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Autor: Betreff: Herzlich Willkommen!
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Mondwoelfin
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red_folder.gif erstellt am: 1/12/2007 um 15:19  
*grinst breit*

Als ich nach einer passenden Überschrift suchte, kam mir der Gedanke den Spieß mal umzudrehen. Üblicher Weise meldet man sich in einem Forum begrüßender Weise zu Wort, um dann (in den meisten Fällen) willkommen geheißen zu werden, ich machs mal umgekehrt und heiße ich herzlich in meinem Leben willkommen. :D

So ganz habe ich den Aufbau hier noch nicht durchblickt, aber ich hoffe, daß dieser Vorstellungsbereich ein "allgemein Gültiger" ist, sprich für alle Foren, Forenabteilungen oder wie auch immer daß hier intern genannt wird. Ich werde mich wohl erstmal hauptsächlich im Hexen & Magie Forum rumtreiben, und das Unterste zu Oberst kehren...schon mal ein dickes Sorry, an Alle die es nicht leiden können, wenn alte Threads ausgegraben werden...

Na dann, lasst uns sehen wohin das führt...

Liebe Grüße
Mondwölfin
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 2/12/2007 um 11:07  
Hallo Mondwoelfin

*loool - alsooo wenn wir herzlich willkommen sind, gehen wir doch einfach mal in dich rein und kehren das unterste zuoberst, wo alte Lebensthemen unter der Tarnkappe von Schicksalen wirken und es nicht leiden können, ausgegraben zu werden, weil sie Angst haben wohin das führen könnte :)

Aber Spaß beseite - sei auch du herzlich willkommen hier.

Der etwas verwirrende Aufbau kam so zustande, daß Sid Amos zwei Foren technisch betreut hatte - seine Magie Com und den Tempel Baphomae (TB Forum) von Akron - und diese dann fusioniert hat, weil es ihm Zeit spart, technisch gesehen. *g und Sid hat nicht viel Zeit.

Das klappt aber sehr gut, finde ich - auch der gegenseitige Austausch mit Lesen und Schreiben.

Hier bist du auf dem TB Forum - wo es um Schattenarbeit geht - auch um Schicksalsarbeit, was man als Arbeit an unserer UNBEWUßTEN MAGIE bezeichnen könnte, die es gilt, in bewußte Magie zu wandeln. - So wirst du hier bestimmt von beiden Foren gelesen - aber wenn du magst, im mittleren Forum "allgemeines und Geschichten" gibt es auch noch eine Mitgliedervorstellung der Magie Com.

Ich finde es durchaus gut, wenn alte Threads von neuen Mitgliedern nochmal aufgenommen werden.

Ich wünsche dir viel Spaß beim zaubern hier ...

liebe Grüße merlYnn
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Mondwoelfin
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red_folder.gif erstellt am: 2/12/2007 um 13:30  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 2/12/2007 um 11:07


*loool - alsooo wenn wir herzlich willkommen sind, gehen wir doch einfach mal in dich rein und kehren das unterste zuoberst, wo alte Lebensthemen unter der Tarnkappe von Schicksalen wirken und es nicht leiden können, ausgegraben zu werden, weil sie Angst haben wohin das führen könnte :)


*herzlich lach*

Na da hab ich mir ja wieder etwas eingebrockt....wobei....eigentlich wäre mir dieses Vorgehen auch nicht gänzlich fremd, denn oftmal schon kamen so nette Lerninhalte hoch, von denen ich ziemlich sicher war, sie nun endgültig abgearbeitet zu haben, also tu dir keinen Zwang an, grab ruhig, und sag mir Bescheid wenn du auf Öl gestossen bist. ;)

*nick* als ich gestern hier mein Vorstellungsposting abgesetzt hatte, fiel mir auf, daß es sich beim TB & Academia Forum, wohl um einen eigenständigen Bereich handeln muß, da der Beitragszähler bei 1 stand und mein Rang ein anderer als vorher war. Dank deiner Erklärung, ergibt auch die Struktur nun einen Sinn für mich.

Ich habe mich gestern hier noch ein wenig umgelesen (in allen Bereich die ich finden konnte...), wobei ich die Hälfte der "Fachpostings" oder der Lebensphilosophischen Beiträge und Artikel nicht verstanden habe, bzw. mir nach zwei Drittel der Kopf dermaßen rauchte, daß ich beschloss es bleiben zu lassen.

Ich finde es immer wieder interessant, daß alles,... hmm wie formuliere ich es ohne Missverständnisse aufkommen zu lassen... "intellektuell Höhergestellte", was nun die Magie, Orden, Tempel, Lebenseinstellungen usw. betrifft, sich mir entzieht. Ich bewundere (auf eine gesunde Art und Weise), Menschen für die solche Vorgehensweisen, Rückschlüsse und Abhandlungen, ebenso natürlich sind, wie für einen Anderen das gießen einer Pflanze. Auch gestern habe ich mich wieder dabei erwischt, wie ich da mitzuhalten versuchte, und mich durch Texte kämpfte, von denen ich jetzt nicht einmal mehr weiß was darin stand...*lächelt* Das nur als kleine Erklärung, warum ich mich in manchen Bereichen wohl nicht blicken lasse, bzw nur dann antworten werde, wenn es für mich auch Sinn macht.

Zum Thema Magie: Sie ist ein Bestandteil meines Lebens, ich arbeite meist intuitiv, und bevorzuge Ursprüngliches Wissen (sofern überliefert...)

*sich die Schaufel wieder über die Schulter wirft, und von dannen schlurft*

Mondwölfin
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 2/12/2007 um 17:52  
Hi - damit aber kein falscher Eindruck entsteht - das ist hier keine Loge oder ein Orden - sondern ein ziemlich unorganisierter Haufen - oder Freundeskreis - der ähnlich ist wie die alten Hippies, wo Leute kamen und gingen. Es gibt Feste, wo wir uns Treffen - aber es entstehen auch Arbeitskreise zu bestimmten Dingen, die anliegen. Die Texte waren aus so ein Arbeitskreis.

Auch sind es keine Lehrinhalte in dem Sinne, sondern Texte zur INSPIRATION. Jeder bringt ja seine EIGENEN Fähigkeiten mit - und Lehrinhalte von oben würden diese ja blockieren!

Natürlich, wenn jemand kommt und will gerne eine Ordensstruktur, kann er sie gerne bekommen. Nur: wird dann die höchste Stufe der Nicht-Orden sein *grynns. Orden gerne, wenn erwünscht - aber die höchste Stufe des Ordens ist dann wieder ohne Orden zu leben. So sieht eben unser Humor aus.

Der Schwerpunkt auf Schattenarbeit ist als Gegenbewegung zu einer allzuseichten Esoterik zu verstehen. Magische Unfähigkeit entsteht auch, weil wir Seelenanteile abggespalten haben, vieles ins Unbewußte geschickt haben. Verdrängung. Das aber wollen die Leute nicht verstehen - oder überhaupt da bei sich hingucken - sondern mit Räucherstäbchen, Ölen, oberflächliche Astrologie und Tarot diese Dinge ÜBERTÜNCHEN. So wird Esoterik dann lediglich ein weiteres Mittel zur Verdrängung - deutlicher gesagt, wir halten das für Verarschung. Und setzen Schattenarbeit dagegen. Natürlich sind wir aber auch für alle anderen Theman offen - also nicht nur auf Schattenarbeit beschränkt.

