Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Rituale zeitlich einplanen
Studius
Studius

Taria Luna
Beiträge: 20
Registriert: 18/11/2015
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 08:14  
Hallo zusammen.

Soweit ich das verstanden habe, wirken Zauber während eines Rituals besser, wenn man das Ritual regelmäig wiederholt. Zumal weil sie mit ihren festgelegten Gesten mit Wiederholungsstrukturen definiert werden.
Da es bei mir meist peu à peu gezaubert wird oder sie auch spontan entstehen, empfinde ich meine Arbeit nicht als "Ritual", was ich gerne ändern würde.

Meine Frage: Wie plant ihr Rituale (außerhalb des Hexenkalenders) ein?
In welchen zeitlichen Abständen führt ihr Rituale durch?
Gibt es bestimmte Regeln, die ihr dabei befolgt?


____________________
freundliche Grüße
Taria Luna
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 08:46  
Ich persönlich wiederhole nie etwas. Aber du hast Recht, dass es in der Magie durchaus Rituale gibt, die wiederholt ausgeführt werden.

Die meisten orientieren sich dabei an astrologischen Zeitfaktoren, wobei gerade der Mond wichtig ist und besonders bei Hexen sehr beliebt ist. Daneben gibt es auch Systeme, in denen die Wochentage bestimmten Planeten zugeordnet sind oder die Stunden des Tages bestimmten Sternzeichen zugeordnet sind.

So wäre z.B. ein Trennungsritual zum Loslösen von alten Problemen etwas, was man regelmäßig bei abnehmenden Mond, an Samstagen (Saturn), bei untergehender Sonne und/oder im Herbst gut machen kann.

Ansonsten ist natürlich der Hexenkalender eine gute Möglichkeit, die Energien des Jahreswechsels in die eigenen Rituale einfließen zu lassen.


____________________
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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2908
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 09:18  
Bevor jemand anders es sagt (und zwar wiederholt):

Das Wort "Ritual" beinhaltet schon, das man es wiederholt. Nur so mal dazwischengelabert.

Insofern sind "kleine Rituale" (Zentrieren, Anrufen der Elemente etc.) schon Handlungen, die ich wiederhole. Das "aus den ritualen zusammengesete" (die Zeremonie) wiederholt sich bei mir jedoch auch praktisch nie identisch. Liegt halt auch daran, das ich selten für eine "magische Handlung" die selbe Ausgangslage und das selbe Ziel habe.

Das mag bei Profis anders sein. Ich stell mir vor, das ein Schamane, Priester, Großmeister.... schon komplexe Zeremonien hat (für z.B. Hochzeiten) die sich immer wiederholen.


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Philosophus
Philosophus


Beiträge: 137
Registriert: 8/5/2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 10:48  

Zitat von Taria Luna, am 21/11/2015 um 08:14
Meine Frage: Wie plant ihr Rituale (außerhalb des Hexenkalenders) ein?

Dazu zunächst mal: Soweit ein Hexenkalender für mich eine Rolle spielt, dann nur, wenn oder weil sich das aus dem Jahreskreislauf ohnehin ergibt - weil da dann eben einfach Energien vorherrschen, die einige Dinge vereinfachen können. Zu Walpurgis hatte ich beispielsweise bislang immer einen fixen Termin, da war mehr als ein bisschen meditieren sowieso nicht drin. Wer nicht in irgendeinem Sinne mit Wicca assoziiert ist, für die oder den muss nicht unbedingt eine Rolle spielen, was irgendwelche "Hexen" meinen.

Zitat:
In welchen zeitlichen Abständen führt ihr Rituale durch?

Jetzt mal von da gesprochen, wo ich mit ordentlichem magischem Arbeiten angefangen habe: Im tantrischen Buddhismus übst du eine Praxis wenigstens zwei Mal am Tag, vorzugsweise sogar öfter, wenn die Zeit dazu besteht. Das sind nicht unbedingt "große" Rituale, aber sowas wie Kerzen und Räucherstäbchen entzünden, opfern und ein paar Ritualgesten können da schon dazugehören.

