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Autor: Betreff: Bedingungslose Liebe - ein physikalisches Experiment!
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2007 um 22:19  

Zitat:
Etwa: Du liebst mich jetzt (wieder), sonst knallts!!! :mad:


*loool - also ich finde aber: das hat was! Es ist ehrlich - erweckend - und man weiß wo man dran ist! Vor allem: worüber man redet.

Würde man stattdessen jetzt von bedingungsloser Liebe reden - hätte im Hinterkopf man darf nix fordern in der Liebe - wobei man dann doch fordert aber hintendrum mit bedigungsloser Liebe - gar nicht sagt was man fühlt weil man das nicht soll - also das finde ich weder ehrlich noch weiß irgendeiner dann wo er dran ist.

Beziehungsweise man bekommt vor lauter Eso-Moral den Punkt nicht, wo man sich selbst anlügt - mit diesen Theorien.

grüssli merlYnn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 75
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 6/12/2007 um 13:20  
es ist doch wohl eher bescheuert über LIEBE zu "philosophieren". wenn der kopf weg ist, ist platz für die liebe da.

Zitat:
Ich gaube schon, daß sie dann fordern kann, wieder zueinander zu finden - oder es ist Schluß.

In dem Fall wäre nichts zu fordern doch eine Nötigung - finde ich. Sie würde sich ja selber nötigen dadurch.

Also: THEORETISCH scheint es so zu sein, daß man Liebe nicht fordern sollte - und das wird ja oft in den theoretischen erlauchten Abhandlungen über die Liebe so dargestellt.


diese ganzen beispiele hier gehören zur bedürfnisbefriedigung, brauchen, benutzen, ect....das hat doch alles nichts mit liebe zu tun. so a schmarrn :D

anshu
Antwort 76
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 6/12/2007 um 17:21  

Zitat von deva anshu, am 6/12/2007 um 13:20

diese ganzen beispiele hier gehören zur bedürfnisbefriedigung, brauchen, benutzen, ect....das hat doch alles nichts mit liebe zu tun. so a schmarrn :D


Und warum hat das alles mit Liebe nichts zu tun?

Wohlgemerkt - ich frage PRAKTISCH.

Eine Mutter, die ihr Kind verhungern läßt - da würde man NICHT sagen, daß sie ihr Kind liebt. Wenn sie jetzt so argumentiert: ach Hunger - das ist doch Bedürfnisbefriedigung, brauchen, benutzen... das hat doch alles mit Liebe nichts zu tun, so ein Schmarrn :) .

Könnte man das PRAKTISCH so sagen? ICh sage das deshalb so, weil ich oft finde, daß die THEORIE lediglich eine ABSPALTUNG von unseren praktischen Bedingungen ist - die wir NICHT WAHRHABEN wollen.

Die Mutter würde nicht wahrhaben wollen in diesem Beispiel, daß PRAKTISCHE REALITÄT eben auch zur Liebe gehört.

Unsere Praktische Realität ist, daß wir anderes Leben BENUTZEN um zu überleben. Daß wir physisch psychisch sozial usw innerhalb vieler vieler Bedingungen leben.

Meine Gegenfrage wäre dann, ob eine ABSPALTUNG VON DER REALITÄT denn Liebe sein kann - mit anderen Worten - ist es Liebe, wenn ich den anderen gar nicht mehr WAHRNEHMEN will?

Klar ist Liebe MEHR als das - aber kann man das so theoretisch abspalten - und sagen Liebe hat damit nichts zu tun?

Ich glaube, der besagten Mutter würde das keiner abnehmen.

________________________________________________

Ein ZEN MEISTER sagt zu seinem Schüler, der ihn nach dem höchsten Sinn des Lebens fragt - geh in die Küche und spüle deine Teetasse.

Dem Mann im obigen Beispiel würde er vielleicht sagen - nimm deine Frau in den Arm und spüre sie mal wieder.

WAHRNEHMUNG von Realität .... und da gehört doch ALLES dazu!

grüssli merlYnn
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 6/12/2007 um 18:29  
das beispiel hinkt.....für ein kind ist man zuständig als mutter, keine frage. wenn man nichts geben kann, wird sich jemand anderes finden.

für einen partner ist man definitiv nicht zuständig.
wir lernen doch hier "allein" mit uns und unseren gefühlen klarzukommen und nicht andere dafür verantwortlich zu machen. was glaubst du denn, warum die beziehungen alle scheitern? weil der eine für den anderen so oder so sein soll, dies und das tun soll, damit die "beziehung" wieder funktioniert. da ist noch nie was draus geworden....

Zitat:
Klar ist Liebe MEHR als das - aber kann man das so theoretisch abspalten - und sagen Liebe hat damit nichts zu tun?


das kommt drauf an, von wo aus du schaust. von oben betrachtet ist alles liebe, vom ego aus betrachtet, das etwas einfordern will, nicht. es kann ja keine liebe sehen, sonst würde es nichts einfordern, was bereits im überfluss existiert.