Dieses Unorganisierte bei uns hat manchmal auch seine Nachteile. Beispielsweise gab es da mal eine tolle Arbeitsgruppe, die die Academia Okkulta aufgebaut hat. Hmm - wo sind sie jetzt alle hin, die Leuts? *grummel

_____________________________

Das mit den rauchenden Köpfen ist ein interessantes Thema. Ich habe ja Pendelkurse gegeben - und da könnte ich auch Dinge schreiben, wo die Köpfe rauchen. Das deshalb. weil ich es Jahrelang erforsche und praktiziere.

Aber wie hat es ANGEFANGEN? Nicht mit einem rauchenden Kopf - sondern eines Tages hatte ich ein Pendel in der Hand - und es funktionierte. Dann habe ich täglich weitergeforscht - es war total SPANNEND! Feinstoffliche Zusammenhänge in Hühnengräbern und alten Burgen und Orten herauszufinden. Kranke und gesunde Meridiane finden zu können - Energien dort hinschicken zu können - Kraftorte selber kreieren zu können, sogar abgestimmt auf Planetenfrequenzen ....

Wenn ich einen Pendelkursus gebe - dann wollen die Leute ja auch nicht rauchende Köpfe haben - sondern Pendeln können. Hier gehts dann um wirklich PRAKTISCHE Übungen, einen halben Tag lang ohne Pendel - um die Intuition zu entwickeln, zu erkennen, was unsere Intuition verhindert und wie wir sie selber blockieren - und um Kontakt mit der KRAFT oder ENERGIE herzustellen.

Wenn dieser KONTAKT da ist - wird gependelt - und die Leute wundern sich, warum sie es aufeinmal können. Beim letztenmal sind die Leute im Zimmer rumgelaufen - das Pendel zeigte überall die Energie an - und manche waren echt erstaunt was das Pendel in ihrer Hand macht ... aber sie waren da in Kontakt mit der Energie.

*lach mit rauchendem Kopf lernt man das natürlich nicht - das stimmt. Auch bei Schattenarbeit geht es ja zunächst um ganz PRAKTISCHE Methoden, zu Beispiel emotionale Blockaden oder Programme aufzulösen in freie Lebensenergie. Auch hier bringt sich jeder mit unterschiedlichen Methoden ein - seien sie analytisch - Mysterienspiele - Aufstellungen - oder eine erlösende Tiefenkommunikation mit abgespaltenen Persönlichkeitsanteilen.

Da geht es nicht um das, was von oben gelehrt wird, sondern darum, was jeder mitbringen und einbringen kann.


grüssli merlYnn


[Editiert am 2/12/2007 um 18:07 von GeorgeTheMerlin]
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Mondwoelfin
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red_folder.gif erstellt am: 2/12/2007 um 18:41  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 2/12/2007 um 17:52
Hi - damit aber kein falscher Eindruck entsteht - das ist hier keine Loge oder ein Orden - sondern ein ziemlich unorganisierter Haufen - oder Freundeskreis - der ähnlich ist wie die alten Hippies, wo Leute kamen und gingen. Es gibt Feste, wo wir uns Treffen - aber es entstehen auch Arbeitskreise zu bestimmten Dingen, die anliegen. Die Texte waren aus so ein Arbeitskreis.


*grinst* Stimmt, so ganz war mir das noch nicht klar, danke für die Aufklärung!


Zitat:
Der Schwerpunkt auf Schattenarbeit ist als Gegenbewegung zu einer allzuseichten Esoterik zu verstehen. Magische Unfähigkeit entsteht auch, weil wir Seelenanteile abggespalten haben, vieles ins Unbewußte geschickt haben. Verdrängung. Das aber wollen die Leute nicht verstehen - oder überhaupt da bei sich hingucken - sondern mit Räucherstäbchen, Ölen, oberflächliche Astrologie und Tarot diese Dinge ÜBERTÜNCHEN. So wird Esoterik dann lediglich ein weiteres Mittel zur Verdrängung - deutlicher gesagt, wir halten das für Verarschung. Und setzen Schattenarbeit dagegen.


*nick* Zum Thema Schattenarbeit habe ich mich heute ein wenig umgelesen, und war überrascht, als ich feststellte, daß es die Bezeichnung für etwas ist, daß ich bereits begonnen habe zu leben. Es ist für mich Teil des Ganzen, denn für mich war immer klar, daß wenn ich Magie wirklich lebe, diese Arbeiten an sich selbst, damit Hand in Hand gehen. *Kopfkratz* Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie man es schafft, sich mit Magie zu befassen, ohne intensiv an, mit und in sich zu arbeiten. Nur damit auch hier keine Missverständnisse auftreten, ich bin noch weeeeeeiiiiiiit davon entfernt, meine Haupttraumata und Lerninhalte, mehr als nur anzukratzen, da liegt noch ein sehr langer Weg vor mir, und ich könnte mir vorstellen, daß es hier ein paar wertvolle Ansätze, Spiegel ...was auch immer, für mich gibt. Jedes Ding hat seine Zeit...


Zitat:
Dieses Unorganisierte bei uns hat manchmal auch seine Nachteile. Beispielsweise gab es da mal eine tolle Arbeitsgruppe, die die Academia Okkulta aufgebaut hat. Hmm - wo sind sie jetzt alle hin, die Leuts? *grummel


Diese Herausforderung mit Arbeitsgruppen kenne ich nur zu gut, das hat meiner Meinung nach nichts mit der hier herrschenden Struktur, oder deren Abwesenheit zu tun. Startet eine AG neu, sind alle Feuer und Flamme, die Ideen sprudeln, die Postings quellen fast über....ein paar Monate später.... kennst du diese komischen Ballen die in den Western immer durchs Bild rollen?


Zitat:
Das mit den rauchenden Köpfen ist ein interessantes Thema. Ich habe ja Pendelkurse gegeben - und da könnte ich auch Dinge schreiben, wo die Köpfe rauchen. Das deshalb. weil ich es Jahrelang erforsche und praktiziere.

Aber wie hat es ANGEFANGEN? Nicht mit einem rauchenden Kopf - sondern eines Tages hatte ich ein Pendel in der Hand - und es funktionierte. Dann habe ich täglich weitergeforscht - es war total SPANNEND! Feinstoffliche Zusammenhänge in Hühnengräbern und alten Burgen und Orten herauszufinden. Kranke und gesunde Meridiane finden zu können - Energien dort hinschicken zu können - Kraftorte selber kreieren zu können, sogar abgestimmt auf Planetenfrequenzen ....



Das ist mir schon verständlich, aber nehmen wir mal die Karten als Beispiel. Ich weiß schon seit einer Zeit bevor ich mit Magie bewußt etwas am Hut hatte, daß ich ...hmm...mit Karten gut kann. Ich mag sie, und sie "reden" mit mir, nur ist es mir bisher nicht gelungen, tiefer in die Materie einzudringen.

Ich hatte mal die hohen Arkana auswendig gelernt, nach einer Woche, war die Info weg. Ich kam drauf, daß wenn ich mich ernsthaft mit dem Tarot auseinandersetzen möchte, der Weg zur Kabbala führt, dazwischen, dahinter, oder wo auch immer liegt Crowley in der Gegend herum. Aber mir ist auch bewußt, daß allein das Studium der Kabbala mehr als ein Menschenleben dauern kann, ohne daß man des Pudels Kern, wo auch immer man den selbst sieht, findet. Crowley...ein eigenes Thema, ich finde ihn interessant, bewundere daß er einfach getan hat, wovon er dachte, daß er es tun will, habe mir sogar einige seiner Bücher gekauft, aber ich kann damit nichts anfangen. Lange Zeit dachte ich, ich bin zu dumm dafür, Andere sind einfach intelligenter als ich, wenn ich mich nur genug anstrenge, werde ich zwar kein Meister, aber ich komme wenigstens weiter.

