kleiner Einwurf ;)


Doch die Welt so formen, wie man es will, denke ich, ist uns in diesem Irdischen Leben nicht gegönnt. Denn wir sind in diesem ein tel von zeit und Raum, das lässt sich nicht ändern. Feste Konzepte werden von dem Leben mit- und untereinander gebildet. Da kann man sich die Welt nicht einfach so schaffen, wie man will. Man müsste jeden einzelnen Menschen beeinflussen können. Ein wenig hochgergiffen, oder? Für mich ist dies nicht die Chaosmagie (was ja nicht einmal so wirklich die Frage war), sondern ein Wunschdenken, was wiederum viel bewirken kann, durchaus ;))
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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2005 um 16:18  
-Ich denke das hat nicht unbedingt was mit der Chaos theorie zu tun, viel mehr mit dem Magier ansich der die Sache in die Hand nimmt

Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen.

- Wie kann man dem Chaos verfallen? Viel mehr läd es doch zum Paradoxen Denken ein...
Welches Hilfreich sein kann, hinter die Obfläche zu steigen.

--Ich denke wer sich nur mit paradoxen Gedankengängen beschäftigt ist ein Philosoph, wer mehr zaubert also Magie anwendet ein Zauberer (vom en. "Sorcerer") und dazwischen liegt für mich der Magier also zwischen Theorie und Praxis.


Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).


So ist der ästhetische Gedanke doch nur eine Begrenzung

--Meiner Meinnung nach eher eine Arbeit mit dem eigenen Unterbewußtsein,
denn ein Ritual, welches einen persönlich anspricht wird wohl eher die Gunst des Unterbewußtseins erringen als eines das einen ästhetisch nicht anspricht.
Die Form unterstützt also den Inhalt des Zaubers, wird die Form allerdings zum Selbstzweck so ist sie natürlich nur eine Begrenzung für selbigen.

Gruß Vagabond


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Philosophus
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Mondscheinbluete
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2005 um 21:36  
Doch, ich finde schon, dass es was mit der Chaostheorie zu tun hat. Denn die Erklärung, dass Chaosmagie einfach ein wilder zusammengewürfelter Haufen von Magiearten ist, erscheint mir zu einfach und unlogisch (auch wenn Magie nicht logischist, ich weiß). Es kommt doch auf das Medium an, dem man sich widmet und mit dem man hantiert. Und die Chaostherorie versucht lediglich das Chaos, das die Magier meines Erachtens nach gebrauchen. Ein Medium, dass ohne Raum und Zeit existiert ist durchaus erdenklich, oder?



„--Meiner Meinnung nach eher eine Arbeit mit dem eigenen Unterbewußtsein,
denn ein Ritual, welches einen persönlich anspricht wird wohl eher die Gunst des Unterbewußtseins erringen als eines das einen ästhetisch nicht anspricht.
Die Form unterstützt also den Inhalt des Zaubers, wird die Form allerdings zum Selbstzweck so ist sie natürlich nur eine Begrenzung für selbigen.“



Demnach willst du sagen, dass Chaosmagie die Arbeit mit dem Unterbewussten ist? Ist das niht jede Art der Magie, oder habe ich hier gerade einen blöden Gedankenfehler? O.o


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Weisheit ist nicht mittelbar.
Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit!

(Hermann Hesse- Siddhartha)

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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 10/12/2005 um 00:08  
@Mondscheinbluete
Exakt erkannt, aber ich denke das nicht nur das Unterbewußtsein in der Magie eine Rolle spielt,
sondern auch die Konzentrationsfähigkeit des Magiers.
Sie spielt meiner Meinnung nach eine entscheidendere Rolle als das Unterbewußtsein.
Die wichtige Rolle des Unterbewußtseins in der Chaosmagie geht auf Austin Osman Spare zurück und wurde stark von Frater V.D. propagiert.
An diesem Punkt mischen sich bei mir zum einen Erkenntnisse aus der Chaosmagie als auch aus dem Yoga und Tantra.
Ich denke das zukünftige Generationen noch weitere Faktoren der Magie durch praktische und experimentele Erfahrungen erschließen werden.

Gruß Vagabond


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 10/12/2005 um 13:17  
lasst doch mal die chaostheorie da raus. benoit mandelbrot hat gar nichts damit zu tun, genausoweig wie bifurkationen in differentialgleichungen. attraktoren vielleicht noch - aber ein mathematikstudium ist nicht nötig, um chaosmagie zu betreiben.

das einzige, was etwas damit zu tun hat (also eventuell,mit viel an den haaren herbeiziehen) ist der magische satz vom "wie oben so unten, wie innen so aussen" - sprich, sympathische magie. aber das auch nur in sonderfällen der fraktalen geometrien.


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Magister Templi
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silverdragon
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red_folder.gif erstellt am: 25/4/2006 um 19:50  
ihr wisst ja chaos ist auch eine art der ordnung bloss viel kommplexer

aber als angehöriger des IoTs mus ich sagen Chaosmagie ist für jeden anders es gibt tausende und aber tausende von verschiedenen formen der Chaosmagei und jeder muss für sich selbst rausfinden wie er sie für sich einzuisetzten vermag
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 12/10/2006 um 18:42  
Naja, also "was versteht ihr eigentlich unter Chaosmagie?"

