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Autor: Betreff: Namasté
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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 29/7/2008 um 00:16  
Und ich hab meinen aus einem französischen oder amerikanischen (darüber streiten sich die Götter) Film :)

Den meine Mutter übrigens nur einmal in ihrer Kindheit sah ;)

Aber ich muss sagen, im Nachhinein.. jetzt, wo ich langsam beginne zu verstehe, der Name passt zu mir, und wie sich alles bei mir entwickelt *schultern zuck* Es gibt keine Zufälle!

:D

Leon


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"Der Junge, der sich mit seinem Schulwissen brüstet, ist in Gefahr, ein Gymnasialprofessor zu werden."
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 28/7/2008 um 21:52  
Muss ja ein tolles Erlebniss für sie gewesen sein, alls sie es gemert hat.

Meine Mutter sagte, dass ihr kein Name einfiel. Sie hat einen aus der Zeitung genommen.
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 28/7/2008 um 20:42  
Das kann man wohl sagen ...

Meine Mutter wollte für mich auf KEINEN FALL einen Namen, den es irgendwo in der Familie schon gibt.

Der Name, den sie mir dann gebgeben hat, war eigentlich der von ihrem Bruder - und sie hats lange Zeit nichtmal gemerkt.

:D

grüssli merlYnn
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LeonGrace
Beiträge: 45
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red_folder.gif erstellt am: 27/7/2008 um 22:18  
*grinst* Engel sind toll, nicht wahr?! :D ;)

Leon


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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 27/7/2008 um 18:36  
Die Engel wirken bei der Namengebung mit?
Dann haben sie wohl meinen Vater auf den Ganken gebracht den Würfel, auf dem einige Namen standen, da sie sich nicht entscheiden konnten, zu präperieren, so das immer wieder mein Name erschein.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 25/7/2008 um 12:57  
Hallo, Waris.

Erst einmal, nein. Du klingst nicht affig. Ganz im Gegenteil, deinen Gedankengang, dass der "Name" auch zu verstehen gibt, ist gar nicht so abwegig. Mh... Lass mich mal überlegen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Seele sowas wie eine Unendlichkeit in sich birgt, das heißt, kosmische Energie, die sich im Laufe der Ewigkeiten immer wieder mal materialisiert, ist der jetzige Name sicher wie "Schall und Rauch". Dies zumindest auf den ersten blick. Denn Namen haben etwas sehr schönes an sich: Sie haben Bedeutung. Und ich denke, dass diese Bedeutung immer ein Hinweis auf das Sein und das Schicksal einer Seele ist. Das heißt also, dass dein Name Franziska Bezeichnung und Name ist. Bezeichnung, weil du eine Franziska bist. Franziska, die Tochter von dem und der. Eine bloße Bezeichnung, die fremde Menschen labidar dahin sagen ohne dich zu verstehen, nur um dich von der Masse von Annas und Franks und all den anderen Menschen zu unterscheiden.
Namen, die in der Funktion als Bezeichnung dienen, dienen also im Vordergrund anderen Menschen. Wir haben es leichter, einen bestimmten Menschen beim Namen zu nennen, als sagen zu müssen: "Ey, du Frau, mit langen, blonden Haaren und den grünen Augen, du.. nein... nicht ihr, sie da ja.." ..... Leichter ist es eben zu sagen "Ey, Franziska *Nachname unterstützt das natürlich*"
Doch schaut man sich Franziska näher an, ist der Name nicht nur mehr Bezeichnung. Man übt Macht mit dem Namen aus, selbst auf unserer Ebene. In der Schule bzw. wenn man dich aufruft oder der Chef mit dir reden will. Er wird dich immer beim Namen rufen. Die Ämter werden dich immer mit deinem Namen anschreiben und selbst im Tod... steht dein Name auf dem Grabstein und weißt, dass du jetzt in der Macht des Todes bist, in der dich die meisten Irdischen hier glauben.

