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Autor: Betreff: Große Arkana und ihre Reihung
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Speculum

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 28/7/2013 um 12:28  
Ich lese gerade das Tarotbuch von Rachel Pollack. Darin geht sie sehr auf die philosophische/psychologische Sichtweise der Karten ein.

Unter anderem beschreibt sie, dass die großen Arkana sich in drei siebenerreihen aufgliedern, bei denen der Narr außen vor steht.
In diesen drei Reihen geht es um die Entwicklung, die der Mensch von der Geburt zum Selbst-Bewusstsein bis zur Erfahrung der Offenbarung des Seins und der Integration der Offenbarung in die Ebene der Alltäglichkeit macht.

Ich finde ihre Erklärungen weitestgehend plausibel, auch wenn ich ab und an ein paar Häkchen in ihren Ausführungen finde.

Worum es mir eigentlich geht ist: Ist so eine "Sortierung" denn tradiert oder plausibel? Oder ist das etwas Willkürliches, denn während ich mich gerade wieder eingehender mit den Karten beschäftige, ist mir aufgefallen, dass man auch in Triaden aufteilen kann, in der drei Dinge (Geist, Seele, Materie) immer wieder - nur auf unterschiedliche Art beleuchtet werden.
So zum beispiel stellt die erste Triade aus Magier, Hohepriesterin und Herrscherin für mich die Archetypische Betrachtung der drei Dinge dar, während die zweite Triade aus Herrscher, Papst und Liebenden die gesellschaftliche Ausformung (um es ganz grob zu formulieren) der drei darstellt.


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red_folder.gif erstellt am: 1/8/2013 um 14:29  
Hallo,
natürlich kannst Du das anders sortieren und es gibt auch seid geraumer Zeit einige Sortierungen.

Ich finde das Buch von Oswald Wirth "Die Magie des Tarot. Ein Lehrbuch esoterischer Einweihung" gerade zu diesem Thema sehr erhellend.


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Incognitus
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lovac
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red_folder.gif erstellt am: 23/6/2014 um 13:25  
Hallo,
seit längerem versuche ich nun schon tiefere Zusammenhänge im Tarot zu ergründen, evtl mit Hilfe der Kabbala etc...
Ich finde "Tarot Weisheit" von der Rachel Pollack sehr gut, weil dort gezeigt wird wie sich die Deutungen der einzelnen Karten zeitlich auch verändert haben. Das ist sehr gut recherchiert und gestaltet.

Beim durchforsten für "Traditionen einer Sortierung der Großen Arkana" gibts da eine Zweier-Teilung, die den Narren und die Welt beiseite lassen: also 1 Magier mit 11 Gerechtigkeit, 2 Hohepriesterin mit dem 12 Gehängten usw Das sind 2 x 10 = 20 Karten, die dann wiederum mit den Kleinen Arkana verbunden werden: alle Asse zu Magier/Gerechtigkeit, die vier Zweier zu Hohepriesterin/Gehängter etc

Als traditionelle Grundlagen gibt sie dazu den Golden Dawn, Pythagoras und die Kabbala an. Für diese 10er Einteilung gibt sie noch an: Sefer Jetzirah, die Aufteilung des Tierkreis in 36 Dekane in der Pikatrix und astronomische Zeiteinteilung des Großen Jahres von 25.920 Jahren. Für die Kabbala sind die 10 Sephiroth wichtig.

In der Einleitung beim Haindl Tarot sagt sie, dass die Reihenfolge dann wichtig wird, wenn man auch mit den hebräischen Buchstaben arbeiten will. Bei der Arbeit mit Sequenzen hängt die Bedeutung jeder einzelnen Karte nicht nur von ihrer eigenen Aussage ab, sondern auch von ihrem Platz.


[Editiert am 23/6/2014 um 13:27 von lovac]



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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 25/6/2014 um 19:50  
Hast du es schon einmal mit der Praxis versucht? Pfadarbeit?