Freiheit! (Soll ich jetzt mein Gesicht blau anmalen?)

"Ordo ab Chao" heißt es irgendwo, der Urgrund jeder Ordnung ist also das Chaos. Chaosmagie ist also ein Weg, ohne den Umweg durch geordnete Systeme (die doch eigentlich immer nur der Einbildung entspringen) zu wirken. Sie verzichtet also auf Dogmen, die den Wert und die Erreichbarkeit einer Sache zu bestimmen versuchen und widmet sich der Frage nach der reinen Wirksamkeit.
Was Peter Carrolls Bücher so interessant macht, das ist die Art und Weise, wie er aus den verschiedenen Traditionen das Wirksame herausdestilliert und den Rest einfach zu den Akten legt. Sein Grundsatz "eine magische Arbeit ist erst dann erfolgreich, wenn das Ergebnis die Erwartung übertrifft" ist wohl eine der besten Empfehlungen, die ich in der Sache je gelesen habe. Schützt vor Selbstbetrug.
Zudem befreit die Chaosmagie als Methode endlich von dem ganzen Initiationsquatsch, mit dem in den meisten magischen Vereinen die Enttäuschungen überbrückt und die Enttäuschten bei der Stange gehalten werden. Aber der IOT hat da ja doch lieber den Weg zu festen Graden und Titeln eingeschlagen.


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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Practicus
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Something
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red_folder.gif erstellt am: 18/11/2006 um 19:25  
Chaosmagie = Die modernste aller magischen lehren!!!!!
Der Versuch über das menschliche und dreidimensionale denken hinauszuschreiten!!!!!

Aspekte der modernen Wissenschaft werden teilweise, wie bei der Blaumagie auch, dabei mit einbezogen!!!!!

Es ist nicht vorhersehbar was passieren wird und umfasst somit auch einige Punkte der Chaostheorie!!!
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Kandidat
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Chaosdragon
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red_folder.gif erstellt am: 3/2/2007 um 13:56  
Hallo
Was ist Chaos(magie) für mich?
Alles und Nichts
Sinn und Unsinn/ Wahnsinn
Unornung und Ordnung
Erschaffen und Zuerstöhren
Eine Dynamik im Universum, ein Witz das sich das Universum über seine existenz selbst erzählt. Und ich lache herzlich mit...
Greez Chaosdragon
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Practicus
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herr der schatten
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red_folder.gif erstellt am: 15/4/2007 um 13:48  
die chaosmagie ist eine praxis fern ab von gut und böse, schwarzer und weisser magie. in ihr ist nichts gut oder schlecht, deshalb praktiziere ich auch sie und nicht gezielt die schwarze oder weisse magie. kurzum: die chaosmagie ist eine graustufung zwischen dem schwarz und weiss!


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Der Schatten ist mein Heim, mein Freund und mein Schwert.
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Studius
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Aleister_C
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red_folder.gif erstellt am: 27/8/2007 um 21:53  
Also HERR DER SCHATTEN.

DAS ist ein schlechtes Beispiel für die Chaosmagie .. die Chaosmagie ist wirklich sehr schwer mit Worten zu beschreiben.

so wie du es sagst praktizierst du theoretisch chaosmagie aber praktisch nicht, denn du hast im kopf immernoch dein gut/böse und schwarz/weiss ... DAS gibt es bei der chaosmagie gar nicht!

Chaosmagie ist der Weg eines Zaubers wobei man sämmtliche Dogmen/Regeln/Gesetze brechen kann.

Einer der sich als Chaosmagier bezeichnet folgt nicht dem Weg der herkömmlichen Magie sonder z.B. ersetzt den regulären Zauberstab (wird in vielen Zaubern benutzt) durch einen Löffel.

Das Beispiel diente rein zur veranschaulichung.

d.h. Chaosmagie bedeutet keine Regeln zu haben und keine Gesetzte für die eigentliche MAGIE! Wobei hier der HAKEN ist!!!!
DAS ist wiederum eine Regel die man sich selbst aufstellt.

Es ist wirklich nicht einfach zu erklären, da empfehle ichdie Schriften von ALEISTER CROWLEY.

Sind schwer zu verstehen und teilweise für viele auch nicht von großem nutzen, da man sich die Informationen rausfischen MUSS um irgendwelche wichtigen zu bekommen.

Zitat von Aleister Crowley: "ES GIBT KEINE ALLGEMEIN GELTENDE WAHRHEIT!"

Naja das ist wieder ein Thema über welches man lange diskutieren kann :P also belasse ich es dabei.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, auch wenn dein thread schon lange her ist :P

Bei interesse zu Aleister Crowley einfach bei ggogle suchen -->
Principia Discordia: Malaclypse der Jüngere


[Editiert am 27/8/2007 um 22:01 von Aleister_C]



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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 27/8/2007 um 22:23  
Naja, streng genommen ist Crowley kein Chaosmagier, da die Chaosmagie als Disziplin erst in den späten 70er Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Allerdings waren die Gründer dieser Disziplin allesammt von Crowleys Werk stark beeinflusst.