*Kopfkratz* Ich habe es ehrlich probiert, es geht nicht, ich kann mir diese Dinge nicht merken, sie bleiben nicht haften. Anders herum, wenn du mich zb. über Krafttierreisen fragst, obwohl ich auch da ein Anfänger bin, sprudeln die Geschichten, Infos, Zitate nur so raus.

...das meinte ich damit, sprich: (dein Beispiel aufgreifend) Selbst wenn ich an deinem Pendelkurs teilnehmen würde, und egal wie sehr du mir das Wissen vermittelst, und selbst wenn ich dir während des ganzen Kurses verstandesmäßig folgen kann....nach einer Woche ist es weg, außer vielleicht rudimentäre Dinge.

Und das wiederum finde ich einfach nur spannend, denn natürlich habe ich Seiten, auf denen es eher in die Bereiche ging, die ich nicht aufnehmen kann, gemieden. Hier allerdings gibt es eine Mischung aus sowohl als auch, und damit kann ich arbeiten.

Himmel hilf, ich labere dich ja total zu *mal eben einen Eisbeutel für die Ohren reich* kannst ihn bei Bedarf auch auf die Augen legen.

Fazit: Lange habe ich überlegt warum da so ist, was mir dieser Umstand sagen möchte, in der Zeit blieb ich natürlich auf der Stelle, denn wie heißt es so schön: Warum ist keine Frage! Also habe ich es einfach angenommen, und bin dabei zu lernen, und zwar nicht nur kopfmäßig, sondern auch emotional, daß ich deswegen nicht, minderer, dümmer, oder benachteiligter bin als diejenigen die dieses Manko nicht haben.


Zitat:
*lach mit rauchendem Kopf lernt man das natürlich nicht - das stimmt. Auch bei Schattenarbeit geht es ja zunächst um ganz PRAKTISCHE Methoden, zu Beispiel emotionale Blockaden oder Programme aufzulösen in freie Lebensenergie. Auch hier bringt sich jeder mit unterschiedlichen Methoden ein - seien sie analytisch - Mysterienspiele - Aufstellungen - oder eine erlösende Tiefenkommunikation mit abgespaltenen Persönlichkeitsanteilen.


Hierbei sehe ich keinerlei Probleme, außer der Allgemeinen...also so Dinge wie Selbstbetrug, Betriebsblindheit, Verdrängung usw.

Zitat:
Da geht es nocht um das, was von oben gelehrt wird, sondern darum, was jeder mitbringen und einbringen kann.


Dabei bringe ich mich gerne mit ein!

Boah, ich hab schon elendslang nicht mehr so viel geschrieben...ich glaub jetzt brauch ich auch einen Eisbeutel.... ;)

Schönen Abend noch! Und danke für deine ausführlichen Antworten!

LG

Mondwölfin
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2007 um 19:51  
Hallo Mondwoelfin!

Inzwischen sind die Eisbeutel ja geschmolzen - aber bei mir nicht wegen deinem Thread, sondern weil es auf der Arbeit brummte und ich die ganze Zeit im Kühlkeller Kisten schleppen mußte. Jetzt bin ich aber wieder fit! Und du kriegst Antwort ...

ehem - wieder etwas lang geraten ...
:D
*Eisbeutel in den Eisschrank steck ...

Zitat:
Mir ist immer noch nicht ganz klar, wie man es schafft, sich mit Magie zu befassen, ohne intensiv an, mit und in sich zu arbeiten. Nur damit auch hier keine Missverständnisse auftreten, ich bin noch weeeeeeiiiiiiit davon entfernt, meine Haupttraumata und Lerninhalte, mehr als nur anzukratzen, da liegt noch ein sehr langer Weg vor mir, und ich könnte mir vorstellen, daß es hier ein paar wertvolle Ansätze, Spiegel ...was auch immer, für mich gibt. Jedes Ding hat seine Zeit...


Das ist für Schattenarbeit sehr wichtig: SICH GENÜGEND ZEIT LASSEN! All diese Energien sind nämlich VERNETZT und geben sich gegenseitig Zunder. Ein fettes Trauma gibt dann auch noch die Energie aller ähnlichen Traumatas ab - und das überwältigt dann und man hört auf. Und verdrängt munter weiter ...

Elegante oder gekonnte Schattenarbeit beginnt daher mit erst mit vielen leichten Dingen aus dem konkreten Alltagsleben. Man nimmt einfach so viel wie möglich Energie aus dem unbewußten Netzwerk. Und dann geht es eines Tages auch mit den schweren Dingen viel leichter.

Ich arbeite gern mit Prozessen, die direkt mit den abgespaltenen Seelenanteilen kommunizieren - und sie aus der Dunkelheit zurück ins Licht holt. (Core - neuerdings auch EMDR Coaching)

Zitat:
Startet eine AG neu, sind alle Feuer und Flamme, die Ideen sprudeln, die Postings quellen fast über....ein paar Monate später.... kennst du diese komischen Ballen die in den Western immer durchs Bild rollen?


*lach - Strohfeuer. Ein sehr typisches Phänomen bei Schattenarbeit .... sobald sie konkret wird.


Zitat:
... aber nehmen wir mal die Karten als Beispiel. Ich weiß schon seit einer Zeit bevor ich mit Magie bewußt etwas am Hut hatte, daß ich ...hmm...mit Karten gut kann. Ich mag sie, und sie "reden" mit mir, nur ist es mir bisher nicht gelungen, tiefer in die Materie einzudringen.


Als ich das Pendel hatte - habe ich erstmal GEPENDELT. Das Pendel hat mir alle Antworten gegeben.

Wenn die Karten zu einem REDEN - warum nicht einfach zuhören? Da würde ich erstmal lange Zeit ohne Bücher arbeiten - aber das scheinst du bereits herausgefunden zu haben.

DANACH - kann es dann sehr inspirierend sein, zu lesen, was die Karten zum Beispiel einem Crowley gesagt haben. Dann kann man das mal vergleichen - und die Karten noch tiefer mit sich reden lassen.

Aber BEVOR man nicht seinen EIGENEN ZUGANG geöffnet hat - seine EIGENEN KARTEN erfahren hat - ja, dann bringt einen alles FREMDE nur vom eigenen Weg ab.

Und das ist genau einer der Gründe, warum für viele diese feinstoffliche Wahrnehmung regelrecht zerstört wird.

Sie lesen einen Aurobindo - der sagt, man SOLL eine Aura SEHEN - und Zorn sei rot. Dann versuchen sie SO zu sehen - sehen nix - und schließen daraus, sie sind nicht begabt.

In Wirklichkeit sind sie vielleicht WAHRHEITWAHRNEHMER - d.h. IHR hellsichtiger Sinn ist gerade der, daß sie aus dem Nichts heraus ganz spontan eine Wahrheit sagen - du hast eine neue Freundin - du sagst nicht die Wahrheit - usw. D.h. IHR hellsichtiger Sinn hat gar nix mit Aurobindos speziellem Sinn zu tun. Es gibt hellhörige Menschen, extern oder mit innerer Stimme, Hellschmecker, Hellfühler ... es gibt mindestens 10 hellsichtige Sinne.

