Thema: Realativität von Pendelausschlägen in Abhängigkeit von beliebigen Vor-Progammierungen

Forum: Pendeln

Autor: GeorgeTheMerlin


GeorgeTheMerlin - 16/4/2010 um 22:02

Es geht um die Frage: Soll man Pendelausschläge vorher festlegen - oder das Pendel befragen, was sein Ja und Nein Ausschlag ist zum Beispiel?

Ist es gut, nach festgelegten Pendel-Tafeln zu arbeiten - oder sollte man das Pendel eigene Bewegungen ausführen lassen?

Versuche hierzu können zeigen, dass man selber beliebig festlegen kann, wie ein Pendel bei ja oder nein ausschlagen soll. Das Pendeln funktioniert dann im folgenden ENTSPRECHEND dieser Vor-Vereinbarung mit sich selbst! Probiert das mal aus!

Man sollte sich allerdings nicht selber innerlich total durcheinander bringen, indem man diese Vor-Vereinbarungen andauernd ändert!

Eine Pendel-Tafel ist EINE mögliche Vor-Vereinbarung mit sich selbst, wie das Pendel das Ergebnis anzeigen soll.

Legt man es nicht vorher fest, sondern fragt das Pendel, was es denn gerne bei ja oder nein anzeigen möchte – so ist dies lediglich EINE weitere mögliche Art der Vorvereinbarung.

Versuche können diese Relativität der Ausschläge in Abhängigkeit beliebiger Vor-Vereinbarungen zeigen. Achtung: Glaubt man dies allerdings nicht, sondern hängt an dem GLAUBENSMODELL fest, dass das Pendel selber den Ausschlag definieren muss, werden solche Selbst-Versuche fehlschlagen!

Die INNEREN VORSTELLUNGSMODELLE eines Muters können wir nämlich ebenso als eine Art Vor-Vereinbarung mit sich selbst, wie das Pendel ausschlagen soll, betrachten.

Der Pendelausschlag funktioniert also IN RESONANZ mit einer geistigen Vor-Vereinbarung mit sich selbst, WIE das Pendel ausschlagen soll und WAS es anzeigen darf und was nicht.

Diese Relativität zu begreifen in ihrer ganzen Konsequenz, war für mich ein äußerst wichtiger Punkt!

KRITISCH wird dieser Punkt, wenn komplizierte MODELLE ÜBER DIE WIRKLICHKEIT beim Muten mit einfließen. Zum Beispiel links- und rechtsdrehendes Wasser. WAS stellt sich der Muter dabei vor? Dreht sich da wirklich was – wenn ja, was (Felder, Atome, Quanten, Energien) – oder ist es ein Ausschlag, der gesund oder krankmachende strahlungs-QUALITÄT anzeigt (Qualitätsmessung), oder ist es gebende oder nehmende Energie-QUANTITÄT (Bovis-Messung) usw usw.

Oder Modelle über energetische Polarität: WAS soll das sein? Ein Qualitätsgefälle von was – ein Quantitätsgefälle von was, muss jedes FLED überhaupt eine Polarität haben oder sind nicht auch andere Feldstrukturen möglich, warum soll es immer nur zwei Polaritäten geben usw usw usw.

Oder dieser Streit, ob hunderttaussende oder millionen von Bovis-Einheiten möglich sind oder nicht. Je nach Vor-Einstellung wird dann gemutet! Aber was ist Wahrheit??????

Andererseits wieder ist interessant, wie übereinstimmend Neulinge muten, wenn man die Bovis-Einheiten VORHER GENAU DEFINIERT hat: 6500 neutral, darunter krank, gute Vitalität bei 8000.

Entsprechend dem inneren WAHRHEITSMODELL und WAHRNEHMUNGSMODELL wird bei jedem entsprechend der geistigen Vor-Vereinbarung mit sich selbst IRGENDETWAS ausschlagen:

und zwar RICHTIG in Relation zu dieser inneren Vor-Einstellung!!!

Der Pendelausschlag zeigt uns also eine energetische Resonanz-Relation zwischen beliebigen inneren geistigen Vor-Einstellungen und äußeren feinstofflichen Gegebenheiten.