Passender in Bezug auf Chaosmagie ist die Bemerkung Crowleys, daß man bei seinen eigenen rohen und unentwickelten Ritualen bleiben sollte, wenn man nicht in der Lage ist, die Feinheiten der durch verschiedene Traditionen entwickelten Rituale zu verstehen. Auch seine "Allgemeine Bemerkung zur Natur der Astralebene" (abgedruckt in den Anhängen zu "Magick") ist in Bezug auf Chaosmagie sehr interessant.


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Studius
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Aleister_C
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red_folder.gif erstellt am: 27/8/2007 um 22:43  
Du bist mir schon öfter aufgefallen Eliphas Leary! Deine Posts sind hilfreich bzw. kann ich sie nachvollziehen, zumindestens alle die ich gelesen habe in der kurzen Zeit in der ich hier bin.

Naja ich würde mich selbst zum Beispiel nicht als Chaosmagier bezeichnen und Crowley auch nicht wirklich. Jedoch faszinieren mich seine Theorien und Schriften so sehr, dass ich meine diese in meinen persönlichen Weg mit einbauen bzw. verwenden zu können.

Naja vielleicht beharre ich zu sehr auf ihnen :D aber es ist sehr lohnenswert "Malaclypse der Jüngere" zu lesen, da z.B. für mich viele Dinge geklärt wurden und neue Pfade auf meinem Weg geöffnet wurden.

Weisst du Eliphas Leary inzwischen baue ich mir meine eigenen Theorien auf. Eine Mischung aus Crowley und der herkömmlichen Magie :)

Ich finde es einfach wichtig Magie so ändern zu können, dass man das findet wo man sich selbst wohl fühlt. Magie sich selbst so angenehm serviert, sodass man sie zur Lebenseinstellung übernimmt.

:) Gruß ausm Norden!


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 07:31  
ääähhhmmmm die diskordianische bewegung (guckst du shea/wilson/illuminatus) ist ja auch nur bedingt chaosmagisch. chaosmagie an sich (so, wie das von den IOT´lern betrieben wird) ist ja auch nur bedingt chaotisch, sondern eher organisierend. also - "aus dem chaos schöpfend", wie das der alte Vier-Buchstaben am bereschit halt gemacht hat.


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 14:04  

Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

Naja ich würde mich selbst zum Beispiel nicht als Chaosmagier bezeichnen und Crowley auch nicht wirklich. Jedoch faszinieren mich seine Theorien und Schriften so sehr, dass ich meine diese in meinen persönlichen Weg mit einbauen bzw. verwenden zu können.


So ungefähr hat's der alte V.V.V.V.V. ja auch gemacht. Sein "Liber XXV - Der Sternrubin" gibt zum Beispiel zwei verschiedene Arten (eine im Buch der Lügen, die andere in den Anhängen zu Magick), wie er sich das kleine Pentagrammritual des Golden Dawn zum persönlichen Gebrauch zurechtgedängelt hat. Er lädt also im Grunde dazu ein, sich die alten Formeln anzusehen und aus diesen eigene Formeln zu entwickeln.


Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

Weisst du Eliphas Leary inzwischen baue ich mir meine eigenen Theorien auf. Eine Mischung aus Crowley und der herkömmlichen Magie :)

Ich finde es einfach wichtig Magie so ändern zu können, dass man das findet wo man sich selbst wohl fühlt. Magie sich selbst so angenehm serviert, sodass man sie zur Lebenseinstellung übernimmt.


Naja, schau Dir Crowley genauer an und Du siehst, daß es ihm eher am Rande darum ging, sein Leben angenehm zu gestallten. Er hat da auch einiges durchgemacht, siehe z.B. Liber CXI oder Liber CLXVIII, die höheren Aethyre. Er wollte halt "durchhalten bis zum Ende", siehe sein erstes magisches Motto Perdurabo.
Sehr schön als Ausgleich zum doch sehr auf Dogmen basierenden Crowley finde ich die Arbeiten von Austin Spare. Aus thelemischer Sicht kann man fast schon sagen, Crowley entspricht dem "redenden Horus" Ra-Hoor-Khuit und Spare entspricht dem "schweigenden Horus" Hoor-Paar-Kraat. Beide haben wichtige Dinge und Anregungen entwickelt und hinterlassen, welche die Magie des Nu-Äons deutlich geprägt haben. Über diese Neuentwicklungen kannst Du viele interessante Aspekte in den Schriften von Kenneth Grant (und auch Gregor A. Gregorius) finden, besonders in Grants Büchern über die "Typhonische Strömung". Grant war Schüler von Crowley und Spare, und er tauschte sich auch mit Gregorius aus, der zu der Zeit seine Fraternitas Saturni neustrukturierte, als Grant die arbeiten mit der Nu-Isis-Loge ausführte.


Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

:) Gruß ausm Norden!


Hummelhummel! :)
Und Grüße aus'm fröhlichen Rheinland!


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