Selbst unkomplizierte Dinge sollte man mEn wenigstens einmal am Tag machen, wenn man damit vorankommen möchte.
Wobei das zunächst mal Reinigungspraktiken sind, die man recht ausführlich übt. Später kommt dann noch Arbeit mit einer oder mehreren Gottheiten hinzu. Es gibt da meist Grundpraktiken, die man ggf. auch sehr vereinfachen kann, und dann kompliziertere oder ausführlichere Varianten, die man nur zu bestimmten Anlässen verwendet. Die "Anlassarbeiten" setzen aber eben voraus, dass vorher schon eine gewisse Routine entwickelt wurde.

Das klingt jetzt vermutlich alles komplizierter als es ist - eigentlich setzt man sich einfach einmal oder zweimal am Tag für die halbe bis dreiviertel Stunde hin, fängt an, kurz vorzubereiten, rezitiert und meditiert der Vorgabe entsprechend und räumt dann wieder auf.

Zitat:
Gibt es bestimmte Regeln, die ihr dabei befolgt?


Na, die, die zum Ritual/der Praxis dazugehören natürlich ;-)
Ich selbst bin eher bei unkomplizierteren Dingen geblieben, aber gerade, wenn man mit einer Gottheit arbeitet, können da auch Regeln dazukommen, die den Alltag betreffen. Beispielsweise Verhaltens- oder Ernährungsvorschriften.
Was bei einem täglichen Ritual natürlich bedeutet, dass das ggf. ein ziemlicher Eingriff ins eigene Leben sein kann. Da kann man durchaus erstmal einen Monat o.ä. antesten, ob die ausgewählte Praxis wirklich das ist, was man langfristig üben möchte. Von wirklichem "Können" kann man da in den allermeisten Fällen erst nach Jahren sprechen.
Wobei die Routine ganz klar den Vorteil hat, dass man im Laufe der Zeit erkennt, was die weniger relevanten Komponenten sind, lernen kann, damit zu spielen, welche wegzulassen etc. Soll heißen, ein Profi kann den Effekt, den ein Anfänger mit viel üben nach einer Stunde hinbekommt, in zehn Minuten und ohne großes Instrumentarium erreichen.
Es ist wirklich ein bisschen wie Sport: Am Anfang übt man erstmal, wie man sich ordentlich aufwärmt, wie genau die Bewegungen korrekt aussehen müssen etc. Wenn man das dann ein paar Jahre gemacht hat, hat man hoffentlich begriffen, worauf es ankommt - und an Ausdauer und entsprechender Power dann auch dazugewonnen.

Wenn man länger nicht praktiziert, kann man auch "aus der Form" sein, denn tägliches Üben hat ja nicht nur den Vorteil, dass man im Laufe der Zeit besser begreift, was man tut, sondern auch, dass man die eigene Kondition etc. steigert. Das ist im magischen Arbeiten durchaus nicht so viel anders.

Soweit mal .. von einer hier vermutlich eher exotischen Perspektive ;-)

Inzwischen bin ich in einem anderen System gelandet, und darunter hat die Routine arg gelitten. Das ist aber eben so, wenn man versucht, das zu finden oder zu entwickeln, was wirklich optimal zu Einem passt - hat eine ganze Menge Metamorphose-Potential. Auf Dauer wird man aber mit etwas, was zum eigenen Geist nicht passt, nunmal einfach nicht glücklich.

:-)


[Editiert am 21/11/2015 um 11:04 von Sarija_]
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Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 12:12  

Zitat:
Soweit mal .. von einer hier vermutlich eher exotischen Perspektive ;-)

Ich persönlich empfinde das ja eher als reflektiert und diszipliniert, als das Ideal, als das ich nie erfüllen könnte.