Zitat:
Dem Mann im obigen Beispiel würde er vielleicht sagen - nimm deine Frau in den Arm und spüre sie mal wieder.

unwahrscheinlich......wenn die energie raus ist, wirds höchste zeit das weite zu suchen. er wird ihn eher auf sich selbst zurückwerfen ( falls er ein meister ist )

anshu


[Editiert am 6/12/2007 um 18:34 von deva anshu]
Antwort 78
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2007 um 03:17  

Zitat von deva anshu, am 6/12/2007 um 18:29
das beispiel hinkt.....für ein kind ist man zuständig als mutter, keine frage. wenn man nichts geben kann, wird sich jemand anderes finden.

für einen partner ist man definitiv nicht zuständig.
wir lernen doch hier "allein" mit uns und unseren gefühlen klarzukommen und nicht andere dafür verantwortlich zu machen. was glaubst du denn, warum die beziehungen alle scheitern?


Weil keine Verantwortung dafür übernommmen wird, daß man in einer Beziehung eben NICHT mehr allein ist. Und daß nicht mehr KOMMUNIZIERT wird..

Was du sagst stimmt - und ist ein wichtiger TEIL vom Leben - seine Gefühle DURCHSICHTIG zu machen. Nur kann ich das auch im Gefängnis - im Kloster - oder am Besten in einem Seminar, wie man mit seinen Gefühlen KOMMUNIZIERT und sie transzendiert.

Das ist schonmal was - Beziehung ist allerdings etwas mehr als Alleinseinkönnen ...
Zusammenseinkönnen ist mehr als Alleinseinkönnen.

Zitat:
Klar ist Liebe MEHR als das - aber kann man das so theoretisch abspalten - und sagen Liebe hat damit nichts zu tun?
das kommt drauf an, von wo aus du schaust. von oben betrachtet ist alles liebe, vom ego aus betrachtet, das etwas einfordern will, nicht. es kann ja keine liebe sehen, sonst würde es nichts einfordern, was bereits im überfluss existiert.


Von oben betrachtet würde ich ganz besonders Kriege sehen - gescheiterte Beziehungen mit immer mehr Scheidungskindern - Mobbing und Konkurrenzkampf - Geschäftemacherrei - Betrug - und ein unglaubliches Ausmaß an Tierquälerei, wo Leben als Produkt und SACHE VERARBEITET wird wird.

Liebe im Überfluß kann ich hier nicht wahrnehmen, wen ich von oben nach unten gucke. Da müßte ich schon GANZ FESTE die Augen schließen und meine Einbildungskraft bemühen, um hier in der Realität und Praxis Liebe im Überfluß wahrzunehmen.

Aber es stimmt, man kann die Augen schließen - und solche ENERGIEFELDER kreieren - oder sie anzapfen - oder sie zusammen kreieren in Gruppenmeetings.

WAS da ist - ist ein ENERGIEERSCHAFFUNGSPOTENTIAL.

Hier sind wir allerdings nicht in der Lage, die VERANTWORTUNG für unsere potentielle Kreativität zu übernehmen. Zum einen übernimmt uns allzuoft die SCHATTENWELT im Unbewußten - unverarbeitete, verdrängte Seenenanteile, die uns oder andere in die Verletzung drängen - zum anderen sind wir nicht ausreichend in der Lage, TIEFER zu kommunizieren - was notwendig wird, sobald wir NICHT mehr allein sind. So kommt man z.B. von solch einem Meeting zurück - und PRODUZIERT zu Hause zusammen einen Streit ... und die einzige Problemverarbeitung, die man gelernt hat, ist, das dann BEGRIFFLICH als EGO zu bezeichnen.

Diese Begriffszuweisung geht mir weder besonders tief, noch heilt sie was. Sie führt eher in eine MORAL - was sollte, was nicht sollte - aber das hat noch nie etwas TIEFER gelöst, finde ich.

Früher war der Teufel der Sündenbock für alles - heute ist es ein VIRTUELLER SÜNDENBOCK - das Ego. Was für den Gläubigen früher der Teufel war - ist heute für den Esoteriker das Ego.

Und keiner von beiden ist irgendwie weitergekommen - hier das Himmelreich Gottes, dort Liebe im Überfluß wenn der Kopf weg ist - hier der Teufel, dort das Ego.

Und PRAKTISCH hat sich nichts verändert.

__________________________________________

Wozu ist der Teufel GUT? Wozu ist das Ego GUT? Wie LEBT man den Teufel - und das Ego? Wie LEBT man das in einer Beziehung?



Zitat:
Zitat MerlYnn: Dem Mann im obigen Beispiel würde er vielleicht sagen - nimm deine Frau in den Arm und spüre sie mal wieder.


Zitat:
Antwort Anshu: unwahrscheinlich......wenn die energie raus ist, wirds höchste zeit das weite zu suchen. er wird ihn eher auf sich selbst zurückwerfen falls er ein meister ist


Wie MACHT man das, das die Energie raus ist?

Das würde einen tiefer auf sich selber zurückwerfen. Wie MACHT man das, daß Energie da ist? Wie MACHT man das, daß Energie bleibt? Wie MACHT man das, daß Energie geht?

Das Weite suchen - das würde obigen Mann nicht besonders auf sich selber zurückwerfen. Er hätte schon SO OFT das Weite gesucht - und könnte das bestimmt ewig so weitermachen. Er hat bestimmt schon so oft an Liebe geglaubt - und dann das Weite gesucht.

Ein ZEN Meister könnte ihm vielleicht zeigen, WIE WEIT DAS WEITE GEHT ... :)


Das Weite suchen - scheint im aufwärtstrend zu liegen. NÄHE scheint schwierig zu sein ...

Wenn die Nähe kommt, sucht man das Weite - wenn man weit genug weg ist, sucht man wieder die Nähe.

