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Autor: Betreff: Marduk
Studius
Studius


Beiträge: 23
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28/9/2015 um 14:34  
Hat hier jemand schon mal mit Marduk gearbeitet? Wenn ich richtig informiert bin, soll er die höchste babylonische Gottheit sein. Manche sehen ihn als Dämon und er hat 50 Namen bzw. Titel. Hier mal ein link zu den Namen: http://lovecraft.ru/texts/necro/spellbook_eng/names.html oder http://warlockasylum.wordpress.com/2011/08/23/names-and-title s-of-the-great-lord-marduk/. Je nach Quelle werden diese als Dämonen gesehen, was ich etwas seltsam finde, wenn Marduk ein Gott ist. Auf der anderen Seite sehen manche Marduk als den eigentlichen Satan und denjenigen, dem die Weltelite dient (in den höchsten Graden ihrer Zirkel). Wißt ihr was darüber?

Die 50 Namen/Wesenheiten werden in einer Ausgabe des Necronomicon aufgeführt, so dass einige behaupten, es sind (ebenfalls) nur Erfindungen von Lovecraft. Auf der anderen Seite findet man die Namen auch im babylonischen Schöppfungsmythos, dem Enuma Elis. Allerdings mit leichten Abweichungen.

Wie ihr euch denken könnt, bin ich ob des Ganzen etwas verwirrt. Kennt sich jemand mit dem Thema aus?


[Editiert am 28/9/2015 um 14:37 von Arcanum77]
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Adeptus Major
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Asenath
Beiträge: 203
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red_folder.gif erstellt am: 28/9/2015 um 14:53  
"Ausgaben des Necronomicon" sind zwar auch rein fiktive Bücher, aber mit dem Cthulhu-Mythos haben sie allesamt nichts gemein. Ich nehme an du spielst hiermit auf die Necronomicon-Version an, in der Siegel verwendet werden, um Marduk und Inanna anzurufen. Diese Gottheiten sind in dem Buch zwar als Dämonen dargestellt, haben aber rein gar nichts mit Lovecraft zu tun (ausser der Tatsache, dass sein Name und der Name des Necronomicon dazu benutzt werden, um Geld aus uns rauszuholen).

Ich habe mich aus anderen Gründen mit Tiamat und somit auch mit Marduk beschäftigt, sehe aber im geschichtlichen Zusammenhang nicht, wo Marduk dort als Dämon dargestellt wird (eher umgekehrt, er "befreit" ja die Welt von Tiamat und ihren Kindern- was man zwar als Anhänger Tiamats durchaus als satanisch sehen könnte, aber historisch gesehen eben nicht richtig ist)

Das vermutlich von dir erwähnte Necronomicon kommt mir an vielen Stellen sehr plump vor. Zwar sind diese Spielereien mit den Anrufungen und Siegeln ganz nett, entbehren aber meiner Meinung nach irgendwie jeglichem Zusammenhang (allein die verschiedenen Design der Siegel, die ich nicht wirklich als "zusammenhängend" erkennen kann, sind meiner Meinung nach Stümperei und/oder bloße Erfindung).
Wirklich ernsthaft würde ich nur dann damit arbeiten wollen, wenn ich mir Sinn und Zweck der Siegel und Anrufungen erarbeitet habe- an dieser Stelle muss ich mir dann aber die Frage stellen, warum ich diese Form der Aufarbeitung an bereits vorhandenen Dingen verwenden sollte. Da erarbeite ich mir dann doch lieber selbst etwas, was meiner Inuition entspringt.

Ich hoffe, dies war hilfreich ;)
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Novize
Novize


Beiträge: 5
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red_folder.gif erstellt am: 28/9/2015 um 18:36  
Wie Asenath schon angesprochen hat sind das zweierlei Dinge. Und wie sie auch gesagt hat, das Necronomicon und all seine Versionen sind rein fiktiv. Sie kauen zwar bereits Vorhandenes wieder, aber ohne wirkliche Einsicht oder gar tiefer gehende Kenntnis von der Materie.

Zum historischen Marduk und den Namen: Die sind zwar in der von dir verlinkten Seite durchaus "korrekt", die Erklärungen dazu aber im Großen und Ganzen unsinnig. Die sog. 50 Namen des Marduk stammen von den letzten beiden Tafeln des Enuma elish, ja, wo wie üblich ein Lobpreis vorkommt. Zum Großteil sind diese Namen Namen bereits früher vorkommender, älterer sumerischer Lokalgottheiten. Was hier vorliegt ist schlicht ein später (die Version des Enuma elish ist rund 700 Jahre älter als die ersten Belege für aktive Verehrung der genannten Götter. Zu dem Zeitpunkt waren viele von ihnen bereits marginalisiert) Versuch des Synkretismus wie wohl die ganze Dichtung allein auf einen zentralisierenden Synkretismus rund um Marduk abzielte, um den herum sich der Staatskult auszurichten begann.