Und dann haben wir das mit der Bedeutung noch. Wenn wir also davon ausgehen, dass du als Seele in deinem kosmischen Leben viele unzählige Leben schon hinter dir hast, wirst du auch immer neue Namen bekommen haben. Ich denke, dass sie immer ein wichtiger Hinweis darauf sind, was du in der materiellen Welt warst, welche Rolle du spieltest. Ein Lebens-Abschnitts-Titel sozusagen. Ein neues Kapitel. Und doch birgt die Namensgebung etwas schönes: Weil sie sich wie die Wahrheit verhält. Deine Namen in den vielen Leben sind Puzzlestücke, und wenn du das Puzzle fertig hast, denn das ist sicher sehr gut möglich, siehst du das Bild. Dann siehst du dich als vollkommenes Wesen, als etwas, dass groß ist, aufgestiegen, ach ich überlass es dir, wie du es nennen willst.

Im astralen Leben, wenn wir tot sind, sind Namen da noch wichtig? Ich glaube nicht. Aber im Sinne einer Gemeinschaft vielleicht doch... Wer weiß... vieles erscheint uns auf Erden wichtig. Aber das meiste ist unnütz.

Noch etwas zum Nachdenken:

"Wirken Engel auf die Namensgebung des Neugeborenen ein?

Die Namensgebung geschieht durch den Sonnenengel des Kindes. Die Eltern und der Schutzengel schließen sich an. Es gibt keine unpassenden Rufnamen, es sei denn durch Verständigungsschwierigkeiten. Dann ändert sich der Name meist wie von selbst und ganz "zufällig" im Laufe des Lebens. Der Mensch trägt dann zum Beispiel einen selbst gewählten Rufnamen oder einen Kurznamen. Der Mensch hat nicht die Macht, etwas zu erschaffen, das nicht in Übereinstimmung mit der Seele ist. Es ist also nicht richtig zu meinen, die Eltern wählten den Rufnamen alleine nach ihrem Gutdünken. Vielmehr informiert der Sonnenengel des Kindes die der Eltern über den Namen, der der Seele entspricht, der ihre Struktur in Klang umsetzt und den zu ihr passenden Heiligen als Namenspatron herbeiruft. Es ist also durchaus berechtigt, im Rufnamen eine Andeutung der Struktur der Seele und der Ansätze und Tendenzen zu finden, die für dieses Leben charakteristisch sind. Wenn die Römer sagten "Nomen est omen", so ist das nicht so abwegig, wie ihr meinen mögt. Die Namensgebung ist ein feierlicher Akt, in dem die Eltern Vermittler zwischen Himmel und Erde sind und in dem sie sich am väterlichen Akt der Erschaffung beteiligen. Denn: "Ich habe dich bei deinem Namen gerufen!" (Jes.43,1) "

(Quelle: Wie im Himmel so auf Erden - Einführung in die christliche Engelkunde von Alexa Kriele, erschienen im Heyne-Verlag)

So viel dazu :)

Leon


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red_folder.gif erstellt am: 23/7/2008 um 18:13  
Doch wie erfährt man den "Namen"? Nicht unbedingt um Macht zu haben. Sondern auch zu verstehen. Ein Name sagt vieles aus.
Wenn man den eigenen Namen nimmt: Meine Eltern nannten mich Franziska. Und diesen Namen kann man auseinanderpflücken, oder mit Bedeutungen bestücken. Der Anfangsbuchstabe soll bedeuten, dass ich meine Aufgabe im vorherigen Leben erfüllt habe und dass ich unbelastet in dieses Leben gehe..... was auch immer das heißen mag … Aber woher wussten das meine Eltern? Oder ist Franziska nicht mein Name sondern einfach eine Bezeichnung?
Ich weiß nicht ob das affig klingt, aber ich denke, wenn man den Namen kennt, hat man nicht nur Macht, sonder man versteht.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 22/7/2008 um 22:27  
Hallo, ihr beiden.

Ich glaube ja, dass man auf einer höheren Ebene, die wir alle irgendwie versuchen zuerreichen, früher oder später zumindest, keine "Bezeichnungen" mehr brauchen. Ich glaube, dass der Name sehr wichtig ist. Sehen wir uns die Beschwörungsformeln diverser Dämonen an, oder gleich die Exorzismen.