Und immer ist es irgendwie eine Lüge ... Nähe war eine Lüge, weil man dann das Weite sucht - und das Weite ist eine Lüge, weil man dann wieder Nähe sucht - und wieder sich selbst und jemand anderen anlügt damit.


liebe Grüße - merlYnn


[Editiert am 7/12/2007 um 03:26 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2007 um 03:35  

Zitat von deva anshu, am 6/12/2007 um 18:29
das beispiel hinkt.....für ein kind ist man zuständig als mutter, keine frage. wenn man nichts geben kann, wird sich jemand anderes finden.

für einen partner ist man definitiv nicht zuständig.
wir lernen doch hier "allein" mit uns und unseren gefühlen klarzukommen und nicht andere dafür verantwortlich zu machen. was glaubst du denn, warum die beziehungen alle scheitern?


Weil keine Verantwortung dafür übernommmen wird, daß man in einer Beziehung eben NICHT mehr allein ist. Und daß nicht mehr KOMMUNIZIERT wird..

Was du sagst stimmt - und ist ein wichtiger TEIL vom Leben - seine Gefühle DURCHSICHTIG zu machen. Nur kann ich das auch im Gefängnis - im Kloster - oder am Besten in einem Seminar, wie man mit seinen Gefühlen KOMMUNIZIERT und sie transzendiert.

Das ist schonmal was - Beziehung ist allerdings etwas mehr als Alleinseinkönnen ...
Zusammenseinkönnen ist mehr als Alleinseinkönnen.

Zitat:
Klar ist Liebe MEHR als das - aber kann man das so theoretisch abspalten - und sagen Liebe hat damit nichts zu tun?
das kommt drauf an, von wo aus du schaust. von oben betrachtet ist alles liebe, vom ego aus betrachtet, das etwas einfordern will, nicht. es kann ja keine liebe sehen, sonst würde es nichts einfordern, was bereits im überfluss existiert.


Von oben betrachtet würde ich ganz besonders Kriege sehen - gescheiterte Beziehungen mit immer mehr Scheidungskindern - Mobbing und Konkurrenzkampf - Geschäftemacherrei - Betrug - und ein unglaubliches Ausmaß an Tierquälerei, wo Leben als Produkt und SACHE VERARBEITET wird.

Liebe im Überfluß kann ich hier nicht wahrnehmen, wenn ich von oben nach unten gucke. Da müßte ich schon GANZ FESTE die Augen schließen und meine Einbildungskraft bemühen, um hier in der Realität und Praxis Liebe im Überfluß wahrzunehmen.

Aber es stimmt, man kann die Augen schließen - und solche ENERGIEFELDER kreieren - oder sie anzapfen - oder sie zusammen kreieren in Gruppenmeetings.

WAS da ist - ist ein ENERGIEERSCHAFFUNGSPOTENTIAL.

Hier sind wir allerdings nicht in der Lage, die VERANTWORTUNG für unsere potentielle Kreativität zu übernehmen. Zum einen übernimmt uns allzuoft die SCHATTENWELT im Unbewußten - unverarbeitete, verdrängte Seenenanteile, die uns oder andere in die Verletzung drängen - zum anderen sind wir nicht ausreichend in der Lage, TIEFER zu kommunizieren - was notwendig wird, sobald wir NICHT mehr allein sind. So kommt man z.B. von solch einem Meeting zurück - und PRODUZIERT zu Hause zusammen einen Streit ... und die einzige Problemverarbeitung, die man gelernt hat, ist, das dann BEGRIFFLICH als EGO zu bezeichnen.

Diese Begriffszuweisung geht mir weder besonders tief, noch heilt sie was. Sie führt eher in eine MORAL - was sollte, was nicht sollte - aber das hat noch nie etwas TIEFER gelöst, finde ich.

Früher war der Teufel der Sündenbock für alles - heute ist es ein VIRTUELLER SÜNDENBOCK - das Ego. Was für den Gläubigen früher der Teufel war - ist heute für den Esoteriker das Ego.

Und keiner von beiden ist irgendwie weitergekommen - hier das Himmelreich Gottes, dort Liebe im Überfluß wenn der Kopf weg ist - hier der Teufel, dort das Ego.

Und PRAKTISCH hat sich nichts verändert.

__________________________________________

Wozu ist der Teufel GUT? Wozu ist das Ego GUT? Wie LEBT man den Teufel - und das Ego? Wie LEBT man das in einer Beziehung?

Diese KONZEPTE von Liebe im Überfluß gehen von einem unpersönlichen FELD aus, welches da ist.

Wir aber sind nicht unpersönlich, sondern INDIVIDUEN. Wie gehen INDIVIDUEN miteinander um? Wie KREIEREN zwei Individuen eine gemeinsames Feld? Klar können beide ein unpersönliches Liebesfeld anzapfen, es gibt alle möglichen kollektive Energiefelder mit allen möglichen Qualitäten, dunkle und helle - aber das geht nur kurze Zeit, wenn wie nicht fähig sind, GEMEINSAME INDIVIDUALITÄT zu verantworten.



Zitat:
Zitat MerlYnn: Dem Mann im obigen Beispiel würde er vielleicht sagen - nimm deine Frau in den Arm und spüre sie mal wieder.


