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Autor: Betreff: Gedanken und das denken vom Nichts
Incognitus
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Kerzenflaemelein
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Geschlecht: weiblich
smilies/puzzled.gif erstellt am: 17/2/2012 um 14:10  
Seid gegrüßt,

ich möchte zu allererst einmal thematische Hintergründe beleuchten, die dazu führten das ich dieses Thema eröffne.

Oft kommt es vor das ich total in Gedanken versinke wenn ich eigentlich etwas "sinnvolles", "weltliches" erledigen "muss". Ich beschäftige mich mit dieser Aufgabe und es dauert nicht lang, dann sind meine Gedanken auf den unvorstellbarsten Umwegen ganz wo anderes. Ich sitze dann vor meiner Aufgabe, und sitze ohne zu merken wie mir vor lauter Untätigkeit die Zeit davon rennt. Ich starre einfach vor mich hin.

Meditation stellt für mich eine Herausforderung dar, denn oft wird gesagt das es beim meditieren darum ginge an nichts zu denken. Daran scheitere ich dann oft, da ich anfange mit meinem Innersten zu philosophieren was es bedeutet an Nichts zu denken. (Ich dachte schon öfter es geschafft zu haben, aber dann viel mir auf das ich nur versuchte mir das Nichts bildlich vorzustellen, was zum einen auch eine Art denken ist und zum anderen nicht geht weil ich dann drüber nachdenke wie wohl das nichts aussieht.)


Also nun zu meiner Zwickmühle.

Ich bin sowohl jemand der davon ausgeht, dass Alles was existiert in einem universellen Eins-Sein verbunden ist und zum anderen das Gedanken unsere Welt formen.

Die Herausforderung: Denken vom Nichts

Wenn Gedanken meine Welt formen, bedeutet das auch das die Existenz an sich ein Gedanke ist.
An Nichts zu denken, also keine Gedanken zu haben, würde für mich gleichbedeutend sein mit dem Zustand "Nicht-Existent". Meine Existenz würde aufhören und ich müsste den Zustand des Nicht-seins annehmen.
Soweit so gut.
Wenn jedoch alles aus einer Einheit entspringt und miteinander verbunden ist, kann ich dann wirklich NICHT denken? Selbst wenn ich meine "eigenen" Gedanken abschalten könnte, wäre ich dennoch verbunden mit der Gedankenwelt des restlichen universellen Seins.


^^ vielleicht kann jemand meine Gedanken ordnen.
Allenfalls freue ich mich einfach auf eure Gedanken dazu.

Mit Gruß
May


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Administrator
Speculum

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 17/2/2012 um 16:37  
Meiner Meinung nach ist es garnicht so falsch einen Zustand des "Nicht-Seins" dort zu vermuten wo Du an Nichts denkst.

Nehmen wir an das Deine Annahme, alles ist Eins, stimmt. Warum gibt es dann Dich und alles andere? Die Grenze zwischen Dir und allem anderen wird von Dir ja wahrgenommen. Es gilt diese Grenze zu durchdringen denn, nach Deinem Postulat, ist ja alles eins.

Dein Ich/Ego muß also "sterben" um das große ganze erkennen zu können.

Zu der Technik fällt mir auf das ein angestrengtes "nicht denken wollen" natürlich nicht dazu führt das man nicht denkt. Es ist viel leichter das "wollen" zu streichen und den Anspruch zu senken. Du denkst Gedanken, natürlich(!) der Trick ist diesen Gedanken immer weniger nachzuhängen, lass sie ziehen!
Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt Sensorwerte (Sinne) zu erfassen, mit der Vergangenheit in Einklang zu bringen und auf die unmittelbare Zukunft anzuwenden. "Nichts-denken" meint dieses springen von Vergangenheit zu Zukunft und zurück zu stoppen (sehr populär von Castaneda "die Welt anzuhalten") damit dann das ganze erkannt werden kann.


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Lux
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voice
Beiträge: 21
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2012 um 10:03  
Hallo

Ich denke nicht das ich es in kurzen Worten schaffe dir zu erklären was ich dir ern damit aussagen möchte darum kann es sein das es etwas länger wird und evtel auch anstrengender mich zu lesen sorry :-)

Ich sage jetzt bewusst der Menschliche gedanke an einem Nichts ist eine art vorstellung eines seins ohne ebe ndes seins und an nichts zu denken oder selbst darin zu verweilen, allso meistens dann grosse leere oder weite oder eben entfernung unendlichekeiten.

