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Autor: Betreff: Grundlagen der Symbolmagie
Fussvolk
Fussvolk

Sensenschlag
Beiträge: 3
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30/10/2018 um 18:17 New
Grundlagen der Symbolmagie

Bevor die Schrift erfunden wurde, malte man, die bisher ältesten gefundenen Höhlenmalereien sind 40000 Jahre alt. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. An Bilder kann man sich in der Regel besser erinnern als an Texte. Mit Eselsbrücken kann man sich den Effekt zu nutze machen.

In der Kommunikation ist alles ein Zeichen und Symbolmagie. Alles erhält, enthält und strahlt Informationen aus und hat somit Einfluss auf anderes. Z.b. Wasser reagiert mit Metall und erzeugt eine Chemische Reaktion. Wir Menschen sind auch ständig beeinflusst, bewusst und unterbewusst. Der grösste Anteil der Kommunikation findet statt bewusst, okkult statt.

Durch Nerven, Sinne, Wahrnehmung und Interpretation, nehmen wir die Welt wahr. Durch Mimik, Körpersprache, Stimme, Schrift und Kunst haben wir die Möglichkeit relativ gezielt zu symbolisieren. Im Prinzip gibt es 2 Möglichkeiten Symbole zu interpretieren, einmal unvoreingenommen und ohne Vorkenntnisse, dann hat alles den Sinn den man darin findet. Oder Unpersönlich, inspiriert durch jemanden, Bücher, Internet oder direkt bei Freunden und Bekannten. Jede Interpretation ist aber immer einzigartig. Was für den einen Sinn macht, versteht der andere gar nicht. Als ob einer Mandarin spricht und der andere Schweizerdeutsch. Siehe auch kulturelle unterschiede bei der Körpersprache.

Es seien an dieser Stelle die wichtigsten Faktoren genannt, welche für die Art und Weise des interpretieren zuständig sind. Überich: -Gewissen durch Erziehung. Konstitution: -Gene. Animalische Triebe: -Selbsterhaltungstrieb, Sexualtrieb usw. Prägung: -Erlebnisse. (Unterbewusstsein, Intuition, Vorstellungskraft, Mustererkennung). Wille: -Löst eine bestimmte Handlung aus, beruhend auf allen Faktoren gebündelt.

Wenn man bei seinen Liebsten nach vollstem Verständnis sucht, ist man immer auf dem Holzweg. Um sich Hundert Prozent zu verstehen müsste man Wörter definieren und dazu braucht man wiederum Wörter, die es zu definieren gilt. Denn Heute kennt immer noch keiner das Wörterbuch auswendig. Genau genommen gibt es also im Dialog nur (unbewusste, meist gut gemeinte) Lügen und Missverständnisse. Es gibt aber auch einen Konsens der die relative Sicherheit schafft, das man sich in kurzer Zeit einigermassen versteht.

Geld, und Autorität sind bedeutsame Gebiete, haben Wert/ Macht weil alle, so hat es sich eingespielt, der Vereinfachung zu liebe oder weil sie es nie hinterfragt haben, daran glauben. Nebst der Innewohnenden Wirkung, der gespeicherten Information in Kommunikation mit dem Beobachter, spiegelt sich der Einfluss auch enorm in der Erwartungshaltung und Projektion des Beobachters. Der Placebo und Nacebo Effekt. Im Falle des Nacebo, eine durch Angst bestärkte Illusion von Autorität. Die Polizei verlässt sich darauf Tag täglich. Ein Teufelskreis wobei Angst, Macht und Autorität macht und Macht wiederum Angst. Politiker bedienen sich dem gerne in Angstkampagnen. Kriminalitätsrate ist gestiegen wir brauchen mehr Polizisten.