Zitat:
Antwort Anshu: unwahrscheinlich......wenn die energie raus ist, wirds höchste zeit das weite zu suchen. er wird ihn eher auf sich selbst zurückwerfen falls er ein meister ist


Wie MACHT man das, das die Energie raus ist?

Das würde einen tiefer auf sich selber zurückwerfen. Wie MACHT man das, daß Energie da ist? Wie MACHT man das, daß Energie bleibt? Wie MACHT man das, daß Energie geht?

Das Weite suchen - das würde obigen Mann nicht besonders auf sich selber zurückwerfen. Er hätte schon SO OFT das Weite gesucht - und könnte das bestimmt ewig so weitermachen. Er hat bestimmt schon so oft an Liebe geglaubt - und dann das Weite gesucht.

Ein ZEN Meister könnte ihm vielleicht zeigen, WIE WEIT DAS WEITE GEHT ... :)


Das Weite suchen - scheint im aufwärtstrend zu liegen. NÄHE scheint schwierig zu sein ...

Wenn die Nähe kommt, sucht man das Weite - wenn man weit genug weg ist, sucht man wieder die Nähe.

Und immer ist es irgendwie eine Lüge ... Nähe war eine Lüge, weil man dann das Weite sucht - und das Weite ist eine Lüge, weil man dann wieder Nähe sucht - und wieder sich selbst und jemand anderen anlügt damit.

Und DIE MODE SPIEGELT solche fast schon gesellschaftlich kollektiv gewordenen Widersprüche, indem sie eine COOLE INTIMITÄT vor-zeichnet.


liebe Grüße - merlYnn


[Editiert am 7/12/2007 um 03:46 von GeorgeTheMerlin]
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Simulacrum
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fox
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2007 um 10:19  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 7/12/2007 um 03:35

Zitat von deva anshu, am 6/12/2007 um 18:29
das beispiel hinkt.....für ein kind ist man zuständig als mutter, keine frage. wenn man nichts geben kann, wird sich jemand anderes finden.

für einen partner ist man definitiv nicht zuständig.
wir lernen doch hier "allein" mit uns und unseren gefühlen klarzukommen und nicht andere dafür verantwortlich zu machen. was glaubst du denn, warum die beziehungen alle scheitern?


Nicht alle - aber viele schon. Viele aber auch nicht :) - bis dass der Tod sie scheidet. Ein nahezu unvermeidbarer physikalischer Effekt der Natur, welcher den Parawissenschaftlern weitere Rätsel aufgeben dürfte: Lieben sie sich im Himmel weiter, oder bewerfen sie sich in ihrer Hölle unaufhörlich mit dem teuren Porzellan...


Zitat:
Von oben betrachtet würde ich ganz besonders Kriege sehen - gescheiterte Beziehungen mit immer mehr Scheidungskindern - Mobbing und Konkurrenzkampf - Geschäftemacherrei - Betrug - und ein unglaubliches Ausmaß an Tierquälerei, wo Leben als Produkt und SACHE VERARBEITET wird.


Ja, sie haben es geschafft: Sie haben sich (endlich) scheiden lassen! Da freuen sich sogar die Kinder.
Mach Dich nicht krumm für eine Gesellschaft, in der Du gelernt hast, "allein" für Dich und Deine Geschicke verantwortlich zu sein. Stich jeden aus und Du hast den Traumjob, der Deine Kinder ernährt, deren Vegetariazungen nach dem Blut lechzen.


Zitat:
Liebe im Überfluß kann ich hier nicht wahrnehmen, wenn ich von oben nach unten gucke. Da müßte ich schon GANZ FESTE die Augen schließen und meine Einbildungskraft bemühen, um hier in der Realität und Praxis Liebe im Überfluß wahrzunehmen. Aber es stimmt, man kann die Augen schließen - und solche ENERGIEFELDER kreieren - oder sie anzapfen - oder sie zusammen kreieren in Gruppenmeetings.

WAS da ist - ist ein ENERGIEERSCHAFFUNGSPOTENTIAL.


Also doch... dann brauchst Du es ja nur zu TUN! Dann müßte es Dir eigentlich egal sein, ob noch jemand mitmacht oder nicht :)
Dann wäre alles Liebe: Der Krieg, die Angst, der Terror... und Du würdest es bedingungslos hinnehmen und wie Jesus über´s Wasser laufen.


Zitat:
Diese Begriffszuweisung geht mir weder besonders tief, noch heilt sie was. Sie führt eher in eine MORAL - was sollte, was nicht sollte - aber das hat noch nie etwas TIEFER gelöst, finde ich.


Öhm, Du willst doch nicht etwa die gute, alte Moral abschaffen ;( Etwas mehr davon in der freien Marktwirtschaft würde vielleicht gar nicht schaden. Mobbing, Tierquälerei, etc. hätten es da nicht so leicht.
Du könntest sie natürlich mit bedingungsloser Liebe ersetzen, dann könntest Du sie mit all den Greueln noch als kleineres Übel akzeptieren und alles würde so bleiben wie es war (ist). :P


Zitat:
Und PRAKTISCH hat sich nichts verändert.


:)


Zitat:
Wozu ist der Teufel GUT? Wozu ist das Ego GUT? Wie LEBT man den Teufel - und das Ego? Wie LEBT man das in einer Beziehung?


Muß man mal guggen. Am Besten bleibt man, wie man ist, etwas anderes bleibt einem ohnehin nicht übrig.