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Konfuzius

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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 26/6/2014 um 12:07  
@ Seraphine:

Nein, bisher noch nicht. Aber ich wollte mich demnächst dem Thema nähern. Gibt es da Literatur zu? Ich kann mir unter der Pfadarbeit bisher gar nichts vorstellen.


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Lux
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shadowscape
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red_folder.gif erstellt am: 26/6/2014 um 15:05  
Pfadarbeit speziell kenne ich jetzt nur durch erwähnungen anderer die in Gruppen arbeiten.

Deren Basis ist allerdings wohl das Buch "Tarot" von Paul Foster Case, das sie dann mit der Kabbalah verbinden. Zumal es schon auf Kabbalah ausgelegt ist, habe es selbst auch hier. Grundsätzlich Interessantes Buch, aber mir persönlich zu Phallisch, ignorier das dann ein wenig, wenn die wieder damit anfangen.


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red_folder.gif erstellt am: 26/6/2014 um 15:50  
Mir fallen dazu die Pathworkings of Aleister Crowley

... und direkt zum Tarot natürlich "die Grossen Arcana des Tarot - Meditationen"


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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 26/6/2014 um 16:48  
Das Buch wäre mir dazu auch spontan eingefallen.

Aber ich glaube in Tattwa, Hellsehen und Astralwallen, ebenso wie bei Engelmächte von Leuenberger steht da durchaus auch was zu.

Ich persönlich habe lange Zeit mit meinen HGA in Form von Traumarbeit Pfadarbeit betrieben.... Sehr spannend...


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Konfuzius

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Incognitus
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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 26/6/2014 um 18:05  
Dion Fortune spricht in Ihrem Buch "Die mystische Kabbala" auch viel über Pfadarbeit…Da gibt#s noch ein Buch das weniger allgemein ist, als das vorgenannte, aber ich komm grad nicht drauf. Vielleicht fällst mir ja wieder ein.
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 27/6/2014 um 12:37  
Ich habe mir den Crowley jetzt mal auf deutsch zum Angucken bestellt. Frau Fortunes mystische Kabbala fand ich sehr gut - zumal immer wieder nette Abschweifungen darin waren. Aber zu Pfadarbeiten ist mir persönlich da wenig hängengeblieben.


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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 27/6/2014 um 19:12  

Zitat von Serafia_Serafin, am 27/6/2014 um 12:37
Fortune….. zu Pfadarbeiten ist mir persönlich da wenig hängengeblieben.


Wer lesen kann, der lese (z.B den folgenden Auszug aus Kapitel 9):

"Ich werde meinen ersten Versuch mit dieser Methode nie vergessen.
Ich arbeitete auf dem zweiunddreißigsten Pfad, dem Pfad Saturns,
der Malkuth und Jesod verbindet und ein sehr schwieriger und
trügerischer Pfad ist. In meinem Horoskop steht Saturn ungünstig,
und ich habe in meinem Leben oft seinen hemmenden Einfluß zu
spüren bekommen. Aber nachdem ich dem Pfad Saturns bis in die
indigoblaue Dunkelheit des Unbekannten gefolgt war und der Mond
Jesods in violett - silbernen Farbtönen am Horizont aufging,
fühlte ich, daß ich die Einweihung Saturns bekommen hatte und daß
er mir gegenüber nicht länger feindlich gesinnt war, sondern mein
offener, wenn auch strenger Freund geworden war, dem ich
vertrauen konnte und der mich vor Fehlern und vorschnellen
Urteilen bewahren würde. Ich nahm ihn in seiner Eigenschaft als
Prüfer wahr und empfand ihn nicht länger als Gegner oder Rächer.
Ich erfuhr ihn als die Zeit mit ihrer Sense, wußte aber auch,
warum er auf hebräisch Shabbathai heißt: Ruhe, »denn er gibt
denen, die er liebt, den Schlaf«. Von diesem Moment an stand mir
der zweiunddreißigste Pfad nicht nur im Baum offen, sondern auch
in meinem Leben, denn die Kräfte und Probleme, die er und seine
Entsprechungen symbolisieren, waren in meiner Seele in ein
harmonisches Gleichgewicht gebracht worden. An diesen zwei kurzen
Beispielen zeigt sich, daß die Meditation über den Baum ein sehr
gangbarer und präziser Weg mystischer Entwicklung ist, ein
System, dessen besonderer Wert in seiner Ausgewogenheit liegt Die
verschiedenen Aspekte der Manifestation werden herausgegriffen
und einer nach dem anderen behandelt. Wenn wir allen Pfaden des
Baumes gefolgt sind, haben wir die Lektionen des Todes und des
Teufels gelernt, aber auch die des Engels und des Hohenpriesters."