Weiß man den Namen eines Dämons, hat man Macht über ihn und kann ihn verjagen oder, wenn man stark genug ist und sich aller Konsequenzen im Klaren ist, ihn befehligen!

Der Name spielt keine untergewichtige Rolle. Ein anderes Beispiel, GOTT hat in 75 Sprachen nur 4 Buchstaben. Ist das vielleicht nicht auch ein Hinweis darauf, dass die universelle Wahrheit, ganz viele verschiedene Bezeichnungen haben kann, aber nur EINEN Namen?

Liebe Grüße
Leon


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red_folder.gif erstellt am: 22/7/2008 um 15:36  
Vielleicht verrät Es uns nicht seinen Namen, damit wir keine Macht darüber haben.


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2008 um 23:41  
dann wären viele unenddeckte Wesen ja nicht. Weil man ihnen keinen Namen gegeben hat. Es ist und gibt vieles, das noch keinen Namen hat und es gibt Sachen und Unbeschreibliches wo nie einen Namen bekommen wird. Es ist heisst nicht, dass es einen Namen haben muss. Es fällt uns nur schwer das anzunehmen, weil wir dann nicht darüber sprechen können. Obwohl, das machen wir ja jetzt.


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Sobald Magie oder Liebe definiert wird, z.B. mit Farben, verschwindet SIE ! Magie und Liebe gelebt, z.B. durch Rituale, macht SIE zu dem was SIE ist !
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 5/3/2008 um 02:10  
Habe soebend die Kurzgeschichte gelesen und musste (in Mittleren Teil) schmunzeln, aber das Ende... *schnief.

Die Frage ist, ob etwas so heißt oder ob es das ist, wie es heiß.

Gibt es nicht einige Religionen, wo man keinem seine wahren Namen nennen dart? Denn wenn ein Anderer den Namen kennt, hat er Macht über einen.
Soll das heißen, dass er/sie dann weiß, wer/wie man ist und so Macht auf einen ausüben kann?
Wenn ich diesen Strang folge, könnte ich meine, dass man/es ist wie man/es heißt. Also ist man nicht, wenn man keinen Namen hat?

Ich hier mal auf, denn mein Kopf beginnt zu knirschen.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2008 um 19:15  
Lieber Orvio,

Deine Worte haben mich an eine alte Geschichte erinnert, die ich in meiner Schulzeit einmal las. Internet machts möglich; schaut und lest und staunet:

http://www.yolanthe.de/stories/bichsel01.htm


Leon


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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2008 um 02:38  
Hallo Jungs,
es war echt schön euche Diskusion zu Thema "Der Weg ist das Ziel" oder auch nicht, zu lesen.

Ich muss sageb, dass ich hierbei Leons Meinung vertrete, obwohl es nicht immer so war. Dazu muss ich etwas ausholen.

Ich bin ein Wanderfreund und habe mir vorgenommen von Heidelberg nach Dresden zu wandern, was ich auch in Angriff gemonnen habe.
Mein Gedanke war, in der Zeit die ich hatte, mein Ziel zu erreichen. Ich wollte einfach ankommen. Natürlich hatte ich ein Auge für das was mich umgab, aber ich wollte mir nicht eingestehen an einen Ort, der mir gefiehl, länger zu bleiben.
Nach siebenden oder achten Tagen traf ich einen Wanderer (den 1. seit meiner Reise), und wir legten ein paar Kilometer gemeinsamm zurück. Ich erzählte ihm wo mein Zeil war und in welcher Zeitspanne ich es schaffen wollte. Doch er meinte, dass werde ich nicht schaffen. Und am Ende meinte er es kommt nicht darauf an wie schnell man sein Ziel erreicht, sondern der Weg ist das, worauf es ankommt.
Ich nahm es erst hin und humpelte meines Weges (ich sag nur Blasen, viele fiese Blasen), bis ich mich auf eine Wiese setzte und darüber nachdachte. Und es stimmt, was der Fremde mir sagte. Und die Last des Zeitdruckes fiel mit ab (hatte dennoch einiges zu tragen).

