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Autor: Betreff: Ego die fünfte, oder sechste? siebte?
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/12/2011 um 19:24  
@Hermes, nochmal nachgedacht;
genauer formuliert: frei im Ich-Sein sein.
Antwort 25
Incognitus
Incognitus


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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2011 um 20:52  
@Arkis
verstanden und integriert :)


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Ich bin nur ein Blatt an einem Baum in einem unendlich großen Wald, aber dennoch einzigartig - EN TO PAN
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Artifex
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Beiträge: 164
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2011 um 10:59  

Zitat von A-C-H  , am 6/12/2011 um 14:50

Für Buddha liegt der Keim des Leides im Ich begründet. Wenn wir dieses Ich loswerden, dann ist auch das Leid überwunden.
Du hast aber völlig recht, vermutlich hat man dann auch die Freuden "überwunden".
Andererseits würde ein Buddhist wohl sagen: "Na und? Was sind schon diese kleinen Freuden, sie enden doch eh alle wieder im Leid".

Ich bin echt neugierig darauf, was sich dahinter verbergen mag. Wahrscheinlich das, was Jung "das Selbst" nannte?

Aber natürlich kann man das Ich auch genießen.


du kannst in der welt noch so erfolgreich sein, aber wenn du einmal dein eigenes leiden wirklich nur ansatzweise gefühlt hast, wirst du nicht mehr bereit sein, dein eigenes ich genießen zu wollen. in den tieferen strukturen des ich ist kein genuss, da ist nur angst, zorn, neid, gewalt, tot, hölle. um das nicht zu sehen, fühlen lenkt das ich unsere aufmerksmkeit nach außen, auf hoffentlich schöne dinge, die aber alle vergänglich sind und das innere loch / den inneren mangel nicht füllen.

das mit dem leid auch die freude überwunden wird ist möglicherweise auch eine falle das ich, um weiter am leiden festzuhalten. tatsächlich ist es so, dass die intensität des erlebens zunimmt, schmerz wie freude werden intensiver. es wird daraus keine persönliche geschichte gemacht.
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Administrator
Speculum

20-1-30-40
Beiträge: 208
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2011 um 17:41  
Ich muß sagen das es dieser sehr pessimistischen Ansatz des Buddhismus ist der mich vom Buddhismus fern hält.


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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2011 um 19:31  

Zitat von 20-1-30-40, am 9/12/2011 um 17:41
Ich muß sagen das es dieser sehr pessimistischen Ansatz des Buddhismus ist der mich vom Buddhismus fern hält.


mit dem buddhismus muss ich dir recht geben. es ist hier wie in jeder alten religion, sobald die form des manifestierten lehrers gestorben ist, wird es schwierig. nur die allerwenigsten menschen können ohne lehrer bis zur quelle vorstossen, da die gegenkräfte zu stark sind.

durch jeden realisierten lehrer zeigt sich das eine in unterschiedlichen facetten des seins. das hat mit der ursprünglichen ego-struktur zu tun. durch buddha ging der mittlere weg, d.h. aber nicht das die freude verschwindet.

wobei der buddhismus ist im vergleich noch deutlich näher an der quelle, wie z.b. das christentum oder die anderen vaterreligionen.

allein schon der kleine trick, die aufmerksamkeit nach innen zu lenken, führt zu einem bewusstwerden der lebendigkeit, der intensität. die meisten magier sollten dies eigentlich wissen.

wie geht es dir, wenn du in einer stresssituation bis, der angstpegel ist sehr hoch. stell dir nun einfach nur mal vor, deine aufmerksamkeit ruht tief in dir, es ist kein widerstand in dir vorhanden und die kraft der angst geht durch dich hindurch, ohne das du weisst, ws im nächsten moment passiert, du gibst dich dem vollkommen hin. ich verspreche dir, das ist besser als das intensivste magische ritual, welches du je gemacht hast.
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Administrator
Speculum

20-1-30-40
Beiträge: 208
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2011 um 20:11  

Zitat von Alles und Nichts, am 9/12/2011 um 19:31

allein schon der kleine trick, die aufmerksamkeit nach innen zu lenken, führt zu einem bewusstwerden der lebendigkeit, der intensität. die meisten magier sollten dies eigentlich wissen.


Ist es denn nicht am Ende egal ob man nach innen oder nach aussen sucht?

Zitat:
wie geht es dir, wenn du in einer stresssituation bis, der angstpegel ist sehr hoch. stell dir nun einfach nur mal vor, deine aufmerksamkeit ruht tief in dir, es ist kein widerstand in dir vorhanden und die kraft der angst geht durch dich hindurch, ohne das du weisst, ws im nächsten moment passiert, du gibst dich dem vollkommen hin. ich verspreche dir, das ist besser als das intensivste magische ritual, welches du je gemacht hast.


Leider ist mir diese Situation (hoher Stress) gut bekannt. Ich nutze jedoch Magie genau dazu um den von Dir beschriebenen Zustand zu erreichen. Wenn Du so willst beschreibt AO Spare dies als Neither-Neither, man könnte es auch kalte Professionalität nennen und gehört hier auch zum Thema. Das eigene Ego aus der Situation nehmen hilft.

Übrigens hat sich CG Jung meines erachtens nach über diesen "magischen" Zustand im roten Buch geäußert und ist zu dem Schluß gekommen das einem dadurch der "Trost" abhanden kommt (aktiv wie passiv). Ich muß die Stelle nochmal nachlesen ...


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Artifex
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Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/12/2011 um 15:05  
es ist aus meiner erfahrung heraus nicht egal, wohin du deine aufmerksamkeit lenkst. solange du das außen als außen erlebst, kann sich die aufmerksamkeit -damit die wachheit / bewusstheit - im außen verlieren und man beginnt wieder zu schlafen. mit schlaf meine ich den autopilotenmodus des ego, die ständige unbewusstheit, das unwissen über das was ich wirklich bin.

das neither-neither ist möglicherweise ein westlicher fingerzeig. es ist die frage, wie der "einzelne" es wahrnimmt. in schwierigen situationen, wo du im fluss der kraft stehst, die durch dich hindurchgeht, würde ich nicht von "kalter professionalität" sprechen. wenn du da tatsächlich "kälte" wahrnimmst, legt das ego noch eine schicht abwehr dazwischen. eine wesentliche qualität desen was du bist, ist lebendigkeit, hitze, fließen. kälte möglicherweise ein hinweiß auf gefrorene angst. wobei ich nun nicht genau weiß, was du unter kälte subsummierst.

ich weiß nun nicht genau, was jung mit dem abhanden kommen von "trost" meint. in der getrennten welt des egos, wird man immer von einem "anderen" getröstet. da man den trost wahrnimmt, muss diese eigenschaft in einem selbst sein. aus einer inneren sicht würde ich nicht von trost sprechen, sondern von der erfahrung, dass mein wahres wesen in jedem moment getragen ist.
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