Daher halte ich es für so wichtig, den Zugang zuerst über die EIGENEN SINNE zu finden - und DANN können andere sehr inspirierend sein - aber man selbst bereits dann auch für Andere ...

Mein Pendelseminar habe ich so begonnen, daß jeder erstmal seinen EIGENEN hellsichtigen Sinn findet - jeder hat nämlich mindestens einen!

Zitat:
Ich hatte mal die hohen Arkana auswendig gelernt, nach einer Woche, war die Info weg.


*loool - GUT SO!!!!!! Laß sie mal selber sprechen zuerst! Sie wollen dir doch etwas ganz anderes sagen, als was du auswendig gelernt hast .... sonst wärs wohl auch nicht weg!


Zitat:
Anders herum, wenn du mich zb. über Krafttierreisen fragst, obwohl ich auch da ein Anfänger bin, sprudeln die Geschichten, Infos, Zitate nur so raus.


Klaro - da hast du wohl bereits ein Vorwissen. Du bist dann auf einer Wahrnehmungsstufe, wo Fremdwissen deine EIGENE Wahrheit nicht mehr stört - vielleicht sogar im Gegenteil inspiriert und so erweitert für dich.

Sobald man sein Ich genügend kennt, wird der Austausch mit dem Du eine fruchtbare Erweiterung.

Zitat:
...das meinte ich damit, sprich: (dein Beispiel aufgreifend) Selbst wenn ich an deinem Pendelkurs teilnehmen würde, und egal wie sehr du mir das Wissen vermittelst, und selbst wenn ich dir während des ganzen Kurses verstandesmäßig folgen kann....nach einer Woche ist es weg, außer vielleicht rudimentäre Dinge.


Das wiederum glaube ich nicht, weil es kein Buch ist - sondern ein TUN und ein ERLEBEN.

Tun und Erleben vergißt man nicht so schnell. Wenn du ein Buch über schwimmen liest - magst du das schnell vergessen. Wenn du in einem Schwimmkursus schwimmen lernst und wirklich schwimmst - das verlernst du nicht mehr!

Die Idee der Academia Occulta war ja, sich gegenseitig auszutauschen - aber im TUN und im ERLEBEN. Und jeder bringt da was anderes mit. Nämlich SEINS.

Also: das Pendeln selbst würdest du nicht mehr verlernen, wenn du es einmal kannst. Ebensowenig, die Pendelkarten richtig zu benutzen.

Spannend wird es, wenn man beim zweiten Kursus von jedem das Wesenselement pendelt. Das ist von Astrologie unterschieden. Die astrologischen Elemente sind Energiefelder, denen ich mich in der JETZIGEN Raumzeit aussetze - um über diese Energien zu LERNEN. So erkennt man zwar an einer Person leicht das astrologische Element - aber meist in seiner kitschigen, unverwirklichten Form. Erdelement sammelt alles mögliche, Luftelement hängt dauernd in der Luft, ...

Man hat ja viele Leben und somit auch viele Horoskope. Aber es gibt EIN Element, was man durch alle Leben hindurch vom Wesen her IST. Das pendeln wir dann für jeden. Und damit können wir sehr viel über unser Leben lernen - und viel Unverstandenes in unseren Beziehungen erkennen. Jedes Element hat nämlich eine eigene Welt - vor allem eine eigene Ethik. So kann ein Elementarwesen gar nicht verstehen, wie es ein anderes verletzt.

Beispiel: Ein Mann sagt seiner Frau - ich glaub das ist nichts mehr mit uns ... Die Frau macht SOFORT Schluß - der Mann sagt hinterher, er weiß gar nicht wie das so schnell passieren konnte. Diese Aussage versteht die Frau hinterher nicht - ER hat doch Schluß gemacht.

Was ist passiert? Ich pendelte sie als Feuerwesen, ihn als Erdwesen. Erde nimmt SICHERHEIT wahr - Feuer WAHRHEIT. Für Erde ist Sicherheit ETHIK - für Feuer ist Wahrheit ETHIK. D.h. ein Erdwesen, wenn es fremdgeht, wird zu einer Lüge greifen, dem Partner nichts erzählen, weil SICHERHEIT DER BEZIEHUNG seine Ethik ist, Wahrheit weniger. Der Feuerpartner - dem Wahrheit höchste Ethik ist - wird dem Partner diese Sicherheitslüge viel krummer nehmen als das Fremdgehen. Was das Erdwesen wiederum nicht begreift.

Jeder lebt in einer völlig anderen Welt. Aber über die Elemente können wir schon viel mehr über diese anderen Welten verstehen.

In unserem Beispiel - der Erdmann wollte IN SEINER WELT die Frau ein wenig provozieren - sie dadurch mehr KONTROLLIEREN, indem er die Sicherheit in Frage stellte. Er glaubte, er würde damit die Frau aus der Reserve locken, daß sie versuchen würde, die Sicherheit wieder herzustelllen, indem sie auf ihn ZUGEHT. So sieht es in der Erdwelt aus. GANZ LOGISCH.

Die Feuerfrau hat es aber als WAHRHEIT aufgefaßt. Es ist aus - und hat SOFORT reagiert. So schnell, daß das Erdwesen gar nicht mehr wußte, wie ihm geschah.

Als ich der Frau pendelte, sie sei ein Feuerwesen, konnte sie sofort vieles in ihrem Leben verstehen, was sie vorher nicht verstanden hatte.

Das sind Dinge, die nun so in keinem Buch mehr stehen - aber wenn man SSEINEN Weg geht, findet man auch seine ganz EIGENE MESSAGE.

Und ich glaube, wenn man so etwas ERELBT hat - sein Leben erkennt, mehr erkennt wer man ist und wer andere sind, sein Leben neu ordnen kann - ich glaube nicht, daß man das so schnell vergißt.

Zitat:
Und das wiederum finde ich einfach nur spannend, denn natürlich habe ich Seiten, auf denen es eher in die Bereiche ging, die ich nicht aufnehmen kann, gemieden. Hier allerdings gibt es eine Mischung aus sowohl als auch, und damit kann ich arbeiten.


Das ist vielleicht eine Frage der persönlichen Kraft. Wenn man den Weg mit Herz geht - wie der Schamane Don Juan sagt - den Weg der Freude geht - dann öffnen sich eines Tages auch die Dinge, die man vorher gemieden hat.

So ist es mir jedenfalls immer gegangen.

Zitat:
Dabei bringe ich mich gerne mit ein!


Das fände ich sehr toll! Krafttiere - ja das spricht mich an - aber wenn ich darüber lese, dann bleibt da nichts haften - blabla bla den Rest kennst du.

Jeder hat ja SEINS, was er anderen gut VERMITTELN kann - und Magie ist doch eigentlich etwas LEBENDIGES!

Herzliche Grüße
MerlYnn


[Editiert am 9/12/2007 um 21:46 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 13/12/2007 um 12:58  
*Schon mal vorsorglich den Eiskasten öffnet und die von GeorgeTheMerlin plazierten Eisbeutel rausholt*

*grinst breit*
Da dürftest du wirklich schwer geschleppt haben, wenn dir in einem Kühlkeller das Eis schmilzt.


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 9/12/2007 um 19:51


Das ist für Schattenarbeit sehr wichtig: SICH GENÜGEND ZEIT LASSEN! All diese Energien sind nämlich VERNETZT und geben sich gegenseitig Zunder. Ein fettes Trauma gibt dann auch noch die Energie aller ähnlichen Traumatas ab - und das überwältigt dann und man hört auf. Und verdrängt munter weiter ...


