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Autor: Betreff: Der Zauber ist verflogen
Novize
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Beiträge: 10
Registriert: 17/10/2017
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 30/6/2019 um 20:02 New
Hallo ihr Lieben,

es ist noch nicht lange her, dass der Zauber der Magie bei mir verflogen ist.
In den letzten Jahren war "die Spiritualität" sehr wichtig für mich.
Es gab so viele Sachen, die ich in kurzer Zeit gelernt habe - es war schon (fast) zu viel was da auf mich eingeprasselt ist. Auch wenn ich dankbar dafür bin, habe ich das Gefühl ich war wie ein Kind das fasziniert die Welt entdeckte. Eine Welt die so viel magischer war, als sie jetzt (wieder) für mich ist.

Als ich dann begriff, dass die meisten Ereignisse nur aus mir heraus entstanden waren, hat mich das in eine Krise gestürzt. Ich fühlte mich einige Jahre als etwas besonderes, als aussergewöhnlich und die Erkenntnis, dass ich gar nicht so besonders bin hat mich tief getroffen. Es war schwierig für mich zu erkennen (und es schien mir so wichtig ergründen zu können) was nun wirklich geschehen und was nur in meinem Inneren von statten gegangen war.

Dieser Übergang von der Dunkelheit zum Licht, vom Inneren nach Aussen, von Depression zu Lebensbejahung war sehr schwierig für mich. Und ist es an vielen Tagen immernoch.
Dieses vertraute Terrain hinter mir zu lassen hat mir unglaubliche Angst gemacht - auch wenn ich wusste, dass es nur natürlich und gesund für mich ist.
Ich bin noch immer recht orientierunglos auf diesem neuen, sonnigen Pfad unterwegs und frage mich wie andere Menschen diesen Übergang (und auch die Erkenntnis der relativen Bedeutungslosigkeit) erlebt haben.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich einige Monate zuvor das Gefühl hatte, es wäre am besten für mich wenn ich den Kontakt zu den Energieen, in die ich von anderen Menschen eingeweiht worden war zu beenden um wirklich meinen eigenen Weg gehen zu können.

Was hat sich bei euch geändert, als ihr auf dieser Schwelle standet?
Wie habt ihr diese Zeit wahrgenommen und wie ging es für euch weiter?
Ich würde mich freuen, von euch zu hören.
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Magister Templi
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Seraphine
Beiträge: 340
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 1/7/2019 um 14:23 New

Zitat von Erdblut, am 30/6/2019 um 20:02

es ist noch nicht lange her, dass der Zauber der Magie bei mir verflogen ist.
In den letzten Jahren war "die Spiritualität" sehr wichtig für mich.
Es gab so viele Sachen, die ich in kurzer Zeit gelernt habe - es war schon (fast) zu viel was da auf mich eingeprasselt ist. Auch wenn ich dankbar dafür bin, habe ich das Gefühl ich war wie ein Kind das fasziniert die Welt entdeckte. Eine Welt die so viel magischer war, als sie jetzt (wieder) für mich ist.


Was hat sich deiner Welt verändert, dass sie sich entzauberte? Angesichts der kosmischen Kräfte und Gewalten und all dem, was es zu entdecken gibt, sind wir erst einmal wie faszinierte Kinder. Dran ist nichts Schlimmes...


Zitat von Erdblut, am 30/6/2019 um 20:02

Als ich dann begriff, dass die meisten Ereignisse nur aus mir heraus entstanden waren, hat mich das in eine Krise gestürzt. Ich fühlte mich einige Jahre als etwas besonderes, als aussergewöhnlich und die Erkenntnis, dass ich gar nicht so besonders bin hat mich tief getroffen. Es war schwierig für mich zu erkennen (und es schien mir so wichtig ergründen zu können) was nun wirklich geschehen und was nur in meinem Inneren von statten gegangen war.


Aus welchem Grunde fühltest du dich als was Besonders? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Und, welche Erfahrungen haben deine Welt entzaubert?