Da gibt's noch einige ähnliche Passagen…. Ist Dir das nicht deutlich genug?
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 27/6/2014 um 20:13  
@ Hahahel: Ich sehe, dass sie es erwähnt. Aber für jemanden, der bisher keine Erfahrung mit diesen Dingen gesammelt hat, ist es in etwa so hilfreich wie ein Wörterbuch für einen Analphabeten. Mach isch das wie, eh?


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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 27/6/2014 um 20:57  
@ss: So eine im Stile eines Ritual-Kochrezepts gehaltene Anleitung wirst Du zu diesem Thema nirgends finden, denn dazu ist die Thematik zu komplex. Das fängt schon mit der Frage an, mit welchem Baum Du arbeiten willst, welchen Tarot-Trumpf Du welchem Pfad zuordnen willst, welche Version des Sepher J. für Dich Gültigkeit besitzt usw….

Die Fortune ist doch eh recht klar, z.B. in dem nachfolgenden Abschnitt. Vielleicht solltest Du ihr Buch und den folgenden Abschnitt noch einmal lesen, abstrahieren und meditieren, um Gesamtzusammenhänge besser verstehen zu können :

Fortune: "Einweihung öffnet dem Schüler die zu der entsprechenden Sephirah
führenden Pfade, so daß er damit zum Herrn des zweiunddreißigsten
Pfades wird, wenn er die Einweihung in Jesod erhalten hat und zum
Herrn des vierundzwanzigsten, fünfundzwanzigsten und
sechsundzwanzigsten Pfades geworden ist, sobald er die zu
Tiphereth gehörende Einweihung bekommen hat, mit der er alle
Einweihungsgrade abgeschlossen hat. Danach kommen die höheren
Stufen des Adeptentums.
Das Ziel jedes Grades der Einweihung in die Großen Mysterien ist
es, dem Schüler die Sphären der einzelnen Sephiroth
nahezubringen, angefangen von Malkuth, ganz unten im Baum, bis
ganz nach oben. Die Anleitungen bei jedem Grad betreffen die
Symbolik, die Kräfte der Sphäre, in der die Einweihung
stattfindet, und die Pfade, durch die die Sphäre ins
Gleichgewicht gebracht wird. Das Zeichen und das Wort des Grades
werden angewandt, wenn die Pfade in der Vorstellung gegangen
werden, oder wenn man sich über sie oder auf die Astralebene
projiziert. Infolgedessen kann sich der Eingeweihte gewandt und
sicher in jeder von ihm gewünschten Sphäre des Unbekannten
bewegen und alle Wesen und Visionen, die ihm dort begegnen,
anhand der Farbe des Pfades in den vier Farbskalen überprüfen.
Auf diese Weise ist es ihm möglich, seine Visionen richtig
einzuordnen. Wenn er entlang des zweiunddreißigsten Pfades
wandelt, der Saturn entspricht, dessen Farben die verschiedenen
Indigotöne, dunkelblau und schwarz sind, weiß er, daß etwas nicht
stimmt, wenn ihm eine scharlachrot gekleidete Figur begegnet.
Entweder ist dann diese Figur eine Illusion, oder er hat den Pfad
verlassen.
Um mit dem Astralkörper entlang der Pfade wandern zu können, ist
es aus verschiedenen Gründen notwendig, den jeweils dem Pfad
entsprechenden Einweihungsgrad zu haben. Der Hauptgrund dafür
ist, daß die Person, die den entsprechenden Einweihungsgrad nicht
besitzt, den Hütern des Pfades unbekannt ist, weshalb sie sich
eher feindlich als hilfsbereit zeigen werden und alles in ihrer
Macht Stehende tun werden, um den Wanderer zurückzuweisen. Sollte
es ihm wirklich gelingen, sich an den Hütern vorbei den Weg zu
erkämpfen, hat er noch immer keine Möglichkeit, seine Visionen zu
überprüfen oder herauszufinden, ob er sich auf dem Pfad oder
neben dem Pfad befindet. In den unteren Sphären existieren viele
Wesen, die anmaßende Unwissenheit nur allzugern ausnutzen.
Diese Warnungen sollen aber keineswegs jene abhalten, die über
die Pfade und Sphären in der von mir beschriebenen Weise
meditieren wollen. Während dieser Meditationen können sie sich
mit dem Geist des Pfades vertraut machen, und sein Hüter wird
dann vielleicht kommen, um sie zu begrüßen und willkommen zu
heißen. Wenn das geschieht, haben sie sich sozusagen selbst
eingeweiht, und niemand kann ihnen mehr das Recht verwehren, sich
an diesem Ort aufzuhalten." Dion Fortune: "Die mystische Kabbala"
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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 27/6/2014 um 22:27  
@serafina_s...: Es gibt zwei Formen der Pfadarbeit, die sich hinsichtlich des Grades der Kontrolle, die der Pfadarbeiter über die dabei beteiligten Bilder und Energien hat, unterscheiden.