Gut zu wissen, das erklärt mir wieder Einiges. Und es bestätigt mich auch in meiner "Erkenntnis", daß ich nicht langsam bin, oder schneller sein muß, sondern daß ich nur das Tempo wählen kann, daß ich "wählen kann", um wirklich "voran" zu kommen.


Zitat:
Aber BEVOR man nicht seinen EIGENEN ZUGANG geöffnet hat - seine EIGENEN KARTEN erfahren hat - ja, dann bringt einen alles FREMDE nur vom eigenen Weg ab.


Wo kann ich unterschreiben? Das sollte, meiner Meinung nach, einem jeden "Neuling" als aller erstes gesagt werden...obwohl, vielleicht ist es auch etwas, auf das "man" selbst kommen muß.


Zitat:
Das wiederum glaube ich nicht, weil es kein Buch ist - sondern ein TUN und ein ERLEBEN. Tun und Erleben vergißt man nicht so schnell.


Stimmt auch wieder. Ich hatte ohnehin vor mir ein paar "praktische Fremdeinflüsse" zu holen.


Zitat:
Die Idee der Academia Occulta war ja, sich gegenseitig auszutauschen - aber im TUN und im ERLEBEN. Und jeder bringt da was anderes mit. Nämlich SEINS.


Die einfachste und praktischste Art sich sein eigenes "SEINS" rauszupicken und einzubasteln.

Zitat:
Spannend wird es, wenn man beim zweiten Kursus von jedem das Wesenselement pendelt.


Das klingt allerdings spannden, vor allem deine Weiterführung dazu...bietet mir wieder eine Menge Denk und Handel- Ansätze. Danke dafür!


Mir fällt gerade ein anderes Thema ein. Du schriebst oben, daß du nun fit bist und ich Antwort bekomme.

Erwartungshaltungen... mir ist aufgefallen, daß ich mir gar keine Antwort erwartet hatte, und mich nun, da eine kam "frei" darüber freuen konnte. Ein Punkt der noch ziemlich frisch in meiner Lern Liste ist, denn ich war (und bin) in einigen Foren (Plattformen) tätig. Es macht mir Spaß, und wenn ein Beitrag mein Interesse erweckt, oder mir einen Gedanken schenkt, so antworte ich. Je länger ich allerdings in einem Forum war, umso mehr wurde von mir (und nicht nur von mir...es geht wohl Vielen so) _erwartet_daß ich antworte.

Als pflichtbewußter Mensch (oder CO?) versuchte ich natürlich diesen Erwartungen gerecht zu werden. Das ging oftmals soweit, daß es mir Unmut bereitete die jeweilige Plattform überhaupt noch zu betreten. (Foren sind hier nur ein Beispiel, denn dieser Lerninhalt folgt mir natürlich auch ins Real) Nach einiger Zeit ging dann garnichts mehr, die Motivation etwas zu tun, war weniger als 0.

Erst ab dem Moment, wo ich erkannte daß ich keine Lust mehr hatte diese Erwartungen zu erfüllen, und dazu auch stand, gings wieder. Hand in Hand mit dieser "Erkenntnis" geht natürlich auch, daß auch ich keine Erwartungen gegenüber Anderen in dieser Beziehung habe.

Ich hoffe der "Rahmen" auf den ich mich beziehe kommt irgendwie rüber, denn ich bin ja nicht frei von allen erwartungen, ich erwarte mir sehr wohl, daß Jemand den ich zu mir nach Hause einlade, mir nicht plötzlich auf den Wohnzimmertisch kackt....oder Ähnliches. Ich vermeide lediglich die Erwartungen, die ich selbst nicht mehr bereit bin zu erfüllen.

Langer Rede kurzer Sinn, schön, daß du geantwortet hast, und schön, daß ich es mir nicht erwartet hatte.

Ich wünsche dir noch einen schönen und lehrreichen Tag!

LG
Mondwölfin
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red_folder.gif erstellt am: 15/12/2007 um 01:41  
Hmm - das mit den Erwartungshaltungen ist interessant!

Kann es sein, daß es dir in Beziehungen wichtig ist, daß das Bild, welches du vom anderen hast - real ist? Und daß eine Enttäuschung dieser angenommenen gemeinsamen Reralität zum Zusammenbruch führt?

Mal ein grobes Beispiel aus dem Ärmel geschüttelt - man mag Wälder wegen der guten Luft - dem Kontakt mit der Natur - und weil man Bäume als Lebewesen liebt. Dann lernt man jemanden kennen, der auch Wälder mag. Hier entsteht eine tiefe Gemeinsamkeit wegen einer gemeinsamen Idee.

Dann stellt sich später heraus, daß der andere zwar an Wäldern interessiert ist - aber nicht weil er Bäume als Lebewesen liebt - sondern weil er Möbel verkauft und Hölzer nach Qualität und Holzpreisen wahrnimmt. Hier stellt sich die gemeinsame Idee und Realität als eine Täuschung heraus - und die Beziehung bricht zusammen.

Foren können sich dann als lästig herausstellen, wenn gemeinsame Ideen auseinanderdriften - oder man redet nur noch aneinander vorbei.


grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 15/12/2007 um 06:56  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 15/12/2007 um 01:41
Hmm - das mit den Erwartungshaltungen ist interessant!

Kann es sein, daß es dir in Beziehungen wichtig ist, daß das Bild, welches du vom anderen hast - real ist? Und daß eine Enttäuschung dieser angenommenen gemeinsamen Reralität zum Zusammenbruch führt?


Eine interessante Frage am frühen Morgen... ja ist es, und zugleich kann ich meine eigene Antwort ad absurdum führen.

Ich folge meinem Bauch, sprich, es gibt von Anfang an eine gewisse Sympathie oder Antipathie. Diese Phase verläuft bei mir nicht gesteuert ab, doch ist die Kontaktfrequenz bei, mir sympathischen Personen höher... no na net. Daraus resultiert ein näheres Kennenlernen. Man unterhält sich, dringt tiefer in die Gedanken und Emotionen des Anderen ein, sprich, in deinem Beispiel weiß ich nach kurzer Zeit warum der Andere den Wald liebt. (Anm. gebe von mir natürlich auch preis was mir bewußt ist)

Doch durch die Blinde Fleck Legung gestern, bzw das Thema Blinder Fleck an und für sich, zeigt sich, daß mir mein Gegenüber alles von sich zeigen kann, ohne daß ich alles von ihm weiß, denn er/sie kennt sich ja selbst nicht vollständig. Ich glaube die "Ent-Täuschung" beginnt ab dem Moment, wo ich die Differenzen zwischen dem Selbstbild des Anderen (Anm. welches ich ja Anfangs wenn es emotional stimmig ist, teile) und dem tatsächlichen Ist- Zustand erkenne.

Für mich wäre das kein Problem, doch neige ich dann dazu mitzuteilen was ich wahrnehme und fühle...und das scheint mehr zu sein, als mein Gegenüber dann verkraften kann/möchte.

Mir ist bewußt, daß auch bei mir eine Differenz zwischen Selbstwahrnehmung und "Ist- Zustand" besteht, und immer wieder setzte ich mich damit auseinander, welches nun der Ist Zustand ist, welche Wahrnehmung nun die derzeit "Richtige" ist... ich weiß nicht, ob das bedeutet, daß ich mit/an meinen Schatten arbeite, aber zumindest höre ich zu welche Resonanz kommt, betrachte sie von allen Seiten, fühle sie an, lerne aus ihr, oder hänge sie in den Schrank, weil sie mir derzeit nicht zu passen scheint.