Zitat von Erdblut, am 30/6/2019 um 20:02

Dieser Übergang von der Dunkelheit zum Licht, vom Inneren nach Aussen, von Depression zu Lebensbejahung war sehr schwierig für mich.


Der geistige Weg ist für dich ein Weg, der das Leben verneint? Verstehe ich dich hier richtig? Wenn ich dich richtig verstehe, warum siehst du das so?


Zitat von Erdblut, am 30/6/2019 um 20:02

Und ist es an vielen Tagen immernoch.
Dieses vertraute Terrain hinter mir zu lassen hat mir unglaubliche Angst gemacht - auch wenn ich wusste, dass es nur natürlich und gesund für mich ist.
Ich bin noch immer recht orientierunglos auf diesem neuen, sonnigen Pfad unterwegs und frage mich wie andere Menschen diesen Übergang (und auch die Erkenntnis der relativen Bedeutungslosigkeit) erlebt haben.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich einige Monate zuvor das Gefühl hatte, es wäre am besten für mich wenn ich den Kontakt zu den Energieen, in die ich von anderen Menschen eingeweiht worden war zu beenden um wirklich meinen eigenen Weg gehen zu können.


Da du mit deinem spirituellen Werdegang ja sehr unzufrieden zu sein scheinst, stellt sich natürlich die Frage: Wie lange hast du dich mit den Thematiken auseinandergesetzt? Mit was hast du dich befasst? Einweihung? Worin wurdest du eingeweiht? Manches Mal ist so ein Verfall ins scheinbar Bedeutungslose auch nur eine Prüfung auf dem Weg.


Zitat von Erdblut, am 30/6/2019 um 20:02

Was hat sich bei euch geändert, als ihr auf dieser Schwelle standet?
Wie habt ihr diese Zeit wahrgenommen und wie ging es für euch weiter?
Ich würde mich freuen, von euch zu hören.


Ehrlich gesagt stand ich nie ernsthaft auf dieser Schwelle. Als ich mich 10 Jahe mit der Thematik Magie befasst hatte, dachte ich mir, toll, jetzt kannst du richtig loslegen. Mit 15 Jahren dachte ich mir, super, jetzt geht das richtig tief, mit 20 jähriger Erfahrung wurde ich ein bisschen verspielt und nach 25 Jahren ist die Welt noch verzaubert und voller Wunder und Möglichkeiten.... Ich weiß also nicht wirklich, von was du sprichst und warum du so empfindest, wie du empfindest, deshalb meine vielen Fragen...


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Konfuzius

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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 1/7/2019 um 14:43 New
Mir geht es da ein wenig wie Seraphine,
für mich ist und war Magie ein unheimlich interessantes Thema das mich an so vielen Themen vorbeigeführt hat das die Schule sich weinend in die Ecke stellen müsste.

Ansonsten beschäftige ich mich eher mit den Themen an und für sich und weniger mit einer detaillierten und analysierten Innenschau meiner selbst.


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Adeptus Minor
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samsaja1
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red_folder.gif erstellt am: 5/7/2019 um 13:48 New
Wenn Trübsal einkehrt nie verzage, es kommen wieder bessere Tage

Das kenne ich...Du hast einen gewissen Punkt erreicht Erdblut, du hast dich nun vollends aufgeladen und nun geh mit deinem Wissen in die Welt hinaus und forme die Probleme mit deine Kräften, ja du musst dich Ihnen stellen..erst danach kehrt die Magie zu dir zurück..sobald du dich als würdig erwiesen hast geht's in die nächste Runde...


[Editiert am 16/7/2019 um 10:29 von samsaja1]



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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 17/8/2019 um 14:24 New
Danke für eure Antworten. :)

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich hier geschrieben habe - aber irgendwie kann ich erst jetzt antworten.
Stück für Stück kommen einige Dinge zurück. Ich habe jetzt eine andere Sicht und finde es spannend zu sehen, wie sich die Welt um mich verändert.