Der Placeboeffekt wird genutzt um jemandem ein Gefühl von Sicherheit zu verschaffen. Kraft und Schutz werden auf den Talisman, das Medikament oder das Ritual projeziert und gespiegelt. Der Falsche Prophet hat die selbsterfüllende Prophezeiung gemeistert. Der Versicherungsvertreter hat seine Provision im Sack. Der Doktor darf weiterhin mit Recht sein Weisses Mäntelchen tragen. Beim Ritual werden durch eine lange und intensiv angestaute Erwartungshaltung Energien grossen Ausmasses Freigesetzt, welche zu Gefühlsausbrüchen oder auch Spirituelle bis hin zu "Religiösen" Erfahrungen zu führen vermögen und äusserst prägend wirken können. Der Schamane, Arzt u.s.w wird dabei in seiner Rolle und Selbstsicherheit gefestigt und sein Handwerk legitimiert. Suggestive Symbole, welche auf bestehende konditionierte Interpretationsstrukturen im Gedächtnis und die Urtriebe wie z.b den Selbsterhaltungstrieb anknüpfen und vor allem unterbewusste Assoziationen verursachen werden in der Werbung und im Marketing verwendet.

Das bewusste Aufladen von Symbolen, Bilder, Orten, Gegenständen und Mantras, Funktioniert wirklich, aber nur so lange man fest daran glaubt weil es subjektiv Sinn macht. Wenn man eine Sigille zeichnet und auflädt könnte man das auch Erschaffung eines Ankerpunkts eine Aushebung des Grundes und Bewerkstelligung eines Fundaments. Im Zentrum eines polyzentrierten Netzwerks vernetzt mit Assoziationen welche sich im praktischen gebrauch rasch ausweiten wie ein Myzel. Die Frage ist wie man den Roten Faden spinnt, das der Ankerpunkt nicht zum nimmersatten Moloch wird.

Vorsicht vor Energie abzapfenden Gedanken! Oder Menschen welche sich unnötigerweise deiner Aufmerksamkeit bedienen. Alles was deine Aufmerksamkeit erhält wird dich intensiver beeinflussen. Bewusst aus dem Gedankenfluss verdrängen ist unmöglich, weil man dabei trotzdem auf das zu verdrängende konzentriert ist. Da ist es um das ignorieren besser bestellt. Man kann allem möglichen zu viel Aufmerksamkeit schenken und es schlimmer noch, Überbewerten, was zu aufdringlich anhaftenden Gedanken um einen Ankerpunkt führen kann. Belastenden Eigenschaften kann man selbst die Versorgung durch ignorierendes brachlegen der Assoziationen einstellen. Ein neues positiv geladenes Mikronetzwerk anheften. Sympathische Synonyme und oder Formulierungen anwenden. Seine Einstellung dazu neutralisieren oder eine diplomatische Beziehung damit pflegen. Also eine Atmosphäre der Toleranz, der gegenseitigen Anerkennung und des Dialogs. Hin und wieder zusammen heiter zelebrieren. Im besten Fall tröstet der übrig gebliebene Humor über das Trauerspiel hinweg. Wenn Jemand den Humor verliert, hat sie/er Pech gehabt und sollte sich Unterstützung suchen. Diverse Substanzen stehen zur Überbrückung notfalls zur Verfügung.


[Editiert am 30/10/2018 um 18:17 von Sensenschlag]
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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 6/11/2018 um 09:34 New
Hallo,
nur kurz zu Symbolen.
Zunächst sehe ich Unterschiede zwischen Symbol und Zeichen.
Ein Zeichen ist sprachlich abschließend erklärbar "Dieses Zeichen heißt dies und das". Das gilt für Symbole nicht.
Zitat:
Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, daß die Idee im Bild immer unendlich wirksam und unerreichbar bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, unaussprechlich bliebe. (Goethe: Maximen u. Reflexionen 749)


(Achtung der Idee Begriff ist bei Goethe anders interbretiert als heute üblich)

Ein Symbol benötigt einen Kontext um Bedeutung zu erlangen. Ein anderer Kontext führt unter Umständen zu einer vollständig anderen Bedeutung. Die Frage "was bedeutet dieses Symbol genau" ist wohl der deutlichste Hinweis darauf das jemand überhaupt nicht verstanden hat wie Symbole funktionieren (siehe Goethe Zitat oben).