*lach* Vielleicht habe ich ja höhere Erwartungen als mir eigentlich bewußt ist...

So, ich mach mich jetzt erstmal auf die Socken in die Arbeit, ich wünsch dir noch was. Ähh, was hältst du eigentlich von Erwartungen? ...und nochwas, soll ich dich weiterhin George nennen oder ist dir merlYnn lieber?

LG
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/12/2007 um 01:51  
Puhh - Samstag arbeiten! Da lob ich mir meine paar chinesischen Tage :) Nächste Woche arbeite ich zwei Tage noch - will ja die Weihnatsfeier da nicht verpassen ;) Dann gehts auf Reisen - Schweiz - Sauerland - und ich bin genau in der Mitte und beides in entgegengesetzten Richtungen *loool da hat mein Auto was zu tun! Das werden wieder so locker 1400 km insgesammt ...

Kommunikation, wie du es beschreibst - finde ich genau richtig. Aber einen Schattenspiegel kann man vielleicht nur aushalten, wenn man weiß, wie man seine Schatten transformieren kann. Sonst hat man ja gar keine Möglichkeit mehr - wenn die Idealisierung zusammenbricht.

Über solche Themen wie Erwartungen - Eifersucht - bedingungslose Liebe kann ich mich hier glaubich ewig streiten :P

Ich bin nämlich nicht der Meinung, daß es eine gute Lösung ist, lediglich das andere Exterm zu erstreben. Real habe ich NIEMANDEN erlebt, der ohne Erwartungen ist - aber viele, die sagen, man SOLL doch keine Erwartungen haben. Und etwas später unterhält man sich dann über den Vermieter, der nur widerwillig reagiert hat, als der Wasserhahn tropfte. Schließlich bezahlt man ja auch dafür.

Klar kann man sich immer für eine gewisse Zeit auf eine Frequenz HOCHSCHRAUBEN, wo keine Erwartungen mehr sind. Aber sieht man dann wieder seinen Wasserhahn - gehen die Frequenzen wieder runter und man erwartet von seinem Vermieter, daß er gefälligst SOFORT kommt und was macht.

Die meisten Gespräche - besonders über ANDERE - drehen sich doch irgendwie um Erwartungen. Kollegen, Vermieter, Freunde, Chefs, Arbeitsamt, Politiker, Sport, Beziehungen, Kinder, Ämter, Ärzte, Medizin, Urlaub, Spiritualität, Nachbarn, ...



Was soll man auch mit jemand anfangen, der keine Erwartungen hat? *lach - das erinnert mich an eine Geschichte, wie der Zen Meister alle meditierenden Mönche aus seinem Tempel warf - und sagte er habe genug von diesen leblosen, toten Holzklötzen.

In einer Beziehung kann man so scheinbar ohne Erwartungen eine wunderschöne Zeit ohne Streit erleben - und plötzlich ist es aus. Und wenn man dann fragt warum denn, kommt als Antwort - KEINE AHNUNG! WEIß ICH NICHT.

... hier würde man sich wohl eher wünschen, die FÄHIGKEIT, seine Erwartungen wahrzunehmen und zu kommunizieren, wäre da gewesen. Wo scheinbar keine Erwartungen da waren - hab ich immer gesehen wie sie HINTENRUM und versteckt durchkamen - und dann in sehr destruktiver und meist sehr respektloser Form.

Ich bevorzuge da den Weg der Mitte. Wir haben Erwartungen - aber wie gehen wir damit um? KÖNNEN wir überhaupt mit Erwartungen umgehen? Können wir Erwartungen liebevoll kommunizieren - ohne daß für den anderen ein Gefühl von Zwang oder Vorwurf entsteht? Können wir Erwartungen von anderen überhaupt aushalten? Viele, die Erwartungslosigkeit predigen, können eigentlich nur Erwartungen sehr schlecht aushalten oder konfrontieren - entweder weil sie früher dauernd mit degradierenden Erwartungen konfrontiert wurden - oder weil ihnen sowiso alles zu viel ist. Sie mit sich selber schon überlastet sind.

Kann ich Erwartungen liebevoll kommunizieren? Kann ich Erwartungen liebevoll annehmen? Kann ich Erwartungen liebevoll reflektieren und eventuell transformieren? Kann ich überhaupt zuhören, wenn jemand über seine Erwartungen redet - oder überhöre ich dann das meiste?

Für mich ist die FÄHIGKEIT wichtiger, mit Erwartungen umgehen zu können: - lockerer - cooler, liebevoller - humorvoller - kommunikativer - lebendiger - eben nicht zwanghaft, verdrängend, blockiert, verschweigend, berechnend, vorwurfsvoll ...

Der bewußte Umgang damit - auch daß man dazu steht und annimmt wie man ist - lockert und löst meiner Meinung nach viel mehr auf als solche spirituell abstrakten Zangsvorstellungen von Erwartungslosigkeit -

die ich real bei niemanden jemals wahrgenommen habe.

Ich bin daher, wie im Buddhismus auch, für die Mitte, daß es Kommunikation und Austausch und sich annehmen ist.

Und ebensowenig wie totale Erwartungslosigkeit habe ich bei niemanden je totale Eifersuchtslosigkeit oder bedingungslose Liebe wahrnehmen können. Wenn Leute zwanghaft versucht haben, sich damit zu indentifizieren - kam das Ungute immer irgendwie von hinten. Und dann oft ziemlich KRASS Ungutes.

Zu lernen, seine Mitte zu finden, liebevoll miteinander umgehen und kommunizieren zu können, finde ich daher richtiger.

__________________________________________________

hi - wie du mich nennen magst, weiß doch deine Intuition am Besten :)


LG merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 16/12/2007 um 08:44  
Und nochmals ein morgendliches Hallo!


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 16/12/2007 um 01:51
*loool da hat mein Auto was zu tun! Das werden wieder so locker 1400 km insgesammt ...


Na da kann ich dir ja nur wünschen, daß dein Auto das durchhält, denn scheinbar ist es das Ziel ja wert so weit zu fahren, sonst würdest du es nicht tun. Ich wünsche dir schonmal viel Spaß!

Zitat:
Aber einen Schattenspiegel kann man vielleicht nur aushalten, wenn man weiß, wie man seine Schatten transformieren kann.


Ein Punkt der mich seit gestern in diesem Zusammenhang beschäftigt: Du weißt doch was passiert wenn man zwei Spiegel mit den Spiegelflächen gegenüber aufstellt. Wenn ich nun irgendwann als Schattenspiegel diene, dann spiegel ich doch auch einen Teil von mir? Ist somit alles was ich in/an anderen erkenne auch ein Teil meiner eigenen Schatten?

Damit kämen wir zu Punkt Nr. 2, Ab wann kann es ein Heiler (in erster Linie ein Heiler der Seele), verantworten, anderen Seelen bei der Heil Werdung zu helfen, wenn er selbst doch nie genau wissen kann, wie heil seine eigenen Seele ist? Ich mag Lehrer aber keine Prediger. Ein Lehrer ist für mich jemand, der dir nur die Dinge zeigt, die er selbst "gemeistert" hat, und ein Prediger ist für mich Jemand, der weiß wies geht, es auch Anderen sagt, aber es nicht lebt. Doch wenn man immer Schattenspiegel für sein Gegenüber ist, dann bekommt man doch auch regelmäßig seine eigenen Schatten gezeigt... kann es da dann überhaupt noch Lehrer geben?