Sprich: Da ist zwar durchaus was dran und der Autor kannte wohl das Enuma elish, was er daraus gemacht hat, hat aber substanziell wenig mit der historischen Vorlage zu tun; "künstlerische Freiheit" eben.
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Studius
Studius


Beiträge: 23
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2015 um 08:33  
Danke für eure Antworten. Also mit anderen Worten, es handelt sich durchaus um echte Götter, nur wurden sie sozusagen irgendwann zu Marduk zusammengefasst.

Für mich bleibt aber unbeantwortet, ob diese Götter tatsächlich so angerufen werden können oder nicht. Wenn man sich ein wenig im (englischsprachigen) Netz umschaut, dann gibt es schon Berichte, dass Beschwörungen und Zusammenarbeiten anhand dieser Necronomicon-Ausgabe erfolgreich waren. Deshalb ja auch meine Frage: Hat hier jemand schon mal mit Marduk gearbeitet? Ich selber bin noch ein ziemlicher Novize, überhaupt was die Magie angeht, von daher würde ich mich selber erst mal nicht an solche Anrufungen heranwagen. Aber das Thema ist derzeit wichtig für mich, aus bestimmten Gründen....

p.s.: Ich selber empfinde durchaus eine Resonanz bei den Siegeln.


[Editiert am 11/10/2015 um 08:34 von Arcanum77]
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2015 um 13:01  
Wie schon seit vielen, vielen Jahren in vielen, vielen threads hier im Forum besprochen worden ist:

1. Ja, das Necronomicon ist größtenteils fiktiv.

2. Ja, man kann magisch erfolgreich damit arbeiten.


Magie ist größtenteils eine Tätigkeit unserer Psyche. Namen, Götter, werkzeuge, Symbole, Farben, Siegel, etc. sind alles nur Hilfsmittel, damit unsere Psyche gelenkt und gesteuert ihre Magie entfalten kann. Es spielt keine Rolle, ob ein magisches System fiktiv ist oder historisch authentisch.


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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2015 um 14:10  
Ich habe tatsächlich mit den Göttern des Necronomicons gearbeitet, mich dann aber auch mit den historisch belegten Mythen auseinander gesetzt.

Es ist eine Möglichkeit, sich mit den Gottheiten auseinander zu setzen; sie sind nicht mehr oder weniger magisch, weil sie fiktiv sind - in der Tat ist es ja so, dass alles absolut fiktiv ist, was mit Göttern zu tun hat, seien sie lang tradiert oder gerade eben ausgedacht.


Was nicht fiktiv ist, ist das, was sie repräsentieren. Mit der Anrufung fängst du einen Aspekt der Kraft ein und arbeitest damit. Ob du ihn lenkst oder dich durch ihn lenken oder verändern lässt, ist dabei egal. Das ist das, was Magie eigentlich ausmacht. Durch die Anrufung eines Gottes konkretisierst du dein Ziel oder die Art und Weise, wie du es erreichen willst.

Es ist so, als würdest du kochen: Fast alles enthält Kalorien. Du wählst das passende. Es tritt mit dir in eine Wechselbeziehung.
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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2015 um 16:13  
Natürlich gibt es Berichte, in denen die Anrufungen aus diesem Fakonomicon erfolgreich waren, immerhin muss das Zeug ja a) an den Mann gebracht werden, weil es ja zu Geschbeschaffungszwecken geschrieben wurde, b) es genug völlig gestörte Menschen gibt, die nichts mit Magie am Hut haben, aber sich durch die zugeben sehr detaillierten Beschwörungen wohl recht leicht in eine Situation bringen lassen, in der sie den Eindruck haben, dass es funktioniert (damit spreche ich ein grundsätzliches Problem der Magie an- wann ist Magie Magie und wann ist etwas Ausdruck einer Geisteskrankheit?) und c) man doch tatsächlich auch damit arbeiten kann. Nur sollte man sich eben im letzteren Fall absolut klar sein, dass man dann keinen Kontakt mit einer lovecraftschen Mythosgottheit hatte, sondern mit einer Gottheit aus einer uns mittlerweile unbekannten Kultur.