Das geht schon du musst dir da eigentlich nur bewusst werden, welcher Teil von dem dich gerade real ausmacht mit dem "nichts" anfängt? der teil der mitler ist zwischen dem teil das erwacht oder dem teil das im einschlafen ist, denn durch die Menshcliche dreidimensionalität vergleich ich den Menschen immer gern aus drei verschiedenen körpern desnen Sein nicht einmal in dieser Wahrnehmnung liegt.

du kannst allso durch den gedanken den du dir dann vor dem schlafen gehst eingibst an nichst zu denken, das teil in un an dir animieren das "nichst" als ein Sein anzunehmen in dem du dich aus dem geflecht des bewusten heraus lösen möchtest. mit diesem gedanken in deinem Traum musst du durch deinenn mittler " das ich mal unterwusstein nenne" das schlafende ansprechen so das du dann mit dem teil im wachzustand den selben zustand erreichen kansst durch diesen gedanken wie das teil das du zuvor angesprochen hast.

wenn du nun gesachafft hast alle teile die dich hier bewusst ausmachen angesprochen hast wird sich dein körper melden der dich dann mit wahrnehmungen und evtel auch kleine schmerzen anrüttelt. gehen wir mal davon aus das der körper hier als informations und austaushhülle für etwas dient dem du hier dann "leben" gibst allso auf symbiotischer weise nur mal angenommen.

So dein Körper wird dann rebelieren weil er die information nicht versteht die er dann entweder beim entshehen des körpers bekommt oder wenn die Zeit abgelaufen ist und du ihn wieder verlässt, er führt sozusagen ein eigen diagnose durh um festzustellen was da los wäre.

Ich hoffe du kannst mir bis dahin noch folgen versuch dir das in Bildern vorzustellen dann fäält es leichter ^^

So bist du nun allso in der lage dein sein auf einen punkt zu bringen dem des ursprünglichen aus dem alles fliest und dein körper hat es begriffen das du zwar noch da bist aber nicht als das teil was dich real ausmacht, reagierst du oder derkörper meistens mit schgüttelfrost oder fieber weil er die empfindungen und infos deines ganzen seins nicht verarbeiten kann und koaliert. Das ist aber dann der einzige Punkt bevor du damit wieder aufhören musst wo du behaupten kannst an nichst zu denken weil du in diesem moment in dem vom Menschlichen bewussten in einem für des reale nichts bist.

Der gedanke formt das was dich umgibt und wer dich umgiebt die vielzahl der feinen "linier " formen dann das was du gearade siehst und lebst in einem körper der dier damit hilft und diese informationen dann weitergibt was man dann wieder evolution nenne könnte was ich aber hier nicht behaupten will sonst schriet wieder jeder links beweise und so weiter ^^

aber in dem moment wo du dich selbst aus dem geflecht abhebst bekommst du eine ganz andere wahrnehmumg die nicht mit dem was du bisher kennst und für vorstellbar erwähnst vergleichbar ist, das ist es was deinen körper in diesem moment übervordert und das wäre das was man sich als mensch so als nichts vorstellt, den sobald du diesen pukt erreicht hast und aus diesem geflächt bist bibt es auch nichts was an dich erinnern würde pbwohl du ja noc hier bist alles was du bisher gekannt hast wird in dieser linie soweit "nichts" sein bis es dich nichtmehr ausmacht.

versthst du was ich meine ?

du bist aber dann in einem Sein aus dem jedes andere auch ist zu jeder sekunde an jeden ort und an allem was ist und sein wird aber ein real existierendes nichst in de mes nichst gibt existiert nur bei wesen die in dimensionalen grenzen denken müssen oder kennen, alles was lebt und keine einschrenkung des vergehens kennt ist dannsozusagen "nichtslos" weil es nur eine vorstellung eines gedankens ist für einen ort den man nicht erklären kann oder erfassen kann.

ich rate dir aber das ganz nicht unbedingt auszuprobieren du könntest schaden nehmen

gruss Lothar


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Incognitus
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2012 um 20:29  
Vielen Dank für eure tollen Antworten.

Ja mit dem "nicht denken wollen" ist es wohl wie mit dem vermutlich recht populären Satz "Denke nicht an einen rose Elefanten!". Es klappt nicht wirklich gut. ;)

Vielleicht nehme ich mich/meine Gedanken oder dessen Bedeutung auch manchmal viel zu ernst und habe den spielerischen Anteil an all dem vernachlässigt.

Zu deiner Erwähnung bezüglich Castaneda "die Welt anzuhalten", 20-1-30-40, habe ich mir folgendes über Google zu Gemüte geführt.
http://members.chello.at/reni/castaneda/lehre.htm#Welt.
Ich hoffe das war in etwa was du gedachtest anzusprechen.

Es ist tückisch, wenn man der Ansicht ist das die Welt aus Gedanken entsteht, dann nicht ständig über die eignen Gedanken zu wachen und ihnen vielleicht mehr Bedeutung zu zugestehen als sie bedürfen.
Man verfranst sich schnell dahingehend, seine Gedanken überwachen zu müssen denn "oh Gott, bloß nichts falsches denken, wer weiß was das bewirkt" etc.


Nun zu dir Voice ..