Ich fühle mich rational nicht reif dafür andere zu spiegeln, denn ich schöpfe nicht mein ganzes Potential aus, ich tue nicht alles was mir möglich ist, mit welchem Recht also soll ich anderen ihre Schatten zeigen, wenn ich meine eigenen nicht bewältigt habe?

Und wenn Beide daraus lernen, dann kann es keinen Lehrer geben, dann ist jeder Lehrer und Schüler... aber wieso laufen dann so viele Meister und Lehrer rum, die Hilfe anbieten?... vielleicht sollte die erste Frage die man einem Lehrer stellt sein: Wessen Schüler bist du?...ich könnte mir vorstellen, daß man an der Antwort viel ablesen kann.

Zu den Erwartungen:

*nick* Ich stimme dir zu, den Gedanken hatte ich zu oberflächlich betrachtet. Er war wohl aus dem Wunsch geboren, daß keine Anforderungen mehr an mich gestellt werden sollen, da ich der Meinung bin für die "Anderen" mehr als genug zu tun, und ich es nicht mag, wenn ich die Schlagzahl aufrecht erhalten muß... da war doch mal was von wegen tu was du willst...und nicht tu wozu du dich verpflichtet fühlst. Ich geh halt immer davon aus, daß ich von Anderen nur das erwarten kann, was ich selbst bereit bin zu tun. Und umgekehrt: Was du nicht willst daß man dir tut, das füg auch keinem Andern zu. Klappt nur nicht immer, da die "Andern" nich immer nach den selben "Lebensregeln" leben wie ich. Also was bleibt wieder über? Ich. Nur ich kann mich ändern, nur ich kann re-agieren, nur ich kann meine Grenzen bestimmen, nur ich...blabla


Zitat:
Ich bevorzuge da den Weg der Mitte. Wir haben Erwartungen - aber wie gehen wir damit um? KÖNNEN wir überhaupt mit Erwartungen umgehen? Können wir Erwartungen liebevoll kommunizieren - ohne daß für den anderen ein Gefühl von Zwang oder Vorwurf entsteht? Können wir Erwartungen von anderen überhaupt aushalten? Viele, die Erwartungslosigkeit predigen, können eigentlich nur Erwartungen sehr schlecht aushalten oder konfrontieren - entweder weil sie früher dauernd mit degradierenden Erwartungen konfrontiert wurden - oder weil ihnen sowieso alles zu viel ist. Sie mit sich selber schon überlastet sind.


Bingo, gefällt mir, nehm ich erstmal so an.


Zitat:
hi - wie du mich nennen magst, weiß doch deine Intuition am Besten :)


Ok, dann bleib ich erstmal bei George...der Name fühlt sich gut an. :D


Wieder mal ein herzliches Danke, für das interessante Gespräch. Ich wünsche dir noch einen angenehmen Tag!

LG
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Zitat von Mondwoelfin, am 16/12/2007 um 08:44

Ein Punkt der mich seit gestern in diesem Zusammenhang beschäftigt: Du weißt doch was passiert wenn man zwei Spiegel mit den Spiegelflächen gegenüber aufstellt. Wenn ich nun irgendwann als Schattenspiegel diene, dann spiegel ich doch auch einen Teil von mir? Ist somit alles was ich in/an anderen erkenne auch ein Teil meiner eigenen Schatten?


Interessant - ja, dazu hab ich sogar mal ein Experiment gemacht. Ich sollte mal bei einem Paar bei einem Klärungsgespräch ein wenig die Supervision machen. Dabei habe ich mich bei jedem Muster, welches ich erkannte, auch selbst gefragt, ob ich es nicht irgendwo auch bei mir entdecken könnte. In der Tat konnte ich dann alles ohne Ausnahme auch in irgendeiner Form auch bei mir finden.

Es ist allerdings leichter, die Muster erst im DU zu erkennen, als bei sich selbst. :)

Es gibt ja Methoden, Seelenanteile zu erlösen - die gebundene Energie wieder zu befreien. (Das geht über das Deuten hinaus ... ) Dann wird alles heller - als Heiler aber auch in einem Selbst. Wenn es nicht klappte - fühlt man sich auch als Heiler irgendwie nicht gut.

Das läßt auch auf eine unbewußte Motivation von manchen Heilern blicken - das eigene Innere in der Außenwelt sichtbar in anderen heilen zu wollen.

*gg alles hängt irgendwie zusammen - klar.

Lehrer - Schüler - Prediger - ich mag eigentlich nichts davon.

Manch alter Meister sagte übrigends, er lernt von seinen Schülern.

*loool - im TB ist das eher ein witziges Thema, finde ich. Peregrinus ist erklärter Schüler von Akron - er will das sein. Ich sagte mal zu Akron, auf Lehrer hätte ich keine Lust. Natürlich, meinte Akron - wenn ich mal wieder Rat bräuchte würde er selbstverständlich als mein Nicht-Lehrer zu mir sprechen. Sid Amos war oft bei uns, hat einiges mitgewirkt - besteht aber darauf, bei uns kein Mitglied zu sein. Nun gibt es da sowiso keine offiziellen Mitglieder - aber Sid ist wohl unser Nicht-Mitglied. *lool Und ich glaube, was das alles darstellen soll, interessiert sowiso keinen. Immerhin hat der gute Peregrinus den Akron dazu gebracht, eine Ordensstruktur zu entwerfen als Arbeitsorientierung - falls doch mal jemand kommt, der Struktur braucht und einen Grad, damit er auch immer weiß, wo er ist. Jetzt haben wir daher sogar eine tolle Ordensstruktur - natürlich keine Lineare Struktur wie bei anderen - sondern man kann an einen Punkt eintauchen und ganz woanders wieder rauskommen. Es ist eine sehr schöne spirituelle Landkarte - ich kann sie richtig genießen - allerdings ist bisher noch keiner aufgetaucht, der das unbedingt bräuchte :) Mir gings auch nicht besser. Die Academia Occulta ist ja auch eine tolle Struktur - eine richtige magische Universität - aber wo sind grerade mal wieder die Dozenten alle hin?

Gegen diese NICHT-STRUKTUR, die sich im TB eingenistet hat, ist wohl kein Kraut gewachsen :D
Dazu sind die Leute auch zu verschieden - und ich bin mal gespannt, wer da vor Weihnachten eintrudelt. Wen man mal wieder trifft.

Lehrer - Schüler - Prediger - also ich finde das bull****. Ich finde uns als WESENHEITEN - und jedes Wesen hier hat seine EIGENE MESSAGE.

Die gilt es zu befreien - nicht da irgendwas anderes drüberstülpen.

Und das Beste, was wir uns so von Wesen zu Wesen geben können - ist INSPIRATION. Also keine Lehre - sondern Inspiration.


in diesem Sinne und mit inspirierenden Grüßen - merlYnn

PS: von Wesen zu Wesen - das ist manchmal allerdings noch Zukunftsmusik.
Von BESEN ZU BESEN geben wir uns allzuoft eher BLAUE FLECKEN als Inspiration.