Wenn es dir tatsächlich um Marduk geht, kann ich mich nur wiederholen: ich beschäftige mich maximal mit Tiamat. Bei Beschäftigungen mit Cthulhu und seinen Geschwistern kann ich dir dann aber meine Expertise anbieten.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2015 um 23:45  

Zitat von Asenath, am 11/10/2015 um 16:13
damit spreche ich ein grundsätzliches Problem der Magie an- wann ist Magie Magie und wann ist etwas Ausdruck einer Geisteskrankheit?


Anfängerfrage.
Vielleicht ist die Geisteskrankheit ja auch ein Ausdruck der Magie?
Wo endet die Normalität?

Und vielleicht ist die Antwort ja auch nur die ersten fünf Male interessant, bis man so weit ist, dass man keine Beweise mehr braucht :)


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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 12/10/2015 um 02:31  
Nein. Geisteskrankheiten sind Überlebensmechanismen. Magie ist... eben Magie. Gerade bei den Wahrnehmungsstörungen gibt es da eine Menge, die ziemlich heftig sind.

Als grundsätzliche Unterscheidungsmerkmale würde ich einmal die Fähigkeit anzeigen, zwischen der eigenen und der allgemeinen Realität unterscheiden zu können- was bei Geisteskranken eben nicht der Fall ist. Wem das zu theoretisch ist, der möge sich doch einmal mit einem hochgradig paranoiden Menschen unterhalten, dann wisst ihr, was ich meine.. ^^
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 12/10/2015 um 07:40  

Zitat von Asenath, am 12/10/2015 um 02:31

Als grundsätzliche Unterscheidungsmerkmale würde ich einmal die Fähigkeit anzeigen, zwischen der eigenen und der allgemeinen Realität unterscheiden zu können- was bei Geisteskranken eben nicht der Fall ist.


Sehr dünnes Eis :cool: In der Magie ist sehr viel Psychologie, Meditation, Selbstreflexion und Auseinandersetzung mit der eigenen Psyche notwendig. Magie konfrontiert uns mit uns selbst. Die Grenzen zwischen Wahrnehmung und Einbildung, Fantasy und Wirklichkeit, Innen und Außen verschwimmen sehr stark. Viele Menschen mit psychischen Krankheiten fühlen sich deshalb zur Magie hingezogen und ich habe in meinem Umkreis schon erlebt, wie Menschen durch die Beschäftigung mit Magie immer tiefer in Psychosen hinein gerutscht sind.

Ich kann nicht sagen, wie das Verhältnis zwischen Magie und psychischer Störung ist, aber es ist ein sehr enges und gefährliches Verhältnis.

Was mit einer der Gründe ist, warum ist strikt gegen die Missionierung von "Muggle" bin.


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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 12/10/2015 um 14:54  
Ähm, genau das meinte ich aber... ein "echter" Magier weiß trotz allem immer, WO er sich befindet. Ein Geisteskranker hat damit schon von vornherein manchmal extreme Probleme, weswegen er bei magischen Praktiken dann völlig die Orientierung verliert- und plötzlich hat er dann doch den Höllenfürst persönlich und zum Anfassen beschworen... glaubt er zumindest. Der stille Beobachter sieht nur, wie da jemand mit einem alten Pulli spricht...
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 12/10/2015 um 17:50  
Da ich mich nicht wiederholen will, belasse ich es beim oben gesagten. Ich bin da anderer Meinung, habe andere Erfahrungen gemacht und finde die "Gewissheit" die du postulierst, sehr schwierig, denn sie ist der erste Schritt in die falsche Richtung - meiner Meinung nach ist der Zweifel überlebenswichtig in der Magie.


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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 13/10/2015 um 12:30  
Die "Gewissheit, die ich postuliere" war als Unterscheidungsmerkmal gedacht... aber auch ich habe derzeit keine Lust, meine Texte bis in alle Ewigkeiten zu erläutern. Außerdem läuft das am eigentlichen Thema vorbei.
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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 16/10/2015 um 19:38  
Ich kannte Marduk eigentlich nur vom babylonischen Schöpfungsmythos aus dem Religionsunterricht, also als Krieger und den Bezwinger des Chaosdrachen Tiamat. Als Solchen habe ich ihn mal vor einigen Jahren beschworen.

Ich weiß nicht genau, was ich dir zu ihm erzählen soll, Arcanum. Marduk war eigentlich ziemlich... unspektakulär. Ich hatte ihn als jungen Krieger evoziiert. Er war ganz nett und sympathisch ... aber irgendwie fehlte so dieses Prickeln was ich sonst habe, wenn ich Götter beschwöre. Er kam mir eher so wie der nette Typ von Nebenan vor.
Vermutlich hab ich was falsch gemacht oder ich konnte einfach nicht den richtigen Draht zu ihm finden :D Bei der einen Evokation ist es dann auch geblieben.
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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 19/10/2015 um 13:05  
Danke für den Einblick, schwarzer Hase. Warum hattest du ihn denn evoziiert? Hattest du eine Aufgabe für ihn? Vielleicht hattest du ihn unterschätzt oder dein Grund für die Anrufung war ebenfalls "unspektakulär"?