Zitat:
Und DIE MODE SPIEGELT solche fast schon gesellschaftlich kollektiv gewordenen Widersprüche, indem sie eine COOLE INTIMITÄT vor-zeichnet.


:cool: Zapfe das Energiefeld neben dem Laufsteeg an und halte Dir die Presse vom Leib. Wenn´s doch mal etwas heißer wird, zücke Deinen Fecher aus der Jackentasche.

Ne. Mag sein, dass die Mode allerhand spiegelt. Ich finde das schön. Der Spiegel des Kollektivs für die Kreativität des einzelnen Individuums.




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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/12/2007 um 11:41  

Zitat:
Weil keine Verantwortung dafür übernommmen wird, daß man in einer Beziehung eben NICHT mehr allein ist.


das ist wert genauer untersucht zu werden. alleinsein ist deine wirklichkeit. ob du das weisst oder nicht. wir reden da natürlich aneinander vorbei.

Zitat:
Und daß nicht mehr KOMMUNIZIERT wird.

das ist schon richtig. nur versuchst du ein problem da zu lösen, wo es nicht gelöst werden kann. bevor du nicht weisst, wer du bist, kannst du auch nicht wissen wer der andere ist. und missverständnisse und kommunikationsprobleme sind vorprogrammiert.

Zitat:
..seine Gefühle DURCHSICHTIG zu machen. Nur kann ich das auch im Gefängnis - im Kloster - oder am Besten in einem Seminar, wie man mit seinen Gefühlen KOMMUNIZIERT und sie transzendiert. Das ist schonmal was - Beziehung ist allerdings etwas mehr als Alleinseinkönnen ... Zusammenseinkönnen ist mehr als Alleinseinkönnen.


bevor du nicht mit dir alleinsein kannst, ob in einer beziehung oder ohne, kannst du gar nicht mit einem anderen menschen"zusammensein".

Zitat:
Von oben betrachtet würde ich ganz besonders Kriege sehen - gescheiterte Beziehungen mit immer mehr Scheidungskindern - Mobbing und Konkurrenzkampf - Geschäftemacherrei - Betrug - und ein unglaubliches Ausmaß an Tierquälerei, wo Leben als Produkt und SACHE VERARBEITET wird wird. Liebe im Überfluß kann ich hier nicht wahrnehmen, wen ich von oben nach unten gucke.


du schaust nach wie vor aus dem verstand, von unten.

Zitat:
...und PRODUZIERT zu Hause zusammen einen Streit ... und die einzige Problemverarbeitung, die man gelernt hat, ist, das dann BEGRIFFLICH als EGO zu bezeichnen. Diese Begriffszuweisung geht mir weder besonders tief, noch heilt sie was.


stell doch mal das "problem" in frage. das ego kreiert probleme.

Zitat:
Wie MACHT man das, das die Energie raus ist? Das würde einen tiefer auf sich selber zurückwerfen. Wie MACHT man das, daß Energie da ist? Wie MACHT man das, daß Energie bleibt? Wie MACHT man das, daß Energie geht?


das macht man doch nicht.....das ist einfach so. du kannst dich nicht zwingen einen menschen zu lieben, und kannst niemanden zwingen dich zu lieben. mit der energie zu fliessen bedeutet doch auch, zu akzeptieren, dass der fluss eine biegung macht.

Zitat:
Das Weite suchen - das würde obigen Mann nicht besonders auf sich selber zurückwerfen. Er hätte schon SO OFT das Weite gesucht - und könnte das bestimmt ewig so weitermachen. Er hat bestimmt schon so oft an Liebe geglaubt


ja, der arme kerl....und sucht sie noch als alter tattergreis im aussen....

Zitat:
- und dann das Weite gesucht. Ein ZEN Meister könnte ihm vielleicht zeigen, WIE WEIT DAS WEITE GEHT ... :) Das Weite suchen - scheint im aufwärtstrend zu liegen. NÄHE scheint schwierig zu sein ...


das ist wieder alles sehr philosophisch.......wir lernen erst, nah oder intim mit uns selbst zu sein, und dann können wir auch in einer partnerschaft sein.

anshu
Antwort 82
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@deva anshu
Zitat:

Zitat:
Ja, klar gibt es die. Oder was bringt jemanden dazu, Bedingungen in der Liebe zu stellen? Seine Liebe von etwas Abhängig zu machen und vom andern zu fordern?

gerade dann handelt es sich doch gar nicht um liebe. forderungen haben eher mit angst zu tun.
liebe ist, nach meiner erfahrung, etwas, das geschieht. die einzige bedingung kann eigentlich nur meine eigene offenheit sein, so dass ich mir bewusst werde, dass liebe immer schon fliesst.


Genau das wollte ich doch damit sagen.
Sorry, habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Korrekter hätte es heißen müssen:

Zitat von deva anshu, am 2/11/2007 um 11:19

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 28/10/2007 um 20:31

Hier aber ging es doch um die Schattenseiten der Liebe


gibt es die wirklich? ist schatten nicht eher die abwesenheit von licht oder liebe?

Ja, klar gibt es die Schattenseiten. Die Schatten und das Ego sind es nämlich, die die Bedingungen stellen. Oder was bringt jemanden dazu, Bedingungen in der Liebe zu stellen? Seine Liebe von etwas Abhängig zu machen und vom andern zu fordern? Aus der Liebe eine Abhängige zu machen?