Ja, ich denke ich habe eine gute Idee davon was du mir sagen willst. Danke für deine Ausführlichkeit. :)

(und ich gebe zu ich musste jeden Abschnitt mehrmals lesen eh ich einen Satz darin erkannt habe ^^
aber es ändert nichts an der Qualität des Inhalts deiner Beiträge.

Ich denke ich kann einigermaßen auch nach vollziehen warum du immer so optisch durcheinander schreibst, jedenfalls kenne ich es von mir das ich wenn ich eine Idee habe es so schnell wie möglich aus meinem Kopf hinaus bekommen möchte und da bleibt keine zeit auf Worte und Grammatik zu achten denn dann sind die Gedanken so schnell verflogen wie sie gekommen sind.)

Ich werde deinen Beitrag wohl noch etliche Male lesen und durch mein automatisches Kopfkino laufen lassen ;)
Es nicht zu wagen es auch mal auszuprobieren kann ich mir bei mir nicht vorstellen, aber du hast mich ja vorgewarnt.
So oder so werde ich aber meine Schlüsse daraus ziehen können und es in meinen Weg einfließen lassen.

mit Gruß
May


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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2012 um 11:18  
Hallo Kerzenflaemelein

freut mich das du dir Zeit nimmst DAS verstehen zu wollen, aber ich bitte dich doch es nicht auszuprobieren ich möchte ja das du evtel noch mehr beiträge von mir liest und wenn du da "durchbrennst" is ja keiner mehr da ?

Allso lass es lieber mit dem versuch ist echt kein " ich geh mal schnell in die Meditations kiste und Astral mal bisle rum". Ist nicht böse gemeint und du musst selbst wissen was du tust aber ich kann mich nur wiederholen es nicht zu probieren, hm aber du hast recht es wird erst spannend wenn man was nicht soll dann bin ich mal der spiel verderber und verat es dir schon jetzt ^^ es funktioniert nicht und ich hab nur rumgesponnen aus einer Laune herraus so, allso los probiers aus und ärgere Dich dann :P

gruss Lothar


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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2012 um 12:42  
Hallo Voice,

ist aber lieb von dir das du dir Gedanken um mich machst ;)

Alles was erzählt wird ist stets halb ersponnen und halb wahr. Auch wenn du selbst behauptest das du es dir eben nur ausgedacht hast.
Da ich ja wie gesagt zu meist in einem extremen Maße an das wirken von Gedanken glaube, hat ein Gedanke der einmal ausgedacht wurde auch das Potenzial zu funktionieren.

Abgesehn davon ...
Angenommen irgendein Krümel von "Magischem Meditationritual" könnte einem wirklich das Leben auf Anhieb so viel einfacher machen und das die Welt so funktioniert wie man glaubt/es sich wünscht oder ersehnt. Ich würde das von dir beschriebene im Moment nicht austesten, weil ich nach den Maßstäben an Bedingungen die dafür nötig wären im Moment einfach keine Energie hätte. ich würde vermutlich bei dem Versuch einfach einschlafen xD

Abgesehn davon ...
glaube ich, ebenso sehr wie ich an das wirken von Gedanken glaube, daran das ich im Moment mich nur nach etwas sehne das mir die Ordnung in meinem Leben wieder herstellen kann bzw. was mich von all dem Stress und Umbruch der gerade herrscht separieren kann sodass ich es Alles wieder mit klarem Verstand und Zuversicht zu betrachten vermag.


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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2012 um 13:51  
ja na klar mach ich mir gedanken, nicht nur das ich schon mal schlechte erfahrung in einem anderen forum gemacht hab mit ner anleitung aus sich zutreten durch eine ganz simple atemtechnick verbunden mit............... und dann von einigen wüsst beschimpft wurde weil der gute das ausprobiert hat und dann ins krankenhaus musste weil keiner wusste warum er nicht aufwacht, war kein koma und so weiter ,war nur peinlich und nicht gerade toll, ich hab aber immer wieder beton das es schrecklich funktioniert und sehr grosse nschaden an denjenigen bringen kan ndie keine ahnung haben was sie tun.

Aber ich denke du kennst diese sorte mensch auch sehr gut die von sich aus beheupten alles unterkontrolle zu haben und schon mächtig erfahrung mit diesem und jenem haben, ja und genau dann pasiert das eben. weist du das leben ist voll mit dingen die man nicht sehen will, kann oder lieber das sehen will was einem selbst passt und genau das ist der fehler bei vielen wen nsie irgend etwas anfangen und nur denken zu glauben verstehst du was ich meine ?

wenn du atmen kannst weil du es lebst ist es für dich ungefährlich, aber atmest du nur weil du es kannst erstikst du genau an dem selben stoff den du eigentlich zum leben bruchst und enau so ist es umgekehrt. Es gibt eben dinge die einem sowas von behindern und unötig sind ,andere weider zum schutz dasind weil der körper geist heini noch nicht soweiot ist, das dann solche experimente echt sowas von in die Hose gehen können.


leiben gruss und schönen Sonntag Lothr


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Incognitus
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2012 um 17:17  
ja ich kenne Menschen wie du sie beschrieben hast und ich verstehe was du meinst.

mit aufrichtigem Dank
May


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 19/2/2012 um 22:58  
Hallo Kerzenflämmlein,

das sind interessante Überlegungen, die Du da anstellst und führen auch direkt ins magische, wenn man die Spur ein wenig weiter verfolgt.