Wenn Marduk Tiamat besiegen konnte, dann muss er schon recht stark sein....
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Magister Templi
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Schwarzer Hase
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red_folder.gif erstellt am: 19/10/2015 um 17:52  
Wenn ich Götter das erste Mal aufrufe, mache ich das eigentlich immer ohne besonderen Grund. Eher so zum Kennenlernen. So hab ich's auch bei Marduk gemacht...

Kann schon sein, dass er mächtig ist. So gesehen habe ich nie wirklich mit ihm gearbeitet. Ich wollte nur sagen, dass er kein bösartiger Geist oder Ähnliches ist, mit dem man wie rohe Eier umgehen muss. Er war richtig sympathisch und offenherzig
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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 21/10/2015 um 08:39  
Das Priesterhemd ist des Teufels liebste Verkleidung.

Dass eine Wesenheit vielleicht nett, sympathisch und unspektakulär erscheint, kann eventuell auch von der Wesenheit bewusst so gesteuert sein. vielleicht war das auch nur Marduks Art, dir sehr nett und höflich zu sagen, dass es mit euch nicht "passt" und dass er eine magische Arbeit mit dir nicht sieht.


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Philosophus
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red_folder.gif erstellt am: 22/10/2015 um 06:43  

Zitat von Idan, am 12/10/2015 um 17:50
Da ich mich nicht wiederholen will, belasse ich es beim oben gesagten. Ich bin da anderer Meinung, habe andere Erfahrungen gemacht und finde die "Gewissheit" die du postulierst, sehr schwierig, denn sie ist der erste Schritt in die falsche Richtung - meiner Meinung nach ist der Zweifel überlebenswichtig in der Magie.


Ganz bei dir ... bloß muss man einige Erfahrungen wohl erstmal gemacht haben, um wirklich zu begreifen, dass und warum das so ist.

Zu dem Aspekt des Themas, einen höchsten Gott einer gewissen Tradition anderswo als "Dämon" o.ä. dargestellt zu bekommen: Es gibt auf der Welt Glaubenssysteme, Religionen etc., die sich dadurch hervortun und auszeichnen, fähig zu sein, fremde Darstellungen des Göttlichen zu respektieren, zu adaptieren und in das eigene System ggf. sogar zu integrieren. Die abrahamitischen Religionen allerdings ziehen es vor, so ungefähr das Gegenteil davon zu tun, und stattdessen lieber alles Fremde entweder a) zu zerstören, oder b) der Hölle und den Dämonen zuzuschreiben, wenn man es schon nicht totbekommt.
Ein eindeutiger Spiegel des moralisch-ethischen Niveaus dieses Systems ... aber eben auch ein Grund dafür, dass eine Menge eigentlich positiver Wesenheiten schon allein deswegen bei den "Teufeln und Dämonen" landen, die da in keinster Weise hingehören.

Marduk explizit kenne ich jetzt nicht .. aber die ein oder andere Wesenheit, die man vom christlich-abrahamitischen Bereich ausgehend dem "teuflischen" Spektrum zurechnet. Mein Erfahrungswert dazu: Die sind in einigen Fällen nicht annähernd das, was man irgendwie als "böse" bezeichnen oder betrachten würde. Auch nicht indirekt oder so, und teils durchaus eher im Gegenteil. Die jüdisch-stämmigen Religionen haben einfach eine ziemlich simple Vorstellung davon, was "böse" eigentlich ist: Nämlich alles, was nicht zu ihnen gehört, und/oder, was sie nicht kennen oder verstehen. Wenn diese Gottheit dich interessiert, dann versuch vielleicht einfach mal, wie Schwarzer Hase das beschrieben hat, eine unverbindliche Kontaktaufnahme, um zu sehen, ob "die Chemie stimmt". Gerade auf Vorurteile von Christen würde ich mich bei so etwas doch eher nicht verlassen.
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Kandidat
Kandidat

Fynn 8bit-Hirn
Beiträge: 30
Registriert: 28/9/2015
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 22/10/2015 um 20:59  
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass etwas geistliche Reife nicht verkehrt wäre um dem stand zu halten was dir bevor steht. Denn wie schon angesprochen, kann das was man ruft auch nur so tun als wäre es dein bestes.

~Fynn


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Jetzt verstehte ich, alles große ist eine Version von etwas ganz ganz kleinem. ~Fin AT
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