Zur inneren Vor-Einstellung gehört: wie das Pendel anzeigen soll, was das Pendel anzeigen soll, Konzentration und Ablenkung des Pendlers, geistige Wahrheits- und Wahrnehmungsmodelle des Pendlers usw usw usw.

Genau dies hat bei mir zu der Prämisse geführt, dass ein Pendelausschlag IMMER richtig ist, man muss halt nur genau wissen oder herausfinden, WAS derjenige gependelt hat.

Ausgenommen davon sind selbstverständlich wirkliche Pendelfehler, z.B. beim Pendeln auf einer Wasserader zu stehen oder von einer anderen starken Störquelle beeinflusst zu sein. Dies wäre zuallererst auszuschließen.

Diese Prämisse habe ich in meinen Kursen erfolgreich angewendet. Beispiel: die Kursteilnehmer sollen die Bovis-Einheiten an ihrem Platz melden. Dann sagte ein Mädchen: auf ihrem Tisch habe sie 11 000 Bovis-Einheiten gemessen – ihre Nachbarin am selben Platz nur 9 000 Bovis Einheiten.

Ja – was jetzt? Soll die Autorität des Kursleiters entscheiden? Weil wir uns nicht vorstellen können, dass vielleicht BEIDE recht haben könnten? Dann würden wir – wie wir sehen werden – an dieser Stelle dafür sorgen, dass ein Mädchen fortan nie mehr pendeln kann und wird! Weil ihre RICHTIGE Mutung von einer Autorität ABGEWERTET wurde.

Ich setzte mich an den Tisch und maß selber nach, und die einfache Lösung ist: ein Raum ist doch 3 dimensional. Ein Mädchen maß grundsätzlich direkt unter ihrer Sensorhand – also die Energie auf der Tischplatte mit 11 000 Bovis-Einheiten. Die andere maß grundsätzlich die Energie am Boden, die war 9000 Bovis-Einheiten. Ich ließ also den ganzen Kursus BEIDE Stellen messen – und die Ergebnisse waren wieder übereinstimmend!

Dies mag ein lustiges, aber noch simples Beispiel sein, wie der Ausschlag in Abhängigkeit von inneren VOR-EINSTELLUNGEN funktioniert. Komplizierter wird es noch, wenn Muter sich in komplizierteren Vorstellungen von feinstofflichen Modellen ergehen – oder versuchen, solche Modelle aus der Physik zu übernehmen.

Natürlich versuchen wir, unser Wissen zu erweitern, Gesetze zu finden, und wir WERDEN tiefere feinstoffliche Zusammenhänge ergründen können, auf deren Grundlage wir unsere Energie und Chi Geräte bauen können, Formstrahlungen entdecken, … aber dieses Wissen um diese feinstoffliche RELATION zu unseren geistigen Vor-Einstellungen sollte immer unser Begleiter sein.

Das gilt wohl für jedes Operieren – Magie, Pendeln, Tarot – mit feinstofflicher Energie!

grüssli merlYnn

Lug Skywalker - 17/4/2010 um 15:37

Kurz und knapp - die Aufgabe des Weisen besteht darin, nichts zu tun, was das Fliessen der Natur, das Tao, stoeren koennte. Handeln ohne Handeln...so steht es auch im Kybalion - sich des Gesetzes bedienen anstatt ihm die eigene Ordnung aufzwingen zu wollen, um hoeheres zu erreichen.
Ich habe einige Versuche mit dem I-Ching gemacht, die etwas verwirrend wirkten, aber fuer den Magier ist eine gesunde Intention so wichtig wie eine gesunde Verdauung...und so loesen sich dann auch vermeintliche Spannungen ;)
tolle und interessante Ausfuerhungen...! :thumbup: :thumbup:

GeorgeTheMerlin - 18/4/2010 um 13:06

Hallo Lug Skywalker

Deine Experimente würden mich - aber unter einem eigenen Post - interessieren!

Du weißt ja - eine wesentliche Kritik der Schattenmagiere an "normalen Zaubern" (mal alles ganz salopp ausgedrückt) - ist, daß bei jedem Zauber auch der Schattenanteil mitwirkt.

Macht jemand einen Zauber, um so einen Befehl wirksam zu machen wie: ich will Leute kennenlernen, so wirkt sein unbewußter Befehl und unbewußter Schmerz - ich lerne nie Leute kennen, oder gar ich WILL niemanden mehr wahrnehmen usw - also der SCHATTEN, der mich dazu TREIBT, diesen Zauber zu wirken - wirkt in jede magische Operation mit hinein.