Falsch ist jedoch, dass Gedanken es sind die die Welt Formen. Gedanken sind wie Wolken, sie erscheinen zwar im Himmel, haben jedoch überhaupt nichts mit dem Himmel zu tun, ja sie berühren ihn noch nicht einmal. Genauso sind Gedanken auch, sie erscheinen zwar in unserem Geist, haben aber mit unserem Geist rein gar nichts zu tun. Sie kommen aus dem Nichts und lösen sich auch wieder ins nichts auf.

Interessant ist es daher zu beobachten was hinter den Gedanken ist. Dies schafft man nicht indem man krampfhaft versucht Gedankenstille zu erreichen. Sobald man sich auf Gedanken konzentriert, auch um sie zu negieren, macht man ihren Fluss nur stärker.

Stattdessen kann man ganz einfach beobachten was man macht, ohne Wert auf die eigenen Gedanken zu legen oder über das was man macht zu urteilen ob es gut oder schlecht ist oder ähnliches. Nach einiger Zeit wird einem ein Unterschied auffallen, zwischen dem was man denkt und dem was man in wirklichkeit tut.

Dann stellst sich die Frage, wenn die Gedanken es in wirklichkeit gar nicht sind, die unsere Realität erschaffen und für unser Handeln verantwortlich sind, wer ist es denn dann?

Und genau hier hat man dann den Punkt erreicht an dem man zaubern lernt, denn hier ist der Punkt an dem der (eigene) Geist die Illusion der Welt erschafft in der wir leben.

Das ist dann die Eintrittskarte zu Systemen wie Dzog Chen oder Wu Wei.

LG

Cassiel
Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 10:08  

Zitat von Cassiel, am 19/2/2012 um 22:58
Interessant ist es daher zu beobachten was hinter den Gedanken ist. Dies schafft man nicht indem man krampfhaft versucht Gedankenstille zu erreichen. Sobald man sich auf Gedanken konzentriert, auch um sie zu negieren, macht man ihren Fluss nur stärker.


Juhu, bin ich mal nicht die Einzige, die das Prinzip widersprüchlich findet.

Zitat:
Stattdessen kann man ganz einfach beobachten was man macht, ohne Wert auf die eigenen Gedanken zu legen oder über das was man macht zu urteilen ob es gut oder schlecht ist oder ähnliches. Nach einiger Zeit wird einem ein Unterschied auffallen, zwischen dem was man denkt und dem was man in wirklichkeit tut.

Dann stellst sich die Frage, wenn die Gedanken es in wirklichkeit gar nicht sind, die unsere Realität erschaffen und für unser Handeln verantwortlich sind, wer ist es denn dann?

Dann mal die Frage an dich, der du das vermutlich etwas länger machst als ich: Ist oder wird der/die/das dahinter nun greifbar, prinzipiell, oder nicht?

Ich kann dazu, falls irgendwem nicht geläufig ist, was du im ersten Absatz meinst, nur empfehlen, regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Eigentlich auch egal, ob man es MTB nennt, meiner Ansicht nach, als Magie betrachte ich die gesamte Welt, die ich erlebe und in dem Sinne mir erschaffe, nicht bloß Fragen danach, wie lange ich in der Lage bin, auf einen Punkt zu starren oder ob ich die Engel beim KBP eher rieche oder höre als sehe.
Bei mir war der Verlauf von seitenlangen Einträgen mit Gedanken über mich und die Welt dahin, dass ich inzwischen hauptsächlich aufschreibe, was passiert ist und was ich getan habe, möglichst ohne eine Wertung auch nur zu erwähnen.
Es sei denn, mir ist gerade wichtig, welche Gefühle etwas ausgelöst hat, aber selbst das festzuhalten halte ich für nicht so zweckdienlich ... das war es zwischenzeitlich, um sich der auftretenden Gefühle bewusst zu werden, weil das mEn nicht so leicht ist wie das Festhalten und "Auflösen" von Gedanken, aber an und für sich halte ich Gefühle für nicht mehr oder weniger beständig als Gedanken.

Zitat:
Und genau hier hat man dann den Punkt erreicht an dem man zaubern lernt, denn hier ist der Punkt an dem der (eigene) Geist die Illusion der Welt erschafft in der wir leben.