Nun, ich bin vor fast drei Jahren aufgebrochen und bin noch nicht in Dresden angekommen. Ich laufe meinen Weg in Etapen und so kann ich ihn immer wieder aufs neue Geniesen. Der Weg ist das Ziel.


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 3/3/2008 um 20:18  
ja, der richtige Name, da stimme ich mit dir überein. Der richtige Name gibt der Kommunikation einen Sinn. Sonst könnten wir Wesen uns untereinander nicht verständigen. Nur ist der Tisch ein Tisch oder heisst er Tisch ? Das war die Frage. Wenn viele ihn Stuhl nennen würden, wäre er immer noch das was er ist. Wir könnten uns dann einfach nicht auf den Stuhl setzen (oder doch), sondern würden eher auf ihm essen.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 11/2/2008 um 21:25  

Zitat:
Es ist einfach der Weg !


Das ist gut. :)

Zitat:
Du bist nicht Leon, sondern du heisst Leon !


Nur der richtige Name gibt einem Ding seine Realität und Existenz, sagte Michael Ende schon in der Unendlichen Geschichte.
Die Engel sorgen dafür, dass ein Kind den richtigen Namen von seinen Eltern bekommt. Denn in jedem Namen steckt eine verborgene Wahrheit.

Und deshalb bin ich hier Leon. Und Leon, als RPG-Char, ein Teil von mir.

Leon


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 7/2/2008 um 18:02  
Tja, Leuts, viel gibts zu mir nicht zusagen. Ich bin Leon.

Du bist nicht Leon, sondern du heisst Leon ! :cool:


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 7/2/2008 um 18:00  
Ich bin engstirnig Leon: Der Weg führt zum Ziel, man kann aber trotzdem Freude am Weg haben oder auch nicht. Wichtig ist es, die Zielfixiertheit aufzugeben, dann macht der Weg wirklich Freude und Sinn. Vergiss das Ziel, denn der Weg führt schon automatisch dort hin. Aber ich habe was Neues gelernt von unserem Dialog: Der Weg ist nicht das Ziel und der Weg führt nicht zum Ziel. Es ist einfach der Weg ! (Der vielleicht wichtig ist).


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2008 um 08:34  
Hallo, Orvio.

Zitat:
dann sind oder waren die Erfahrungen der Weg und die Erinnerung das Ziel. Möchte jetzt nicht zu scharfsinnig sein: Auch dann ist der Weg nicht das Ziel, sondern führt zum Ziel im Jetzt.


Ich denke, ich weiß, was du meinst. Dennoch bin ich stur genug, um zusagen, der Weg ist das Ziel. Letztlich sind es nur Begrifflichkeiten, die unsere Meinung voneinander unterscheiden, denke ich. :)

Zitat:
Deine Einstellung zu Gott und der Göttin finde ich schön. Sie beinhalten ein Ganzes, das viel Platz hat für Individualität.


Das ist meine gefundene Wahrheit, mehr nicht. :redhead:

Zitat:
Eines meiner grössten Ziele ist es wirklich, die Kindheit nicht zu verlieren.


Etwas, was viele Menschen vergessen und was Christen gerne überlesen:
Jesus schon sagte, dass wir Kind sein müssen um ins Reich Gottes zu gelangen.
Seelig sind die geistig Armen. Lernen wir offen zu sein und bescheiden. Die Kleinen wird er erheben.

Zitat:
Zu greiffen und loszulassen, ab und zu fällt das Losgelassene nach unten und manchmal bleibts in meiner Handfläche liegen. Ist übrigens eine gute Uebung für was man im Leben längerfristig oder kurzfristig loslassen will.


Ja, in der Tat, das ist eine wirklich schöne und wohl sinnvolle Übung. Ich werde sie mir mit notieren. Ich danke dir für diese. :)

So jetzt hab ich deinen Beitrag einmal gut zerflückt :D und werd mich nun auf den Weg zur Arbeit machen.