in der geringeren Ausprägung ist die Vorstellungskraft des Pfadarbeiters das ausschließliche Kontrollinstument, z.B. durch Visualisierung. Der höhere Grad ist dabei so weit fortgeschritten, dass bei der Meditation über eine Tarot-Karte die darauf abgebildete Figur nicht nur imaginiert, sondern ihre Energie quasi lebendig wird. Das setzt natürlich voraus, dass der Pfadarbeiter kontinuierlich mit den Bildern der Karten, Symbolen der Sephirot etc gearbeitet hat.
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 29/6/2014 um 09:56  
@ Hahahel:

Danke dir für die Mühe des Übertragens. Allerdings hilft mir der Abschnitt nur bedingt weiter. Es mag sein, dass das für jemanden, der schon Grundlagenwissen und Praxis hierzu hat, durchaus alles beinhaltet, was es für einen Anfänger zu wissen braucht. Die andere Sache ist aber die: Das Okkulte versteckt sich selbst für denjenigen, der noch nicht weit genug dafür ist. Was bedeutet: Für Außenstehende ist es schlicht unverständlich.

Ich habe erst im Rahmen der Arbeit an meinem Buch erste theoretische Grundlagen zum Baum des Lebens gesammelt; ich bin in keiner Tradition / Orden / Loge, die mit den Lehren arbeitet und mein Hintergrund ist Naturmagisch bis Chaosmagisch...
Das bedeutet: Man kann sich durchaus längere Zeit in der Magie bewegen, ohne über die Sefiroth zu stolpern; und wenn ich kein Hintergrundwissen besitze und auch keinen kulturellen Zusammenhang, bezweifle ich stark, dass mir die reine Meditation über die Sefiroth und die Pfade irgendetwas bringen wird. Das war bei den Elementen anders; aber die sind ja durchaus in Kunst und Kultur verankert und offen zugänglich.

Und: Es mag sehr spitzfindig sein, aber wenn du meinen Namen abkürzen willst, dann würde ich es wirklich schön finden, wenn du dir etwas anderes aussuchst als "ss". Und es ist auch nur ein N drin, anders als bei der geschätzten Kollegin, die sich mit ph schreibt habe ich zwischen i und a nichts stehen. :) Ist so wie bei Maria und Marina, ein ganz gewaltiger unterschied.