Das ist dann die Eintrittskarte zu Systemen wie Dzog Chen oder Wu Wei.

Es gibt ja dann noch die Sichtweise, dass wir das sowieso ständig tun und es bloß nicht bemerken/wissen.
So verstehe ich Thelema, letzten Endes geht es also in die selbe Richtung.

Und ich schätze mal, ob du es "den Prozess gestalten" nennst, Arbeit mit dem "Geist" oder dem "wahren Willen", ist eher persönliche Geschmackssache und eine Frage, welches Konzept sich aus den vorhandenen Konditionierungen heraus leichter in das eigene Leben integrieren lässt.

lg,
S.
Antwort 9
Incognitus
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 10:29  
Sei gegrüßt Cassiel,

Zitat:
Falsch ist jedoch, dass Gedanken es sind die die Welt Formen


ich akzeptiere das du anderer Meinung bist, vielleicht andere Lehren aus deinen Erfahrungen gezogen hast als ich o.ä. aber ich lass mir nicht erzählen das mein denken falsch sei ;) vielleicht ist es unausgereift, aufgrund meiner menschlichen Jugend viel von äußeren Medien beeinflusst, dennoch ist es nicht falsch.

Die Systeme die du angesprochen hast klingen interessant. Dzogchen klingt für mich allerdings nach einem auf einen schönen Tot hinarbeiten. Wenn mir der Tot irgendwann mal begeggnet geh ich mit ihm nen Käffchen trinken, vorher würde ich aber gern mein Leben gestalten und nicht irgenwo rumsitzen und meditieren.

Falls das Leben nur ein Spiel, erfunden von höheren Wesen, sein sollte. Dann hat es sicher nicht zum Sinn zu lernen wie man es erfolgreich beendet, sondern wie man es erfolgreich spielt/lebt.

Das Zweite was du ansprachest , werde ich vielleicht mir nocheinmal näher anschauen. Es erinnert mich an den Gedanklichen Zustand wie ich einen wichtigen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Aber ob es wirklich das ist was ich denke, wie gesagt ich werd mir wohl etwas mehr drüber durchlesen.

Zitat:
Interessant ist es daher zu beobachten was hinter den Gedanken ist. Dies schafft man nicht indem man krampfhaft versucht Gedankenstille zu erreichen. Sobald man sich auf Gedanken konzentriert, auch um sie zu negieren, macht man ihren Fluss nur stärker.


Da stimme ich dir allerdings vollkommen zu. Aber so ähnlich schrieb ich es ja auch schon.

……………………………………………………………………………………

Zitat:
Und ich schätze mal, ob du es "den Prozess gestalten" nennst, Arbeit mit dem "Geist" oder dem "wahren Willen", ist eher persönliche Geschmackssache und eine Frage, welches Konzept sich aus den vorhandenen Konditionierungen heraus leichter in das eigene Leben integrieren lässt.


:thumbup: Danke Sarija



Mit Gruß
May


[Editiert am 20/2/2012 um 12:28 von Kerzenflaemelein]



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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 21:24  

Zitat von Sarija, am 20/2/2012 um 10:08
Dann mal die Frage an dich, der du das vermutlich etwas länger machst als ich: Ist oder wird der/die/das dahinter nun greifbar, prinzipiell, oder nicht?


Nein greifbar wird das nicht, das ist sozusagen der Punkt außerhalb des Universums, mit dem man es aus den Angeln heben kann. Oder anders ausgedrückt ist es der Geist, aber wo ist der Geist, welche Form und Farbe hat er? Es gibt nichts, womit man es beschreiben könnte und auch keine Form in die man es pressen könnte. Aber hat man es erkannt, kann man damit halt beschriebene Effekte hervorrufen und mehr.

Zitat:
Und ich schätze mal, ob du es "den Prozess gestalten" nennst, Arbeit mit dem "Geist" oder dem "wahren Willen", ist eher persönliche Geschmackssache und eine Frage, welches Konzept sich aus den vorhandenen Konditionierungen heraus leichter in das eigene Leben integrieren lässt.


Ja ganz genau...
Antwort 11
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 21:34  

Zitat von Kerzenflaemelein, am 20/2/2012 um 10:29
ich akzeptiere das du anderer Meinung bist, vielleicht andere Lehren aus deinen Erfahrungen gezogen hast als ich o.ä. aber ich lass mir nicht erzählen das mein denken falsch sei ;) vielleicht ist es unausgereift, aufgrund meiner menschlichen Jugend viel von äußeren Medien beeinflusst, dennoch ist es nicht falsch.


Du bestehst da auf Wertungen wie richtig und falsch, ich geb Dir den Tip lieber wertfrei mit Deinen Mitteln zu arbeiten, wie es momentan für Dich am besten ist, aber auch die eigenen Glaubenssätze immer wieder zu hinterfragen und auch mal nach einer Zeit über Bord zu werfen, wenn Dir die Schuhe zu klein geworden sind im Laufe Deiner Entwicklung.