@samsaja1
Ja, ich glaube du triffst es genau. Für mich steht noch eine wichtige Entscheidung an, die ich schon eine Weile vor mir herschiebe. Mal sehen, wie es danach weiter geht.


@Seraphine & 20-1-30-40
Es fällt mir schwer, befriedigend auf die Fragen zu antworten.
Was sich verändert hat, bin ich - und mit mir meine Welt.
Ja, ich dachte ich wäre etwas besonderes.
Durch die Einweihungen in Mysterien von denen ich vorher nicht ein Mal eine Ahnung hatte. Diese Erfahrungen haben mich natürlich geprägt und verändert - aber ich habe nicht mehr das Gefühl "auserwählt" zu sein. Es hatte sich so gut angefühlt zu denken, dass da "etwas" ausserhalb von mir ist, das etwas besonderes in mir sieht.

Nein, der geistige Weg ist sicher nicht lebensverneinend. Aber er ist sehr nach innen gerichtet und das war ich auch - viel zu sehr. Für mich sind die Symbole von Licht und Dunkelheit auf meinen eigenen Lebensweg geprägt und trotzdem sehr vielfältig.
Ich bin mit meinem "spirituellem Werdegang" nicht unzufrieden, es waren einfach ein paar sehr harte Jahre.
Ich bin nicht seit Jahrzehnten in der Materie. Ich war noch vor 5 Jahren Atheistin und hätte beim Thema Magie oder Spiritualität mit den Augen gerollt. Wenn ich nett gewesen wäre. ;)

Gefühlt hat sich das von einem Tag zum nächsten geändert. Ich hatte keine Zeit mich diesen Themen anzunähren, es fühlte sich an als würde das Wissen, das ich mir in den vergangenen Jahrzehnten hätte aneignen, sollen in drei Jahren in mich hineingestopft.
Hallo, hier - schau mal, es gibt Energien die du fühlen und lenken kannst. Übrigens, du kannst mit anderen Wesen und mit den Tiefen in dir selbst kommunizieren. Oh schau mal, kennst du schon die Kraft des Feuers - Nein? Vielleicht die Tiefe der Erde und die Schönheit des Todes?
Komm, wisch dir die Tränen ab - jetzt gehts erst richtig los mit der Selbstheilung. Ja, Dämonen können ganz schön erschreckend sein. Lern mal eben was zur Traumdeutung... und kennst du schon die Mysterien der Menstruation? Ha, siehst du. Du bist ganz schön erwachsen geworden in den letzten Jahren. Ja, du bist so oft gestorben. Hier kommt die "Gesellen - Abschlussprüfung". Los, los. Keine Zeit zu verlieren!

Ich musste sehr viel in sehr kurzer Zeit lernen. Das war zwar faszinierend und ich bin auch dankbar in diesen wenigen Jahren so viel gelernt und mich so sehr verändert zu haben - aber es war auch wirklich hart. Ich möchte diese Zeit nicht noch ein Mal erleben. Das empfinde ich aber weder als undankbar noch als Unzufriedenheit.
Mir hat die Überzeugung etwas besonderes zu sein und eine Bestimmung zu haben durch diese schwere Zeit geholfen. Als diese Überzeugung weggefallen ist, ist damit viel anderes weggebrochen und ich habe mich sehr alleine gefühlt.

Ich habe nicht gesucht oder gerufen. Ich habe nur versucht mein Herz ein Stück weit zu öffnen und wurde von mir völlig unbekannten Dingen überschwämmt und überfordert, die vorher nicht sein durften.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 17/8/2019 um 16:24 New

Zitat:
Ja, ich dachte ich wäre etwas besonderes.
Durch die Einweihungen in Mysterien von denen ich vorher nicht ein Mal eine Ahnung hatte. Diese Erfahrungen haben mich natürlich geprägt und verändert - aber ich habe nicht mehr das Gefühl "auserwählt" zu sein. Es hatte sich so gut angefühlt zu denken, dass da "etwas" ausserhalb von mir ist, das etwas besonderes in mir sieht.