@ 20-1-30-40 : Der Pfadarbeiten / Schatzkammer Buchtipp war exzellent! Ich habe gestern hineingeschmökert und es als tauglich befunden. Vielen Dank!
Netterweise gibt es das ja inzwischen auch auf Deutsch und die Übersetzung scheint nicht schlecht zu sein. (nicht, dass ich Englisch scheuen würde; deutsch spart einfach nur Zeit)


[Editiert am 29/6/2014 um 09:58 von Serafia_Serafin]



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red_folder.gif erstellt am: 29/6/2014 um 13:35  
@Lovac: Die Tarot-Tradition des GD ist noch nicht einmal 200 Jahre alt. Die GD-Zuordnung steht auch nicht im Einklang mit traditionelleren Tarot-Versionen (z.B. Marseille), da die führenden Ordens-Mitglieder bewusst Umstellungen vorgenommen haben (11= Gerechtigkeit; 8 =Kraft).

Wenn Frau Pollack nun den Magier mit der Gerechtigkeit verbindet, mag das zwar originell sein, aber dabei von einer alten Tradition zu sprechen und auch noch Pythagoras ins Spiel zu bringen, ist Augenwischerei. Die Asse (Kether) der Gerechtigkeit zuzuordnen entbehrt jeglicher traditionellen Grundlage. Auch andere sich aus diesem Ansatz ergebende Korrespondenzen(z.B. Stärke/Sonne = Hod = Achter) sind für mich nicht nachvollziehbar…

Fazit: Es gibt sehr viele Traditionen, z.B. das Besançon-Tarot, das Bologna-Tarot, das venezianische Spiel - mit anderer Kartenanzahl, anderer Nummerierung, ja sogar anderen Trümpfen…. Es ist für mich daher ein Rätsel, warum die meisten Veröffentlichungen das GD-System als das Traditions-Nonplusultra verkaufen (während doch die meisten älteren Systeme z.B. von Aleph = 1 (und nicht Aleph = 0) ausgehen)...

@Serafia_S: Ich frag mich, was Du an dem Fortune-Buch so gut fandest. Die "netten Abschweifungen"? Was meinst Du damit? Ich finde es, unter uns gesagt, doch ein bissi seltsam,wenn Du behauptest,"zu Pfadarbeiten ist mir persönlich da wenig hängengeblieben", da das Buch im Wesentlichen eine Anleitung/Stoffsammlung zum Thema Pfadarbeit ist.


[Editiert am 29/6/2014 um 14:05 von Hahahel]
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 29/6/2014 um 14:40  
@ Hahahel:

Die "netten Abschweifungen" waren für mich die immer wieder vorkommenden Hinweise auf Aspekte und Hintergründe der praktischen Magie, die in dem Moment aber nur wenig mit der betreffenden Sefirah zu tun hatten. (Wie zum Beispiel die Erwähnung, dass es bei magisch verwendeten Steinen mehr auf die Farbe als auf die Art ankommt...)
Ich habe das Buch gelesen, um zu verstehen, wofür die unterschiedlichen Sefiroth stehen und was der Baum des Lebens ist. Meinst du das mit Pfadarbeit?

Aber die Pfade, die bearbeitet werden, stehen doch auch zwischen den Sefiroth? Dazu habe ich nämlich nur wenig gefunden, und wenn dann das, was du auch schon beschrieben hast...

Und ja: Ohne Rezepte kocht es sich nun einmal schlecht, wenn man es sich bei niemandem abgucken kann. Natürlich kann man experimentieren. Aber wenn ich nicht einmal weiß, worum es wirklich geht - geschweige denn mit welcher Technik herangegangen wird, dann wird es wirklich schwierig! Meditieren ist klar - aber war das dann auch schon alles?


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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 29/6/2014 um 21:46  
@Serafia_Serafin: Kenntnisse bzgl Lebensbaum und Sephirot sind die Grundlagen der Pfadarbeit. Die Pfade sind, wie Du richtig bemerkst, die Kanäle, welche die Sephirot miteinander verbinden. Ziel der Pfadarbeit ist es, sich von Malkuth nach oben - zu Kether -zu arbeiten.