Die einzige Bedingung, die Bedingungslose Liebe stellt ist, dass sie bedingungslos zu sein hat.


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Zitat von Munia, am 18/9/2007 um 10:56

@Orvio
Zitat:
Die Liebe verletzt nicht ! Unsere Sicht verletzt und manchmal bringt sie uns Glück. Schieben wir doch nicht unsere unerforschten oder unerfahrenen Gefühle (im Bauch oder sonst wo) auf DIE Liebe.

Also wenn ich das jetzt richtig verstehe muß man Deiner Ansicht nach nur seine Sichtweise ändern um (um ein Beispiel zu nehmen) dem "Liebeskummer" zu entfliehen...??Das bedeutet gleichzeitig Gefühle zu kontrollieren, oder!?

Nicht ganz. Es bedeutet zu erkennen wo die Gefühle entstehen und wem sie gehören. Einzig man selbst ist die Ursache dafür. Hätte man eine andere Sichtweise einer Situation, dann hat man auch andere Gefühle.

Doch warum hat man gerade DIE Sichtweise, die man hat? Das ist hier die interessante Frage. Und was ist daran noch sinnvoll??? Es geht nicht darum Gefühle zu unterdrücken.


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@GeorgeTheMerlin
Zitat:
Klar weiß ich, daß bedingungslose Liebe ganz einfach bedingungslose Liebe ist. Aber was ist das PRAKTISCH? Kann es das wirklich praktisch geben?

Betonung liegt auf KANN (dazu weiter unten). Wenn du wissen willst, ob etwas praktisch machbar ist, brauchst erstmal ne genaue Definition und wovon das dann abhängig wäre. Dann kannst die Umgebung dafür schaffen, DAMIT es überhaupt lebbar ist.

Gegenfrage: Warum soll es das NICHT PRAKTISCH geben KÖNNEN?


Zitat:
In der Praxis redet ein Partner dann vielleicht über bedingungslose Liebe - und man merkt, daß es eigentlich darum geht, sich auf den anderen nicht mehr einlassen können oder wollen.

Dieses Problem ist aber von Bedingungsloser Liebe unabhängig und kann auch jede normale Liebe/Beziehung treffen. Allerdings bin ich dann der Meinung, es ist vielleicht gar keine Liebe mehr?

Zitat:
Ich rede also hier über ein LEICHTES THEORETISCHES THEMA - und gleichzeitig über ein SCHWIERIGES PRAKTISCHES THEMA!

Damit hast ganz recht. Es ist in sofern schwierig, als dass die meisten Menschen viel zu arg in ihren Konditionierungen (die unbewußten Bedingungen, wie du schon anmerktest) feststecken und nur noch in einem festgelegten Rahmen denken. Alles andere wird ausgeblendet und bekämpft.
Die Problemlösungen in den Partnerschaften liegen in der Kommunikation. Aber solange der obige Rahmen nicht aufgelöst wird, wird man damit auch nicht übermäßig weit kommen. Der Rahmen ist eine Beschränkung die Bedingungslose Liebe nicht zulässt.
Nimm die ganzen neurotischen sinnlosen Muster und Normen aus unserer Gesellschaft raus, und man kann Bedingungslose Liebe in der Praxis leben. Vorher ist das sehr schwer umzusetzen.
Also, lässt du den ganzen neurotisch anerzogenen Müll drin, muss ich dir leider sagen (nach meiner Sichtweise) dass es Bedingunglose Liebe praktisch nicht gibt - nur die NORMal-Version.


Zitat:

Zitat:
Kann nicht sein, denn dann wäre die Liebe NICHT bedingungslos! Und es kann sich demzufolge auch nicht um bedingungslose Liebe handeln. Erstaunlich, nicht?

Da hast du recht, wenn du über die THEORIE redest. Aber Munia redet über die PRAXIS - und wir haben ja schon gesehen daß Begriffe wie Freiheit und bedingungslose Liebe sich in der Praxis als GEGENTEIL erweisen können - wenn man mal GENAUER hinsieht.

Wo????? Freiheit und Bedingungslose Liebe widersprechen sich nicht.

Das Bsp. von Munia
Zitat:
Wenn ich bedingungslose Liebe höre, denke ich spontan daran, dass sich irgendwer dem anderen unterordnen muß.

ist, wie ich schon anmerkte, nicht bedingungslos. Bedingungslos wäre es, wenn nicht gefordert würde dass sich jemand unterordnet. Die Freiheit des anderen wäre zu achten. Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die des anderen anfängt.
Wäre die Liebe bedingungslos, wäre es egal, ob sich der andere unterordnet - es würde keinen Einfluss haben auf die Liebe, da sie eben _bedingungslos_ ist.

Warum das in der Praxis nicht läuft, habe ich oben bereits geschrieben. Weil die eigenen Schatten/unbewußten Konditionierungen&Co und das Ego es sind, die dem entgegenstehen.
merlYn nennt sie auch "Knoten" glaube ich. ;)



Zitat:

Zitat:
Etwa: Du liebst mich jetzt (wieder), sonst knallts!!! :mad:



*loool - also ich finde aber: das hat was! Es ist ehrlich - erweckend - und man weiß wo man dran ist! Vor allem: worüber man redet.