Jeder ist etwas besonderes, und die allermeisten Leute sind zu irgendwas auserwählt. Das Problem ist, denke ich, das einige auserwählte meine, sie wären deswegen irgendwie "besser" oder "wertvoller" als andere.


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Magus

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 17/8/2019 um 23:25 New
Das mit dem Auserwählt ist schon so eine Crux - was ja Hephaestos so schön ausgeführt hat.

Eine magische Hürde, sozusagen.

Bei der Selbsterkenntnis geht es ja irgendwann um Egolosigkeit - vielleicht mit dem Ergebnis einer Nicht-Erfahrung des Unbeschreiblichen, ausserhalb der Matrix unseres Verstandes. Manchmal wird das "Leere" oder "Nichts" genannt, weil man dann erstaunt feststellen muss, dass es NICHTS IM VERSTAND gibt, womit man DAS von sich selber erfassen kann, was ausserhalb des Verstandes liegt.

Mit anderen Worten: man scheint eine Erfahrung gemacht zu haben, die man nicht beschreiben kann. ERine Erfahrung, die ausserhalb jeder möglichen Erfahrung liegt.

Das ist das thema des ZEN.

Die Gefahr bei einem Begriff wie "Leere" ist, dass der Begriff schon für etwas depressives, für ein inhaltsloses Leben, steht. Der Verstand galoppiert dann mit diesem Begriff in die falsche Richtung. Mir gefällt daher "das Unbeschreibliche" oder, mit Castaneda, "das Unerkennbare" - besser.

Damit ist es dann aber vorbei mit Ego-Spielchen, ala großer Magier, Auserwählter, Führer der Menschheit, oder großer Verführer der Menschheit usw usw.

Was übrigbleibt, nach dem unbeschreiblichen NICHTS, ist DER EIGENE WEG. Also: jeder kann seine ganz besonderen Fähigkeiten entwickeln, dann realisieren, dass man damit größtenteils allein ist, mit dem Alleinsein klarkommen - und vielleicht seine magischen Aufgaben erkennen - die man nur deshalb macht, weil es sonst keiner macht. Das ist alles. Kein besonderes Ego.

Auserwählt ist man damit nicht - aber man hat damit zumindest SICH SELBER GEWÄHLT.

Soweit hat das ja schon Hephaestos gesagt: jeder ist was Besonderes - aber:

DAS IST NIX BESONDERES :D .

Zu den Kräften von anderen: niemand kann dir Kräfte geben, DIE NICHT IRGENDWIE SCHON SOWISO DEINE EIGENEN SIND!!!

Diese Einweihungen waren lediglich KATALYSATOREN: sie haben lediglich erweckt und gezeigt, was du sowiso schon hast! Erkenne also unbedingt, wo es DEINS ist! Das ist absolut wichtig - sonst war alles falsch gewesen!!!!!

Dann gibt es vielleicht irgendetwas, wo du selber weitergeforscht hast, selber etwas herausgefunden hast. - Bei mir war es nach vielen ALLEM MÖGLICHEN das Pendeln und das tiefere Erforschen des feinstofflichen Bereiches. Darüber ging es dann weiter zu der Kommunikation mit Wesenheiten usw - und das völlig unbeabsichtigt. Aber das ist dann MERIN EIGENER Weg, darüber gibt es keine Bücher mehr - und je weiter ich gehe, desto mehre bin ich damit ALLEIN.

Frustation gibt es, wenn man irgendwie von seinem Wege abgekommen ist - zuviel FREMDBESTIMMUNG. Dann ist die Frage: was ist davon MEINS - und: WAS IN MIR will sich in dieser Welt ausdrückenm - magisch - künstlerisch - inhaltlich - was in mir selber will GEFUNDEN werden, manifewstiert werden ...

Bei allen magischen und spiritguellen Angeboten: was ist eigentlich der richtige Weg für mich? Was fürhrt mich zu mir selber?