Ich wiederhole schon Zauber, nicht weil ich mir langfristig eine Wirkung davon verspreche, sondern eher, weil sie sich als effektiv herausgestellt haben und kurzfristig helfen, bspw wenn man morgens nicht aus dem Bett will und sich trotzdem mit guter Laune rauszwingt. Nur zählt das wahrscheinlich nicht, weil es eher die Taschenspielertricks betrifft, die man nebenbei lernt, wenn man sich mit Magie beschäftigt.
Längerfristige Rituale haben bei mir selten ne Wirkung. Ich brauche es, die Arbeit aufzuschreiben, das Buch zuzuschlagen und mich von dem Zauber zu entfremden.
Als ich aber noch welche gemacht habe, habe ich mich ausschließlich an Mondphasen und Jahreskreis gehalten. Wochentage waren für mich in der Sympathiemagie nicht effektiv. Sie kamen mir immer so gekünstelt vor, von außen bestimmt und ich hab in mir keine Entsprechung zu ihnen aufbauen können.


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Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Adeptus Major
Adeptus Major

Asenath
Beiträge: 203
Registriert: 30/5/2015
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 21/11/2015 um 14:01  
Ich bin mein eigener Kalender, der die Energien der Jahreszeiten sehr gut erspürt. Ich "plane" Rituale nicht in dem Sinne, mir kommt nur im Laufe der Zeit, wenn ich mich mit bestimmten Dingen innerlich beschäftige, die Ahnung, dass es richtig wäre, eine bestimmte Sache zu tun. Ich überlege dann, wie ich das Ganze gestalten kann, suche mir Anregungen und stimme mich darauf ein, ein "Ritual" in dem Sinne zu vollziehen, dass es doch gewisse wiederkehrende Elemente besitzt.

Die Anrufung meiner Götter, das Ausdrücken meines Willens und die abschließende Vergegenwärtigung dessen, was ich möchte sind die drei Phasen, die es in jedem meiner Rituale gibt. Wie das letztlich geschieht, hängt aber ganz von der Situation ab und variiert sehr stark.

Kleine Alltagsrituale sind hingegen bei mir sehr stark vertreten. da ich gerade sehr viel leckeren guten und wundervollen Tee geschenkt bekommen habe, ist mir momentan meine Teetassen-Meditation (habe ich irgendwo an anderer Stelle schonmal beschrieben) am Liebsten. Dieses Ritual dient nicht nur der Wahrnehmungsübung (Tee riechen, sehen, schmecken, erleben), sondern auch der Anrufung der Elemente (Erde ist das Gefäß, Wasser der Tee, Luft der aufsteigende Dampf, Feuer die Wärme, die das alles erfahrbar macht...).

Rituale sind für mich übrigens kein Zwang. Wenn eines meiner Alltagsrituale ausgedient hat, wird es von mir aufgegeben oder ersetzt. Auf der anderen Seite sind sie echt verdammt gute Hilfen, weil sie mit jeder Wiederholung an Kraft gewinnen. Ich kann mich mit einer einzelnen Geste mittlerweile in eine bestimmte Stimmung versetzen, weil das dazugehörige Ritual von mir schon seit Jahren benutzt wird und für mich diese Stimmung dann ganz "automatisch" erzeugt wird (ist besonders gut an den nun kommenden grauen Morgen, ich bin einfach ein Morgenmuffel und es ist toll, dass ich mich mit quasi einem Fingerschnippen von dieser negativen Stimmung befreien kann ^^ vorrausgesetzt ich denke in meiner Grummeligkeit daran... -.-)
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Studius
Studius

Taria Luna
Beiträge: 20
Registriert: 18/11/2015
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 23/11/2015 um 19:19  
Herzlichen Dank für eure Antworten :)

Ich finde es sehr interessant, wie jeder auf seine/ihre Weise damit umgeht.

Ich bekam auch schon ein paar Anregungen für ein paar Rituale, die ich nun ausprobieren möchte. Allerdings werde ich das wohl erstmal im ganz kleinen Stil versuchen. (Beispielsweise ohne groß umzuräumen, Kleidung zu wechseln und solche Dinge, die mich meist nur aufgehaltent habe.)


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Taria Luna
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