Dies kann, wie erwähnt, mittels Imagination oder Astralprojektion geschehen, was natürlich voraussetzt, dass man die Symbole und Attribute, die den einzelnen Knotenpunkten zugeschrieben werden, wirklich gut kennt. Dass es verschiedene Lebensbäume gibt, dass z.B. Crowley die Pfade von Emperor und Star vertauscht, dass der Narr von manchen Okkultisten Aleph von anderen aber Shin zugeordnet wird, lässt kein allgemeines "Kochrezept" zu. Hier musst Du selbst experimentieren, kontemplieren, meditieren - eben arbeiten….

Was verstehst Du denn unter Pfadarbeit?
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red_folder.gif erstellt am: 30/6/2014 um 08:37  
Ich persönlich finde die Zuordnungen auf dem Lebensbaum von Luria, wie man sie zum Beispiel hier finden kann:
The Complete Magician's Tables

Ansonsten muß ich leider sagen, das ich die kabbalistischen Arbeiten von Fortune und auch anderen Okkultisten viel weniger Zielführend finde als zum Beispiel Arbeiten von Weinreb oder gerne auch Gershom Scholem, etc.


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 30/6/2014 um 09:06  
@ Hahahel:

Ich verstehe bisher unter Pfadarbeit noch gar nichts, da ich, wie ich gestehen muss in dieser Hinsicht eine extrem blutige Anfängerin bin. Deswegen auch meine Suche nach passender Literatur.

@ 20-1-30-40

... ich sehe schon, ich muss in meinem Bücherschrank anbauen... wie gut, dass man ein Thema Stück für Stück erarbeiten kann; im Moment fühle ich mich ein bisschen erschlagen von der Größe der Thematik.


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20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 30/6/2014 um 09:18  
Zur Kabbala haben mir am meisten geholfen:
"Schöpfung im Wort" von Weinreb (und auch noch einige andere Büchlein von Weinreb)
Sowie "The Chicken Qabalah of Rabbi Lamed Ben Clifford: Dilettante's Guide to What You Do and Do Not Need to Know to Become a Qabalist" von Lon Milo DuQuette.

:puzz:


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lovac
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red_folder.gif erstellt am: 30/6/2014 um 20:31  
sorry - ich konnte nicht wissen, dass ich mit meiner Info hier so sehr daneben lag!
Vielen Dank für die Hilfe :)


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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 1/7/2014 um 13:11  
Wieso lagst du denn daneben? *fragend guck* Du hast ja nur den Thread ergänzt


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lovac
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red_folder.gif erstellt am: 1/7/2014 um 21:20  
Aufgrund der Erklärung von Hahahel habe ich nochmal nachgelesen - bei Dione Fortune Mystische Kabbala und Akron´s Crowley Tarot Führer. Die großen Arkana liegen auf den Pfaden und nur die Kleinen werden den Sefiroth zugeordnet. Banzhaf´s "Reise des Helden" (mein erstes Buch damals) hat vorne drin die großen Arkana als Ring - da ist der Magier dem Rad des Schicksals gegenüber - das paßt viel besser...

Man kann als Anfänger das ganze Thema ja eh noch nicht so recht überblicken.
Ich dachte, dass es leichter wäre oder eben schneller erfaßbar, wenn man zuerst die Zusortierungen im Lebensbaum als Ganzes im Überblick hat. Sich die "Gegensätze" als Karten-Pärchen sozusagen einprägt. (Ich meine jetzt die großen Arkana - bei den Kleinen war ich noch gar nicht)

Naja, jedenfalls hab ich jetzt wieder etwas gelernt und mich damit beschäftigt. Das Weisheits Buch von der Pollack ist trotzdem sehr lesenswert, das finde ich immer noch. Aber eben mit Angaben vom GD werde ich in Zukunft etwas kritscher sein :puzz:


[Editiert am 1/7/2014 um 21:25 von lovac]



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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 3/7/2014 um 06:42  

Zitat von 20-1-30-40, am 30/6/2014 um 08:37
Ich persönlich finde die Zuordnungen auf dem Lebensbaum von Luria, wie man sie zum Beispiel hier finden kann:


The Complete Magician's Tables
.



Stimme voll und ganz zu. Die sich aus Luria ergebende Pfad-Buchstaben-Allokation ist viel schlüssiger.
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