Der Weg ist das Ziel ;)

Leon


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2008 um 13:28  
Schön geschrieben, dann sind oder waren die Erfahrungen der Weg und die Erinnerung das Ziel. Möchte jetzt nicht zu scharfsinnig sein: Auch dann ist der Weg nicht das Ziel, sondern führt zum Ziel im Jetzt.
Deine Einstellung zu Gott und der Göttin finde ich schön. Sie beinhalten ein Ganzes, das viel Platz hat für Individualität.
Eines meiner grössten Ziele ist es wirklich, die Kindheit nicht zu verlieren. Zu greiffen und loszulassen, ab und zu fällt das Losgelassene nach unten und manchmal bleibts in meiner Handfläche liegen. Ist übrigens eine gute Uebung für was man im Leben längerfristig oder kurzfristig loslassen will.


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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2008 um 21:12  
Lieber Orvio,
ich danke dir sehr für dein liebes Kompliment :redhead: So ein Gnostiker, wie man sich ihn vorstellt, bin aber sicher gar nicht :redhead: Nun ja, ich bin ein selbstständig denkender Mensch oder zumindest glaube ich dies.
Folgendes möchte ich dir sagen:

Zitat:
Der Weg ist nicht das Ziel, der Weg führt zum Ziel.


Ich denke, auf dem Weg zu einem Ziel können wir viel Erfahren. Neale D. Walsch schrieb in seinen Büchern "GmG" mal, dass das Leben keine Schule ist, wie viele von uns glauben, sondern ein Prozess. Er sagt, wir wissen alles schon, müssen es jetzt nur anwenden. Um dies zuerreichen, müssen wir uns unserem Wissen aber erst einmal bewusst werden.
Ich denke auf gewisse Art und Weise hat der gute Neale recht. Da ich ein Mensch bin, der sehr wohl an Inkarnation glaubt, denke ich auch, dass wir alles schon einmal gelebt haben: Gutes wie Schlechtes - wenn man das so kategorisieren möchte. Aber alle diese Erfahrungen gehen nicht verloren. Wir müssen uns nur daran 'erinnern', dass es diese Erfahrungen gibt. Manche würden Unterbewusstsein dazusagen. Ich glaube genau das ist der Weg und der Weg ist das Ziel.
Natürlich ist der Weg auch ein Weg zum Ziel, das Ziel zu Gott zurückzukehren oder wie ich es auch schon hörte: in die Gemeinschaft.
Wir alle sehnen uns nach etwas. Diese Sehnsucht, als wären wir hier nicht zu hause. Als gäbe es etwas anderes, größeres wo wir hingehören. Das ist bei Gott. Zu ihm zurück zu finden, ist unser Ziel. Der Weg dahin ist aber auch unser Ziel: Erinnern, bereit sein.

Das klingt vielleicht etwas verwirrend, aber... vielleicht verstehst du mich trotzdem.

Zitat:
Es kommt doch drauf an, wie man loslässt: Handfläche mit Inhalt nach unten oder Handfläche mit Inhalt nach oben. Ich greife auch manchmal zu.



Das ist etwas sehr schönes: Wir müssen manche Dinge einfach mal von anderen Gesichtspunkten sehen lernen. Vielleicht fänden wir dann in all der Tristheit des Alltags jene Wunder wieder, die wir als Kinder noch sahen. Initiative ergreifen, positiv denken, offen sein für alles und jeden.

Wer das kann, so glaube ich, hat sich etwas Göttliches bewahrt. Etwas, was ich sehr schätze. Gott ist in allem und jedem. Für mich ist Gott der Geist des Lebens, Weisheit und vorallem die Liebe. Sie hält das Universum zusammen. Und das schätze ich. Denn ohne Liebe gäbe es mich nicht.
Und ohne Liebe gäbe es keine anderen Menschen um mich.
Ich bin ein recht einsamer Mensch, wenn ich das überhaupt behaupten darf. Denn eigentlich bin ich auch ziemlich gesegnet mit Kontakten und Bekanntschaften. Aber ich habe oft erlebt, dass Menschen Dinge tun, die ich nicht verstehe. Manchmal frage ich mich, warum sagst du sowas? Warum wünscht du dir sowas? Warum ist Geld so wichtig für dich?

Ich glaube, um einfach zu greifen zu können, müssen wir entweder sehr viel Mut haben oder uns unser 'inneres Kind' bewahrt haben.