Für Freimaurer Symbole ist der Kontext durch das Ritual gegeben und in diesem Kontext werden sie gedeutet, dabei spielt selbstverständlich die Wahrnehmnung des Deutenden eine Rolle. Spannend wird dann der Zusammenhang von Symbolen in einer symbolischen rituellen Handlung denn es ergibt sich eine gemeinsame zusammenhängende Deutung.


[Editiert am 6/11/2018 um 09:35 von 20-1-30-40]



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Fussvolk
Fussvolk

Sensenschlag
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red_folder.gif erstellt am: 11/11/2018 um 19:55 New
Hallo

Danke für die Erläuterung. Tatsächlich habe ich Symbol und Zeichen synonym verwendet. Du hast aber Recht damit, dass es da wohl Unterschiede gibt. Ich werde danach bei Gelegenheit Forschen.

Gruss


[Editiert am 11/11/2018 um 20:03 von Sensenschlag]
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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 12/11/2018 um 14:36 New
Hallo,
ich hatte tatsächlich vor allem deswegen nur selektiv geantwortet da mir nicht ganz klar ist worauf Du hinaus willst. Da Du nun genauer nachfragst gebe ich meinen Senf noch zu dem ein oder andere dazu, evtl. kann Ich Deine Gedanken etwas weiter in Schwung bringen.

Als grobe Kritik möchte ich sagen das Du für meinen Geschmack viel zu viel durcheinander wirbelst, Ritual, Symbol, Zeichen, Sigille, Überich, Unterbewußtsein, ...

Das interessante an einem Symbol ist das es den Raum verlässt der uns über die Sprache zur Erkenntnis zur Verfügung steht. Du redest davon das man, um sich zu verstehen, neue Wörter definieren müsste. Das geht nur dann wenn hinter den neuen Wörter Erfahrungen stehen, sonst erhält man leere Begriffe. (Dazu liest sich Wittgenstein sehr schön). Das Problem bei dieser Thematik ist jedoch, das wir von einem Themengebiet sprechen das nicht im materiellen Erlebnisraum vorliegt und das durch die Psyche des Erlebenden verändert wahrgenommen wird. Darum werden ja überhaupt Symbole genutzt. Symbole sind zwar recht frei interpretierbar aber nicht beliebig. Einen Winkel wird niemand als Willkür deuten.

Worauf Du mit Geld/Macht, also dem Äquivalententausch hinaus willst erschließt sich mir nicht. Symbolik (und Kunst) sind ein Griff in die Vergangenheit, Geld ist ein Griff in die Zukunft. Beide hängen selbstverständlich zusammen, so sehen wir z.B. das Kunst als gefrorene Vergangenheit einen Wert in der Zukunft hat, aber das wird mir nicht Klar in Deinem Abschnitt worauf Du wirklich aus bist. Zeit als Gedanke zu diesem Thema ist evtl. hilfreich?

Ein Ritual ist eine wiederkehrende, immer gleiche Tätigkeit und z.B. im Falle eines Freimaurerrituals eine symbolische Handlung in einem symbolischen Raum im Kontext des eigenen, wirklichen Lebens der Teilnehmer. Durch die Wiederholung werden die symbolischen Inhalte jedes mal neu erlebt und in allen Ebenen des Bewußtseins reflektiert. Glaube findet dabei nicht statt und es passiert dennoch eine Bewußtseinsverschiebung/-veränderung. Das funktioniert auch unabhängig davon ob man das ganze durchdenkt (Weg Narr) oder nur erlebt (Weg Gehängter).

Eine Sigille ist eine bildliche Verkürzung und imhO nur eine Kommunikation zum Unter- oder Unbewußten. Ähnlich wie das Pendeln oder Wünschelruten gehen eine recht gut geeignete Methode um da überhaupt mal was zu bemerken. Ich würde die Tiefe etwa vergleichen mit einem veränderten Parameter beim Aufruf eines Desktopprogramms. Rituale mit symbolischer Tiefe wollen aber eher eine ganze *.dll ändern oder gar ins BIOS greifen.


[Editiert am 12/11/2018 um 14:39 von 20-1-30-40]



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