Wäre es bedingungslose Liebe, würde es heißen: Hau ab, ich liebe dich trotzdem! *lol*

Trotzdem kann "Du liebst mich jetzt (wieder), sonst knallts!!!" funktionieren. Allerdings nur, wenn man den entsprechenden Partner dafür hat. Ein anderer würde vielleicht eher ein Vögelchen zeigen und die Tür suchen.*bg*
Zitat:
Würde man stattdessen jetzt von bedingungsloser Liebe reden - hätte im Hinterkopf man darf nix fordern in der Liebe - wobei man dann doch fordert aber hintendrum mit bedigungsloser Liebe - gar nicht sagt was man fühlt weil man das nicht soll - also das finde ich weder ehrlich noch weiß irgendeiner dann wo er dran ist.

Warum soll man in der Bedingungslosen Liebe nix sagen dürfen?
Fordern ist etwas anderes, als ein Bedürfnis auszusprechen. Ob es dann erfüllt wird, ist wieder eine andere Sache.
Zitat:
Beziehungsweise man bekommt vor lauter Eso-Moral den Punkt nicht, wo man sich selbst anlügt - mit diesen Theorien.

Also, packt radikale Ehrlichkeit aus. Denn sobald gelogen wird, gehts eh meistens schief. Den Partner anlügen, hat nix mehr mit Liebe zu tun. Und wenn man sich Selbst belügt, ists auch nicht besser. Wer die Schnauze hält, der lügt auch - weil er eigentlich was zu sagen hat, das ihm nicht passt.

@deva anshu
Zitat:
Für einen partner ist man definitiv nicht zuständig.
wir lernen doch hier "allein" mit uns und unseren gefühlen klarzukommen und nicht andere dafür verantwortlich zu machen. was glaubst du denn, warum die beziehungen alle scheitern? weil der eine für den anderen so oder so sein soll, dies und das tun soll, damit die "beziehung" wieder funktioniert. da ist noch nie was draus geworden....

Deswegen hat Liebe bedingungslos zu sein. Dann hat der Partner auch nicht so oder so zu sein, sondern so wie er ist liebt man ihn.


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red_folder.gif erstellt am: 17/12/2007 um 22:09  
ja George, wenn du schreibst, dass man Stimmungen bilden kann und dies mit Handeln in einen Topf stecktst, dann muss ich dir leider sager: Schreib nicht solchen Unsinn. Aber in einem gebe ich dir Recht: Wenn 20 Menschen schlecht denken, kann dass anstecken. Nur mit Handeln hat das noch lange nichts zu tun. Evtl versteht dich ein Psychiater, aber ein Börsenmakler sicher nicht. Handeln kann man ganz klar beweisen, denken nicht. Und ich bleibe dabei. Schreib bitte keinen Unsinn mehr, sondern denke bevor du handelst.


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red_folder.gif erstellt am: 17/12/2007 um 22:17  
Und Georgo, hör doch mal auf mit deinen Selbstdialogen !
Von einem 50-jährigen Mann, Magier und Moderator kann man doch erwarten, dass er den Unterschied zwischen Denken und HANDELN wohl erkennen sollte. (Scheissen ist ja schliesslich auch nicht Essen, trotzdem findets im selben Körper statt).


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red_folder.gif erstellt am: 17/12/2007 um 22:28  
Also ist dann in deinem Beispiel Denken wie Scheißen - und Handeln wie Essen? Und wenn das alles in einem Körper stattfinden soll - verstehe ich nicht, ob du jetzt den Körper vom Psychiater meinst oder den vom Bösen Makler?

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1)Was will ich wohl damit sagen, wenn ich sage, denken ist in gewissem Sinne schon wie handeln?

2) Was bringt dich bei der Idee so auf die Palme, daß Denken in gewissem Sinne schon Handeln sein kann?


grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 18:20  
Georgo; spielst du "dumm" oder bist du "dumm" ?
Also, nehmen wir mal an, Scheissen ist Denken, und Essen Handeln (nur symbolisch). Es ist einfach nicht das Gleiche ! Verstehst du das ? Sonst könnte man doch das selbe Wort darfür brauchen. Kennst du ein solches ?


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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 18:27  
... und es findet im selber Körper statt (symbolisch). Oder im selben Universum; also hats eine Verbindung, sogar eine sehr intime Verbindung zu einander. Aber: Denken ist nicht Handeln.
Denken = Handeln (ist = =), das ist einfach nicht wahr. Dass durch Gedanken gewisse Handlungen entstehen können oder ich behaupte sogar entstehen werden, das ist wohl klar. Der Schreiner hat zuerst eine Vorstellung (Gedanken, Bilder etc) vom Tisch, und dann hat er ihn erschaffen (Handeln). Nur sind diese zwei Prozesse nicht gleich, sondern "nur" von einander abhängig. Fazit: Denken ist nicht Handeln. Sondern: Denken bewirkt Handeln, und umgekehrt. Kannst du mich verstehen Georgo ? Oder knipsmaldaslichtaus (Strom), vielleicht klappts dann !


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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 19:09  
O.K., Leute, bevor Ihr Euch jetzt bedingungslos anscheißt :) :

@ orvio: versuchs mal mit der "Theorie-als-Praxis - Theorie" *ggg*, "Denken als Handlung" ... könnte auch der Titel einer Dritte-Wahl-Reiselektüre sein.