Zitat:
Die Systeme die du angesprochen hast klingen interessant. Dzogchen klingt für mich allerdings nach einem auf einen schönen Tot hinarbeiten. Wenn mir der Tot irgendwann mal begeggnet geh ich mit ihm nen Käffchen trinken, vorher würde ich aber gern mein Leben gestalten und nicht irgenwo rumsitzen und meditieren.


Dzogchen hat nichts mit meditieren zu tun, das Wort kommt aus dem Tibetischen, ist eine Abkürzung für Dzogpa Chenpo. Dzogpa heißt Perfektion und Chenpo heißt groß, also die große Perfektion. Während man in allen anderen Systemen einen Stufenweg gehen muss und meditieren, Mantras sprechen, Rituale ausführen, bedarf es im Dzogchen nichts dergleichen, weil man hier erkannt hat, das alles bereits Perfekt ist, genauso wie es ist und man weder etwas hinzufügen noch weglassen muss. Gleichwohl heißt das aber nicht nichts zu tun, daher ist das Befreifen dieser Praxis sehr schwer und wohl nur Meistern vorbehalten.

Zitat:
Falls das Leben nur ein Spiel, erfunden von höheren Wesen, sein sollte. Dann hat es sicher nicht zum Sinn zu lernen wie man es erfolgreich beendet, sondern wie man es erfolgreich spielt/lebt.


Ich würde sagen es ist eine Illusion die unser eigener Geist sich erschafft, gleich wie ein Traum im Schlaf. Ich denke es macht schon Sinn die Illusion zu beenden und eher im natürlichen Zustand zu sein. Innerhalb der Illusion fährt man sicherlich am besten indem man Verdienste sammelt und tugendhaft ist. Das ist nicht notwendig, erleichtert aber das Leben in der Illusion ungemein :-)

Zitat:
Das Zweite was du ansprachest , werde ich vielleicht mir nocheinmal näher anschauen. Es erinnert mich an den Gedanklichen Zustand wie ich einen wichtigen Teil meiner Kindheit verbracht habe. Aber ob es wirklich das ist was ich denke, wie gesagt ich werd mir wohl etwas mehr drüber durchlesen.


Das kann gut sein als Kinder sind wir dem natürlichem Zustand viel näher als Erwachsene.
Antwort 12
Incognitus
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2012 um 23:36  

Zitat:
Du bestehst da auf Wertungen wie richtig und falsch, ich geb Dir den Tip lieber wertfrei mit Deinen Mitteln zu arbeiten, wie es momentan für Dich am besten ist, aber auch die eigenen Glaubenssätze immer wieder zu hinterfragen und auch mal nach einer Zeit über Bord zu werfen, wenn Dir die Schuhe zu klein geworden sind im Laufe Deiner Entwicklung.


was meinst du wohl worauf der -> ;) hinweisen sollte ^^
ich habe nur so auf diese Worte "falsch" oder "richtig" betont geantwortet, weil du damit angefangen hattest sie zu nutzen ^^
Sofern ich klar beisammen bin, denke ich keinesfalls in solchen Wertkategorien.

Zitat:
Dzogchen hat nichts mit meditieren zu tun, das Wort kommt aus dem Tibetischen, ist eine Abkürzung für Dzogpa Chenpo. Dzogpa heißt Perfektion und Chenpo heißt groß, also die große Perfektion. Während man in allen anderen Systemen einen Stufenweg gehen muss und meditieren, Mantras sprechen, Rituale ausführen, bedarf es im Dzogchen nichts dergleichen, weil man hier erkannt hat, das alles bereits Perfekt ist, genauso wie es ist und man weder etwas hinzufügen noch weglassen muss. Gleichwohl heißt das aber nicht nichts zu tun, daher ist das Befreifen dieser Praxis sehr schwer und wohl nur Meistern vorbehalten.


Hm, ok. Vielleicht werd ich mir auch darüber mal mehr durchlesen als einen wikipedia artikel zu überfliegen. Vielleicht hab ich dem ganzen da etwas unrecht getan, aber zu meinem Wort gegenüber dem was ich mit dem Tod mache steh ich xD

Zitat:
Ich würde sagen es ist eine Illusion die unser eigener Geist sich erschafft, gleich wie ein Traum im Schlaf. Ich denke es macht schon Sinn die Illusion zu beenden und eher im natürlichen Zustand zu sein. Innerhalb der Illusion fährt man sicherlich am besten indem man Verdienste sammelt und tugendhaft ist. Das ist nicht notwendig, erleichtert aber das Leben in der Illusion ungemein :-)


:thumbup:

Mag sein das ich mich in vorangegangenen Posts mit dem Wort "Gedanken" etwas oberflächlich ausgedrückt habe. (blöde menschliche Sprache ^^ )
Ich glaube ich habe zu oft eine Formulierung gebraucht, die assoziiert das für mich nur das Leben innerhalb der Illusion existiert.