Ein Kernsatz der Schattenmagie - von Akron damals formuliert - heißt ja: was zwingt mich zu sein, was ich bin?

Oder hier: was zwingt mich, dies und das zaubern zu wollen?

Oder sogar: was zwingt mich, in dieser Gesellschaft, ein Magier sein zu wollen - und nicht dem Meinstream zu folgen wie andere? Hier könnten unter Umständen anstatt einer Antwort zunächst subtile schmerzhafte Gefühle auftreten - und hier wäre ein unbewußter Befehl oder ein verborgenens Schattenthema. Welches einen zwar zur Magie hintreibt - diese dann aber auch schwächt. Denn jeder Schatten zeigt sich als eine energieabziehende Schwächung. Wäre mal ein eigenes Post wert.


O.Spare hatt komplizierte Techniken entwickelt, seinen Zauber als IMPULS, möglichst verkürzt in eine Sigielle - abzuschicken - und dann zu versuchen, den Wunsch und den Zauber wiedert zu VERGESSEN! Weil im NACHHINEIN alles Grübeln und Zweifeln dafür sorgt, daß unser Schatten die Erfüllung des Zaubers wieder verhindert.

Deine Experimenten scheinen vielleicht in die gleiche Richtung zu zielen und sind vielleicht gar nicht so verwirrend.

Bei meinem Thema ging es hauptsächlich um das Pendeln - und hier kann man an den GRENZEN seiner Fähigkeiten erkennen, daß unbewußte Befehle mitwirken

grüssli merlYnn

Lug Skywalker - 19/4/2010 um 17:10

Ohja, sehr interessant. Mein empirischer Standpunkt geht in die Richtung, dass die Schatten Vertreter unserer wahren Begierden sind -- und wir hier unseren Willen finden koennen. Dass durch verkorksten Selbstbetrug da manches durcheinander kommt, wie es zum Beispiel die groesste Baustelle fuer moderne Magie - die Werbung - verkoerpert, ist ein Kind von Traurigkeit. Wie dieser daemmliche Telefonslogan: Reach out an touch someone!, was so defintiv genau das ist, was man mit einem Telefon nicht machen kann, und tatsaechlich meint die Telefongesellschaft ehe: Strecke deine Hand nicht aus, beruehre niemanden, bezahl uns stattdessen, das wir ohne jeden Koerperkontakt oder Intimitaet vermitteln. Wow, diese Telefonsex-Geschichte ist eine wahre Fundgrube unbewusster Projektionen, denk ich mir grade. Aber da liegt das Problem, der Schatten, wie du sagst: wir leben von Mediation (Vermittlung) und unsere Faehigkeiten zum direkten Erleben sind vollkommen verkrueppelt - da kommen nur Bilder bei uns an, uebetragen durch die trance-induzierende Flackermaschine TV als externe Verlaengerung unseres Nervensystems die uns auf unbewusster Ebene manipuliert und tatsaechlich ist der Mensch heute an einem Punkt angekommen, wo er nichts mehr wahrnehmen kann, wenn es nicht vorher vermittelt wurde (die grosse Kritik von Baudrillard, Adorno und Debord) - das Sepektakel, Simulacrum usw. - unsere Begierden schlummern in uns, Kapitalismus und Werbung versuchen unseren wahren Willen jedoch mit falschen Beduerfnissen - trinke Cola, kauf Ikea, nur Orbit Freshment deckt sich mit deinen Images! - zu ueberdecken, und das gelingt ihnen scheinbar auch sehr gut.
Wie gesagt -- die Grundsaetze der Werbung sind dieselben wie die der Magie, und ich glaube hier liegt das grosse Misstrauen mit Schatten begraben...die Furcht, dass es nicht eimal unsere eigenen Schatten sind, sondern die von Microsoft und Co.
Aber zur Beunruhigung gibt es nicht den geringsten Grund.

Was OSpare da treibt gleicht meiner Ansicht nach den Paradigmenwechseln Carrolls...und so oder so, auf unbewusster Ebene tun wir das, sollte unser Nervensystem richtig funktionieren, immer...
gruss

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