Leon


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2008 um 00:01  
Es kommt doch drauf an, wie man loslässt: Handfläche mit Inhalt nach unten oder Handfläche mit Inhalt nach oben. Ich greife auch manchmal zu.


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Orvio
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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2008 um 23:54  
Der Weg ist nicht das Ziel, der Weg führt zum Ziel. Das Ziel ist nur ein zeitlich kurzer Augenblick, vielleicht ein wichtiger. Der Weg macht oder sollte Spass machen.
Du hast dich nur vorgestellt, und jetzt wurdest du schon als Gnostiker definiert.
Ich finde deine Art erfrischend in diesem Forum !


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LeonGrace
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 7/1/2008 um 12:47  
Die Natur ist ein wunderbares Geschenk an uns Menschen, und wir haben nichts besseres zu tun, als es mit Füßen zu treten und mit Händen zu würgen. Wie mein kleiner Freund schon passend sagte über die Wettersituation momentan:

"Es ist als Läge Mutter Natur fiebrig in den Wehen."

Ich stimme mit dir vollends überein, wir müssten etwas tun. Wir Deutsche tun etwas: Wir trennen den Müll und haben die besten und strengsten Gesetze zur Einhaltung der Co² Emission. Jede Einzelne kann etwas tun: Keine Tiere quälen, den Müll in Mülltonnen schmeißen und nicht an den Wegesrand, Vermeiden von Haarspray oder anderen giftigen Chemikalien. Das meiste davon trifft auf mich zu. Das meiste tue ich oder eben unterlasse ich.
Beim Stromverbrauch oder Wasserverbrauch sieht es bei mir etwas nachlässiger aus, das geb ich zu.

Ich für meinen Teil hoffe, denn ich bin Aktivist am Rande nur, dass uns und der vorpommerschen Umwelt das Kohlekraftwerk erspart bleibt.

Leon


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Sinmara
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red_folder.gif erstellt am: 7/1/2008 um 10:19  
oh, wie man hier in England so schoen sagt: not to worry :) Ich sehe etwas anderes wichtiger an als die Menschheit - naemlich die Natur. Da steh ich oft wie ein Kind da und bestaune sie :)

Klar, ein individueller Mensch an sich ist auch toll und schoen - nur als Kollektiv ist die Menschheit zum Vergessen... Mir tuts nur leid das Tiere und die Natur unter uns leiden muessen. Da schliess ich mich jetzt gar nicht gross aus, sonst waer ich ja ein Hypokrat. Man kann nur versuchen es einzudaemmen und zu helfen wo geht *schulterzuck* Die Welt rette allein kann niemand, aber zumindest versuchen sollte man es... (da hilft aber viel Gerede nichts, da muss man Hand anpacken und was tun)


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Island of Zombie Women
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LeonGrace
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red_folder.gif erstellt am: 6/1/2008 um 22:12  
Naja, du hast natürlich das Recht, zu glauben, woran du auch möchtest. Ich heiße auch nicht gut, dass die Menschen ihre Welt zerstören, ganz im Gegenteil. Ich erzähle dir, dass nicht ganz 25 km von meiner Heimat entfernt ein Kohlekraftwerk aufgebaut werden soll. Ich mag den Gedanken nicht, denn vieles würde dadurch kaputtgehen. Gerade in einer Region, die sowieso nicht sehr stark ist in der Wirtschaft und nur vom Tourismus lebt. Und dennoch halte ich das Wesen Mensch als etwas heiliges. Genauso wie es ein Tier oder eine Pflanze, ja sogar ein Bakterium ist. Wenn man die Welt staunend wie ein Kind sehen kann, dann ist sie etwas wunderschönes. Trotz jeglicher Widerstände und Rückschläge im Leben, seht die Welt wie ein Kind und sie ist gleich nicht mehr so grau und trist.
Jesus selbst sagte: "Das innere Kind: die Welt wie ein Kind zu sehen gemäß: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder"

Sei ein Kind und öffne dich. Vielleicht verstehst du dann meine Worte ein bisschen besser :)

Leon


[Editiert am 6/1/2008 um 22:12 von LeonGrace]



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