@merlin: Bedingslose Liebe - von mir aus. Aber das such ich mir immer noch selber aus :D
Und: Was verstehst Du dabei genau unter einem physikalischen Experiment in Zusammenhang mit bedingungsloser Liebe???

gruß
fox


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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 20:39  

Zitat von fox, am 18/12/2007 um 19:09

@merlin: Was verstehst Du dabei genau unter einem physikalischen Experiment in Zusammenhang mit bedingungsloser Liebe???


ich glaube schon verstanden zu haben, was georg damit meinte. das, was so allgemein als liebe bezeichnet wird, hält ja wirklich nicht vielen prüfungen stand. und 100° hitze ist da schon nicht verkehrt....aber diese liebe ist immer in bezug auf ein bestimmtes objekt oder eine überzeugung, religion oder dergleichen gerichtet.

"bedingungslos" also "kein-ding", nicht abhängig von einem gegenüber, oder bestimmten umständen. von sternwanderer hier beschrieben :

Zitat:
...und sobald ich jemanden besonders lieben möchte, dann ist dies nicht mehr bedingungslos - egal was man hierzu sagen mag.... denn man will ja mehr oder braucht etwas von einem anderen als von allen anderen...


Zitat:
Eine der Aufgaben eines Partners zu seinem Partner, sowie die Aufgaben der Kinder zu deren Eltern - ist ihre Schattenseiten hervorzuholen ... ans Tagelicht zu bringen... so dass diese dann nach diversen Transformationsprozessen, die dann leider selten ohne Leid gehen, zum Licht gebracht werden können....


ich meine, dass wir im verlauf der 4 seiten da auch schon mal angekommen sind.... :)

grüsse anshu
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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2008 um 23:44  
Fox: Ueber dieses Thema (Denken Handeln) muss ich keine Bücher lesen. Ich finde es schon kompliziert und langweilig, dass jemand überhaupt Bücher über dieses Thema schreibt.
Denken ist nich Handeln, ganz einfach.


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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2008 um 23:47  
aber mir ist sicher bewusst, dass beides, Denken und Handeln, Wirkungen hervorbringt. Nur, Denken ist nicht Handeln. Es gibt verschiedene Muster, die Wirkungen hervorbringen. Sogar kollektive, nationale, obwohl dann jeder einzelner nichts dafür kann, subjektiv gesehen !


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2008 um 23:14  
Nun, ich weiß nicht, ob ich mich einfach mal so zwischen werfen darf, aber möchte ich folgendes anschneiden. Ich habe mir ein paar der ersten Einträge durchgelesen und habe eine Frage, bezüglich Liebe als Gefühl.
Diese Frage beruht sich auf der Behauptung, dass alle Emotionen nur auf zwei einzigen gründen.
Haben denn alle Emotionen ihre Grundbausteine bei der LIEBE und bei der ANGST?
Gründen die Emotionen entweder nur auf Liebe oder auf Angst?

Ich möchte nur, dass auch darüber mal nachgedacht wird, ich denke, dass das ein interessanter Statement ist.

Leon


[Editiert am 10/1/2008 um 23:17 von LeonGrace]



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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2008 um 14:44  
Emotionen erzeugen Gedanken und umgekehrt, oberflächlich gesehen. Dies konnte ich schon subjektiv erfahren. Sogenanntes autogenes Training bzw Affirmationen eingeben. So hatte ich erfahren, dass dem so ist. Nur, Emotionen gehen tief, wie ein Baum, die Wurzeln haben sicher mit Angst und Mut zu tun, die latent in uns vorhanden sind. Und die, wenn man sie nicht beachtet, sich, durch den Verstand nicht zu kontrollieren, im Bewusstsein melden. Liebe ? Da denke ich, sobald man Sie definiert verschwindet Sie. Hört sich ein wenig abstrakt an, aber so ists für mich.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2008 um 08:17  
Oh, ich habe nichts von definieren erwähnt, lieber Ovio lächel ich sagte nur, was wäre wenn alle Emotionen entweder auf Liebe oder Angst gründen. Was durchaus, meiner Meinung nach, kein abwägiger Gedanke ist.

Einmal bekam ich die Antwort: Nein, das ist nicht so, entweder sie gründen auf Liebe oder auf Hass, denn alles hat sein Gegenteil!
Jener brachte das Beispiel vom Falle Luzifers.

Doch auch diese Handlung gründet auf Liebe und Angst. Liebe zum Vater und Angst um seine eigene Stellung bei ihm, als Gott seinen Engeln sagte, verneigt euch vor dem Menschen. Eifersucht gründet also auf Angst, etwas nicht zu haben, etwas nicht zu sein, etwas zu verlieren oder nie erreichen zu können.

Ebenso ist es mit der Liebe. Denke ich.

Leon


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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2008 um 18:11  
Ich denke Liebe hat kein Gegenteil. Von Angst ist es wohl Mut. Beides Angst und Mut sind verbunden mit der Liebe. Liebe ist für mich die Ganzheit. Und darin hat alles Platz.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 17/1/2008 um 00:14  

Zitat:
Ich denke Liebe hat kein Gegenteil.


Naja, siehe Angst nicht als Gegenteil von Liebe. Vielleicht ist es besser beides als Teile eines Ganzes zu sehen?

Zitat:
Von Angst ist es wohl Mut. Beides Angst und Mut sind verbunden mit der Liebe. Liebe ist für mich die Ganzheit. Und darin hat alles Platz.


Naja, natürlich ist Liebe das Größte und in ihr hat alles Platz. Aber was ist außerhalb der Liebe? Angst vielleicht? ;)

Leon


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