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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2012 um 09:55  
hallo kerzenflaemelein,

die anregungen von cassiel finde ich gut. ich hätte wahrscheinlich auch das bild mit den himmel und den wolken gebracht.
auch deine beobachtung, dass du das "nichts" nicht denken kannst ist vollkommen richtig. ein schlüssel zu himmel ist das loslassen, dass loslassen von gedanken, gefühlen und energie - körper. ein eintritt in das loslassen kann z.b. pinkeln sein. zögere es solange hinaus wie es geht und dann lass den körper machen. wenn du dabei nach innen schaust, geschieht etwas auf der körperlich-energetischen ebene. es ist eine empfindung von loslassen. dieser schlüssel kann auf der emotionalen ebene und der mentalen ebene angesetzt werden. er verändert sich aber etwas.
nicht die gedanken sind das problem, sondern das festhalten an den gedanken, gefühlen und am körper. es ist die angst vor dem tod. das was an den gedanken festhält, formt die gedankliche welt, in der du lebst. die gedanken formen nicht die welt.
wenn du die gedanken etc. loslässt, öffnet sich der himmel, dass nichts in dem alles enthalten ist. an der stelle, ein "nicht-sein" existiert nicht, auch eine trennung zwischen ich und du existiert im himmel nicht. die trennung zwischen ich und du ist leiden, die die hölle hervorbringt, die als teil des himmels existiert und notwendig ist, damit du lernen kannst den himmel zu sehen und zum himmel zu werden. berkennst du, dass der himmel dein wesen ist, erkennst du, dass die hölle und der teufel nicht wirklich existiert. die hölle / der teufel und auch der christliche himmel (jede spaltung in gut und böse) ist illusion.
irgendwann kommst du an einen punkt, wo du dich entscheiden musst, für den himmel oder die hölle. der himmel ist mystik, aufgeben, annahme, wissen; die hölle ist magie, ich will, weiter kämpfen, unbeugsamkeit, ignoranz.
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Incognitus
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2012 um 17:26  

Zitat von Alles und Nichts, am 26/2/2012 um 09:55
hallo kerzenflaemelein,

die anregungen von cassiel finde ich gut. ich hätte wahrscheinlich auch das bild mit den himmel und den wolken gebracht.
auch deine beobachtung, dass du das "nichts" nicht denken kannst ist vollkommen richtig. ein schlüssel zu himmel ist das loslassen, dass loslassen von gedanken, gefühlen und energie - körper. ein eintritt in das loslassen kann z.b. pinkeln sein. zögere es solange hinaus wie es geht und dann lass den körper machen. wenn du dabei nach innen schaust, geschieht etwas auf der körperlich-energetischen ebene. es ist eine empfindung von loslassen. dieser schlüssel kann auf der emotionalen ebene und der mentalen ebene angesetzt werden. er verändert sich aber etwas.
nicht die gedanken sind das problem, sondern das festhalten an den gedanken, gefühlen und am körper. es ist die angst vor dem tod. das was an den gedanken festhält, formt die gedankliche welt, in der du lebst. die gedanken formen nicht die welt.
wenn du die gedanken etc. loslässt, öffnet sich der himmel, dass nichts in dem alles enthalten ist. an der stelle, ein "nicht-sein" existiert nicht, auch eine trennung zwischen ich und du existiert im himmel nicht. die trennung zwischen ich und du ist leiden, die die hölle hervorbringt, die als teil des himmels existiert und notwendig ist, damit du lernen kannst den himmel zu sehen und zum himmel zu werden. berkennst du, dass der himmel dein wesen ist, erkennst du, dass die hölle und der teufel nicht wirklich existiert. die hölle / der teufel und auch der christliche himmel (jede spaltung in gut und böse) ist illusion.
irgendwann kommst du an einen punkt, wo du dich entscheiden musst, für den himmel oder die hölle. der himmel ist mystik, aufgeben, annahme, wissen; die hölle ist magie, ich will, weiter kämpfen, unbeugsamkeit, ignoranz.



Ich hatte mal eine entstehende Knochenhautentzündung. Es liegt ein paar Jahre zurück, aber ich informierte mich damals in einem Buch von Luise L. Hay woher ich denn sowas plötzlich bekommen konnte wo ich doch normalerweise sehr gesund bin. Kurz gefasst stand etwas in der Richtung das es ein Anzeichen für Angst vor der Zukunft sein könnte, der Tipp war, sich von diesen Ängsten zu lösen. Ich hatte damals tatsächlich eine festgefahrene Beziehung in der ich nicht weiter wusste weil ich raus wollte, aber nicht wusste wie ohne den Stolz des anderen zu verletzen. Ich konnte loslassen. Eine Woche nachdem ich angefangen hatte loszulassen waren meine Schmerzen vergangen. Die Beziehung endete ein viertel Jahr später, und ja, sein Stolz war verletzt.