Bei Castaneda heißt es doch so schön:

DER WEG MIT HERZ!

Wo ist dein Weg mit Herz - womit genau hast du ihn verloren?

grüssli merlYnn
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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 21/8/2019 um 04:38 New
Alles was Du auf diesem Pfad erlebst ist eine Prüfung! Wenn Du wirklich so gewesen bist wie Du schreibst, wende Dich an Deine Verbündeten und vertraue ihnen. Vertraue auch Deiner eigenen Weisheit den richtigen Weg zu gehen. Leider schneidest Du vieles nur an. Ich entnehme aus manchem, daß Du stark depressiv warst. Gut, jeder der in der Materie steckt hat seine Vorgeschichte und die ist meist die blanke Hölle! Aber Magie und die Welt da drüben ist kein Lummerland und keine Wellnessoase. Natürlich ist es schön sich als was besonderes zu fühlen. Aber merkst Du nicht, wenn Du so verbunden bist mit da drüben, daßm Du gerade in der heutigen verlorenen Welt etwas besonderes bist? Du kannst nicht alles mi Magie erreichen, aber Du kannst Freunde, Gefährten und eine Familie da drübern (wieder)finden, mit denen Du ein erfüllendes Leben HIER führen kannst. Ich schreibe selten in Foren, die meisten Menschen verstecken sich hinter Riten ohne das fühlen zu können was sie beschwören. Da ist mir eine Bekannte hundertmal lieber. Die kam zu mir und sagte das sie sich in Samael verliebt hatte und jeder sie nur auslachte. Erst hielt ich sie für völlig durchgeknallt, aber von drüben kam ein Go für sie da zu sein.. Und so erkannte ich das in dieser viellleicht völlig verrückten Frau mit ihrer naiven Liebe zu einem der mächtigsten Wesen des Universums mehr Weisheit, Güte, Liebe und Kraft steckt als in hunderten selbsternannten großen Magiern und unbezwingbaren Hexen die ich in den letzten Jahren traf. Wende Dich DEINEN Verbündeten zu, lausche, vertraue und geh einen neuen Pfad, mit ihnen.. Schenke ihnen Deine Liebe und GEBE! Auch ich hatte mal den Glauben verloren und mich selbst dazu. Was ich aber fand war etwas wundervolles, was all das Vergangene in den Schatten stellte..


[Editiert am 21/8/2019 um 04:46 von Grimnir]
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 22/8/2019 um 15:25 New
Ehrlich gesagt ist dieser narzistische Wunsch was ganz Besonderes zu sein ziemlich fremd für mich. Das ist wie eine Hochzeit am Fallschirm, den besonderen Tag noch viel besonderer machen zu wollen ... für mich zerschmeißt es das dann eher.

Dahinter steht auch (meiner Meinung nach) ein seltsames Verständnis wie Magie funktioniert.
Das ist ja so als würde ich denken die Tarotkarten an und für sich seien magisch oder eben Magie ist wie bei Harry Potter beschrieben ... eine Mischung aus angeborenem Talent und der richtigen Aussprache magischer Begriffe. Hihi


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Magister Templi
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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 24/8/2019 um 17:17 New
Ich kann dem Gedanken etwas Besonders zu sein, schon etwas abgewinnen. Wobei ich die Angelegenheit dann aber so wie Hephaestos sehen würde. Die Gefahr liegt eben darin etwas "Bessers" als die anderen sein zu wollen.

Ich sehe dies eher so:

Jeder Mensch ist ein Stern.

Jeder Stern muss damit die Sterne sich nicht gegenseitig in der Bahn ablenken seinen Platz kennen.

Also jeder Stern an seinem Platz.

Damit jeder Stern in seiner Besonderheit an seinem Platze zum "Stehen" kommt und seine Bahnen zieht, bedarf es der Selbsterkenntnis (Mensch erkenne dich selbst).

Die Werkzeuge zur Selbsterkenntnis findet man in der Magie, Mystik, den verschiedenen Religionen, der Esoterik.