___________________________________________
*g danke - George fühlt sich für mich auch gut an. :D


[Editiert am 16/12/2007 um 20:20 von GeorgeTheMerlin]
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Zitat von GeorgeTheMerlin, am 16/12/2007 um 20:16

Interessant - ja, dazu hab ich sogar mal ein Experiment gemacht. Ich sollte mal bei einem Paar bei einem Klärungsgespräch ein wenig die Supervision machen. Dabei habe ich mich bei jedem Muster, welches ich erkannte, auch selbst gefragt, ob ich es nicht irgendwo auch bei mir entdecken könnte. In der Tat konnte ich dann alles ohne Ausnahme auch in irgendeiner Form auch bei mir finden.

Es ist allerdings leichter, die Muster erst im DU zu erkennen, als bei sich selbst. :)

Es gibt ja Methoden, Seelenanteile zu erlösen - die gebundene Energie wieder zu befreien. (Das geht über das Deuten hinaus ... ) Dann wird alles heller - als Heiler aber auch in einem Selbst. Wenn es nicht klappte - fühlt man sich auch als Heiler irgendwie nicht gut.

Das läßt auch auf eine unbewußte Motivation von manchen Heilern blicken - das eigene Innere in der Außenwelt sichtbar in anderen heilen zu wollen.

*gg alles hängt irgendwie zusammen - klar.


Hallöchen George!

*nick*
Dachte ich mir ja schon, ist auch irgendwie logisch... irgendwie macht es das Ganze sowohl einfacher als auch komplizierter.

*Kopfkratz* Wenn ein Heiler nun Seelenanteile bei jemand Anderem erlöst, ist es dann nicht so, daß er dem "zu Heilenden" eine Arbeit abnimmt, die dieser selbst hätte machen sollen?... *grübel* Wobei...dann dürfte man wohl auch nicht zum Arzt gehen, und müsste seine Selbstheilungskräfte anwerfen...

Ha! Ich freu mich schon auf morgen, da bin ich wieder arbeiten, und werde gleich "Freilandversuche" starten. Wenn man im Verkauf ist, laufen einem genug Spiegel über den Weg... Ich merke nämlich, daß ich wieder bis zum Rand mit neuen Infos gefüllt bin, jetzt muß ich erst wieder ein wenig Praxis folgen lassen, sonst verlaufe ich mich in den Gedanken, und das ist kontraproduktiv.

Zitat:
Lehrer - Schüler - Prediger - also ich finde das bull****. Ich finde uns als WESENHEITEN - und jedes Wesen hier hat seine EIGENE MESSAGE.


Da fragt man sich doch, weshalb dann so viele Meister, Lehrer und was weiß ich rumlaufen, die auch noch auf diesen Titel bestehen.
Schon allein wenn ich mir ansehe was da manchmal für Gestalten in der Arbeit auftauchen. Stell dir vor, bei mir war schon mal der Meister der Energiearbeit! Er gab mir auch gleich den link zu seiner Seite, und erklärte mir, daß alle Anderen Bücher, von seinem abgekupfert seien. Die schlauchbootlippige Blondine an seiner Seite, die mir mit ihren Stöckeln Löcher in den Boden stanzte, stimmte ihm äußerst überzeugend zu.

Hmm...ich dachte eigentlich, daß sich ein Meister der Energiearbeit energetisch anders anfühlen würde... aber ich bin ja auch nur ein kleines Licht...

*Kopfkratz*
Zu Beginn war ich immer auf der Suche nach einem Lehrer, einem der mir sagt wos langgeht. Vermutlich aus Bequemlichkeit, und aus Angst, alleine zu scheitern. Mittlerweile sehe ich das so wie du es geschrieben hast. Inspiration, Komunikation ja! Aber Umsetzen und, für sich selbst als passend bewerten, muß man es schon selbst.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
LG
Mondwölfin

PS. Zum Teil: Struktur im TB: *wegrofl*


[Editiert am 17/12/2007 um 14:45 von Mondwoelfin]
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Zitat:
Hallöchen Mondwoelfin

Zitat:
Wenn ein Heiler nun Seelenanteile bei jemand Anderem erlöst, ist es dann nicht so, daß er dem "zu Heilenden" eine Arbeit abnimmt, die dieser selbst hätte machen sollen?...


Deshalb sollte der Heiler im Besten Fall wie ein Katalysator wirken - und der andere macht es selbst. Wenn man Seelenanteile erlöst - stellt der Heiler nur die richtigen Fragen und lenkt die Kommunikation - antworten tun die Teile selber.


Zitat:
Ha! Ich freu mich schon auf morgen, da bin ich wieder arbeiten, und werde gleich "Freilandversuche" starten. Wenn man im Verkauf ist, laufen einem genug Spiegel über den Weg...


Was verkaufst du denn? Ich muß morgen und übermorgen arbeiten - halt so komische Fungizidmittelversuche für Weinreben machen. *g da hast du vielleicht dann mehr zu erzählen - bei den Freilandversuchen.


Zitat:
Stell dir vor, bei mir war schon mal der Meister der Energiearbeit! Er gab mir auch gleich den link zu seiner Seite, und erklärte mir, daß alle Anderen Bücher, von seinem abgekupfert seien. Die schlauchbootlippige Blondine an seiner Seite, die mir mit ihren Stöckeln Löcher in den Boden stanzte, stimmte ihm äußerst überzeugend zu.


Ach so eine Energiearbeit macht der ....

Stell dir vor, das hab ich auchmal versucht. Ich ging also zu so einer Blondine hin, und sagte ihr, ich sei ein "Meister im Pendeln". Sie erwiderte mir, sie bräuchte aber eigentlich einen ZAUBERSTAB, kein Pendel ...

Naja, das war also mal wieder nix. Ich ging dann in mich und erkannte: das SCHICKSAL wollte mir damit sagen, ich solle mich nicht als Meister ausgeben!


Zitat:
Hmm...ich dachte eigentlich, daß sich ein Meister der Energiearbeit energetisch anders anfühlen würde... aber ich bin ja auch nur ein kleines Licht...


Ich habe oft beobachtet, daß Lehrer-Schüler in Wirklichkeit ein ROLLENSPIEL ist - welches vom Schüler ausgeht. Zuerst stellt der Schüler den Lehrer auf den HOHEN SOCKEL. Das ist die IDEALISIERUNGSPHASE. Wenn der Schüler dann weiterkommt, stellt er lauter Dinge fest, wo der Lehrer oder Meister auch nur ein Mensch ist. Und dann ist der ehemalige Meister das Letzte was es gibt.

Also ein Autoritätsmuster - und viele Leute spulen sowas ab. Daher würde ich nie in die FALLE gehen, für jemand Lehrer oder Meister sein zu wollen -

ich weiß, wie es endet.

Zitat:
Zu Beginn war ich immer auf der Suche nach einem Lehrer, einem der mir sagt wos langgeht. Vermutlich aus Bequemlichkeit, und aus Angst, alleine zu scheitern. Mittlerweile sehe ich das so wie du es geschrieben hast. Inspiration, Komunikation ja! Aber Umsetzen und, für sich selbst als passend bewerten, muß man es schon selbst.


Ich bin mehr für Übungsgruppen - Seminare, wo man sich gegenseitig etwas zeigt, was man dann alleine weiterverfolgen kann. Das erfordert allerdings Leute, die dafür interesse haben - das auch wertschätzen können, was sie von anderen bekommen.

wünsch dir auch noch einen schönen freien Tag! Werd mal auf den Weihnachtsmarkt noch gehen - und dann mal die Merlin-Deutung anfertigen - wenn ich arbeite hab ich nämlich nichtmehr soviel Zeit für hier :)

grüssli merlYnn









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