.... so so, beim pinkeln O.o ... interessant ;)

aber schon ok ich weiß ja was du meinst.


Mit Definitionen von Himmel und Hölle oder ähnliche Haarspalterei konnte ich übrigens schon seit meiner Geburt nichts wirkliches mit anfangen. Darum wundert es mich eher das ihr plötzlich so beharrlich anfangt vom öffnen des Himmels etc. zu reden. Vielleicht interpretiere ich es aber auch nur falsch, weil mir natürlich als erstes die Variante mit der christlichen Version des Himmels in den Sinn kommt und mir diese Vorstellung nunmal fremd ist. Vielleicht habt ihr noch ein alternatives Wort?

Gruß
May


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Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2012 um 18:45  
ich meine im bildnis "du bist nicht die wolken sondern der himmel" tatsächlich den himmel über dir, wenn du hoch kuckst :-). dieser himmel ist unberührt von den wolken und unendlich weit. selbst wenn der himmel wolkenverhangen ist, ist der himmel unberührt von den wolken.

anders formuliert: finde den raum, indem deine gedanken, gefühle und empfindungen erscheinen. je feiner die wahrnehmung wird, umso tiefer wirst du den gedanken, gefühlen und empfindungen folgen können, bis du zum ersten ich-gedanken vorgestossen bist, der die welt erschafft, in der du lebst, anders formuliert, gefangen bist. die gedachte welt ist nicht die reale welt. die gedanken sind ein schleicher, die sich über die reale welt legen. wenn deine wahrnehmung so fein geworden ist, erkennst du auch, dass dein körper und die gesamte welt in diesem raum reinen bewusstsein erscheinen.

mit hölle meine ich die wolken = gedanken ....

gelegentlich verwende ich bildnisse der christlichen mystik (ungleich christliche religion), wenn diese bildnisse aus meiner erfahrung besser sind, als z.b. buddhistische bildnisse. sobald der magische bereich verlassen und der mystische betreten wird, ist die religion, egal welche, uninteressant. alle mystischen lehren kommen aus der einen quelle, die alles umfasst und durchdringt (=himmel).

am beginn der reise gibt es kleine einblicke, die wolken verziehen sich für eine kurze zeit und du siehst den himmel. wenn du weiter gehst, wird im strom der zeit der moment kommen, wo du zum himmel wirst und die ewigkeit des jetzt betrittst.
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2012 um 19:45  
Vielen Dank für diese klärenden Worte und für die Erinnerung.

Ich erinnere mich wieder daran wie ich, als ich jünger war, mit Hingabe den Himmel beobachtete. Vorzugsweise wenn sommerliche Gewitter nahten. Es bewegte mich sehr immer weiter in die Tiefe des Himmels blicken zu können und ihn nicht als Leinwand mit aufgemalten Wolken wahrzunehmen sondern tatsächlich auch kilometer entfernte Wolken zu "besuchen" und die näheren hinter mir zu lassen.
Genauso faszinierend wie der Blick aus dem Flugzeug.


Ich glaube ich habe die letzten Jahre, obwohl ich mich sehr weiterentwickelt habe, wohl etwas mentale Höhenangst bekommen.


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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 3/3/2012 um 08:26  
Grüße,

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann möchtest du meditieren und deine Konzentration leidet unter deinem rasenden Geist.
Mein Tipp ist: Wirke deinem Geist nicht entgegen. Er will sich mitteilen. Versuche in einer bequemen Haltung zu verweilen und dir ein Bild vorzustellen. Dieses betrachtest du dann. Wichtig ist, dass in diesem Bild nichts großes geschieht. Keine Bewegung oder so etwas. Meinetwegen eine Kerze. Diese beobachtest du einfach eine Weile. Danach stelle dir ein zweites Bild vor; ebenfalls ein ruhiges. Betrachte diese Bilder dann abwechselnd Du wirst feststellen, dass sich zwischen beiden Bildern eine Art leerer Raum befindet. Wird dir dieser Raum bewusst, kannst du ihn vergrößern, indem du schrittweise die Zeitspanne zwischen deinen Bildern verlängerst. Da wir dazu neigen, linear zu denken, kann sich dein erstes Bild in der Vergangenheit und dein zweites Bild in der Zukunft befinden. Du bleibst dann aber in der Gegenwart, nämlich im gedanklichen Nichts.
Das ist sogar recht einfach, wenn man sich andere Übungen zu magischen Praktiken ansieht. Diese führen oft erst nach Monaten zu ersten Erfolgen.

lk Sele


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Die Göttliche Einheit besteht aus Führung und Fügung.
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