So ist der Kosmos in Harmonie, wenn jeder innerhalb seine Einzigartigkeit seinen Platz einnimmt. Im Daoismus würde man sagen, wäre er dann im Einklang mit dem Dao.


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Konfuzius

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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 25/8/2019 um 22:18 New
Mensch, so viele Antworten - Danke. :)

Ja klar bin ich hier nicht ganz offen. Das ist ein öffentliches Forum in dem ich mich mit mir fremden Menschen über recht intime Dinge unterhalte.
Ja, ich war schwer depressiv.
Vernachlässigung, emotionaler und sexueller Missbrauch waren ausschlaggebend dass sich mein Herz nie öffnen konnte und ich nie ganz da und ich selbst war.
Ich erzähle davon normalerweise niemandem mehr. Ich fühle mich selbst nicht mehr als Opfer - aber man landet nach so einem Erlebnis sehr schnell bei anderen in einer Schublade in der ich nicht stecken möchte.

Nach diesem letzten Umbruch (und ein wenig Zeit mit Selbstzweifeln) habe ich ganz viel Liebe in mir gefunden und zum ersten Mal konnte ich erkennen, was mich mit anderen Menschen verbindet und nicht, was uns unterscheidet. Ich habe eine viel liebevollere Haltung gegenüber anderen Menschen (und Tieren) bekommen.
Das ist ein schöner Ersatz für meinen "Narzissmus" ;)

Wer seinen Herzensweg gefunden hat kann sich wirklich glücklich schätzen und es ist gut, dass du das angesprochen hast, Merlin.
Ich wollte eigentlich einen etwas einfacheren Weg wählen, aber wofür?
Letztenendes würde es wohl nur ein Umweg werden.
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Adeptus Minor
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 8/11/2019 um 14:59 New
Das Leben ist wie ein ungebändigter Fluss mit ruhigen und schnelleren Abschnitten, Stromschnellen, vielen Verzweigungen und Krümmungen, Schwemmgebieten einer Quelle und den Stellen an denen alles zurück in das Große Ganze mündet. Der direkte begradigte, kanalartige Weg ist nur oberflächlich betrachtet der einfachere und führt einen im schlimmsten Fall an wertvollen (ja oft harten) Erfahrungen vorbei.

Die Phase die du als magisch und bereichernd erlebt hast, sehe ich als Traumphase. Die scheinbar entzauberte Phase in der du dich jetzt befindest, scheint trostlos und ziellos. Aber Narzissmus und Ego hin oder her, woraus bestand denn genau dein Gefühl berufen/ auserwählt zu sein? Was dachtest du ist deine Aufgabe zu der du dich berufen fühltest? Was wolltest du mit all der Magie die du in dein Leben gesaugt hast anfangen? … Die Leere die du erlebst dauert nur solange an bis du dich entschiedest (zu handeln; wer du bist; etc.). Wenn du dich zu einer bestimmten Aufgabe berufen fühlst solltest du jetzt anfangen eben jene Aufgabe zu erfüllen. Dazu gehört leider, herauszufinden wie du eben deine persönliche gefundene Magie in deinen schnöden realen Alltag integrieren kannst und sie zu Tage fördern kannst.

Fürs Ego: Magie ist allgegenwärtig, auch ohne dein Zutun.

(Ich denke, was ich bis hierhin schrieb, wer weiß ob es einen Sinn hat dir das noch zu schreiben. Im Prinzip stimme ich allem zu was zuvor geschrieben wurde und meinte nur meine eigenen Perspektive in die Runde werfen zu müssen ;) )

Für dich: Ich hoffe du hast die Entscheidung von der du erzählt hast, vor der du stündest, getroffen. Wenn nicht, Entscheide dich! Das was wir am längsten vor uns her schieben, wo wir genau wissen das wir uns entscheiden müssen ist oft exakt das was uns weiterbringt. Auch wenn wir die Konsequenzen nicht in der vollen Tragweite abschätzen können.


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